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Sehr hohe Werte bei Stress? Was tun?
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am 21.01.2020 21:27:24 | IP (Hash): 1882391863
Hallo,
also a) kann man nicht verlangen, dass du ein komplett anderes Insulinpräparat verwendest, da es billiger ist.
Lantus und Levemir haben komplett andere Wirkverläufe! Die kann man nicht einfach so austauschen, bei dem einen passt das, beim anderen dies.
b) wegen der Nadeln habe gerade mal gegoogled. DiaExpert meint, Nanopass (40€) Nadeln sind somit 10€ teurer als BD Ultra Fine (30€). Aber wenn man Nanopass Nadeln bei Google eingibst, gibt es Onlineapotheken, die diese schon für 20€ anbieten. Wer da seriös ist, müsste man dann natürlich schauen.
Mal anders überlegt, würdest du eine Pumpe wollen und deshalb ins DMP eintreten, bräuchtest du weder die Nadeln noch das Basalinsulin mehr ;)
Wegen den Gegebenheiten beim Diabetologen, auch wenn du weiter fahren musst, such dir eine andere Praxis. Wenn du mit dieser nicht klarkommst. Hausarzt ist schön und gut, aber für manche Dinge (Libre, CGM, Pumpe, etc.) braucht man halt leider doch einen Diabetologen.
Bei mir läuft der Quartalstermin so ab, Termin erst zur Diabetesberaterin, dann warten bis die Ärztin Zeit hat, irgendwann davor/danach Blutabnahme. Dauer ca. 2 Stunden, je nachdem wie lange ich mit der Diabetesberaterin und Ärztin rede. Von der Diabetesberaterin bekomme ich auch alle Rezepte, die ich brauche.
Die Blut-Ergebnisse werden dann am Telefon mit der Ärztin besprochen. Also muss ich genau einmal pro Quartal für diese Sache hin.
Da ich noch nicht so lange Diabetes habe, musste ich anfangs natürlich viel häufiger hin um Werte auslesen und Schulung. Letztes Quartal war ich zweimal. Einmal DMP-Termin und der erste Termin neue Rezepte, einmal Verläufe anschauen, Fragen klären.
LG July -
Elfe
Rang: Gastam 22.01.2020 19:05:31 | IP (Hash): 1626500299
In erster Linie geht's darum, was die Krankenkasse bereit ist, zu erstatten.
Und, was auch wichtig ist: Krankenkassen machen eigene Absprachen mit den Herstellern von Medikamenten, Insulinen und Hilfsmitteln.
Die sind dann wesentlicher günstiger, als wir das per Internet als Verkaufspreis recherchieren können.
'Meine' Diabetes-Praxis ist da ganz anders strukturiert.
Bei den normalen Quartalsterminen zuerst in Laborbereich mit Wiegen, Blutdruck und Gerätetechnisch ausgestattet, daß in Minutenschnelle BZ und Langzeitwert bestimmt werden können.
Mit diesen Daten, per Bildschirm für Arzt sichtbar, zum Gespräch.
Schaut sich diese an, Füße werden beguckt (vorgeschrieben per DMP) und kontrolliert eben auch meine BZ-Dokumentation - mit Hinweisen bezgl. Dosis/Faktoren-Anpassung, ev. auch Insulinwechsel mit diesen oder jenen Vorteilen.
Diabetesberaterin hier nur Ausnahme - Schulung, Einzeltermine manchmal als Nachhilfe (vom Arzt bestimmt).
Finde persönlich, offen für ein Arztgespräch zu sein und merken und ggfs. nachrecherchieren.
Dafür schreibe ich mir da schon Stichpunkte auf (Zettel und Stift), um das selbst verstehen und umsetzen zu können.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.