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Angst vor Diabetes

  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 1
    Mitglied seit: 14.12.2019
    am 14.12.2019 19:46:57 | IP (Hash): 1023991071
    Hallo,
    ich bin neu hier,und schwerhörig.
    Vor ca. 2-3 Wochen war ich bei der Ärztin zur Blutabnahme,einfach nur Routine.
    Dann nach einigen Tagen habe ich erfahren,dass ich eine erhöhte Blutzuckerwerte habe.
    Ich musste nach ca. 2 Wochen wieder kommen am 10.12. zur Blutabnahme und am 11.12. nochmal.
    am 12.12. fand bei der Ärztin ein Gespräch statt.Da war der Blutzucker in Ordnung.Ich hatte anfangs 139 Zuckerwerte,am 10.12. 115 Zuckerwerte und am 11.12. 107 Zuckerwerte.
    Da meine Eltern an Diabetes leiden,Vater Typ 1 und Mutter Typ 2,könnte ich auch daran irgendwann erkranken.Wenn dann Typ 2. Mir fiel auf,dass ich oft mal süßes gegessen habe sogar spät abends.Da ich mich aber in den Wechseljahren befinde,spielen die Hormone verrückt und daher kam es wohl,dass ich mal mehr süßes gegessen habe.Meine Frage wäre,ab wann spricht man wirklich vom Diabetes?
    Die Ärztin riet mir,soviel wie möglich wenig süßes zu essen,aber ob so oder so,wäre ich "irgendwann" trotzdem an Diabetes leiden.Das was ich verstehe,egal ob ich sehr gering süßes esse oder viel süßes esse,dann kommt "irgendwann" sowieso raus,dass ich an Diabetes leide?!
    Über eine Antwort würde ich mich freuen.
    Liebe Grüße Pandora
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1722
    Mitglied seit: 13.05.2016
    am 15.12.2019 01:10:19 | IP (Hash): 569721584
    Hallo Pandora,
    deine Blutzuckerwerte wurden nüchtern gemessen ?
    Wobei nüchtern beim Arzt schon relativ zu sehen ist - bist schon Stunden auf und aktiv … , was den BZ-Wert verfälschen kann.
    Weil dem so ist, gilt der Langzeitzucker = HbA1c-Wert als zuverlässiger.
    Wurde dieser bei dir bestimmt ?
    Wenn dieser unter Diagnosegrenze liegt, ev. deshalb nur 'einfache' Ermahnungen der Ärztin bzgl. Ernährung. Wobei 'Süßes' gar nicht so im Fokus liegt, sondern Kohlenhydrate insgesamt, auch in Stärkehaltigem vorhanden zu Hauptmahlzeiten.

    Zu Diabetes gibt's klare Grenzwerte - siehe hier bes. Abbildung 1
    https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Praxisempfehlungen/2019/02_Diagnostik-Diabetes-mellitus_Mueller-Wieland_DDG.pdf

    Vererbung aufgrund deiner Eltern unbedingt sagen - Typ 2 ev., Typ 1 eigentlich nicht.

    Habe selbst eine ausgeprägte 2er Familienlinie und irgendwie dann mal Jahrzehnte später mit Typ 2 gerechnet.
    Nö, bin die erste 1er in den Generationen und war sehr viel jünger mit 40 bei Diagnose - BZ ca. 400 und Hba1c größer 8 (eindeutig Diabetes).
    Typ 2 wurde per Augenschein schon ausgeschlossen (Konstitution) ~ LADA war's dann.

    Als 'Leiden' hast du den Umgang mit Diabetes bei deinen Eltern mitbekommen.
    Da hat sich allerdings eine Menge getan, was Behandlungsmöglichkeiten angeht und lässt sich gut leben, falls du wirklich einmal die Diagnose 'Diabetes' erhalten solltest.
    Liebe Grüße sendet Dir Elfe
  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 2
    Mitglied seit: 05.03.2020
    am 05.03.2020 08:07:32 | IP (Hash): 1091027109
    Hallo Pandora,

    bei diesen Werten musst Du Dir keine Sorgen machen. Mit um die "100" bist Du beim "Nüchtern Blutzucker" voll im grünen Bereich. Diabetes (Verdacht) hast Du, wenn dein HbA1c-Wert über 7,5 liegt.

    Betracht die 139 als "Ausreißer" oder "Messfehler"...

    LG Bernd
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 4703
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 05.03.2020 16:37:49 | IP (Hash): 679727763
    mal ein bisschen Nachhilfe für xbird?
    HBA1c 6,5 und höher = Diagnose Diabetes
    HBA1c 5,7-6,4 Prädiabetes, will mit oGTT überprüft werden
    Morgens nüchtern 100-124 Prädiabetes, will mit oGTT überprüft werden

    Gesunder BZ ist nüchtern um 60-100 und in der Spitze um ne Stunde nach dem Einfüllen von viiielen KHs für ein paar Minuten um 140-160.
    TIR bei Menschen mit Diabetes und BZ-senkender Medikation um in der Stundenspitze bis 170 mg/dl.

    Was für ne App baut Ihr da eigentlich???

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    Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
    Sie testen immer mal wieder, welche Portionen von welchem Essen am besten in ihren gesunden Blutzucker-Rahmen passen und wann am Tag welche Bewegungsanteile und richten sich meistens danach. Geht am einfachsten schon mit Prädiabetes!
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.