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    am 13.01.2021 11:05:20 | IP (Hash): 1270603624
    Informieren Ärzte eigentlich inzwischen zur Möglichkeit der Remission? https://www.diabsite.de/aktuelles/nachrichten/2019/190519b.html

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 13.01.2021 11:22:34 | IP (Hash): 72970431
    Sieht ganz so aus. Wenn ich mir im I-Net ein paar Berichte zu Diabetes ansehe, scheinen aber leider inbesondere die amerikanischen Kollegen dazu tendieren, Remission mit Heilung der Stoffwechselstörung gleichzusetzen.
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    am 15.01.2021 14:02:19 | IP (Hash): 1766470831
    Kann sein, dass das zu einer Grundsatzdiskussion führt.

    aus eigener Erfahrung würde ich in Erwägung ziehen, zu wagen, mal folgende These zu denken:

    In einem frühen Stadium der Diabetesentwicklung ist es durchaus möglich, nach Überschreitung der definitorisch festgelegten Grenzen von diesem Ausflug in die Welt des Diabetes zu normalgesunder Funktion zurückzukehren.

    Ob wir dann von Remission, Heilung oder noch nicht umfänglich entwickeltem Diabetes sprechen wollen, könnte eine müßige Debatte werden.
    Bearbeitet von User am 15.01.2021 14:10:44. Grund: .
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    am 15.01.2021 20:53:39 | IP (Hash): 674957598
    Im Prinzip ist mir inzwischen recht wurscht, wie jemand es nennt, wenn einem Menschen mit Prädiabetes oder auch diagnostiziertem Typ 2 sein Ding so umzudrehen gelingt, dass er in seinem ganz normalen Alltag für seinen völlig gesunden BZ für Jahre und vielleicht sogar sein ganzes langes Leben keine Medis braucht. Dafür braucht der Diabetes auch gar nicht mehr so jung zu sein. So ist Hans Lauber (Fit wie ein Diabetiker) sein Ding an der Schwelle zur dringend empfohlenen Insulinbehandlung gelungen.

    Klar wäre schön, wenn die 300.000-500.000 Piepels, die allein bei uns in D jedes Jahr von Prä- auf Diabetes vorrücken dürfen, schon da systematische Anleitung in die gesunde Spur ohne Medis erfahren würden. Die DiRECT Studie zeigt ja in GB, dass das geht, und der Link oben sagt, dass das in der Diabetologie hier in D bekannt ist. Deswegen ja meine Frage: Wer ist von ärztlicher Seite schon mal auf die Möglichkeit hingewiesen worden?

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 16.01.2021 15:09:35 | IP (Hash): 1476682830
    hjt_Jürgen schrieb:
    IDeswegen ja meine Frage: Wer ist von ärztlicher Seite schon mal auf die Möglichkeit hingewiesen worden?



    Bei jeder guten Diabetesschulung wird m.W.n. darauf hingewiesen, das
    durch Gewichtsabnahme und Umstellung der Ernährung auch ohne
    Zugabe von Medikamenten eine gute Diabetes-Einstellung erreicht
    werden kann. Wie man den Zustand dann bezeichnet ist mir vollkommen
    wurscht. Und ob eine an 298 übergewichtige Patienten durchgeführte
    Studie umbedingt aussagekräftig ist..... naja.
    Was meinst du, was passiert, wemm der sog. Genesende wieder in alte
    Gewohnheiten verfällt?

    Das es hier mal wieder ums liebe Geld geht, liegt ja auf der Hand.
    Fehlt nur noch der Hinweis oder der Gedankensprung, das wenn
    "die fetten Typ 2 ler" nicht abnehmen, auch nicht den Magen
    in irgendeinerweise verkleinern lassen wollen, die zukünftigen
    Kosten ihrer Diabetes-Behandlung selbst übernehmen sollen.
    -Ich möchte nur auf die Neurregelung der Verordnung von Sensoren
    zur Blutzuckerbestimmung hinweisen.-




    Bearbeitet von User am 16.01.2021 15:13:10. Grund: ohne
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    am 17.01.2021 10:49:29 | IP (Hash): 1622766520
    Wenn seit vielen Jahren bei vielen tausend schwerstgewichtigen Menschen mit schwer zu bändigendem Typ 2 regelmäßig um 1 Woche nach der bariatrischen OP völlig ohne Medis statt viiiiel zu hohem von einem Tag auf den anderen gesunder Nüchternzucker beobachtet wird, kann das nicht vom Bewegen kommen. Denn in der Woche nach soner OP bewegen sich alle Menschen nur für’s allernotwendigste, also noch weniger als sonst. Und es kann auch nicht vom Abnehmen kommen, denn in der Woche haben sie zwar mit 600 kcal in 3 Portionen über den Tag verteilter Formula-Diät fast gefastet, aber noch lange nicht nennenswert an Gewicht verloren.

    Wenn bei X Nummern People With Diabetes Type 2 in GB die selbe Beobachtung ohne Skalpell https://www.ncl.ac.uk/research/impact/casestudies/diabetes/ nach 1 Woche fast Fasten mit 600 kcal Formula pro Tag im Rahmen der DiRECT Studie wiederholt werden kann, kann auch hier weder mehr Bewegung noch nennenswertes Abnehmen den gesunden Nüchternzucker ohne Medis erklären.
    Das bedeutet jetzt nicht, dass Abnehmen und mehr Bewegen zumindest für schwergewichtigere und bewegungsärmere Menschen nicht gesund wäre, und auch nicht, dass sich damit der BZ bei denen darunter mit Diabetes nicht verbessern ließe.

    Aber der Prozess der erstaunlich kurzfristig erreichbaren Normalisierung im gesunden Bereich hat damit ganz offensichtlich nichts zu tun. Und die meisten der Menschen in den o.g. Bespielen haben schon mehrfach nach den ärztlichen und ernährungsberaterischen Empfehlungen mehrere kgs abgenommen und sich auch deutlich mehr als sonst für sie normal bewegt, ohne dass ihr Nüchternzucker ohne Medis im völlig gesunden Rahmen aufgefallen wäre.

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 21.01.2024 10:39:50 | IP (Hash): 1753580086
    Aber liegt das nicht eher an der Hormonlage, die sich nach der OP massiv ändert?

    Hier mal ein Link: https://cordis.europa.eu/article/id/447614-diabetes-boosting-hormone-production-could-be-as-good-as-surgery

    Im Grunde genommen ähnlich wie wenn man Insulin spritzt und danach der BZ direkt runtergeht.
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    am 21.01.2024 11:11:34 | IP (Hash): 705022674
    In der Art sind haufenweise schlaue wissenschaftliche Bücher geschrieben worden. Und dann ist in den letzten 10 Jahren mehrfach überall in der Welt in Untersuchungszentren wie in Newcastle nachgewiesen worden, dass der Stimulus zur Insulinausgabe bei Menschen mit eingeschaltetem Typ 2 halt nur auf ausgeschaltete Betazellen stößt.

    Vielleicht liest du doch mal “Endlich Schluss mit Typ-2-Diabetes!”: In 3 Schritten radikal abnehmen - Leber und Bauchspeicheldrüse dauerhaft entlasten https://amzn.eu/d/d5zNk8v

    Schon für den einfachen gesunden Menschenverstand ist ja interessant zu sehen, dass sich die Hormonlage ja auch mit der Newcastle Diät ändern müsste, weil damit ja die gleichen BZ-Ergebnisse erzielt werden - völlig ohne OP

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    am 21.01.2024 20:57:24 | IP (Hash): 1904521947
    @Jürgen: Bitte definiere Remission :-).
    PS: Ich habe den Beitrag im link gelesen.

    LG
    Nada

    Typ 2 - 2x1000mg Metformin

    Bearbeitet von User am 21.01.2024 21:10:04. Grund: ...
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    am 21.01.2024 21:40:55 | IP (Hash): 705022674
    Mit der Remission ist der T2D ausgeschaltet. Die Grafik gleich zu Anfang in diesem Link zeigt diesen Zustand https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar
    Die Leber liefert immer nur so viel Glukose UND Insulin per Kreislauf in den Organismus, wie darin jeweils aktuell verbraucht und gespeichert werden kann.

    Die Betazellen im Pankreas liefern direkt auf Bestellung von den Inkretinen beim Passieren neu gegessener Glukose durch die Dünndarmwand in die Pfortader genau dorthin die passende Menge Insulin.
    Diese Insulin-Menge ist so groß, dass sie die Glukoneogenese in der Leber für 1-1,5 Stunden ausschaltet. Außerdem wandelt sie sofort einen großen Teil der neuen Glukose in Triglyzeride um zum Speichern in den Schwimmhilfen. Ein weiterer großer Teil wird in den Glykogen-Puffer in der Leber aufgenommen, und der Rest wird in dem kleinen Hügel in der Grafik in den Kreislauf gegeben.

    Mit dem ausgeschalteten T2D macht dieselbe Menge gegessene Glukose nur weniger als 140 mg/dl in der Spitze, die mit eingeschaltetem T2D 200 mg/dl und mehr macht. Meine alltäglich mehrfach gemessene Erfahrung in 91.

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    am 21.01.2024 23:02:50 | IP (Hash): 1904521947
    Besten Dank.
    Deine neue Signtur ist klasse - und lässt mich schmunzeln ;-)).

    LG
    Nada

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    am 21.01.2024 23:52:52 | IP (Hash): 1904521947
    https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar
    .....gib es die eigentlich auch irgendwo in deutsch und Normalgröße?

    LG
    Nada

    Typ 2 - 2x1000mg Metformin
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    am 22.01.2024 07:21:56 | IP (Hash): 1753564977
    Nada schrieb:
    Bitte definiere Remission.


    Die definiert jeder anders. Deshalb ist dann mal eine internationale Vereinbarung getroffen worden, die hier beschrieben wird: https://www.diabetes.org.uk/guide-to-diabetes/managing-your-diabetes/treating-your-diabetes/type2-diabetes-remission
    Bearbeitet von User am 22.01.2024 07:25:49. Grund: Ergänzung
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    am 22.01.2024 07:24:23 | IP (Hash): 1753564977
    hjt_Jürgen schrieb:
    Schon für den einfachen gesunden Menschenverstand ist ja interessant zu sehen, dass sich die Hormonlage ja auch mit der Newcastle Diät ändern müsste, weil damit ja die gleichen BZ-Ergebnisse erzielt werden - völlig ohne OP


    Nein. Weil die alle noch ihren vollständigen Magen und Darm haben. Dasselbe Resultat, aber unterschiedliche Ursachen.
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    am 22.01.2024 07:29:03 | IP (Hash): 1753564977
    Nada schrieb:
    https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar
    .....gib es die eigentlich auch irgendwo in deutsch und Normalgröße?


    Kopier das raus und füg das in einen Übersetzer wie deepl.com ein, dann hast Du es auf Deutsch und in jeder beliebigen Größe. 😀
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    am 22.01.2024 11:46:18 | IP (Hash): 525338565
    Kelly schrieb:
    Nein. Weil die alle noch ihren vollständigen Magen und Darm haben. Dasselbe Resultat, aber unterschiedliche Ursachen.


    Genau das ist aber der Punkt: die selbe Ursache!
    Nachtrag:
    Das ist auch vielfach überprüft und in der Fachwelt nicht mehr streitig.

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    Bearbeitet von User am 22.01.2024 11:48:48. Grund: Nachtrag
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    am 22.01.2024 13:56:11 | IP (Hash): 1688603062
    Ich mache auch tausendmal lieber das, was ich jetzt mache, nämlich sehr wenige Kalorien essen, als mir den Magen aufschneiden zu lassen. 😀 Deshalb ist es gut, dass es da auch andere Möglichkeiten gibt. Bei manchen Leuten scheint das aber nicht zu funktionieren, dass sie einfach nur wenig essen. Dann ist die OP wohl tatsächlich die einzige Möglichkeit. Wobei ich mich frage, wie die Leute es dann schaffen, alles wieder zuzunehmen, was sie vorher abgenommen haben, mit so einem kleinen Restmagen.

    Aber die Diabetes-Remission, ob die dann bestehen bleibt? Einfach, weil ein Stück des Magens und des Darms fehlt und da nichts mehr verarbeitet werden kann? Ich glaube, dazu habe ich noch nichts gehört oder gelesen.

    Bei mir selbst werde ich es jedenfalls versuchen, es erst gar nicht so weit kommen zu lassen. Noch bin ich ja in einem relativ niedrigen Bereich.
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    am 22.01.2024 16:35:08 | IP (Hash): 525338565
    Kelly schrieb:
    Wobei ich mich frage, wie die Leute es dann schaffen, alles wieder zuzunehmen, was sie vorher abgenommen haben, mit so einem kleinen Restmagen.

    Aber die Diabetes-Remission, ob die dann bestehen bleibt? Einfach, weil ein Stück des Magens und des Darms fehlt und da nichts mehr verarbeitet werden kann? Ich glaube, dazu habe ich noch nichts gehört oder gelesen.


    https://antjemueller.de/magenverkleinerung-erfahrungen-vor-und-nachteile/ sagt Google zu deiner Frage ganz generell.

    Natürlich besteht bei Menschen mit viel Gewicht der gewohnheitsmäßige Hang dazu, immer mal wieder etwas in den Mund zu stecken, und zwar völlig unabhängig davon, ob das ernährungsmäßig gebraucht wird oder nicht. Und jede Unterbrechung dieser Gewohnheit meldet, dass da was fehlt - also gebraucht wird, oder?

    Dazu kommt, dass weltweit niemand dazu anleitet, nach der Remission mit so einer OP oder auch mit Diät die weitere Blutzucker-Entwicklung z.B. wöchentlich oder monatlich zu beobachten, obwohl sich daran sehr viel eher als an der Waage erkennen lässt, wenn man den Diabete wieder eingeschaltet hat.
    Daher wird häufig über die Zeit der Mensch von vor der Intervention wieder aufgepäppelt, und der hat dann natürlich all die Probleme von vor der Intervention wieder zurück - und häufig noch das eine oder andere dazu :(

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    am 22.01.2024 17:59:26 | IP (Hash): 46474283
    Kelly schrieb:
    Wobei ich mich frage, wie die Leute es dann schaffen, alles wieder zuzunehmen, was sie vorher abgenommen haben, mit so einem kleinen Restmagen.



    1. Weil eine prozentuell große Anzahl ehemals schwerstgewichtiger Patienten, die entsprechend lange durchgeführten Ernährungsweisen in der Regel (mehr als 90 Prozent) wieder aufnehmen und in ihre alten Gewohnheiten zurückfallen. Vorher=Nachher ist meist auch die Ursache fürs Wiederzunehmen der Reserven. Entscheident für den langfristigen Erfolg ist vor allem das Verhalten danach. Sich an neue Muster auf lange Sicht zu gewöhnen, fällt vielen schwerer, als bereits in Kindertagen einen zum Leidwesen des Körpers umgesetzten Lebensstil zu pflegen. Wobei sich wohl auch psychologische Faktoren wie Stress und Ähnliches ungünstig auf den Erfolg auswirken. Vor allem dann, wenn die Stressbewältigung davor auch schon mittels Lebensmitteln „bewältigt“ wurde.

    2. Weil sich der Magen wieder dehnt, wenn er - wie vor dem Abschmelzen - wieder sehr gut gefüttert wird.
    Bearbeitet von User am 22.01.2024 18:05:09. Grund: .
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    am 22.01.2024 19:54:48 | IP (Hash): 1688603062
    hjt_Jürgen schrieb:
    Dazu kommt, dass weltweit niemand dazu anleitet, nach der Remission mit so einer OP oder auch mit Diät die weitere Blutzucker-Entwicklung z.B. wöchentlich oder monatlich zu beobachten, obwohl sich daran sehr viel eher als an der Waage erkennen lässt, wenn man den Diabetes wieder eingeschaltet hat.


    Das schon mal nicht und dann auch nicht das, was die Ernährung betrifft. Da scheinen die Leute auch nicht richtig geschult zu werden. Und da es ja immer Gründe gibt, die mit Essen zu tun haben, warum man dick geworden ist, wäre das doch eigentlich das Erste.

    Aber die Geschichte mit dem Zucker beobachten ist wirklich eine Idee. Daran habe ich auch noch nicht gedacht statt Waage. Das hatte für mich immer eine andere Perspektive.
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    am 22.01.2024 20:10:10 | IP (Hash): 46474283
    Kelly schrieb:
    Und da es ja immer Gründe gibt, die mit Essen zu tun haben, warum man dick geworden ist, wäre das doch eigentlich das Erste.



    Bingo. Vielen Fällen von gestörtem Essverhalten liegt ein psychologisches Problem zugrunde, seien es Traumen wie sexuelle Übergriffe oder Essen als Ersatz für emotionale und persönliche Zuwendung. Auch nach dem Tod einer geliebten Person ist übermäßiges Essen (mit meist entsprechend fehlender Bewegung zum Ausgleich) für viele Patienten eine „beruhigende Maßnahme“. Das Problem ist aber auch jenes, das in Zusammenhang mit Übergewicht und Fettleibigkeit immer wieder thematisiert wird: Fehlende Bewegung. Denn Sport, wie bspw. Kraft- und Ausdauertraining, verbrennt - in Abhängigkeit von der Sportart, der Dauer und Intensität - viele Kalorien und wirkt sich sowohl auf das Herz-Kreislaufsystem, als auch auf den (Zucker)Stoffwechsel und die Psyche positiv aus.
    Bearbeitet von User am 22.01.2024 20:12:00. Grund: .
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    am 22.01.2024 20:39:10 | IP (Hash): 525338565
    “Nowadays, average adult body weight in the UK increases by a pound every year between the ages of 20 and 60. Some people gain only a little and some gain much more but the person who weighed 156 pounds at the age of 25 will on average weigh 176 pounds by the time they are 45.”
    …lese ich bei Taylor, und genau so wird das statistische Bundesamt den Zugewinn auch hier für D ausweisen. Sorry, aber das Phänomen erklärt kein individuelles psychologisches Problem von wg gestörtem Essverhalten.

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    am 22.01.2024 20:41:58 | IP (Hash): 1688603062
    Mitglied schrieb:
    Das Problem ist aber auch jenes, das in Zusammenhang mit Übergewicht und Fettleibigkeit immer wieder thematisiert wird: Fehlende Bewegung. Denn Sport, wie bspw. Kraft- und Ausdauertraining, verbrennt - in Abhängigkeit von der Sportart, der Dauer und Intensität - viele Kalorien und wirkt sich sowohl auf das Herz-Kreislaufsystem, als auch auf den (Zucker)Stoffwechsel und die Psyche positiv aus.

    Das stimmt natürlich generell, aber wie man auf Sport reagiert und was man davon hat, ist doch individuell sehr unterschiedlich. Ich kann beispielsweise durch Sport nicht abnehmen. Steht so in meinem Gentest und ist auch meine Erfahrung. Deshalb sind die verbrauchten Kalorien da für mich irrelevant. Bislang reagiert auch mein Zucker nicht auf Sport, aber ich mache das ja noch nicht so lange. Zwar scheint es bei anderen schneller zu gehen, aber vermutlich gehöre ich da - genau wie beim Abnehmen - wieder mal zu den Langsamen.

    Herz-/Kreislauf weiß ich jetzt nicht. Ich hoffe, dass mir das Radfahren da jetzt was bringt. Kann ich aber auch noch nicht durch Erfahrung untermauern. In erster Linie erhoffe ich mir davon mehr Kondition, denn in der Beziehung bin ich noch sehr unterversorgt. Krafttraining mache ich schon länger, wenn auch zum Teil durch Krankheiten unterbrochen, und da habe ich immer viel gemerkt. Also auf Krafttraining spreche ich anscheinend besser an als auf Ausdauertraining. Aber wenn das jetzt mit dem Fahrrad gut läuft, kann sich das ja vielleicht auch noch mal ändern.
    Bearbeitet von User am 22.01.2024 20:44:01. Grund: Ergänzung
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    am 22.01.2024 20:50:02 | IP (Hash): 522677713
    also mein Weg in das Übergewicht war viel einfacher: es schmeckte einfach so lecker und ich war zeitgleich faul und träge. Ein ständigen Riesenappetit, eine Vorliebe für Pasta, Pizza, Burger, Döner , Überbackenes und alle Arten von Fastfood. Von Gemüse hab ich nie viel gehalten, ich war derjenige der sein Gemüse lieber gegen eine Extra Portion Nudeln getauscht hat. Am Nachmittag gab es im Büro immer 2 oder 3 Mars, Snickers oder so (Zuckertief nach der Pizza will ja ausgeglichen werden). Eine Tüte Gummibärchen durfte auch nie fehlen, Lakritze liebe ich ebenso, gern diese Stafetten mit dem Zuckermantel. Von all dem und von der Milkaschokolade gab es einige Tüten bzw. Tafeln pro Woche. Oft auch abends beim Fernsehen, Nutella war so lecker !. Ganz wichtig: NO SPORTS !
    Getränke waren Apfelsaftschorle, Cola (zero oder normal, war mir völlig egal). Zucker in den Kaffee natürlich. Wird wohl in der Summe kaum mal unter 3000 kcal gewesen sein, vermutlich weit, weit mehr.

    So, ist euch nun schlecht? Mir schon, vom lesen des eigenen Textes-:)))

    Ich hab mir meinen DM wirklich hart erarbeitet, hab Haribo, Katjes, Suchard und alle Fastfoodbuden reich gemacht und kann rein gar nichts auf ein Kindheitstrauma schieben. Dieser Lebenswandel fing erst in den 20ern langsam an und hat sich über die Jahre dann zu einer Gewohnheit entwickelt bis mit 50 die Quittung kam.

    Ich muss eine gute Verbrennung haben das ich das über Jahrzehnte so aushalten konnte und nicht das Gewicht eines Panzers angenommen habe sondern den BMI von 35 oder 36 nie überschritten habe.

    Bearbeitet von User am 22.01.2024 20:51:55. Grund: Korrektur
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    am 22.01.2024 20:55:16 | IP (Hash): 525338565
    Kelly schrieb:
    Ich kann beispielsweise durch Sport nicht abnehmen. Steht so in meinem Gentest


    Sorry, aber das kann so nicht stimmen, denn dann müsste dein Organismus zaubern können ;)

    Selbstverständlich verbraucht dein Organismus mit 8-10 km in einer halben Stunde auf dem E-Bike mehr Kalorien, als mit einer halben Stunde in Ruhe auf dem Sofa. Und wenn du diese Kalorien nicht zusätzlich isst und jeden Tag so ein kleines Kaloriendefizit addierst, dann kommt da auch nach und nach ein Kilo zusammen, das du dann schlicht abgenommen hast.

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