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Krämpfe bei und nach leichter Unterzuckerung

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    am 02.02.2020 15:53:36 | IP (Hash): 1484349933
    Kennt das jemand? Seit einiger Zeit krampft meine Wade bei jeder Hypo. Die Krämpfe dauern auch dann noch an, wenn sich der Blutzuckerspiegel wieder eingependelt hat.
    Ich spreche hier nicht von schweren Unterzuckerungen, sondern wirklich von den leichte. Die Wahrnehmung ist einwandfrei, mit dem üblichen Symptomen nur, dass jetzt die Krämpfe dabei sind. Vielleicht hat ja jemand Erfahrung damit.
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    am 02.02.2020 17:20:39 | IP (Hash): 122053014
    Kenne ich nicht und hab ich auch noch nie von gelesen, aber mir würde son Symptom sagen, dass ich's besser vermeiden und meine BZ-Untergrenze wenigsten 5-10 mg/dl drüber einhalten sollte. Daumendrück!

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    Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
    Sie testen immer mal wieder, welche Portionen von welchem Essen am besten in ihren gesunden Blutzucker-Rahmen passen und wann am Tag welche Bewegunngsanteile und richten sich meistens danach. Geht am einfachsten schon mit Prädiabetes!
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    am 03.02.2020 20:50:30 | IP (Hash): 829245766
    Also, ich kenne das auch. Nehme auch zusätzlich noch Nahrungsergänzung, Habe nach einer Hypo immer das Gefühl, mir fehlen irgendwelche Mineralien.
    Manchmal ist es nach einer Hypo auch, wie nach einer durchzechten Nacht. Aber was soll man machen, bei sehr schwankenden Werten, Mein BZ sackt oder steigt leider immer sehr plotzlich (also von z.N. 87 auf knapp unter 300 bei Stress in nur einer halben Stunde).Oder eben umgekehrt bei Sport.
    Diabetologe fragt dann immer was ich gemacht, bzw. gegessen habe..... Leider weder noch, ich schaffe das ohne Essen und ohne Insulin,

    (Bei Essen spritze ich natürlich,,,)
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    am 03.02.2020 22:14:48 | IP (Hash): 122053013
    Ataura schrieb:
    Diabetologe fragt dann immer was ich gemacht, bzw. gegessen habe..... Leider weder noch, ich schaffe das ohne Essen und ohne Insulin,


    Und war dann der Bolus schon völlig durch, also nicht nur postpranidal, sondern postabsorptiv, als Du beim letzten Sportbeispiel so einen schnellen tiefen BZ-Abfall hattest?

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    Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
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    am 04.02.2020 18:14:27 | IP (Hash): 2035269569
    Ja, weit ab von Essen und Insulin. Falls ich eine Stunde nach dem Essen Ausdauersport mache, berechne ich das beim Bolus mit ein. Ich muss auch immer Fett-Proteineinheiten mit berechnen.

    Mein Fazit nach 10 Jahren Txp 1 (bin jetzt 54 Jahre und habe mit 44 Typ 1 bekommen):
    1. mein BZ reagiert mehr auf Stress, als auf KH
    2. mein BZ reagiert generell diekt auf Essen, auch wenn dieses gar keine KH hat (z.B. ein Stück Käse)
    3. mein BZ ändert sich nicht gleichförmig, sondern schlagartig ( mache mit z. B. BZ 250 Ausdauertraining, 40 MInuten ist der BZ gleichbleibend, dann plötzlich nach 15 Min rauscht er runter auf Hypo. Umgekehrt genauso BZ 120 arbeite, auf einmal ist Stress an der Arbeit und mein BZ ist plötzlich auf knapp 300).
    Hundertfach so gewesen, provilaktisch dagegen spritzen, bzw. essen nutzt leider nix.
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    am 04.02.2020 20:04:06 | IP (Hash): 13924027
    Nö, kenne dies als Hypo-Symptom gar nicht.
    Meine erste Maßnahme bei Muskelkrämpfen ist erstmal eine Magnesium-Zufuhr per Nahrungsergänzungsmittel.
    Nicht alles auf Diabetes schieben, sondern auch andere Themen weiterhin berücksichtigen.
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    am 06.02.2020 14:56:09 | IP (Hash): 829140257
    Elfe schrieb:
    Nö, kenne dies als Hypo-Symptom gar nicht.
    Meine erste Maßnahme bei Muskelkrämpfen ist erstmal eine Magnesium-Zufuhr per Nahrungsergänzungsmittel.
    Nicht alles auf Diabetes schieben, sondern auch andere Themen weiterhin berücksichtigen.



    Naja Krämpfe treten nunmal nur und ausschließlich bei niedrigem BZ auf. Da liegt die Verbindung nahe.
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    am 06.02.2020 14:58:05 | IP (Hash): 829140257
    Ataura schrieb:
    Also, ich kenne das auch. Nehme auch zusätzlich noch Nahrungsergänzung, Habe nach einer Hypo immer das Gefühl, mir fehlen irgendwelche Mineralien.
    Manchmal ist es nach einer Hypo auch, wie nach einer durchzechten Nacht. Aber was soll man machen, bei sehr schwankenden Werten, Mein BZ sackt oder steigt leider immer sehr plotzlich (also von z.N. 87 auf knapp unter 300 bei Stress in nur einer halben Stunde).Oder eben umgekehrt bei Sport.
    Diabetologe fragt dann immer was ich gemacht, bzw. gegessen habe..... Leider weder noch, ich schaffe das ohne Essen und ohne Insulin,

    (Bei Essen spritze ich natürlich,,,)



    Hast Du jedes mal bei niedrigem BZ das Krampfprobkem?

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    am 06.02.2020 16:09:44 | IP (Hash): 667933579
    Nein, nur wenn ich zusätzlich noch Stress habe, wie Zeitmangel z. B. Wenn ich ganz normal daheim bin, nehme ich eine Hypo gelassen, ess eine Banane und warte ab. Bin ich z. B. mit dem Hund unterwegs und bekomme eine Hypo, dann hab´ich garantiert die Jacke an, in der kein Traubenzucker ist und dann geht´s los: Da merke ich dann Muskelverkrampfungen in den Beinen. Geht aber wieder weg
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    am 06.02.2020 18:50:35 | IP (Hash): 13924027
    Tycho schrieb:
    Elfe schrieb:
    Nö, kenne dies als Hypo-Symptom gar nicht.
    Meine erste Maßnahme bei Muskelkrämpfen ist erstmal eine Magnesium-Zufuhr per Nahrungsergänzungsmittel.
    Nicht alles auf Diabetes schieben, sondern auch andere Themen weiterhin berücksichtigen.



    Naja Krämpfe treten nunmal nur und ausschließlich bei niedrigem BZ auf. Da liegt die Verbindung nahe.


    Verständlich, daß Diabetes erstmal im Fokus steht und da ein Zusammenhang gesucht wird.
    Wir dürfen aber anderes nicht vergessen.
    Mineralien gehören dazu. Am besten ist es, ein mineralstoff-reiches Mineralwasser zu trinken = Gehalt auf Etikett zu lesen - stilles oder medium - ist da so meins.