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Typ 2 Diabetiker
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am 19.03.2020 14:59:40 | IP (Hash): 334799117
Ich glaube auch das Basalinsulin für mich richtig ist.
Dank für Deine Beiträge.
LG
Michael -
Elfe
Rang: Gastam 19.03.2020 18:08:38 | IP (Hash): 1354275971
Michael2 schrieb:
Levemir oder Lantus wären da wohl die erste Wahl.
Rainer schrieb:
Bei Basalinsulin würde ich dir, auch wenn es dir hauptsächlich um bessere Nüchternwerte geht, ein Langzeitinsulin mit 24-Stunden-Wirkung empfehlen. Damit unterstützt du deine Bauchspeicheldrüse nicht nur nachts und am Morgen, sondern auch tagsüber, was bei deinem HbA1c von 7% hilfreich sein dürfte. Infrage kämen dafür Lantus oder wegen seiner sehr gleichmäßigen Wirkung besser noch Tresiba. Das ebenfalls noch mögliche Toujeo wäre erst bei hohen Dosen sinnvoll, wie du sie wahrscheinlich nicht.
Hallo Michael,
kann als 1er nur bedingt antworten, aber zu Basalinsulin doch etwas beitragen.
Der Trend bei der Basalinsulin-Entwicklung ist wirklich eine gleichmäßige 24 h-Wirkung zu ermöglichen.
Für mich selber habe ich allerdings festgestellt, daß der Grundstoffwechsel eben nicht so gleichmäßig ist für Tag & Nacht.
Der Tag/Wachbereich ist zeitmäßig länger + wir sind aktiver, zumal du regelmäßig joggst, was auch den BZ senkt.
Habe anfangs auch Protaphane gespritzt, aber dann auf Levemir gewechselt (klare Lösung, in Anwendung besser).
Lantus habe ich ausgelassen und sollte neues Tresiba testen, als 42 h-wirkend beworben, was aber nicht so wirklich stimmt. Über 3 d baut sich das sogen. Steady State auf, man muss immer diese 3 Tage abwarten, bevor man die Dosis anpassen darf.
Muss 1 x d gespritzt werden, erspart also nur eine Spritze (ist mir egal, da ich sowieso noch Mahlzeiteninsulin spritzen muss).
https://pdfs.semanticscholar.org/6d48/7671d4f2ba13cc752ce452d163169ef078da.pdf
Außerdem hat sich bei mir eine Abwehrreaktion gezeigt, gegen diesen 'Klumpen' an den Oberschenkeln mit starker Schwellung: Sofort absetzen !
Bin dann wieder reumütig zu Levemir zurückgekehrt, da ich die Wirkung besser überblicken kann.
Spritze morgens und abends mit Dosis zurzeit 7 zu 4,5 Einheiten.
Ob Abenddosis passt, sehe ich direkt morgens am Nüchternwert, Tagesdosis etwas schwieriger herauszufinden (bei dir noch nicht Thema).
Im übrigen habe ich zufällig herausgefunden, daß ein späterer Zeitpunkt für Abenddosis als die üblichen 22 Uhr besser ist.
Messe wirklich erst vor Schlafengehen den BZ (ggfs. korrigieren), wenn Mahlzeit verdaut und als Nachteule wirklich zur Ruhe komme ;-)
Auch bei anderen Medikamenten wird ärztlich bei mir nach ev. Nebenwirkungen gefragt.
Ab Ende 2019 muss ich zwei neue Tabletten-Medikamente nehmen und auch einschleichen und langsam Dosis zu den Werten anpassen.
Gruß Elfe -
am 19.03.2020 21:06:53 | IP (Hash): 427260729
Elfe schrieb:
Michael2 schrieb:
Levemir oder Lantus wären da wohl die erste Wahl.
Rainer schrieb:
Bei Basalinsulin würde ich dir, auch wenn es dir hauptsächlich um bessere Nüchternwerte geht, ein Langzeitinsulin mit 24-Stunden-Wirkung empfehlen. Damit unterstützt du deine Bauchspeicheldrüse nicht nur nachts und am Morgen, sondern auch tagsüber, was bei deinem HbA1c von 7% hilfreich sein dürfte. Infrage kämen dafür Lantus oder wegen seiner sehr gleichmäßigen Wirkung besser noch Tresiba. Das ebenfalls noch mögliche Toujeo wäre erst bei hohen Dosen sinnvoll, wie du sie wahrscheinlich nicht.
Hallo Michael,
kann als 1er nur bedingt antworten, aber zu Basalinsulin doch etwas beitragen.
Der Trend bei der Basalinsulin-Entwicklung ist wirklich eine gleichmäßige 24 h-Wirkung zu ermöglichen.
Für mich selber habe ich allerdings festgestellt, daß der Grundstoffwechsel eben nicht so gleichmäßig ist für Tag & Nacht.
Der Tag/Wachbereich ist zeitmäßig länger + wir sind aktiver, zumal du regelmäßig joggst, was auch den BZ senkt.
Habe anfangs auch Protaphane gespritzt, aber dann auf Levemir gewechselt (klare Lösung, in Anwendung besser).
Lantus habe ich ausgelassen und sollte neues Tresiba testen, als 42 h-wirkend beworben, was aber nicht so wirklich stimmt. Über 3 d baut sich das sogen. Steady State auf, man muss immer diese 3 Tage abwarten, bevor man die Dosis anpassen darf.
Muss 1 x d gespritzt werden, erspart also nur eine Spritze (ist mir egal, da ich sowieso noch Mahlzeiteninsulin spritzen muss).
https://pdfs.semanticscholar.org/6d48/7671d4f2ba13cc752ce452d163169ef078da.pdf
Außerdem hat sich bei mir eine Abwehrreaktion gezeigt, gegen diesen 'Klumpen' an den Oberschenkeln mit starker Schwellung: Sofort absetzen !
Bin dann wieder reumütig zu Levemir zurückgekehrt, da ich die Wirkung besser überblicken kann.
Spritze morgens und abends mit Dosis zurzeit 7 zu 4,5 Einheiten.
Ob Abenddosis passt, sehe ich direkt morgens am Nüchternwert, Tagesdosis etwas schwieriger herauszufinden (bei dir noch nicht Thema).
Im übrigen habe ich zufällig herausgefunden, daß ein späterer Zeitpunkt für Abenddosis als die üblichen 22 Uhr besser ist.
Messe wirklich erst vor Schlafengehen den BZ (ggfs. korrigieren), wenn Mahlzeit verdaut und als Nachteule wirklich zur Ruhe komme ;-)
Auch bei anderen Medikamenten wird ärztlich bei mir nach ev. Nebenwirkungen gefragt.
Ab Ende 2019 muss ich zwei neue Tabletten-Medikamente nehmen und auch einschleichen und langsam Dosis zu den Werten anpassen.
Gruß Elfe
Für jeden ist ein anderes Insulin passend.
Lantus hilft vielen Typ1ern nur bedingt. Viele Typ1er sind mit Toujeo/Tresiba zufrieden. Andere sind mit Levemir zufrieden.
@Michael solltest du ein Langzeitinsulin bekommen und dieses Lantus/Abasaglar sein, dann solltest du bei sportlichen Aktivitäten auf den Blutzucker verstärkt achten. Bei einigen, ich gehöre auch dazu, reicht schon nur das Basalinsulin damit man beim Sport der Blutzucker abgestürzt ist. Ich bin mit 180 gestartet, habe 3-4 Sport-KEs gegessen und hatte trotzdem zu kämpfen bei 100 zu bleiben. Mit Toujeo war das Problem weg, vor dem Sport 140 nach dem Sport 150 ohne jegliche Sport-KEs.
Das muss bei dir nicht auftreten und ich möchte dir damit auch keine Angst machen, du solltest nur sollte es Lantus werden, darauf achten.
Bei Toujeo und Tresiba sind Änderungen halt erst langfristig wirksam. Insb. bei Typ1ern sind Infekten, Frauen auch Hormonschwankungen, etc. mit diesen Langzeitinsuline etwas schwierig zu händeln. Bei Typ2 dürfte das ganze weniger ein Problem sein.
Generell ist das Unterzuckerungsrisiko bei allen Basalinsulinen nicht so hoch. Ausnahme wie gesagt bei einigen Lantus und Sport.
Ich denke, ihr werdet die richtige Lösung für dich finden
LG July
-
am 20.03.2020 09:30:35 | IP (Hash): 334799117
Vielen Dank für die ausführlichen interessanten Beiträge und Hilfestellungen.
Ich werde weiter berichten, welches Insulin Der Diabetologe verschreibt.
LG
Michael -
am 15.04.2020 09:43:02 | IP (Hash): 107734828
Der Diabetologe hat mir nun Levemir verschrieben.
Anfangsdosis 4 E um 21.00 Uhr spritzen und jeden 3. Tag
um eine Einheit erhöhen bis der Nüchternzucker sich um die
100 einpendelt.
VG. Michael -
am 15.04.2020 19:32:30 | IP (Hash): 1234495181
Hallo Michael
das klingt gut.
Jedoch solltest du nicht starr immer weiter erhöhen, sollten die Werte plötzlich nicht mehr weiter sinken, sondern dann mal um 3 Uhr nachts den Wecker stellen. Grund, du könntest irgendwann eine zu hohe Menge Levemir spritzen, welches dich um 3 Uhr (insulinsensibelste Zeit) in eine unbemerkte nächtliche Unterzuckerung bringt. Die Gegenregulierung führt dann dazu, dass die Nüchternwerte wieder deutlich erhöht sind.
LG -
Elfe
Rang: Gastam 16.04.2020 01:32:13 | IP (Hash): 2005615831
Hallo Michael,
als 'üblichen' Spritz-Zeitpunkt kenne ich eher die 22 Uhr, für mich persönlich dennoch 'früh' (wie geschrieben).
Bin mittlerweile auch wieder auf 4 IE Levemir gelandet - aufgrund des Nüchternwertes in der nun hellen/wärmeren Jahreszeit von 4,5 auf 4 reduziert ~ obwohl, bei ca. 60 mg/dl erstmal vier Gummibärchen vor Frühstück :-)
Nüchtern/Aufstehwert ist schon ein guter Hinweis.
3 d warten ist üblich bei allen Insulinarten, um andere kurzfristig Einflüsse physisch/psychisch auszuschließen. -
am 16.04.2020 09:56:39 | IP (Hash): 107734828
Danke für die Antworten.
Das hatte Der Diabetologe auch gesagt, ab und zu nachts um 3 Uhr messen,
um Unterzuckerungen zu vermeiden.
Bin mal gespannt wie es mit Levemir weitergeht. Bin jetzt bei 6 E und Nüchternzucker von 140.
Ach noch was! Muß Levemir unbedingt in den Oberschenkel gespritzt werden? Ich jogge sehr
viel und habe ziemlich fettlose Oberschenkel.
LG. Michael
Bearbeitet von User am 16.04.2020 11:10:57. Grund: . -
Elfe
Rang: Gastam 17.04.2020 01:43:40 | IP (Hash): 2005615831
Hallo Michael,
Insulin sollte dahin gespritzt werden, wo genügend Unterhautfettgewebe vorhanden ist.
Wie du in diesem Link siehst, wird bei schlanken Menschen der Popo empfohlen.
https://www.bd.com/de-de/products/diabetes-care/diabetes-learning-centre/insulin-injection/basics-of-insulin-injection/injection-regions
Ev. könntest du auch die Bauchregion verwenden, kann man besser sehen als sich zu Po-Backe zu drehen.
(Bei mir ist Bauch allerdings schon durch Mahlzeiteninsulin besetzt.)
Auch kurze Pennadeln 4 oder 5 mm können helfen.
Ach ja, was ich zu gestern noch ergänzen möchte:
Die Wirkung des Insulins hängt auch von der Einheitenmenge ab, wenige Einheiten wirken nicht so stark und nicht so lange.
Die 4 Einheiten, die ich wirklich erst vor Schlafengehen gebe, reichen für ca. 6/7 Stunden und fangen den Morgenanstieg (nach 3 Uhr) ab.
Hier noch aus einem weiteren Link:
"Insulin detemir wird wie alle Insuline Subkutan in den Oberschenkel, Oberarm oder die Bauchdecke injiziert."
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/inhalt-11-2005/pharm3-11-2005/
Gruß Elfe -
am 17.04.2020 15:54:05 | IP (Hash): 864917344
Hallo Michael, wie geht es dir in der zwischenzeit?