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Neu und keine Ahnung
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am 05.10.2019 19:36:01 | IP (Hash): 1058999684
Bei den meisten ohne Zuckermedis hilft dafür, die Spitze nicht so hoch zu essen, auch nicht vor dem Sport. Denn da muss ja kein Ausgleich für die Medikation gegessen werden. - Anyway, halt systematisch ausprobieren - daumendrück!
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Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;) -
am 05.10.2019 23:28:39 | IP (Hash): 1621134001
Danke Jürgen, ich werde mich da mal durchprobieren ist nur manchmal schwer dann beim Essen einfach aufzuhören. Aber muss ich wohl durch wenn ich möchte das dieses Gefühl nicht mehr auftritt.
Liebe Grüße -
am 08.10.2019 09:12:06 | IP (Hash): 799797199
Hallo Einhorn,
ein gutes Rezept für dich wären wahrscheinlich auch mehrere kleine Mahlzeiten.
Für den BZ ist das sehr gut. Diabetikern empfiehlt man es nur nicht mehr allgemein, weil dabei die Gefahr besteht, dass man insgesamt mehr isst. Das sollte aber für dich kein Problem sein, weil du ja kein Übergewicht hast.
Beste Grüße, Rainer1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Michael74
Rang: Gastam 08.10.2019 10:06:05 | IP (Hash): 700081539
Hallo Rainer.
Ich dachte immer am besten seien nur die drei Mahlzeiten am Tag und nicht soviel zwischendurch , da dann der bz immer wieder kurzfristig ansteigt und nicht die change hat bis zur nächsten Mahlzeit runter zu kommen. Hat da mein Arzt Blödsinn erzählt? Mit der Bitte um keine zickige Antwort
Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung. -
am 08.10.2019 12:29:49 | IP (Hash): 1621134001
Hallo Rainer,
Danke für den Tipp. Ich esse schon 3-5 mal Tag kommt immer drauf an wie ich arbeite. Ich denke das Problem ist eher was ich dann Esse. Manchmal echt nicht vorteilhaft. Aber passiert zum Glück nicht so häufig.
Liebe grüße -
am 08.10.2019 12:35:51 | IP (Hash): 1621134001
Hallo Michael,
Ich denke das du an sich recht hast aber in Einzelfällen kann es bestimmt Sinnvoll sein. Wie bei mir.
Wenn ich 2 Stunden nach dem Essen etwas hoch bin ca. 200 bin ich weitere 2 stunden später meistens wieder ungefähr bei 100 oder tiefer. Und ich häufig Sport mache also direkt nach dem Sport (1,5 Stunden später) bin ich sogar bei 70.
Daher denke ich kleinere Mahlzeiten Sinnvoll sind. Auch wenn ich mir mal was Gönnen möchte es dann lieber in 2 kleine Portionen zu essen als in einer.
Liebe Grüße -
am 08.10.2019 13:10:30 | IP (Hash): 299484798
Michael74 schrieb:
Mit der Bitte um keine zickige Antwort
Bin nicht Rainer, aber Deiner Bitte würden wir viel leichter entsprechen können, wenn die Menge Deiner Beiträge so sachbezogen wie Deine Frage hier stehen würde. Zu Deiner Frage:
Einfach entweder oder geht nicht. Mit seiner Überlegung steht Dein Dok nach wie vor in guter Gesellschaft. Aber die mögliche Erholung (= weniger Insulin ausgeben, als produziert wird, und so wieder einen Puffer für die nächst Mahlzeit aufbauen) geht nur, wenn der BZ zwischendurch deutlich unter 100 mg/dl sinkt.
Und ABER wo die 3 Mahlzeiten größere Schwankungen zwischen Tälern vor und Spitzen nach dem Essen machen als mehrere kleinere, ist abzuwägen, welches Risiko man höher bewertet und deswegen eher vermeiden will. Also das der mehrmals täglichen größeren Schwankung oder das der wenigeren Erholung zwischen den häufigeren Spitzen?
Wobei das der wenigeren Erholung sich mit den niedrigeren Spitzen auch erledigen kann. Denn mit niedrigeren Spitzen nach dem Essen pflegt auch der BZ zwischen den Essen häufig mit der Zeit niedriger zu verlaufen.
Was von alledem beim Einzelnen am besten funktioniert und passt, geht nicht einfach zum Ansagen, sondern ausschließlich zum Ausprobieren und Austesten. Und wenn da Risiken gegeneinander abgewogen werden müssen, sollten wir eigentlich über die Zeit raus sein, wo ein Dok das einfach so für seine Patienten macht.
Aber hier haben wir es mit der Anfrage zu nem konkreten Beschwernis zu tun, also einem miesen Symptom. Und als erstes Ziel JEDER chronischen Behandlung gilt das Vermeiden mieser Symptome. Und ob Rainers Vorschlag nun a) dafür passt und b) wie viel Risiko mit welchem BZ zwischen den häufigeren Spitzen sein Befolgen bringt, kann kein Arzt einfach so sagen, auch Deiner nicht, sondern das kann das Einhorn nur für sich selbst ausprobieren und austesten.
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Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Elfe
Rang: Gastam 09.10.2019 00:44:45 | IP (Hash): 377100558
Hallo Einhorn,
hohe/auffällige BZ-Werte zur Diabetes-Diagnose ist ein weites Feld.
Wenn Typ 2 per Jung & Schlank nicht passt, wird auf weniger häufiges Typ 1/Typ 3 getestet.
Macht insofern Sinn, per ärztlicher Einschätzung, welche Medikamente denn sinnvoll sein können.
Dieses Schlapp/Schwäche-Gefühl beruht vermutlich auf Differenz BZ hoch zu tief - darauf reagieren wir.
Reis/Reiswaffeln u.a. steigern den BZ.
Blutzuckermäßig nicht so gut.
Achte auf deine Ernährung in sofern, Hauptmahlzeiten klug zusammen zu stellen (Reis kann da auch ein Bestandteil sein) - drei sollten da genügen.
Als Proviant zur Arbeit ist für mich belegtes Brot + Stück Obst oder Möhrchen so meins.
Unverträglichkeiten per Magen/Darm ist ein eigenes Problem und gar nicht so einfach, sämtliche Ernährungsempfehlungen übereinander zu bekommen.
Passt so irgendwie: Auf BZ-Wirkung und auf Verträglichkeit der Lebensmittel zu achten.
Gruß Elfe -
am 12.10.2019 22:20:51 | IP (Hash): 1621134001
Danke Elfe,
Mit Reis und Reiswaffeln hab ich eigentlich keine Probleme. Reiswaffeln hab ich eigentlich immer nur als Snack dabei falls ich doch mal auf Arbeit Hunger kriegen sollte oder wenn ich unterwegs bin und nichts geeignetes findet sollte was ich vertrage. Reis Esse ich recht viel bestimmt ein Kochbeutel am Tag. Meist zusammen mit Brokkoli, Pute Ei oder nur so.
3 Mahlzeiten könnte ich bestimmt auch schaffen aber eher Mittags, Nachmittags und Abends.
Im Moment Rühr ich auch nicht viel in meiner Ernährung rum. Versuch nur das wo ich feststelle das der Bz zu hoch einzudämmen oder aufzuteilen.
Ich warte noch ab was die Ergebnisse bringen. Sollte nächste Woche bescheid kriegen. Hoffe aber nochmal ein Termin zu bekommen um meine Fragen noch alle los zu werden.
Liebe Grüße -
am 03.11.2019 16:24:35 | IP (Hash): 155716127
Hallo ihr Lieben,
ich bin es nochmal, ich krieg grade etwas Panik und vielleicht könnt ihr mir ja etwas helfen.
Also gestern Abend hat mich meine Ärztin angerufen und mir endlich das Ergebnis mitgeteilt.
Habe den Mody 3 Typ.
Also ich muss nochmal hin um das genauer zu besprechen was gemacht werden soll. Aber sie meinte ich soll wahrscheinlich Tabletten nehmen oder sogar minimal spritzen wenn ich so weiter essen möchte.
Darauf hin hab ich ein wenig angst bekommen weil Nüchtern ist mein bz bis jetzt immer zwischen 70-90.
2 Stunden nach dem Essen hab ich Maximal 200 (meist aber auch im normal Bereich). Wenn ich dann am Arbeiten bin oder beim Sport bin, bin ich meistens 1-2 weitere stunden später wieder bei 70-100 total normal. Wenn ich aber wirklich faul bin und nur aufm den Sofa liege meisten 100-130 (ist aber nicht oft der fall)
Jetzt zu meiner frage würde mein Bz nicht zu tief rutschen wenn ich z.b wirklich minimal gegen spritze um nicht auf 200 zu kommen dann aber arbeiten gehe oder Sport oder allgemein weil ich immer viel in Bewegung bin?
Die genau Wirkung von Tabletten bei Diabetes kenn ich jetzt nicht aber würde der Bz nicht dann zu tief rutschen?
Hab einfach angst das ich dann mit Unterzuckerung zu tun habe was ich persönlich schlimmer finde als wenn der wert z.b bei 200 ist. weil ich auch viel mit dem Auto unterwegs bin, ich alleine wohne und das macht mir grade echt angst und weiß halt nicht was ich davon halten soll..
liebe Grüße -
am 03.11.2019 17:04:56 | IP (Hash): 720133710
Hab wenig Verständnis für Deine Ärztin. Nüchtern hast Du völlig gesunden BZ. Für die regelmäßigen Spitzen nach den Mahlzeiten bei maximal besser 140 als 160 kannst Du Dein Essen nach Art und Portionsgröße austesten und auswählen, und wenn’s dann 1-2 mal im Monat auf 200 geht, macht das auch keinen Beinbruch. Nur häufigere höhere Spitzen können(!) dafür sorgen, dass der Nüchternwert mit der Zeit höher ansteigt. Aber das würde ja nicht von heute auf morgen passieren, und das würdest Du ja mitkriegen, und dann wär immer noch Zeit, über ne passende Medikation nachzudenken. Also nix Panik, Ruuuuhe :)
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Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 03.11.2019 17:30:37 | IP (Hash): 155716127
Danke Jürgen, Hat mir echt angst gemacht das sie gleich von Insulin redet, natürlich gibt immer Zeiten wo viele Geburtstage sind und ich deutlich mehr esse aber deshalb sofort mit Insulin spritzen anfangen fand ich schon krass..
ich hab leider keine Ahnung wie sinnvoll es ist da schon etwas gegen zu tun außer mit Ernährung und Bewegung, Sie möchte halt das ich mir nächste Woche einen Termin hole und sie mich mit einem vom beiden einstellen also Tabletten oder Insulin.. -
am 03.11.2019 17:58:55 | IP (Hash): 720133710
Insulin ist halt das Mittel, das sich am gezieltesten für mehr KHs anwenden lässt, also besser zu dosieren als Tabletten. Aber wenn man's nicht jeden Tag anwendet, wird die jeweils passende Dosis selbst dann zum Würfelspiel, wenn man die zuvor mit dem Arzt in mehreren Wochen des Ausprobierens einigermaßen gefunden hätte.
Vom alltäglichen Aufwand her würde ich an Deiner Stelle für die nächsten Jahre so etwas wie LOGI für alle Tage vorziehen und an Kuchen- & Plätzchen-Tagen mal versuchen, aber nicht krampfhaft, mit der Hälfte von dem auszukommen, was ich da bislang verdrückt hätte. Und ok, dann würde der BZ eben ausnahmsweise mal ein Stück höher ausfliegen.
Vielleicht noch wichtig für Deine Einschätzung Deiner Situation: Eine sehr gute Einstellung beim INSULINER bedeutet nüchtern und vor dem Essen 80-120 und in der Spitze um ne Stunde nach dem Essen unter 200 - für jeden Tag. Und da bist Du doch einstweilen noch völlig ohne Medikamente super und besser drin. Also nicht verrückt machen lassen. Es ist Dein Diabetes, und es geht um Dein alltägliches möglichst gesundes Auskommen damit. Daumendrück :)
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Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;) -
am 03.11.2019 18:49:20 | IP (Hash): 652703241
Hallo Einhorn,
ich kann verstehen, dass du Angst vor Insulin hast.
Hatte ich auch. Als ich das allererste Mal Mahlzeiteninsulin bekommen habe, ich habe alle paar Minuten gescannt, ob ich in Unterzucker komme. Nichts ist passiert.
Wobei ich sagen muss, meine Ausgangslage war eine Andere! Nüchtern trotz basale Insulinunterstützung 110er Bereich. Nach dem Essen bin ich nie auf den Wert vor dem Essen gekommen. Zum Schluss ständig Spitzen über 200. Ich habe halt auch einen Insulinmangel. Trotzdem hatte ich auch Angst.
Ich würde an deiner Stelle mal mit der Ärztin reden. Normalerweise macht man Quartalsziele. Also wie viel muss der BZ sich innerhalb der nächsten 3 Monate verbessert haben. Und solltest du das nicht mit Diät erreichen, dann kann man in 3 Monaten wieder diskutieren, was man dazugeben kann. Tabletten oder Insulin.
Wobei ich ganz klar sagen würde, bei deinen zusätzlichen Verdauungsproblemen muss geschaut werden inwieweit eine Diät überhaupt durchführbar ist.
Bei mir ist eine Zucker-Diät absolut nicht möglich. Die Ärzte und Diabetesberaterinnen sind bei mir in der Reha erschreckt, dass man bei mir trotz Crohn eine Zucker-Diät machen wollte. Ende vom Lied war: ich habe kein Obst mehr über Wochen gegessen, weil ich dort immer über 200 kam, bei jeden Nudeln hatte ich ein schlechtes Gewissen und auch die Tomatensauce hatte mir meine Diabetologin quasi verboten gehabt.
Also sei vorsichtig, du brauchst trotz guter BZ Werte in der Ernährung ausreichend Vitamine.
LG July
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am 03.11.2019 20:35:28 | IP (Hash): 155716127
danke für eure lieben Antworten!
Ich denke ich versuch sie erstmal zu überzeugen es mit Diät hinzukriegen. Wobei ich glaube das mein Körpergewicht dabei runter gehen wird. Weil so im normalen Alltag kommt es nicht oft vor das ich übertreibe und dann bleibt der bz auch unten. Oder wenn mal was im Büro gibt wie Kuchen oder sowas hab ich in der Regel auch noch nichts gegessen und verschiebe dann mein Mittag essen 2 stunden nach hinten. Ich hab jetzt schon ewig nicht gemessen aber so im Alltag hab ich es nicht mehr gemerkt das er zu hoch war oder schnell rutscht.
Wenn ich aber unterwegs bin sieht es leider anders aus. Wenn Freunde Geburtstag oder allgemein irgendwas ansteht haben und ich später dazu komme haben sie ein stück Torte für mich zurück gelegt also dann was wo sie wissen das ich das vertrage von der Intoleranz her und machen mir auch Separat was zu Essen und besorgen mir Cola das ich halt mit Essen kann. Geben total acht auf mich und dann kann ich einfach nicht nein sagen weil sie sich so mühe geben.
Zu dem Thema Insulin hat sie mir auch schon irgendwas gesagt. Glaube die werte mussten zwischen 0,4 und 4, irgendwas liegen und ich war bei 1,2. Da meinte sie das ist der unterste Normalbereich.
Ich denke mit Portionen aufteilen ist eine Diät gut möglich nur ob ich das schaffe das wirklich durchzuziehen grade jetzt wo die leckere Weihnachtszeit anfängt ist die frage.
Ich Versuche mal morgen da schnell einen Termin zu bekommen und guck mal was sie sagt -
am 03.11.2019 23:06:50 | IP (Hash): 1095836847
Hallo Einhorn,
ich denke, dass du weder vor Insulin noch vor Hypos Angst zu haben brauchst. Bei deinen BZ-Werten ist es sehr unwahrscheinlich, dass deine Ärztin dir Insulin verschreibt. Die modernen Diabetestabletten, die sie dir eventuell verschreiben wird, senken den BZ nur noch dann, wenn er zu hoch ist. Gefährliche Hypos können mit diesen Medikamenten gar nicht auftreten. Damit werden lediglich hohe BZ-Spitzen nach den Mahlzeiten erfolgreich geglättet, was du dir ja wünscht.
Es ist gut, dass du jetzt deinen Diabetestyp genau kennst. MODY Typ 3 verschärft sich übrigens bei vielen nicht allzu schnell. Bei deiner frühen Entdeckung und dem zeitigen Gegensteuern hast du gute Chancen, deinen Diabetes mit erträglichem Aufwand dein Leben lang gut im Griff behalten zu können. Dein Vorhaben ist gut, es zunächst nur mit der geeigneten Ernährung zu versuchen. Aber halte nur so lange daran fest, wie es wirklich funktioniert und nimm bei Bedarf rechtzeitig die Unterstützung von Medikamenten dazu. Falsch wäre lediglich, sich nur auf die Medikamente verlassen zu wollen. Das machst du ganz bestimmt nicht.
MODY wird übrigens autosomal dominant vererbt. Wenn einer deiner Eltern, Großeltern, Geschwister auch Diabetes haben, dann ist es bei denen sehr wahrscheinlich auch MODY Typ 3, auch wenn das bisher nicht so diagnostiziert wurde. Du solltest denen Bescheid sagen, vielleicht ist es hilfreich bei deren Therapie.
Alles Gute, Rainer
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 04.11.2019 23:10:36. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.