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HbA1c - wie heißt der neue Wert?

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    am 25.11.2019 05:02:25 | IP (Hash): 738821460
    Moin, Moin,

    wenn der HbA1c nicht mehr der Wert ist, der aussagefähig ist, welcher Wert muss dann abgenommen werden, der ihn ersetzt?


    Liebe Grüße
    Rolf




    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
  • Michael74

    Rang: Gast
    am 25.11.2019 09:21:58 | IP (Hash): 1725622766
    Ich bin leider noch nicht, trotz Bitte an den Betreiber abgemeldet worden Der neue Wert ist der alte und heißt Glukosemessung. In der Diagnose spielt der hba1c eh keine Rolle mehr Da wird bei grenzwertigen Werten beim Nüchternwert, wieder auf den sicheren Ogtt zurückgegriffen. Mit den neuen Erkenntnissen bzgl. Des hba1c, hätte man sich die letzten 10 Jahre schencken können.🤔

    Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung.
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    am 25.11.2019 16:48:05 | IP (Hash): 363003238
    Hallo Rolf,

    vermutlich denkst du an den Wert "Time in Range" (TIR). Diesen Wert lässt sich nur mit einer kontinuierlichen Glukosemessung mit einem CGM-Gerät oder dem Libre ermitteln. An den Wert kommst du anders nicht ran. Dir bleibt nur das HbA1c zur Verlaufskontrolle, was übrigens so schlecht nicht ist. Auch bei einem guten TIR sind schlechte BZ-Werte im Verlauf möglich, die dieser Parameter nicht aufzeigt.

    Beste Grüße, Rainer


    @Michael74: PLONK!
    Dass Rolf als langjähriger Diabetiker keine Diabetesdiagnose benötigt, dürfte jedem einigermaßen vernunftbegabtem Menschen klar sein. Der Beitrag von Michael74 ist deshalb absolut unpassend, dazu ist die Aussage auch falsch.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 25.11.2019 20:52:40 | IP (Hash): 1589431811
    Hallo Rolf,

    meine Diabetespraxis schaut immer mehrere Parameter an.
    Dabei ist auch der HbA1C nicht aussagelos. Sondern in der GesaMTSchau weiterhin sehr wichtig.
    Daneben wird bei mir Libreträger auch die TIR (Time-in-Range) angeschaut, sowie die einzelnen Nüchtern und PP-Werte.

    Bevor ich den Libre hatte, sollte ich Tagesprofile machen, wobei ich Nüchtern und 2-Stunden nach jeder Mahlzeit messen sollte. Diese Spitzen finden ja -wenig bis - keine Berücksichtigung im HbA1C.

    Also mein Tipp, lass trotzdem weiter jedes Quartal den HbA1C bestimmen, dieser sagt immer noch eine Menge aus. Zudem sollte man aber weitere BZ-Messungen punktuell machen als Tagesprofile.

    Lg July
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    am 25.11.2019 23:42:01 | IP (Hash): 738821460
    Moin Rainer,

    in der Tat habe ich eine langjährige Karriere als Diabetiker Typ II hinter mir hatte aber immer mehr Glück als Verstand mit meiner Erkrankung. HbA1c von 5,7 bis zu 6,2. Trotz allem habe ich mir eine prima PNP eingefangen, die mich fertig macht.

    Ich las nur in einem Beitrag, dass der HbA1c nicht mehr "en vogue" ist und wollte nur wissen, ob es da einen neuen Laborwert gibt, der ihn ersetzt.

    Herzlichen Dank für Deine Nachricht!

    Liebe Grüße
    Rolf

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    am 25.11.2019 23:43:58 | IP (Hash): 738821460
    Moin July,

    herzlichen Dank für Deine Information.

    Liebe Grüße
    Rolf




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    am 25.11.2019 23:45:29 | IP (Hash): 738821460
    Moin Michaela,

    gut Ding braucht Zeit.

    Liebe Grüße
    Rolf



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    am 26.11.2019 18:34:33 | IP (Hash): 1579799701
    Lighthouse schrieb:
    HbA1c von 5,7 bis zu 6,2. Trotz allem habe ich mir eine prima PNP eingefangen, die mich fertig macht.

    Hallo Rolf,

    dir ist bestimmt bekannt, dass PNP auch andere Ursachen haben kann und durchaus auch Nichtdiabetiker davon geplagt werden. Insofern lässt sich nicht sagen, dass du die PNP durch deinen Diabetes erworben hast oder nicht.

    Klar ist allerdings, dass man bei PNP - egal mit welcher Ursache - seinen BZ gut führen soll, weil schlechter BZ die Probleme verschärft. Deine Bemühungen um solche guten HbA1c-Werte waren also nicht umsonst.

    Alles Gute, Rainer
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    am 26.11.2019 21:54:05 | IP (Hash): 656563962
    Sorry, aber die meisten PNPs gibt es ohne Diabetes. Dummer weise nur nicht lange, denn die beliebteste Medikation dafür ist tierisch Diabetes fördernd, Cortison :( Nur manchmal haben wir halt nur die Wahl zwischen Teufel und Belzebub :(

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    Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
    Sie testen immer mal wieder, welche Portionen von welchem Essen am besten in ihren gesunden Blutzucker-Rahmen passen und wann am Tag welche Bewegunngsanteile und richten sich meistens danach. Geht am einfachsten schon mit Prädiabetes!
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    am 02.12.2019 06:55:16 | IP (Hash): 1159591263
    Moin Rainer,

    die Feststellung, dass ich durch Diabetes "erworben" habe bekam ich durch 2 Kliniken und durch meine Neurologin. Den Ausdruck PNP kannte ich überhaupt nicht.

    Ich hatte nie Probleme mit meinem BZ. Als man Diabetes bei mir entdeckte hatte ich einen HbA1c von 7,6 und schon weniger Wochen später war der Weg bei 6,8 und liegt heute seit Jahren bei 5,7 bis 6,2 mit Metformin 1000 mg 2 mal täglich, Trulicity 1,5 wöchentlich 1 mal und Forxiga 10 mg täglich 1 mal.

    Vielleicht bin ich aber auch völlig neben der Spur, weil ich mich psychisch nicht damit abfinden kann, wie ein Volltrunkener herumzulaufen. Ich schäme mich sehr dafür, weil Alkoholismus für mich mein Leben lang ein absolutes No-Go war. Dazu kommt, dass PNP nicht heilbar ist, wobei ich noch die "glücklichste Form" habe nämlich schmerzfrei, wogegen andere unter starken Schmerzen leiden und Medikamente aus der Epilepsie nehmen müssen.

    Vielleicht bin ich bloß ein meckernder, unzufriedener Alter.

    Liebe Grüße
    Rolf



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