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Insulin richtig berechnet
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am 21.11.2019 21:12:15 | IP (Hash): 120459247
Mir geht es im Moment ähnlich. Bin auch eine Art ärztliches Versuchskaninchen... Seit einer Woche spritze ich nun Levemir als Basal abends und morgens je 6E. Und siehe da, es wirkt und meine Morgenwerte sind auf für mich gute 110-120 gesunken und laufen stabil bei +\-100 durch die Nacht. Problem ist im Moment noch der Vormittag, wo das Frühstück durchschlägt und das Basal seine Wirkung verliert und die Werte an die 200 rankratzen (obwohl ich nur Haferflocken mit Quark/Skyr, eine paar Himbeeren und Leinöl esse). Mittags und abends bin ich wieder im akzeptablen Bereich und komme durch Sport an die 110-120. Mir hilft das FreeStyle sehr nur dadurch lerne ich meine Verläufe kennen und jetzt brauche ich noch eine Lösung für den Vormittag. -
am 21.11.2019 21:50:27 | IP (Hash): 942794855
Du kannst gerne 50 kg abhaben.. 150 kg sind leider real life. OK ich werde mich Mal ranmachen an den speck und schauen was sich so ergibt
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am 21.11.2019 22:27:17 | IP (Hash): 1050874275
Heheh, hab selbst mal vor inzwischen wohl schon 7? Jahren 25 verloren, und 5 davon haben mich inzwischen wiedergefunden :(
Weswegen ich gefragt hab: Ich hab das damals mit 600 kcal fast Fasten pro Tag nach ner Woche von einem Tag auf den anderen auf einen Bruchteil meines Basalinsulin-Bedarfs geschafft, Leberentfettung, und son Erfolg, wo ich schon weit über 10 Jahre auf Insulin war! Wer damit gerade erst anfängt, hat nach allem, was ich bis jetzt gesehen habe, gute Chancen auf völlig gesunden BZ völlig ohne oder mit nur wenig Medi. Und ich bin mir sehr sicher, dass ich heute noch kein Insulin bräuchte, wenn ich meine Leberentfettung https://www.leberfasten.com/ einfach 10 Jahre eher gemacht hätte. Hatte nur 10 Jahre eher noch niemand aufm Schirm :(
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Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
Sie testen immer mal wieder, welche Portionen von welchem Essen am besten in ihren gesunden Blutzucker-Rahmen passen und wann am Tag welche Bewegunngsanteile und richten sich meistens danach. Geht am einfachsten schon mit Prädiabetes!
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Elfe
Rang: Gastam 22.11.2019 01:55:22 | IP (Hash): 998462630
Hallo Sven,
ja, die Insuline tun was sie sollen* bzw. wofür sie konzipiert wurden (*hatte letztens sogar uns Jürgen geschrieben).
Wer noch andere Medikamente einnehmen muss zu anderem als Thema Diabetes, verlässt sich ja auch auf Arzt/Beipackzettel, vor/zum/nach Essen einnehmen.
Mit den Insulinen ist das m.E. genauso: Hat Gründe per Wirkungsweise … und dann irgendwie auch logisch :-)
Leider etwas schwieriger, herauszufinden - sowohl per Insulin als auch Dosis.
Wichtig ist dabei selber messen und Kontextdaten aufschreiben:
Eine perfekte grafische Kurve sagt ja nun mal nix zu den weiteren Umständen aus:
Was gegessen: schwer oder leicht verdaulich
Entsprechend: Spritzzeitpunkt - vor/nach ?
Weiteren Einfluss haben andere Einflüsse: Stress (Stresshormone sind Gegenhormone zum Insulin und erhöhen den BZ), Sport senkt.
Für mich sogar entscheidend die Jahreszeit.
Brauche weniger Basalinsulin in der Sommerzeit als jetzt in Herbst/Winter, auch den Abendfaktor habe ich gerade erhöhen müssen von 2,25 auf 2,5.
Führe immer noch ein handschriftliches Tagebuch mit Vorgaben: BZ, BE, IE/BE, NI, VI.
ABER: Zu jedem Tag ist auch Platz für Bemerkung, wo ich eben - wie oben beschrieben - zusätzlich alles mögliche notieren kann.
Denn der behandelnde Arzt fragt mich beim Quartalstermin: Was haben Sie an dem Tag gemacht, um solche BZ-Werte zu messen ?
Als wenn ich mich daran erinnern könnte nach Wochen. Deshalb eben meine zusätzlichen Infos und kann dann auch antworten warum/wieso/weshalb.
Das technische Helferlein Libre gab's zu meiner Anfangszeit noch nicht.
Musste mich auf Wirkung des Insulins einstellen: Sofort kurzwirkendes Novorapid (dabei geblieben).
Mit hohen Nüchternwerten später erst Wecker stellen - messen - je nach dem 1-2 Korrektureinheiten spritzen.
Im Verlauf wurde dann aber klar, Basalinsulin muss sein.
Davon hatte ich drei: 1.) Protaphan - Suspension, da muss man erst mal den Pen schwenken °~° 2.) Levemir als erste klare Lösung 3.) Tresiba, damals beworben als Superlang wirkendes Basalinsulin über 42 h, was man aber trotzdem 1/d spritzen muss. 3.a) Superlästig im Gebrauch, da man erst frühestens nach 3 d per Depot-Aufbau an der Dosis was ändern darf, dauert viele Wochen. 3.b) Hat sich für mich dann sowieso erledigt: Oberschenkel waren stark geschwollen, so'n Klumpen hat mein Organismus nicht gemocht. Termin beim Arzt: Sofort absetzen !
Bin dann reumütig zum Basal Levemir zurückgekehrt.
Das wirkt nicht so lange, gibt mir aber die Möglichkeit, das besser überblicken zu können mit Abend- und Morgendosis, sofort erkennbar.
"Eine Spritze weniger am Tag" ist mir da echt egal, bei eh schon Mahlzeiteninsulin spritzen.
Und da du sowieso schon schnell wirkendes Insulin spritzt, ist es an der Zeit, Basalinsulin bei deinem Arzt anzusprechen.
Das Vorurteil, Typ 2er scheuen sich vor Insulinspritzen, ist bei dir ja nun wirklich nicht gegeben.
Tabletten wirken auch auf BZ, was sich aber nicht so einfach überblicken lässt und zusätzlich noch Nebenwirkungen verursachen kann.
Insuline hingegen, umgehen den Magen/DarMTRakt und wirken direkt.
Wie schon gesagt, Libre und Software ist nicht so meins, bes. im privaten Gebrauch.
Schon beruflich hat mich enorm genervt: Pflichtfelder und bitte bitte ein freies Text-Feld.
'Feld' nennen die ITler 'Entitäten' (als Test-User im Team)
https://de.wikipedia.org/wiki/Entität_(Informatik)
Das Novorapid darf ich lt. Arzt erst nach 4 h korrigieren, tue das aber schon nach 3 h (wie beschrieben).
BZ-Werte steigen an, ist so.
An ggfs. Zwischen-BZ-Werten kann/darf ich sowieso nix ändern.
Könnte dann BZ minütlich messen, in Kissen heulen per Sorge, was aber eigentlich nix bringt außer Stress.
Nein, die Ärzte sind NICHT doof, sondern angewiesen auf ausführliche Aufzeichnung der Patienten, da jeder anders reagiert und Ärzte keine Hellseher sind.
Mein Arzt spricht mir gegenüber auch die neuen Insuline an.
Hätte auch noch zusätzlich ein drittes Insulin verschrieben bekommen können.
Danke Dok, noch ein drittes austesten zu müssen, danke nein.
Schon wieder langer Text.
Spät bzw. früh messe ich noch BZ und gebe Basaldosis.
Gute Nacht und Gruß Elfe
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am 22.11.2019 07:48:00 | IP (Hash): 942794855
Danke dir Elfe für deine ausführlichen Berichte vllt hilft es mir ja ein wenig. Zur Zeit spritze ich basal vor dem Schlafen gehen. könnte es auch vllt sein das die Dosis nicht reicht bzw ich 2x am Tag spritzen sollte. gestern 23 Uhr gemessen BZ von 100 denke perfekt kommste morgen sicher nur mit 120-140 raus Pustekuchen 190 gemessen.
Was mir halt am meisten auf den Keks geht istnicht zu wissen welche Mengen ich brauch von dem Zeug. Einfach rein und wird schon so wie jetzt die hau drauf methode find ich ziemlich kacke.
Genau die Faktoren die du ansprichst morgen 2x Abend 2,5 kp woher weiss ich das ? -
am 22.11.2019 09:21:27 | IP (Hash): 1444029908
Sven3dfx schrieb:
Was mir halt am meisten auf den Keks geht istnicht zu wissen welche Mengen ich brauch von dem Zeug. Einfach rein und wird schon so wie jetzt die hau drauf methode find ich ziemlich kacke.
Was an Elfes Schreibe, dass die passenden Mengen nur jeder selbst mit systematischem Austesten finden kann, war so unverständlich?
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Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
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am 22.11.2019 12:17:46 | IP (Hash): 1589431811
Sven3dfx schrieb:
Danke dir Elfe für deine ausführlichen Berichte vllt hilft es mir ja ein wenig. Zur Zeit spritze ich basal vor dem Schlafen gehen. könnte es auch vllt sein das die Dosis nicht reicht bzw ich 2x am Tag spritzen sollte. gestern 23 Uhr gemessen BZ von 100 denke perfekt kommste morgen sicher nur mit 120-140 raus Pustekuchen 190 gemessen.
Was mir halt am meisten auf den Keks geht istnicht zu wissen welche Mengen ich brauch von dem Zeug. Einfach rein und wird schon so wie jetzt die hau drauf methode find ich ziemlich kacke.
Genau die Faktoren die du ansprichst morgen 2x Abend 2,5 kp woher weiss ich das ?
Es gibt auch beim Basalinsulin verschiedene Insuline.
- Levemir wirkt nur ca. 12 Stunden, deshalb wird es 2x, bei einigen sogar 3x täglich gespritzt, hat einen Wirkgipfel, wenn man den geschickt platziert, dann kann man damit einem Morgenanstieg oder ähnliches entgegenwirken.
- Lantus/Abasaglar wirkt ca. 20 Stunden, es wird in der Regel nur einmal gespritzt. Hat einen geringer ausgeprägten Wirkgipfel.
- Toujeo ist auch eine Art Lantus nur in der 3fachen Konzentration, das wirkt ca. 24 Stunden, wird einmal am Tag gespritzt. Es braucht ca. 3 Tage bis sich die Wirkung komplett aufbaut, dann wirkt es relativ gleichmäßig.
- Tresiba ist ein Ultralangzeitinsulin. Wirkt mindestens 48 Stunden. Wird trotzdem einmal am Tag gespritzt. Hierbei braucht der Körper mehrere Tage, ca. 5 Tage bis sich eine sehr stabile Dosis (stabiler als Toujeo) aufbaut. Nachteil es dauert genauso lange, bis sich dann man Dosiskorrekturen bemerkbar machen.
So jetzt zu deiner Frage wie findet man seine richtige Dosis.
Ich erzähle dir, wie ich zusammen mit DiaPraxis und Reha die richtige Dosis gefunden habe. Ich habe allerdings keinen Typ2, deshalb nicht wundern über meine so geringen Faktoren.
Also angefangen habe ich Juni mit Abasaglar. Beginn 2 IE. Das wurde bis August langsam weiter gesteigt bis auf 8 IE. Das hat einigermaßen gepasst, wenn ich nichts gegessen habe, mit Nahrung waren die Spitzen einfach viel zu stark ausgeprägt und bis zur nächsten Mahlzeit lag ich auch noch zu hoch.
Deshalb wurde im September in der Reha Bolusinsulin dazugenommen. Erstmal für die Hauptmahlzeit Mittag 2 IE Fiasp fest. Ich habe zu der Zeit immer Mittag und Abends das gleiche gegessen. Da habe ich dann gesehen, dass ich Abends natürlich weiter hoch steige ohne Insulin und habe Abends mit der gleichen Dosis begonnen. Die führt jedoch zu einer höheren Spitze und schlechteren 2Stunden-Werte. Also habe ich dort die Dosis auf 3 IE gesteigert. Somit Mittag 2 IE, Abends 3 IE fest. War es eine verhältnismäßig größere KE Menge 3 IE Mittag und 4 IE Abends.
Beim nächsten Diabetologen-Gespräch in der Reha wurde dann auf die KE- oder BE-Faktoren umgestellt. Die Berechnung erfolgte bei mir wie folgt: (weiß nicht, ob die auch für Typ2er gilt) ich wiege 60 Kilo, also hätte ein Typ1 einen kompletten Bedarf von ca. 60 Einheiten am Tag, da ich pankreopriven Diabetes habe, benötige ich nur die Hälfte also 30 Einheiten. Mit meiner guten Restfunktion haben wir nochmal die Menge halbiert, so dass die Gesamtinsulinmenge auf ca. 15 IE pro Tag liegt. Darauf entfallen ca. 50% Basal und 50% Bolus. Das passte auch super mit meinen Basalbedarf, den wir ja durch langsames Erhöhen herausgefunden hatten. Also 7 Basal, 8 Bolus am Tag ungefähr. Und dann hat sich der Arzt meine gegessenen KE pro Tag sowie die Werte vor und 2-Stunden nach der Mahlzeit angeschaut. Und dann kam die Faktoren 0,5-0,7-1 raus (man soll ca. 12 KE pro Tag essen, dann waren es genau 9 Einheiten). Sowie 7 IE Basal (Toujeo) wurde da umgestellt, weil ich unter Lantus so starke UZ beim Sport immer hatte. 9 Bolus und 7 Basal macht 16 IE insgesamt.
Dann habe ich mit den Faktoren versucht zu essen, das hat nicht hundertprozentig hingehauen. Hatte zwei Unterzuckerungen darum hat eine Ärztin (kein Diabetologe) einfach die Faktoren und Basalmenge reduziert auf 5 IE Basal und Faktoren 0,5-0,5-0,5.. Das habe ich nicht gemacht, sondern meine Faktoren mit ihren kombiniert. Daraus wurde dann Basal 6 IE und Faktoren 0,5-0,5-0,7 (mit 1-Schritt Pen natürlich sehr schwierig..) und das hat in der Reha dann super hingehauen, auch durch den vielen Sport.
Daheim habe ich dann die Faktoren und Basal noch etwas angepasst. Basal um 1 erhöht und Faktoren auf 0,75-0,5-0,75 gesteigert. (Pen mit halben Einheiten bekommen). Sollte jetzt wegen Unterzuckerungen das Basal wieder auf 6 IE senken, das hatte zur Folge, dass die Werte wieder stark gestiegen sind, in der Nacht 200er Werte, früh, mittag, abend und vorm Schlafengehen Korrektur trotzdem nicht unter 130. Deshalb habe ich wieder die Dosis um 1 IE erhöht. Momentan funktioniert es ohne Unterzuckerungen, wer weiß, was das war. Und mal schauen, wie lange es funktioniert.
Also du siehst, es steckt zwar auch Theorie dahinter, wie viel man brauchen kann. Jedoch ist es letztendlich doch ein ausprobieren.
Noch einen Tipp, wenn Typ1er eine große Menge Bolus spritzen (über 10-15 IE) splitten es viele örtlich auf 2 Stellen. Also auf eine Stelle bei deinem Beispiel 15 und auf einer anderen Stelle nochmal 15 IE.
Das hat zur Folge, dass das Insulin wieder schneller aufgenommen werden kann. Du musst dir das Insulin vorstellen wie einen Schneeball und es wird nur an der Oberfläche Insulin aufgenommen. Hast du einen riesen Ball dauert es viel länger bis alles aufgenommen wurde, als hast du zwei kleinere. Das müsste genauso für Typ2 gelten.
LG July
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am 22.11.2019 12:58:36 | IP (Hash): 1444029908
An der Darstellung hab ich nur die 12 KEs auszusetzen, die "man essen soll". Das mag zutreffen, wenn Fett oder Eiweiß auf Grund von anderen Defekten nicht vertragen werden. Aber so ganz generell kann jeder Mensch auch längere Zeit völlig gesund sogar völlig ohne KEs auskommen. Und wenigstens für die Zeit des großen Ausprobierens können weniger KEs die Arbeit ganz gewaltig erleichtern.
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Elfe
Rang: Gastam 22.11.2019 19:38:38 | IP (Hash): 385616494
Sven3dfx schrieb:
Zur Zeit spritze ich basal vor dem Schlafen gehen. könnte es auch vllt sein das die Dosis nicht reicht bzw ich 2x am Tag spritzen sollte. gestern 23 Uhr gemessen BZ von 100 denke perfekt kommste morgen sicher nur mit 120-140 raus Pustekuchen 190 gemessen.
Was mir halt am meisten auf den Keks geht istnicht zu wissen welche Mengen ich brauch von dem Zeug. Einfach rein und wird schon so wie jetzt die hau drauf methode find ich ziemlich kacke.
Genau die Faktoren die du ansprichst morgen 2x Abend 2,5 kp woher weiss ich das ?
Hallo Sven,
was hast du denn nun an Insulinen: Schnelles ? (s. Korrektur, nur dafür, nicht mit Basal, weil zu langsam)
Oder ist Basal vor Schlafengehen für dich neu ?
Mit Basal habe ich mich bisher auch nicht wirklich angefreundet.
Hatte zu Anfang schnelles Insulin - verstehe ich, zeitnah zu sehen.
Klares Insulin Levemir habe ich auch verstanden, aber …
Basalratentest (siehe Beispiel-Link) eine Mahlzeit auslassen, klappt bei mir nicht so wirklich.
Sehe passende Morgendosierung erst mit Frühstück/Mittag bleiben lassen, wenn dann nachmittags das Basal den BZ-Wert senkt, ist die Dosis zu hoch. So weit, die Theorie.
https://ifz-langen.de/files/uploads/dokumente/Basalratentest-CSII.pdf
Aber wusste schon durch morgendliche Korrektureinheiten, daß ich morgens einen sogen. Dawn habe
https://de.wikipedia.org/wiki/Dawn-Phänomen
Also bei mir ist Grundstoffwechsel nicht so gleichmäßig, wie das die Ärzte/Hersteller per 24 h-Insulin versprechen.
Brauche morgens mehr Basal für langen Tag als abends kurze Nacht (6 : 3).
Sehe also morgens schon am Nüchternwert, ob kleine Abend-Menge Basal gepasst hat - ggfs. vorsichtig erhöhen.
Die Morgendosis erhöhe ich so pi x Daumen, wenn ich nach Frühstück mittags 1 Korrektureinheit benötige, dann auch vorsichtig erhöhen.
Basalratentest mit 3/4 des Tages nix essen dürfen, mache ich nur, wenn Arzt das ausdrücklich verlangt.
Levemir passt zu meinem 'ungleichmäßigen' Stoffwechsel.
Lantus als erstes 24 h-Insulin, habe ich ausgelassen.
Toujeo als 3fach konzentriertes Insulin macht bei dir ev. Sinn, wenn du so viele Einheiten brauchst.
Schreib' doch mal, welche Insuline du benutzt.
Ev. kann ich dir dann mehr zur Anwendung raten :-)
Gruß Elfe -
am 23.11.2019 22:51:42 | IP (Hash): 942794855
Hallo Elfe aktuell spritze ich tagsüber fisap und abends vor dem zu Bett gehen Protaphane morgens und abends halt noch Metformin das war es so im großen und ganzen. Ich bin fasziniert das du anscheinend 3 Insuline benutzt. Meinst du ich sollte mir für die Mahlzeiten Mal ein anderes besorgen.