Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
Verdacht auf Prädabetis?
-
am 26.01.2021 15:05:35 | IP (Hash): 1287119285
Nein, den Hba1c Test wurde noch nicht gemacht. Die MFA vorne meinte nur kein Grund zur Sorge.
Sonst muss ich mal zum Arzt durch. -
am 26.01.2021 15:33:29 | IP (Hash): 1287119285
Wie funktioniert das bei diesem Wert überhaupt? Wird auch jede Spitze, die vllt. Für 10 bis 15 Minuten da ist, wahrgenommen?
Lg
Bearbeitet von User am 26.01.2021 15:49:18. Grund: Ergänzung -
am 26.01.2021 15:51:03 | IP (Hash): 207884867
Nein leider nicht. Vor Jahren wurde der Wert für Die Diagnose und Ausschluss verwendet. Unter 5,7 wurde diabetes ausgeschlossen und bei Werten zwischen 5,7 und 6,5 die glukosewerte empfohlen. Bei 6,5 warst du überführt. Leider kam es aber zu Diskrepanz zwischen de Werten, so dass selbst bei Werten knapp über 5 ein diabetes möglich war. Daher wurde der hba1c reklassifiziert und muss jetzt immer durch Glukose bestätigt werden. -
am 26.01.2021 17:16:11 | IP (Hash): 102950921
Nehmen wir doch einfach mal an, einer Deiner Ärzte würde Diabetes diagnostizieren. Was würdest Du dann als nächstes erwarten?
----------------------------------------------
Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 26.01.2021 17:29:15 | IP (Hash): 1287119285
Ich würde erwarten ordentlich informiert und beraten zu werden... Ohne das mein Diabetis zu weit fortgeschritten wäre... -
am 26.01.2021 18:08:42 | IP (Hash): 102950921
Die Grenzwerte für den Diabetes kennst Du, mehr als 125 mg/dl morgens nüchtern, mehr als 200 mg/dl 2 Stunden nach dem Zuckerwassertest und 6,5 % und mehr beim HBA1c. Jedes Jahr überschreiten 300.000-500.000 Neue diese Grenze vom Prä- zum Diabetes.
Ab nüchtern etwas mehr als 100 haben die Ärzte diese Karrieren beobachtet und gesagt, dass der BZ ein bisschen erhöht sei, noch lange kein Diabetes, aber dass man das beobachten müsse. Zusätzlich haben sie Abnehmen und mehr Bewegen empfohlen.
Mit dem Überschreiten eines der Diagnosegrenzwerte gibt es meistens Metformin als Einstiegsmedikament. Wenn das den Blutzucker nicht mehr im Rahmen von morgens nüchtern 120-140 halten kann, kommt ein nächstes Medikament hinzu usw.usw.usw. Alle diese Medis verlangsamen die Entwicklung und sorgen dafür, dass der Blutzucker in dem Rahmen verläuft, in dem er allein nach Doctor's Orders gehalten werden und möglichst wenig Unheil stiften kann.
Wo würdest Du da einen Rahmen für eine Beratung sehen, wie Du sie erwartest?
----------------------------------------------
Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 26.01.2021 18:11:54 | IP (Hash): 1879538561
Topper schrieb:
Ich würde erwarten ordentlich informiert und beraten zu werden... Ohne das mein Diabetis zu weit fortgeschritten wäre...
Fakt ist, es gibt meistens keine Tabletten bevor der HbA1C nicht über 6,5 oder 7,5 ist.
Sonst wird i.d.R. nur geraten, sich mehr zu bewegen, Übergewicht abzubauen und die Ernährung umzustellen. Man bekommt auch mit Diabetes ohne Insulin keine Teststreifen. Manche Praxen (leider nicht alle) raten, dass man gezielt austesten soll, welche Lebensmittel den Blutzucker höher ansteigen lassen (häufig Ziel nach 2-Std. unter 160) und diese dann reduzieren. Wobei man die dazugehörigen Teststreifen sowieso selbst zahlen muss.
Also frage ich mich, was dir eine Diagnose (Prä-)Diabetes bringen würde. Eigentlich nichts. Gesunde Ernährung ohne viele Softdrinks, McDonals, Berge von Kuchen, etc. regelmäßige Bewegung und Normalgewicht wirken sich sowohl positiv auf eine mögliche! Diabetesentstehung aus als auch generell auf die Gesundheit.
Man merkt erst nach Jahren, ob die 100 nüchtern gemessen, tatsächlich auf einen langsam entwickelnen Diabetes hinwiesen oder ob diese einfach nur durch Aufregung, etc. verfälscht sind. Du kannst dich jetzt Jahre verrückt machen, deine Ernährung radikal auf LowCarb für alle Fälle umstellen und dich extrem einschränken. Oder aber, du schaust, dass du dich weiter gesund ernährst, in Bewegung bleibst sowie kein Übergewicht bekommst. Zusätzlich die Check Up Untersuchungen und ggf. falls es dich zusätzlich beruhigt, einmal im Jahr oder so ein oder zwei Tagesprofil mit Nüchternwerten sowie Werte nach dem Essen kontrollieren. Diabetes Typ2 entwickelt sich sehr langsam. Sollte was auffallen, wirst du das durch diese Kontrollen rechtzeitig merken. -
am 26.01.2021 18:28:52 | IP (Hash): 207884867
Ich würde auf jeden Fall dem rat von Jürgen folgen, mir bei deinen Werten ein Messgerät aneignen und regelmäßig messen. Damit hast du einen sicheren Überblick über den Verlauf deines Diabetes -
am 27.01.2021 08:51:35 | IP (Hash): 72970431
Hallo Topper!
Eine kleine Bitte: Ignoriere getrost die Beiträge von Dauertroll DanielaW aka Michael74 aka Tatjana aka purea aka Grasmann aka Gräserei aka was-weiß-der-Teufel-nicht-alles. Sie hat selbst in einem anderen Beitrag von sich gegeben, von Diabetes keine Ahnung zu haben, sondern nur Kontakt zu suchen - naja, sie setzt das unerwünschte Getrolle jedenfalls damit gleich. Ihre manigfaltigen Beiträge der letzten Jahre zum Hba1c (hier und auf Onmeda) grenzen schon an behandlungsbedürftigen Wahn und können und sollten ignoriert werden.
Vom Kauf eines Handmessgerätes für Gesunde würde ich absehen, weil die Dich nur unnötig kirre machen.
Zur Info: Der Hba1c gibt an, wie viele Zuckermoleküle sich an Deine Erythrozyten (die roten Blutkörperchen) angelagert haben. Je höher der Blutzucker in den vergangenen acht bis zwölf Wochen im Durchschnitt war, desto höher fällt der Wert aus und vice versa. Aus vor Jahren durchgeführten epidemiologischen Studien geht hervor, dass Gesunde, d.h. Personen ohne diabetische Stoffwechsellage, Hba1c-Werte von 4,5 bis 5,7 % (bzw. bis inkl. 5,6 %) haben (sollten). Zwischen 5,7 % und 6,5 % ist von einem Prädiabetes bzw. einem höheren Risiko für die Entstehung der Stoffwechselstörung in den nächsten Jahren auszugehen. In diesem Fall wird der Arzt einen OGTT durchführen, der dann aussagt, ob Diabetes "ja", "nein" oder "eventuell in den nächsten Jahren" (Prädiabetes). Werte ab 6,5 % aufwärts gelten als Diagnose-Grenzwert für Diabetes, das heißt, bei Erreichen und/oder Überschreiten des Wertes ist die Diagnose des manifesten Diabetes mellitus gestellt.
Was Daniela mit "Leider kam es aber zu Diskrepanz zwischen de Werten, so dass selbst bei Werten knapp über 5 ein diabetes möglich war" meint, ist, dass der Hba1c-Wert durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden kann, die ihn nach oben oder unten verfälschen können. Leberzirrhose, große Blutverluste, etc. können den Wert nach unten sinken lassen, obwohl dennoch ein Diabetes besteht, während er z.B. bei Eisenmangelanämie falsch-hoch gemessen wird/werden kann und tatsächlich trotz Überschreiten eines Grenzwertes im Grau- oder Diabetesbereich (ab 5,7 respektive 6,5 %) keine Stoffwechselstörung oder ihre Vorstufe vorliegt. Einflussfaktoren wie die eben genannten kennt der Arzt beim zu untersuchenden Patienten aber in nahezu aller Regel und sollte ein solcher Störfaktor bei Dir vorliegen, wird Dein Arzt von der Diagnose mittels Hba1c absehen. Dann müsste die Diagnose mittels OGTT erfolgen. Es ist aber Daniela's falsche Ansicht, dass das Vorliegen eines Diabetes nur mit dem OGTT zu entlarven ist - die DDG sieht das auch in ihren aktuellen Bestimmungen genauso. Soll heißen: Bei einem Hba1c von z.B. 5,3 % wird garantiert kein Wert über 200 (Grenzwert für Diabetes-Diagnose beim OGTT) rauskommen - es sei denn das Hba1c oder der OGTT sind falsch, also wenn Du z.B. mind. 3 Tage vor dem OGTT keine oder wenig Kohlenhydrate isst, kann der gemessene Wert falsch-hoch ausfallen, obwohl Du gesund bist.
Was heißt das jetzt aber für Dich:
Wenn bei Dir ein Hba1c unter 5,7 % gemessen wird (sofern keine Einflussquellen vorliegen), kannst Du mit ausreichender Sicherheit davon ausgehen, dass Du keinen Diabetes hast - erst recht dann, wenn der Nüchternwert unter 100 mg/dl liegt. Die gleichzeitige Bestimmung dieses, übrigens leicht zu beeinflussenden, Wertes empfiehlt die DDG aktuell deswegen, weil es z.B. bei älteren Semestern dazu kommen kann, dass sich der Hba1c-Wert physiologisch, d.h. ohne Vorliegen von Diabetes, erhöhen kann. Diese doppelte Absicherung ist aber nichts neues und - wie hier in anderen Beiträgen bereits mehrfach geschrieben - schon seit Jahren auch ohne Empfehlung der DDG gängige Praxis beim Arzt. Mit einem Hba1c unter 5,7 % bist Du auf der sicheren, bei gleichzeitiger Bestimmung des Nüchternwertes von unter 100 mg/dl auf der ganz sicheren Seite.
Also: Lasse Dich nicht vom Troll ins Boxhorn jagen, wahrscheinlich möchte sie/er wieder eine Diskussion zum Hba1c in Endlosschleife auslösen - ist ja ihr/sein Fetisch ^^. Ich jedenfalls ignoriere alle weiteren Beiträge von ihr/ihm in diesem Thread und ich würde Dich bitten, es genau so zu halten - Du wirst nur falsch informiert.
Wenn's Dich interessiert, in welchem Umfang der Troll unter verschiedenen Namen in den letzten Jahren gewütet hat und Neulinge verunsichern wollte und Du ein wenig Zeit hast, dann sieh mal hier ("kleiner" Auszug): https://www.onmeda.de/forum/diabetes/2919572-diagnose
https://www.diabetes-forum.de/Forum/topic/10728/bei-hba1c-unter-57-ist-diabetes-ausgeschlossen-bei-65-bestaetigt-dazwischen-Glukose?page=19&pagesize=10
https://www.onmeda.de/forum/diabetes/3031685-fragen-%C3%BCber-fragen
https://www.diabetes-forum.de/Forum/topic/11132/pureas-neuer-HbA1c-ist-da?page=1&pagesize=10
Seltsamerweise sind alle Beiträge mehr oder wenig mit verblüffend ähnlich schlechter deutscher Rechtschreibung ausgestattet...
Bearbeitet von User am 27.01.2021 09:13:23. Grund: . -
am 27.01.2021 09:47:19 | IP (Hash): 2116647690
Sorry, aber ich finde das Rumhacken auf anderen Mitschreibern über.
Den Diabetes hatte ich hier als Denkspiel in die Diskussion gebraucht. Topper hatte nur von Prädiabetes geschrieben. Es geht hier ganz eindeutig nicht um die Diagnose Diabetes. Es geht hier ganz eindeutig um einen BZ-Verlauf im völlig gesunden bis vielleicht leicht höheren Bereich.
Warum jemand ohne Diabetes seinen BZ nicht messen und ggf. in dem Rahmen, den er gern haben möchte, beeinflussen sollte, will sich mir nicht so recht erschließen.
----------------------------------------------
Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 27.01.2021 10:40:44 | IP (Hash): 72970431
Rumhacken??? Auf jemandem der absichtlich Fehlinformationen gibt und korrigiert wird???
Doch, das ganze läuft leider wieder auf eine Hba1c-Diskussion und die Diagnosegrenzwerte durch absichtlich falsche Auslegung der Empfehlungen der DDG hinaus. Topper schrieb, dass der Hba1c noch nicht bestimmt wurde und Tatjana (oder Daniela) legt darauf hin nach und behauptet, dass der Wert auch im gesunden Bereich einen Diabetes nicht zuverlässig anzeigen kann (wie bzw. dass das grundsätzlich möglich ist, habe ich oben schon geschrieben). Das muss berichtigt werden. Dass man nach Jahren der Fehlinformationen durch ein und denselben Troll immer allergischer reagiert, dürfte gerade Dich und diejnigen nicht verwundern, die ihm leider so oft begegnen mussten.
Mal weg davon: Natürlich sollte man sich immer so verhalten, dass der BZ - wie Du ja so häufig schreibst - 24 Stunden an 7 Tagen pro Woche in einem normalen Rahmen verläuft, ganz unabhängig davon, ob gesund, in einem prädiabetischen Bereich oder als DMler.
Gesundes Gewicht, reichlich Bewegung und gesunde Ernährung sind als universelle Empfehlung für alle, nicht nur jene mit gestörtem oder diabetischem Zuckerstoffwechsel, zu verstehen. Es muss auch klar sein, dass das nur Ratschläge, aber keinesfalls Garantien sind, ein leben Lang möglichst ohne DM leben zu können. Auch der schlankste Mensch ohne jegliches Risiko für Diabetes kann daran erkranken - das gilt aber für alle anderen Krankheiten, die die Medizin kennt, auch. Ein Extremsportler z.B., der sich tagtäglich der Gefahr aussetzt sich ein Bein, das Genick oder sonst was zu brechen, kann ein Leben lang ohne jegliche Unfälle vom Krankenhaus fern bleiben, während derjenige, der nie Sport treibt und sich wenig bewegt beim morgendlichen aufstehen aus dem Bett so ungünstig stürzt, dass er sich etwas bricht oder - im schlimmsten Fall - sogar stirbt. Somit hätte auch die Vermeidung jenes risikoerhöhenden Verhaltens nicht dazu geführt, den Unfall zu verhindern.
Zum Messen: Ständiges messen der Werte macht Gesunde nur kirre, mal ganz von den technisch bedingten Schwankungen der Geräte abgesehen, sind das nur mehr oder wenig grobe Schätzungen, wo sich der Blutzucker ungefähr aufhält (+/- 15 mg/dl oder sogar mehr sind drin). Ich sage Dir ganz ehrlich: ICH würde auch mit Prädiabetes nicht ständig messen. Denn die Messorgien und der sich daraus ev. ergebende Stress sind für die Zuckerstoffwechsellage vielleicht sogar schädlicher, als mit den oben genannten Methoden für einen gesunden BZ-Rahmen (JA, im 24/7-Rythmus) zu sorgen und die Werte regelmäßig vom Arzt kontrollieren zu lassen. Bei Gesunden z.B. reicht ein Check-Up alle 2 Jahre absolut aus.
Ich nehme auch mal an, wir gehen mit der Meinung der DDG konform, was die Diabetes-Diagnosegrenzwerte anbelangt. Es kann nicht sein, dass hier absichtlich Fehlinformationen verbreitet werden, die Gesunde zu Kranken machen.
Bearbeitet von User am 27.01.2021 11:11:41. Grund: . -
am 27.01.2021 11:42:02 | IP (Hash): 72970431
Hallo Topper!
Weder mit den vom Labor bestimmten Werten noch den von Dir selbst gemessenen ist eine zuverlässige Diagnose möglich. Der Nüchternwert ist nur ein Teil des gesamten Puzzles und noch dazu ein ganz leicht beeinflussbarer, der schon durch leichten Stress fälschlich nach oben hin ausfallen kann. In diesem Fall führt die Ausschüttung von Stresshormonen zu einem natürlichen Anstieg des Blutzuckerspiegels. Ein "Phänomen", das bis zu unseren Vorfahren zurückreicht, die bei Flucht vor Feinden schnell Energie in Form von Glukose benötigten.
Die Bestimmung des Hba1c ist eine gute Idee!
Wie *Tollister* schon schrieb, gilt Folgendes:
- unter 5,7 % und Nüchternwert unter 100 mg: Kein Diabetes
- 5,7 % und 6,5 %: Weiter Abklärung durch OGTT/Prädiabetes/höheres Risiko
- 6,5 % aufwärts: Diagnose Diabetes
Lass' Dich nicht vom Troll verarschen, Deine Werte sehen soweit in Ordnung bis ev. leicht erhöht aus. Wie gesagt reicht der Nüchternwert (als auch die dazwischen mithilfe eines SCHÄTZeisens gemessenen Werte) noch nicht aus, damit Du Dich Prädiabetiker nennen kannst. Lass' die Werte (Hba1c und nüchtern) bestimmen, dann hast Du Klarheit. Bei Deinen Körpermaßen und diesen Werten würde ich - man möge mir mein Schubladendenken verzeihen - erst einmal nicht an (Prä)Diabetes denken - aber das ist *nur* eine allgemein *Weisheit* der Ärzteschaft und keine Garantie.
Bearbeitet von User am 27.01.2021 11:43:46. Grund: Ergänzung -
am 27.01.2021 12:20:28 | IP (Hash): 207884867
Lieber Tollister
Es ist traurig wie du Leute definierst und beleidigst. Das ist bei dir etwas nicht stimmt, merkt man ja schon dadurch , dass du ohne Diabetes zu haben, ellenlange Texte schreibst und Tipps gibst, ohne was damit zu tun zu haben. Vielleicht solltest du dir tin Hobby suchen um Deine Zeit besser zu nutzen. -
am 27.01.2021 14:09:23 | IP (Hash): 1486565853
Ich denke nicht, dass dieser Thread in einer persönlichen Debatte ausarten sollte. Außerdem ist es doch egal, wer wie viel mit Diabetes zu tun hat, da dies, wenn man einfach nur helfen möchte, schlicht unerheblich ist.
Des Weiteren ist Fakt, dass die Beiträge qualitativ hochwertig sind und zusätzlich kann ich mit diesen etwas anfangen, auch wenn nicht ich sondern mein bester Freund Diabetes hat. Vor allem mit dem messen bei Verdacht auf Prädiabetes kann ich mich identifizieren. Natürlich kommt es auf ich an, wie du mit dem Thema umgehen möchtest, aber bei leicht erhöhten Werten würde ich mir nicht unbedingt als erstes ein Messgerät anschaffen, um den BZ 24/7 zu checken. Ein wichtiger Teil bei so etwas ist auch, erst mal ruhig zu bleiben und sich nüchtern Gedanken darüber zu machen, wie man weiter vorgehen könnte. Meiner Meinung nach gibt man der Diagnose viel Macht über sich, sobald man versucht, zu tracken wie es aktuell aussieht.
Versteht mich nicht falsch, wenn man wirklich Diabetes haben sollte, ist dies wichtiger Bestandteil davon, mit der Krankheit umzugehen. Bei leichtem Verdacht aber ist das überflüssig und viele Ärzte, da bin ich mir sicher, würden einem zu diesem Schritt aus diesen Gründen nicht raten, da dass auch die Panik schürt und im schlimmsten Fall die Aufmerksamkeit Zuständiger von schlimmeren Fällen ablenkt, was in meinen Augen in keiner Weise gerechtfertigt ist.
Achtet eher auf eure derzeitige Ernährung und kocht viel für euch selbst, denn so lässt sich schon vieles tracken, was nicht so wohl bekommt. Ein solcher Schritt hat, wie ich finde, eine viel höhere Priorität.
Gute Woche euch :) -
am 27.01.2021 14:27:37 | IP (Hash): 72970431
Danke, DonaldTurk, genau das habe ich versucht damit auszudrücken. =)
Wie Du völlig richtig schreibst, ist Ernährung einer von drei Bausteinen, bei denen man nur selbst ansetzen kann. Zwei weitere sind Bewegung und Normalgewicht. Mit diesen allgemeingültigen Empfehlungen, die sich NICHT nur auf Diabetiker oder Prädiabetiker beschränkt, kann man in der Regel erfolgreich versuchen, das Risiko für die Entwicklung eines (Prä)Diabetes und auch Insulinresistenz ein Leben lang möglichst niedrig zu halten oder die aktuelle gesundheitliche Lage bei bestehenden Baustellen möglichst weit in den gesunden Bereich zurückzudrehen. Leider sind auch die strikte Einhaltung dieser einfach Prinzipien keine Garantie, immer gesund zu sein (egal in welche Richtung, nicht nur bzgl. Diabetes).
Ständige Messorgien bei Gesunden (oder Noch-Gesunden) helfen wenig weiter und erzeugen m.E. nur grundlos Stress, der die Zuckerstoffwechsellage (weiterhin) negativ beeinflussen oder einen DM im Extremfall vielleicht sogar direkt auslösen kann. Daher lieber ab- und zu beim Arzt zur Kontrolle vorbeischauen und möglichst stressfrei und gesund leben.
Alles Gute auch für Dich, gesund bleiben und danke für diesen Beitrag!
Bearbeitet von User am 27.01.2021 14:34:15. Grund: Ergänzung -
am 27.01.2021 15:07:22 | IP (Hash): 2116647690
Mitglied schrieb:
Wie Du völlig richtig schreibst, ist Ernährung einer von drei Bausteinen, bei denen man nur selbst ansetzen kann. Zwei weitere sind Bewegung und Normalgewicht.
Hätte bei der alten Dame nicht funktioniert, die ich mal betreut habe. Sie hat ihr gesundes Essen von Pflegedienst und Essen-auf-Rädern standardmäßig gesund zubereitet bekommen. Nach den Mahlzeiten ruhte sie jeweils für ne Stunde im Schaukelstuhl und ging danach immer etwa 20-30 Minuten mit dem Hund. Das Ergebnis davon, zu dem ich als Betreuer gefragt wurde, HBA1c am Ende von 8 auf dem Fortschritt zu 9.
Allein mit der Umstellung des Ablaufs auf Essen + Hundegang + Ruhen hatte sie ein Quartal weiter HBA1c unter 7 und ein halbes Jahr weiter und für die weiteren Jahre unter 6.
Also keine Gewichtsabnahme, keine Veränderung am Essen, keine Veränderung am Bewegungspensum. Und damit NICHTS vom tollen Rat, den Du hier zum 1000und1ten Mal wiederholst, und trotzdem Remission eines über Jahre entwickelten alten Typ 2.
Natürlich nicht auf blauen Dunst, sondern auf der Grundlage von ner Reihe von Messungen mit meinem Handmessgerät und deren Selbsthilfe-"Übersetzung" in den Alltag der alten Frau.
Und warum das nicht auch im weiten Graubereich zwischen eindeutig gesund und eindeutig Diabetes funktionieren können soll, will sich mir beim besten Willen nicht erschließen.
----------------------------------------------
Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 27.01.2021 15:26:53 | IP (Hash): 72970431
Dir ist wohl gerade nicht bewusst, dass Du Dir, wie bei Dir nicht unüblich, gerade irgendwie selbst widersprichst. Wer predigt denn gebetsmühlenhaft gesunde Blutzucker-Werte durch Essen und Bewegung möglichst 24/7 BEVOR UND NACHDEM der Diabetes zuschlägt bzw. zugeschlagen hat?
Bei Dir hat man manchmal das Gefühl, dass Du Dich auch nur mit dem Wind drehst, wie es Dir gerade passt.
Und ich hatte schon vorher darauf hingewiesen, dass kein Übergewicht, gesunde Ernährung und viel Bewegung nicht zwangsläufig zu "besserem", weil "gesünderem" Leben führen, sondern dass das allgemeine Empfehlungen sind, um das Risiko für die Entstehung von DM (und ggfs. seiner Folgekrankheiten) möglichst gering zu halten. Sie sind aber keinesfalls eine Garantie.
Vom "umgekehrten" Spiel kann ich Dir nach eigenen Erfahrungen selbst gleich drei Beispiele liefern:
.) eine stark übergewichtige Bekannte mit einem BMI von 46, die trotz NAFLD Blutzucker im definierten Normbereich bzw. sogar darunter hat und seit Jahren hält
.) mein HDL-Wert im Blut, der sich trotz den Empfehlungen Gewichtsreduktion, mehr Omega 3-Fettsäuren und Bewegung sogar abgesenkt hat
.) ein schwerstgewichtiger 300kg-Patient, der trotz Ernährungs- und Bewegungsumstellung und 20 kg weniger noch schlechtere Blutwerte als vorher hat
Ich habe also NIRGENDWO geschrieben, dass gesunde Lebensweise automatisch gesunde Person und ungesunde Lebensweise gleich ungesunde Person bedeutet. Das Risiko ist aber statistisch gesehen geringer, ich glaube, da sind wir uns einig. Trotzdem muss man nicht gleich in den hjt-jürgen'schen Wahn verfallen, rauf und runtermessen und sich verrückt machen, bis das Schätzeisen vllt. irgendwann "ja" oder irgendwann mal wieder womöglich "nein" anzeigt. Für die meisten Menschen reicht dafür ein Check-Up in regelmäßigen Abständen.
Bearbeitet von User am 27.01.2021 15:33:17. Grund: Ergänzung -
am 27.01.2021 15:55:49 | IP (Hash): 2116647690
Mitglied schrieb:
Dir ist wohl gerade nicht bewusst, dass Du Dir, wie bei Dir nicht unüblich, gerade irgendwie selbst widersprichst. Wer predigt denn gebetsmühlenhaft gesunde Blutzucker-Werte durch Essen und Bewegung möglichst 24/7 BEVOR UND NACHDEM der Diabetes zuschlägt bzw. zugeschlagen hat?
Bei Dir hat man manchmal das Gefühl, dass Du Dich auch nur mit dem Wind drehst, wie es Dir gerade passt.
Du hast das Ausrichten nach dem Messen beim Hinweis auf meine Gebetsmühle vergessen - oder mit Absicht rausgelassen?
----------------------------------------------
Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 27.01.2021 16:19:31 | IP (Hash): 1573732047
hjt_Jürgen schrieb:
Mitglied schrieb:
Dir ist wohl gerade nicht bewusst, dass Du Dir, wie bei Dir nicht unüblich, gerade irgendwie selbst widersprichst. Wer predigt denn gebetsmühlenhaft gesunde Blutzucker-Werte durch Essen und Bewegung möglichst 24/7 BEVOR UND NACHDEM der Diabetes zuschlägt bzw. zugeschlagen hat?
Bei Dir hat man manchmal das Gefühl, dass Du Dich auch nur mit dem Wind drehst, wie es Dir gerade passt.
Du hast das Ausrichten nach dem Messen beim Hinweis auf meine Gebetsmühle vergessen - oder mit Absicht rausgelassen?
----------------------------------------------
Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Dass wir nicht aneinander vorbei reden: Regelmäßiges Messen bei Betroffenen, also jenen die ärztlich bescheinigt an Diabetes leiden, ist regelmäßiges Messen absolut zu empfehlen und notwendig. Die Schätzeisen sind aber keinesfalls dazu da, die gesunden Patienten mit Messorgien in den Wahnsinn zu treiben. Wenn ich auf dem besten Weg wäre, d.h. ohne Änderung meiner Lebensgewohnheiten vmtl oder auch nur vielleicht in absehbarer Zeit an DM zu erkranken, würde ich vom Zukauf eines solchen Schätzeisens zugunsten meiner eigenen psychischen Stabilität bis zum nächsten Check-Up trotzdem alleine schon aufgrund ev. Messtoleranzen - nach oben oder unten hin - absehen. Wer das anders machen will, bitte. ICH würde es aber nicht wollen und der sich eventuell daraus ergebende Stress würde sich auf meine Stoffwechsellage ev. noch ungünstiger als meine Gewohnheiten selbst auswirken. Wie oben mit den Risikofaktoren auch, spekulieren wir (ok, ich) hier mit Wahrscheinlichkeiten und Eventualitäten, lieber hjt Jürgen (wofür steht Hjt eigentlich???)
Bearbeitet von User am 27.01.2021 16:24:15. Grund: Änderung -
am 27.01.2021 17:18:11 | IP (Hash): 2116647690
Mitglied schrieb:
Dass wir nicht aneinander vorbei reden:
Wir schreiben immerhin aufeinander zu :)
Regelmäßiges Messen finde ich immer gut, wenn jemand seinen BZ in dem Bereich halten will, den er für sich für gut hält.
Also so wie jeden ersten Sonntag im Monat morgens vor dem Frühstück bei jemandem, der wie Topper Bedenken hat. Und wenn ich 3mal in Folge zur selben Zeit mit denselben Voraussetzungen die Werte im selben engen Bereich messe, setze ich für mich den Stichprobenabstand weiter, z.B. auf 1 Quartal. Würde dann also an Toppers Stelle bald auf ein halbes oder ein Jahr kommen.
Anders, wenn er deutlich gestiegene Werte messen würde. Dann könnte er sich gezielt an das kurzfristig enge gezielte Austesten von dem an seinem Verhalten machen, was seinen BZ in seinem Wunschrahmen halten könnte, so wie in meinem Beispiel mit der Hundeoma das Tauschen von Hundegang und Ruhen. Und wenn er das denn gefunden und eingewöhnt hätte, könnte er sein Messen über die wöchentliche und dann die monatliche vielleicht auch wieder auf die vierteljährliche Stichprobe setzen. Wo würdest Du da ein Verrücktmachen mit dem Messen sehen wollen?
Wofür steht eigentlich "Mitglied"? ;)
----------------------------------------------
Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 27.01.2021 19:57:13 | IP (Hash): 207884867
Ich glaube mal nicht, dass Glukose erhöht dargestellt wird wenn negativer Stress im Spiel ist. Wie kann man dies denn behaupten. -
am 30.01.2021 07:11:16 | IP (Hash): 1532373489
Streitet euch hier bitte nicht.
Ich mag es zwar zu diskutieren, aber bitte im Rahmen :)
Ich habe gestern mal was getestet.
Nüchtern (3stunden nach dem letzten essen) hatte ich einen Wert von 90.
Hab dann mal ne halbe tüte Chips, ein Snickers Eis und 3 Stücke Schokolade zum testen gegessen.
15min= 108
30min= 157
45min= 109
60min= 112
90min= 108
Dann war ich ne kurz runde joggen ( 5 is 10 min.)
120min= 80
Wie sehen die Werte aus? Bei Diabetikern wäre der Wert doch höher und auch länger hoch oder?
Mich beschäftigt auch noch das dawn phänomen...
Ich starte ja oft (laut meinem Condour care) mit um die 90 bis 95. Auch mal bis knapp an 100. Bei Blutabnahmen hatte ich von 95 und 106 einige dabei. Vor 3 Jahren hatte ich immer knapp über 60!( das ist der Hauptgrund warum ich mir Sorgen mache)
Dieser NBZ regelt sich aber nach 1 bis 2 Stunden wieder etwas runter bis 85-90.
Heute morgen um 4 habe ich zufällig getestet ,da hatte ich 96 und um halb 7 als ich aufstand war es 94. Im Internet steht das es dieses Dawn Phänomen bei gesunden nicht gibt bzw. Der Körper noch gegen Regeln kann. Wäre das bei Diabetikern auch? Oder würde der wert erstmal noch ansteigen oder sogar so hoch bleiben?
Lg -
am 30.01.2021 09:06:50 | IP (Hash): 1032003321
Deine Werte sind die eines gesunden, was suchst du eigentlich hier, anscheinend bist du ein hypochonder....such dir hilfe gegen deine ängste -
am 30.01.2021 09:55:03 | IP (Hash): 1532373489
Also das ich sehr auf meine Gesundheit aus bin, weiß ich. Ich bin auch froh über jeweilige konstruktive Äußerungen. Deine hilft da also leider nicht weiter :)
Ich versuche nur manche Sachen, wie den morgendlichen NBZ zu verstehen. Den Unterschied bei Diabetikern und nicht Diabetikern.
Ich weiß, das vllt. Einige Diabetiker,denen es wirklich scheisse mit dieser Krankheit geht, nur den Kopf über solche Beiträge wie meine schütteln...
Für deine Antwort danke ich dir trotzdem. -
am 30.01.2021 11:37:36 | IP (Hash): 752892779
Topper schrieb:
Also das ich sehr auf meine Gesundheit aus bin, weiß ich. Ich bin auch froh über jeweilige konstruktive Äußerungen. Deine hilft da also leider nicht weiter :)
Danke, Topper. Diesmal hat sie aber immerhin dahingehend recht, dass die von Dir gemessenen Werte in Ordnung sind.
Ich würde Dir empfehlen, statt rauf- und runterzumessen, lieber eine Diagnose vom Arzt einzuholen. Die nüchtern mit dem Schätzeisen gemessenen Werte sind in Wirklichkeit - je nachdem welcher Wert rauskommt - statt 80 nur 65 oder 95 oder was auch immer. Deswegen habe ich oben wiederholt empfohlen, keine Messorgien zu veranstalten, die dich mal verunsichern, mal erfreuen. Wie gesagt sieht es aber dem von dir geposteten Verlauf um Deine Zuckerstoffwechsellage nicht besorgniserregend aus - um aussagekräftige, genaue Ergebnisse zu erhalten (nicht nur zum Verlauf sondern allgemein) kann aber nur das Labor weiterhelfen. Aus den 60 vor drei Jahren und um die 100 jetzt kannst Du übrigens nicht zwangsläufig auf eine sich anbahnende Entwicklung von DM oder seiner Vorstadien schließen - möglich zwar, aber nicht zwangsläufig ein Muss, zumal der NBZ leicht falsch-hoch ausfallen kann. Ich kenne selbst Fälle, die mal um die 60, ein Jahr später um die 100 und nach mehreren Jahren, zB beim nächsten Check-Up oder mehrtägigem Krankenhaus-Aufenthalt, wieder unter 70 oder 80 und am nächsten Tag 85 und am darauffolgenden wieder 75 hatten. Noch einmal: Wenn Dich die "Entwicklung" beunruhigt, würde ich das an deiner Stelle abklären lassen. Eine Vermutung wo Du stehst hilft Dir nicht weiter und belastet nur unnötig Deine Nerven und Lebensquali. Erst dann kannst Du wirklich sagen, dass ja, nein oder vielleicht in den kommenden Jahren. Wie gesagt sind Verläufe wie der zuletztgepostete erst einmal nicht beunruhigend.
Das Dawn-Phänomen ist mittlerweile immer stärker verbreitet und kommt selbstverständlich auch bei Gesunden ohne Diabetes vor. Als Ursache kommt zB eine physiologische Insulinresistenz in Frage, also eine durchaus gewünschte IR, im Zuge von Keto-Dieting oder Low Carb Ernährung. Low Carb Diäter haben in der Regel am Morgen die höchsten BZ-Werte. Wie gesagt ist dieser Vorgang aber normal und nicht behandlungdbedürftig, dazumal gelegentlich sogar erwünscht. Anders sieht es bei Diabetikern aus - hier kann bei hohen Werten am Morgen ggf eine Anpassung des DM-Management notwendig sein. Das ist aber für Dich uninteressant.
Bearbeitet von User am 30.01.2021 11:42:34. Grund: Ergänzung