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Neuzugang mit Fragen

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    Mitglied seit: 26.09.2019
    am 27.09.2019 20:58:07 | IP (Hash): 861931983
    Hallo,beii mir wurde Ende März diesen Jahres nach einem Schlaganfall (TIA) ein Diabetes diagnostiziert, Typ 2. Es war ein Schock den ich immer noch verarbeite. Gottseidank fand ich schnell einen Diabetologen und mit strenger Diät hatet ich beim letzten Termin bei ihm einen Langzeitwert von 5,5 und mein Arzt voller Lobes, ich hatte bisher leider noch nicht die Zeit an einer diabetikerschulung teil zu nehmen und so habe ich immer noch einige unbeantwortete Fragen. Was mich Z.Z. am meisten beschäftigt ist...ab welchen Wert bin ich unterzuckert und muss ich abwarten bis die Symptome auftreten, also verwirrung, zittern etc. Ihr fragt euch warum gerade das mich interessiert...also ich habe seit einer woche ab 2 Std nach dem Frühstück auf einmal werte bis zu 70 und sie fallen rapide schnell, ich bekamm Panik und aß was ich zu fassen bekam, ich leide an einem Posttraumatischen Belastungsstörung und bin dann hyperängstlich, oder essse ich morgens das falsche? Lauter solche Fragen schwirren durch mein Hirn, dachte erst ich nehme zuviel Medis, aber daran lag es nicht, obwohl ich seit der Diagnose gut abgenommen habe. Bitte um zahlreiche vor allem hilfreiche antworten.
    Danke Carinche
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    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 27.09.2019 21:12:12 | IP (Hash): 799797203
    Was für Diabetesmedikamente nimmst du denn? Gefährlich unterzuckern kannst du eigentlich nur mit Insulin und in wenigen Ausnahmesituationen auch noch mit SHs (Glimepirid, ...).

    Gefährliche Unterzuckerungen treten gewöhnlich erst unter 50mg/dl auf.
    Bearbeitet von User am 27.09.2019 23:52:39. Grund: .
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    Mitglied seit: 26.09.2019
    am 27.09.2019 21:37:06 | IP (Hash): 861931983
    Hallo, ich nehme Metformin 1000 1-0-1 und Januvia 100 1-0-0
    es wurden auch beide schon reduziert, aber das führte dazu das der BZ in die Höhe schoss und nur sehr langsam sank, allso zurück zur Medikation s.o. ich brauche kein Insulin, das haben sie nur im Krankenhaus gespritzt während ich nach dem Apoplex dort stationär war, nach der entlassung habe ich Diät gehalten und die Werte sanken. von 300 runter auf max 200 je nachdem was ich gegessen hatte. Die niedrigen Werte der tiefste war bei 70 das ist erst seit 1 Woche so, mal sehen morgen nehme ich wieder meine alte Medikation und bin gespannt ob die werte dann wieder nach dem frühstück abrutschen. Woran kann es liegen? zum Frühstück nehme ich 2 teile Obst, Haferflocken und Milch und ich nehme täglich immer dasselbe, und erst jetzt auf einmal ist der BZ so niedrig. Ich frage mich halt warum.....
    Danke Carinche
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    am 27.09.2019 22:18:10 | IP (Hash): 799797203
    Werte um 70 oder auch 60mg/dl sind kein Problem. Dagegen brauchst du absolut nichts zu machen. Nur wenn du dich dann immer mies fühlst, kannst du nach Gegenmaßnahmen suchen.

    Gefährliche Unterzuckerungen können mit Metformin und Januvia nicht auftreten. Am besten redest du mit deinem Arzt trotzdem darüber, ob du die Medikamente weiter reduzieren sollst. Vermutlich könntest du aktuell wieder mit weniger Medikamente auskommen.

    Alles Gute, Rainer
    Bearbeitet von User am 27.09.2019 23:51:35. Grund: .
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    am 27.09.2019 22:34:10 | IP (Hash): 295480321
    Kann Rainer nur zustimmen. Mal für den Überblick:

    Gelernt hab ich noch in der ersten Hälfte der 90ger des vorigen Jahrhunderts die 50 mg/dl als Schwelle zum Unterzucker. Und auch die nicht fest, sondern individuell und nach Tagesform irgendwo bis 60 oder bis 40. Und für Typ 1 galten als Beweis der guten Einstellung 2-3 Hypos bis wenigstens um 40 pro Woche.

    Das Licht geht erst VORÜBERGEHEND um und meistens unter 20 aus. Und dafür muss man schon ne Menge an Medi nehmen, die den Blutzucker SENKT.
    KEINES Deiner Mittel senkt den Blutzucker, sondern beide bremsen nur einen mehr oder weniger großen Teil seines Anstiegs.

    60-80 sind der Bereich, in dem der Blutzucker bei vielen völlig gesunden Menschen verläuft, wenn alle Wirkung vom Essen ausgelaufen ist. Da ist nichts krank- oder gar mangelhaftes dran, auch wenn der allgemeine Hypo-Hype das Gegenteil trompetet. Aber was soll da bei 60 oder 50 mg/dl ernsthaft fehlen, wenn bei Neugeborenen erst unter 36 als Hypo gilt und doch allgemein davon ausgegangen wird, dass deren Hirn besonders viel Energie braucht?

    Also tu Dir getrost etwas mehr Ruhe an und möglichst viele von 24 Stunden mit Deinem BZ im möglichst gesunden Bereich. Dafür hier mal ne Grafik https://static.wixstatic.com/media/32a606_6e1145fd5a2b4a49a89c381f48a68623~mv2.jpg/v1/fill/w_812,h_543,al_c,lg_1,q_85/NormalBGGraphs.webp Daumendrück!

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
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    am 01.10.2019 10:58:36 | IP (Hash): 686717080
    Guten Morgen, habe wieder mal eine Frage und bedanke mich schonmal im voraus für eure Antworten, ich hatte ja in den vorigen Beiträgen beschildert was mich plagte dieses problem hatte ich nun 2 Tage nicht mehr, abends waren die Werte immer ein wenig höher aber tagsüber um 100-120, also gut, nun habe ich heute auf einmal 2,5 Std nach dem Essen einen Wert von 171, für mich ein sehr hoher Wert, den ich sonst nur abends mal habe aber noch NIE morgens seit ich meine Medikamente nehme. Ist es normal das sich nach Monaten die Werte so verändern ? Und was Beeinflusst alles die Werte....schlechter Schlaf? Infekte? nächtliche Unruhe? nicht genug Schlaf?.....Muss man immer wieder, alle paar Monate, seine Ernährung den NEUEN Werten anpassen und sind solche Veränderungen normal? Wie ich schon geschrieben hatte frühstücke ich immer dasselbe,und immer zur selben Zeit wie kommt es also zu so unterschiedlichen Werten?

    Danke sagt Carinche
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    am 01.10.2019 14:01:54 | IP (Hash): 1929086185
    Hallo Carinche,

    wenn so etwas einmalig bzw. nur selten auftritt, dann brauchst du dir weder über die Werte noch um die mögliche Ursache Gedanken zu machen.

    Falls der höhere BZ über mehrere Tage anhält, dann ist oft eine Erkältung im Anmarsch. Nicht selten steigt der BZ schon an, wenn du noch gar nichts von der Erkältung merkst. Du kannst die Erkältung vorbei gehen lassen und hoffen, dass dein BZ sich danach wieder normalisiert. Zwei oder drei Woche etwas höherer BZ wären auch unproblematisch.

    Beste Grüße, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 01.10.2019 14:02:56. Grund: .
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