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Glucosetest trotz grippalem Infekt durchgeführt
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am 14.02.2020 20:33:39 | IP (Hash): 1176515147
Hallo Sigdrifa,
vielleicht noch eine wichtige Info für dich:
Wenn dein BZ die angestrebten Grenzwerte nur wenig überschreitet, soll für die Entscheidung zu Insulin neben dem BZ auch die Größenentwicklung deines Babys beachtet werden. Wenn dein Baby sich normal entwickelt und die Diabetologin sich ausschließlich an den BZ-Werten orientiert, dann solltst du das einfordern. Gerade wenn die Überschreitung hauptsächlich die Nüchternwerte betrifft und nur gering ist, könnte das wichtig sein.
Ich drück dir die Daumen, dass du ohne Insulin auskommst und dein Baby in deine Wuschklinik zur Welt bringen kannst.
Alles Gute, Rainer -
am 02.03.2020 07:14:53 | IP (Hash): 617944845
Tja....
Das „Daumen drücken“ hat nix genützt.
Zwar war mein Langzeitzuckerwert beim Diabetologen gut und der Nüchternzucker ebenfalls. Auch die Messungen der nächsten Tage waren alle laut Aussage meines Diabetologen „sehr gut“: Nüchtern zwischen 63 als tiefster und zweimal 89 als Höchstwert, meistens also im soliden 70er Bereich. Zwei Stunden nach dem Essen bei 92 bis 115, meistens eher im oberen 90er Bereich und Insgesamt nur 3mal auf 120 nach „experimentell probierten“ Lebensmitteln (Kartoffeln die unbedenklich sein sollen, sprengen bei mir schneller den Rahmen als NORMALE Pasta)
Trotzdem beim Ultraschall die Aussage meiner FA: „Ihre Zuckerwerte können gar nicht GUT sein, sonst wär ihr Kind jetzt nicht zu groß!“ selbst nach 5 mal erklären, dass mein Diabetologe mich wohl kaum auf „nur noch eine Mahlzeit messen“ gesetzt hätte, wenn die Werte nicht gut gewesen wären und ich (ja ich bin lieber etwas vorsichtiger“) bei immer noch 2 Mahlzeiten und zwar den „reichhaltigsten“ weiter gemessen und keine großartigen Aussreisser bei den Werten hatte, blieb sie dabei: „Kann nicht sein, wieder zum Diabetologen!“
Da steh ich nun...
Messe 1 Stunde nach dem Essen Werte UNTER 120 und bin trotzdem Jetzt schon durch meine Ärztin halb auf nen Kaiserschnitt oder vorzeitige Einleitung in meiner „bloß nicht DIE“ Geburtsklinik festgenagelt (die war so „grosszügig“ mich zur Geburtsplanung DORTHIN zu überweisen) wegen EINER Messung bei der er über der Normkurve liegt und mit der Hiobsbotschaft im Ohr dass es SCHEISSEGAL ist wie toll meine Werte sind und ich wohl trotzdem Insulin brauchen werde....
Ich hab die Schnauze VOLL! Man macht alles was einem gesagt wird weil dann ANGEBLICH alles gut wird und was hat man davon? NIX... -
am 02.03.2020 13:45:35 | IP (Hash): 890854493
[quote=Sigdrifa84 ;104456]Tja....
Das „Daumen drücken“ hat nix genützt.
Zwar war mein Langzeitzuckerwert beim Diabetologen gut und der Nüchternzucker ebenfalls. Auch die Messungen der nächsten Tage waren alle laut Aussage meines Diabetologen „sehr gut“: Nüchtern zwischen 63 als tiefster und zweimal 89 als Höchstwert, meistens also im soliden 70er Bereich. Zwei Stunden nach dem Essen bei 92 bis 115, meistens eher im oberen 90er Bereich und Insgesamt nur 3mal auf 120 nach „experimentell probierten“ Lebensmitteln (Kartoffeln die unbedenklich sein sollen, sprengen bei mir schneller den Rahmen als NORMALE Pasta)
Trotzdem beim Ultraschall die Aussage meiner FA: „Ihre Zuckerwerte können gar nicht GUT sein, sonst wär ihr Kind jetzt nicht zu groß!“ selbst nach 5 mal erklären, dass mein Diabetologe mich wohl kaum auf „nur noch eine Mahlzeit messen“ gesetzt hätte, wenn die Werte nicht gut gewesen wären und ich (ja ich bin lieber etwas vorsichtiger“) bei immer noch 2 Mahlzeiten und zwar den „reichhaltigsten“ weiter gemessen und keine großartigen Aussreisser bei den Werten hatte, blieb sie dabei: „Kann nicht sein, wieder zum Diabetologen!“
Da steh ich nun...
Messe 1 Stunde nach dem Essen Werte UNTER 120 und bin trotzdem Jetzt schon durch meine Ärztin halb auf nen Kaiserschnitt oder vorzeitige Einleitung in meiner „bloß nicht DIE“ Geburtsklinik festgenagelt (die war so „grosszügig“ mich zur Geburtsplanung DORTHIN zu überweisen) wegen EINER Messung bei der er über der Normkurve liegt und mit der Hiobsbotschaft im Ohr dass es SCHEISSEGAL ist wie toll meine Werte sind und ich wohl trotzdem Insulin brauchen werde....
Ich hab die Schnauze VOLL! Man macht alles was einem gesagt wird weil dann ANGEBLICH alles gut wird und was hat man davon? NIX... [/quote]
Hallo,
ich kann dir nur nochmal raten, dass du dir dringend einen anderen Frauenarzt suchst.
Ein guter Arzt sollte folgende Merkmale aufweisen
1.) man sollte persönlich mit ihm klarkommen
2.) er hat fachliche Kompetenz
3.) er hat Sozialkompetenz
4.) wäre wünschenswert, er nimmt sich immer ausreichend Zeit für die Patienten, ist manchmal schwer, da gute Ärzte oft überlaufen sind.
Bei deinem Frauenarzt scheint nichts von allem zuzutreffen. Such dir bitte einen neuen Arzt, damit du und dein Baby bestmöglichst medizinisch betreut werden.
Zu den Aussagen:
- Es gibt auch große Kinder ohne Diabetes!
- Bei mir wirkt sich die Lebensmittel in folgender Reihenfolge auf den BZ aus: Brötchen-Reis (sehr schnell) - Kartoffeln (mäßig) - Nudeln (Langsam)
Kartoffeln sind halt in der Hinsicht günstig, da man davon weniger Kohlenhydrate isst (im Vergleich zu Nudeln bspw.) um satt zu werden.
-Bei Nudeln würde ich an deiner Stelle mal nach 4 und 6 Stunden kontrollieren, wie hoch da der BZ ist. Nudeln steigen zum Teil erst ziemlich spät an. Meine erste Messung damals mit Nudeln kam zu dem Ergebnis vor dem Essen 120, 2-Stunden-Wert 120, 3-Stunden-Wert 140, 4-Stunden-Wert 170... Muss natürlich bei dir nicht gleich sein, aber ich würde das mal testen. Hatte Samstag erst wieder so einen Fall, vor dem Essen 120, Nudeln gegessen gegen 18 Uhr, um 23 Uhr zur Bettgehzeit hatte ich 200...
- Ein Tipp bei allem Reis/Kartoffeln/Nudeln: häufig steigt der BZ weniger stark an, wenn diese Produkte vorgekocht, abgekühlt und wieder später erwärmt werden.
Noch ein kleiner Hinweis: Theoretisch könnte auch das Messgerät nicht hundertprozentig richtig messen, sondern eher zu niedrig, die erlaubte Toleranz beträgt +-15mg/dl im Bereich unter 100mg/dl und +-15% im Bereich über 100mg/dl. . Solltest du nochmal zum Diabetologen gehen, kannst du ja fragen, ob man das Gerät zur Sicherheit mal gegenmessen kann. Entweder wird das per Kontrolllösung gemacht oder wenn man mit einem geeichten Laborgerät den Blutzucker misst und gleichzeitig mit deinem Handmessgerät und damit die Abweichung bestimmt.
Alles Gute
LG July -
am 02.03.2020 17:53:39 | IP (Hash): 1725255039
Fazit für in der Schwangerschafts-Diabetes-Mühle:
Den großen Vorgaben-Ballon, den die Medizin um die Schwangerschaft aufgeblasen hat und wohl noch immer weiter aufbläst, möglichst gelassen ertragen. Klar ist das mit dem eifrigen hormonellen Wechselspiel in der Zeit besonders schwierig, aber das allein, was da schon ganz ohne Einflüsse von außen in Dir abläuft, reicht doch schon völlig.
Also möglichst wenig noch zusätzlich von außen verrückt machen lassen! Auch nicht mit dem Babybauchumfang!
Zu meinem Enkel, der mit 11 Jahren jetzt schon so groß wie seine Mutter ist, war der Tochter wg ihrer häufig 160-180 gedroht worden, dass das dicke Baby sie mit seinen per Sonar und Formel berechneten 5und kg bei ner normalen Geburt schier zerreißen würde. Rausgekommen sind dann zwar lange aber Haut&Knochen mit Untergewicht.
Also hiermit schick ich mal ein großes Paket RUHEBEWAHREN :)
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Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
Sie testen immer mal wieder, welche Portionen von welchem Essen am besten in ihren gesunden Blutzucker-Rahmen passen und wann am Tag welche Bewegungsanteile und richten sich meistens danach. Geht am einfachsten schon mit Prädiabetes!