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Prädiabetes zurückdrehen?
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am 02.06.2020 17:46:34 | IP (Hash): 866388154
Früher schien Abwarten sinnvoll, bis der BZ eine der Diagnose-Schwellen überschritten hatte, und dann den Typ 2 als progrediente Krankheit im selben Zielrahmen behandeln, wie den Typ 1. Dem entsprechen immer noch die Mehrzahl aller Hausärzte jeden Tag mit der vieltausendfachen Wiederholung ihres Zucker-Mantra:
"Ihr Blutzucker ist ein bisschen hoch. Nein, nein! Das ist noch lange kein Diabetes, aber das müssen wir natürlich beobachten.”
Heute haben die meisten werdenden Typ 2 unter uns alternativ die Option der Remission. Typ 2 Remission bedeutet 24/7 völlig gesunder Blutzuckerverlauf völlig ohne Zuckermedikation, solange man mit der Auswahl und Portionierung von KH=Zuckerlast häufigere Blutzuckerspitzen über den individuell passenden Rahmen hinaus vermeidet.
Der Dok müsste also längst diese Wahl anbieten: "Wollen Sie warten, bis eine Diagnoseschwelle überschritten ist und dann die zunehmende Krankheit mit immer mehr Zuckermedis behandeln, oder wollen Sie diese Entwicklung jetzt stoppen und völlig ohne Medikation auf gesund zurückdrehen?"
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Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
Sie testen immer mal wieder, welche Portionen von welchem Essen am besten in ihren gesunden Blutzucker-Rahmen (in der Spitze etwa ne Stunde danach max 140-160 mg/dl) passen und wann am Tag welche Bewegungsanteile und richten sich meistens danach. Geht am einfachsten schon mit Prädiabetes!
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am 03.06.2020 07:33:34 | IP (Hash): 205442008
Die Frage ist ja ab wann die Diagnoseschwelle überschritten wird?
24/7 völlig im gesunden Blutzucker zu verweilen ist schwer bis kaum möglich.
Ab wievielen "Überschreitungen" wechselt man den vom Prädiabetes zum Typ2?
Und das bei "gesunden" der BZ nach einer ordentlichen KH Mahrlzeit auch mal über 200 gehen
kann ist mittlerweile belegt. -
Manu82
Rang: Gastam 03.06.2020 08:49:21 | IP (Hash): 609546085
xx
Bearbeitet von User am 12.06.2020 00:48:51. Grund: xx -
am 03.06.2020 13:09:36 | IP (Hash): 1675192901
Wenn die eigene BZ-Steuerung praktisch wieder gesund funktioniert, sind 24/7 ohne Zuckermedis im völlig gesunden Bereich überhaupt kein Hexenwerk.
Die Glukoseausgabe wieder vollautomatisch im gesunden Bereich gibt es mit schwerstgewichtigen Typ 2 nach bariatrischen OPs und deren Nachbau ohne Skalpell allein mit sehr wenigen Kalorien (VLCD) von einem Tag auf den anderen schon nach einer Woche Leberentfettung. Erweitert um die gesunde Insulinausgabe nach weiteren 2-3 Wochen VLCD.
Klar braucht man mit der Entfettung von Leber und Pankreas nicht bis zum Überschreiten irgendwelcher Diagnosegrenzen zu warten, sondern kann einen nach und nach immer ein bisschen höher ansteigenden BZ jederzeit stoppen und in den gesunden Bereich umdrehen.
Und niemand braucht sich dabei unter Druck zu setzen. Denn wer zu den etwa 20% gehört, bei denen das Spiel nicht so einfach funktioniert, oder wer das Leben damit nicht mag, hat ja immer noch die ganz normale Typ 2 Behandlung nach DDG.
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Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
Sie testen immer mal wieder, welche Portionen von welchem Essen am besten in ihren gesunden Blutzucker-Rahmen (in der Spitze etwa ne Stunde danach max 140-160 mg/dl) passen und wann am Tag welche Bewegungsanteile und richten sich meistens danach. Geht am einfachsten schon mit Prädiabetes!
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Manu82
Rang: Gastam 03.06.2020 14:17:43 | IP (Hash): 1792042222
xx
Bearbeitet von User am 12.06.2020 00:49:21. Grund: xx -
am 03.06.2020 18:45:52 | IP (Hash): 1675192901
Bei Beobachtungs- & Definitions-Krankheiten gibt es immer Ausnahmen, die in kein Schema passen.
Und dazu gibt es häufig weite Spielräume. So hat Prof. Taylor, Newcastle, ja schon beschrieben, dass der Grad der Fettbelastung der Leber, bei der die Glukose-Ausgabe von normal auf immer mehr zu viel umschaltet und entsprechend auch wieder zurück, bei der einen bei 20% und bei dem anderen bei 80% liegen kann. Und so ist auch bei schlanken Menschen eine Fettbelastung der Leber bis 50% sicher nicht selten.
Also könnten (müssen nicht!) Deine Bekannten durchaus auch zu diesem Betroffenenkreis gehören. NIcht überraschend wäre, wenn ein Teil der Veranlagung im Hang der Leber zur vermehrten Fetteinlagerung bestehen würde. Denn wo die Normalisierung des Stoffwechsels regelmäßig schon um ne Woche nach der OP oder dem Beginn der VLCD Kur stattfindet, also noch vor jedem nennenswerten Gewichtsverlust oder irgendeiner Veränderung an den peripheren Zellen, kann das Gewicht schlecht die Ursache solcher Typ 2 sein.
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Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
Sie testen immer mal wieder, welche Portionen von welchem Essen am besten in ihren gesunden Blutzucker-Rahmen (in der Spitze etwa ne Stunde danach max 140-160 mg/dl) passen und wann am Tag welche Bewegungsanteile und richten sich meistens danach. Geht am einfachsten schon mit Prädiabetes!
Bearbeitet von User am 03.06.2020 20:02:37. Grund: Ergänzung -
Manu82
Rang: Gastam 03.06.2020 20:33:00 | IP (Hash): 609546085
xx
Bearbeitet von User am 12.06.2020 00:49:54. Grund: xx -
Manu82
Rang: Gastam 04.06.2020 08:51:54 | IP (Hash): 117518819
xx
Bearbeitet von User am 12.06.2020 00:50:23. Grund: xx -
am 04.06.2020 09:36:51 | IP (Hash): 1078242125
@r2d2
Auf dem Weg zum Typ 2 verläuft die BZ-Schlange einfach ab irgendwann über Jahre immer höher. Wenn man das zufällig irgendwann mitbekommt und in den gesunden Bereich zurück drehen mag, braucht man dafür keine Diagnoseschwelle.
Grobe Zielrichtung dafür können postprandiale Spitzen meistens deutlich unter 140-160 mg/dl sein, weil Typ 2 defekte Beta-Zellen mit zunehmendem Ausgabedruck mehr ungeteiltes Proinsulin ausgeben. Davon braucht es 10 Teile für die BZ-Wirkung von 1 Teil ordentlich in C-Peptid und Insulin geteiltem.
Und grobe Zielrichtung können dafür 12 und mehr Stunden von 24 deutlich unter 100 mg/dl sein, weil die Beta-Zellen in dem Bereich zuverlässig ihre Speicher für Bedarfsspitzen füllen können und nicht immer gleich wieder alles ausgeben müssen.
Mit der so weitgehend wiederhergestellten BZ-Automatik sind 24 Stunden im völlig gesunden Bereich überhaupt keine Hexerei. Im Gegenteil: Wer ein bisschen drauf achtet und vergleichen kann, wird zu seiner Bestätigung sehen, dass eine Essensportion, die ihn vor Wochen/Monaten aus nüchtern 140 locker auf 300 katapultiert hat, mit der Remission vielleicht gerade mal 160 erreicht :)
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Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
Sie testen immer mal wieder, welche Portionen von welchem Essen am besten in ihren gesunden Blutzucker-Rahmen (in der Spitze etwa ne Stunde danach max 140-160 mg/dl) passen und wann am Tag welche Bewegungsanteile und richten sich meistens danach. Geht am einfachsten schon mit Prädiabetes!
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am 04.06.2020 09:42:07 | IP (Hash): 363003244
Klingt toll für die beiden. :=)
Das zeigt auch ganz deutlich, dass es auch andere Vorgehensweisen gibt, die zum Erfolg führen. Jürgen hat einen Weg, den er unter die Leute bringen will. Sein Fehler: er sieht ihn als den einzigen richtigen an. Das geht so weit, dass er sogar bei gesunden BZ empfiehlt, genau diesen Weg zu gehen, was natürlich totaler Blödsinn ist.
Jeder muss den Weg finden, der am besten für ihn passt und Erfolg bringt. Berichte und Hinweise von anderen können dazu sehr hilfreich sein - Anweisungen a la Jürgen sind es garantiert nicht.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.