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Blutzuckersenkende Medikamente unwirksam

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    Mitglied seit: 28.01.2021
    am 29.01.2021 12:01:16 | IP (Hash): 1203190562
    Hallo allerseits,
    ich wollte in diesem Forum fragen, ob es Patienten gibt, die einen ähnlichen Verlauf ihres Diabetes haben wie der meinige?
    Einige Ärzte befürchten, dass ich eine noch unbekannte Form von Diabetes haben könnte!
    Was Sie jetzt lesen werden, wird alles über den Haufen werfen, was Ärzte Euch je über Diabetes erzählt haben!
    Seit 18 Jahren erfahre ich von den verschiedensten Endokrinologen, zuletzt in der Universitätsklinik Tübingen, ich sei Diabetiker!
    Ich bin 65 Jahre alt, wiege 84 kg, messe 184 cm, betreibe intensiven Ausdauersport sowie heftiges Krafttraining und ich ernähre mich gesund. Meine sportlichen Aktivitäten haben keinen Einfluss auf meine Blutzuckerwerte! Sogar wenn ich kohlenhydratarme Nahrung zu mir nehme, steigt mein Blutzucker bis über 400 mg/dl!
    Mein morgendlicher Blutzucker steigt seit 18 Jahren kontinuierlich und exponentiell an! Es begann mit 126 g/dl. Heuer bin ich auf 280 mg/dl bei einem HbA1c-Wert von 10,5. Dabei sind meine eigenen Insulinwerte normal und es lässt sich auch keine Insulinresistenz erkennen. Nach einer Nahrungszunahme fallen meine Blutzuckerwerte ohne Einnahme von Medikamenten auf den Wert von 280 mg/dl zurück und verharren in diesem Bereich! Nach einer intensiven sportlichen Betätigung fällt dieser Blutzuckerwert und ohne Nahrungsaufnahme stellt sich dieser Wert innerhalb einer Stunde wieder ein!
    Meine Leistungsfähigkeit wird durch den erhöhten Blutzucker nicht beeinträchtigt! Mit einem Personaltrainer intensiviere ich nämlich den Muskelaufbau mit EMS (Elektro-Myo-Stimulation der Muskeln; für Diabetiker nicht erlaubt). Anderes Beispiel, ich hebe, schleppe und stapele 10 Tonnen Holz in 11 Stunden, ohne etwas essen zu müssen und ohne einen Kräfteeinbruch zu erleiden! Folglich muss mein Körper genug Insulin zur Verfügung haben und es wirkt! Meine normalen C-peptide-Werte bestätigen diesen Umstand. Zudem, eine Hypoglykämie habe ich noch nie erlebt, auch nicht bei der Einnahme des Medikaments Diamykron!
    Auch mental bin ich sehr aktiv. Ich schreibe Romane und Theaterbücher und lerne über 60 Seiten Text auswendig für eine Rolle mit 2 Stunden aktiver Präsenz auf der Bühne!
    Zudem, kein einziges der Blutzucker senkenden Medikamente zeigte bisher eine Wirkung, auch nicht das Insulin. Durch das Insulin gewann ich aber innerhalb von zwei Wochen 3 kg an Gewicht. Ich setzte es sofort ab und erreichte in Kürze mein vorheriges Gewicht. Andere Medikamente wie Trulicity, Ozempic, Jardinance machten mich zudem krank. Extreme Krämpfe in den Beinen und heftiger Durchfall waren die Folgen! Auch natürliche Produkte wie Berberin, Bittermelone und Myo-Inositol habe ich erfolglos ausprobiert!
    Alle meine anderen Blutwerte befinden sich im normalen Mittelbereich, außer dass das Cortisol grenzwertig hoch ist und das Eisen 6-mal so hoch, als es sein darf. Aderlässe konnten diesen Zustand nicht ändern!
    Sonstige Indikatoren in der Immunologie hinsichtlich Entzündungen, Krebs usw. befinden sich im untersten Bereich. Der Zustand meiner Organe, Herz, Augen, Blutgefäße, Nerven, Leber, Nieren, Nebennieren, Schilddrüse usw., zeigen im MRT, Echografie, Elektrokardiogramm keine erkennbaren kranke Veränderungen.
    Mein Blutzucker erreicht tagsüber Werte von 500 mg/dl und darüber! Ich erlaube mir dann sogar noch 200 gr Sorbet-Eis zu essen. In der Folge passiert dann rein gar nichts. Kein Durchfall, kein extremer Durst, kein ständiges Urinieren. Ich erfahre nicht einmal ein leichtes Anzeichen eines komatösen Zustandes!
    Mir geht es gut, solange wie ich keine Medikamente einnehme, um meinen Blutzucker zu senken! Trotzdem befürchte ich, obwohl es nach 18 Jahren noch nicht passiert ist, dass es wegen der zu hohen Blutzuckerwerte zu Folgeerkrankungen kommen könnte!
    Vor 2 Monaten haben Ärzte allerdings festgestellt, dass mein Körper permanent Eigenzucker produziert, womöglich angeregt durch das sehr hohe Cortisol. Man weiß nur noch nicht, wie man den Cortisolspiegel senken könnte.
    Ich bin seit Jahren davon überzeugt, dass die Eigenproduktion von Energie in meinem Körper entgleist ist, meine Blutzuckerwerte deswegen extrem erhöht sind und dass die auf dem Markt befindlichen Diabetik-Medikamente diese nicht zu beeinflussen vermögen.
    Fazit
    Ich lebe seit 18 Jahren mit einem kontinuierlich ansteigenden Blutzuckerwert, ohne jegliche Folgeerkrankungen zu haben noch Leistungseinbrüche im alltäglichen Leben. Befinden sich in diesem Forum Diabetes-Patienten mit ähnlichen Erfahrungen?
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    am 29.01.2021 12:28:34 | IP (Hash): 1867586122
    Hier hab ich die letzten 10 Jahre keinen solchen Fall gesehen, woanders übrigens auch nicht.
    Magst Du vielleicht hier meine Frage von drüben beantworten https://www.diabetes-forum.de/forum/topic/15094/Unbekannte-Form-von-Diabetes ?

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 29.01.2021 17:50:00 | IP (Hash): 1478243996
    @hjt,
    es wäre sehr viel sinnvoller, wenn du deinen Beitrag mit deiner Frage hier noch mal anhängst. Hier wäre er vielbesser aufgehoben. Einfaches Kopieren schaffst du bestimmt noch, oder?

    Wäre schön, wenn du auch hier https://www.diabetes-forum.de/Forum/Topic/11064/Gewichtszunahme-durch-Tresiba#m_107696 noch das Zitat lesbar hinbekommst. Wie du das machen kannst, wurde dir doch schon mehrfach erklärt. Das kriegst du doch auch noch hin, oder?
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    am 29.01.2021 18:31:12 | IP (Hash): 1867586122
    @Rainer
    Danke für die freundlichen Hinweise!

    @Ries
    Für’s allgemeine Verständnis: In Foren wie diesem schreiben wir alle per Du.

    Fälle mit Bĺutzucker mit über 1000 mg/dl ohne irgendwelche Ausfallerscheinungen sind bekannt. Die Ausfallerscheinungen kommen auch nicht vom hohen Blutzucker, sondern von der dabei trotzdem mangelhaften Energie- oder/und Wasser- und Mineralversorgung der Zellen des Organismus. Hier kurz skizziert der Weg:

    Der Durchschnittserwachsene bildet 24/7 180 Liter Primärharn. Davon wird alles wieder zurückgefiltert, was der Organismus noch brauchen kann. Also alle gelösten Mineralien und Salze und auch alle Glukose NORMAL bis zu einer Größenordnung von um 180 mg/dl. Darüber geht normalerweise nicht und wird ausgeschieden. Und wo 1 Gramm Glukose 5 Gramm Wasser bindet und mit dem halt auch alle darin gelösten Mineralien und Spuren, werden aus den normal 1-2 Litern Urin mit höherem Blutzucker sehr viel mehr. So habe ich z.B. mal für die Jahre, die ich mit HBA1c 15und verbracht habe und mit Nüchternblutzucker 400und, eine tägliche Trinkmenge von um 15 Litern rekonstruiert.

    Langer Schreibe erste Sinn: Deine Nieren müssen nach Deiner Schilderung ohne auffällig großen Wasserumsatz Glukose wenigstens bis zu einem BZ von 300 und eher noch darüber hinaus noch voll zurückfiltern.

    Hat dazu einer Deiner Ärzte vielleicht schon mal was Schlaues gesagt?

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    am 29.01.2021 21:41:45 | IP (Hash): 1894205491
    Wurden verschiedene Mody-Formen bereits ausgeschlossen?

    Hier wird über Mody-Formen berichtet:
    https://www.diabetes-deutschland.de/mody_diabetes/

    Der Autor selbst scheint von der Uniklinik Düsseldorf zu sein. Vielleicht hast du eine Möglichkeit dort mal ein Gespräch zu suchen.


    Ansonsten würde ich es mal hier versuchen: ZUSE Uniklinik Marburg
    https://www.ukgm.de/ugm_2/deu/umr_zuk/27241.html

    Hier muss dich allerdings ein Arzt überweisen.
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    am 30.01.2021 11:20:48 | IP (Hash): 1203190562
    Du sprichst mit Zitat mein Fazit an, oder?
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    am 30.01.2021 11:46:47 | IP (Hash): 1203190562
    Ich trinke insgesamt 2l Wasser pro Tag, Kein unmässiges Urinieren oder Trinken bei 400 mg/dl !!! Mein Urin habe ich über 24 Stunden gesammelt zwecks Analyse in einem erweiterten Spektrum ! Im Urin befand sich kein Zucker, nur im Blut. Alle sonstigen Befunde, auch in Bezug auf die Nieren, waren normal. Meine Nierenwerte zeigen absolut keine Anomalien auf, wie diese bei Diabetiker auftreten. Im MRT und in der Echographie wurden keine organische Veränderungen weder an der Leber, der Niere noch an der Nebenniere entdeckt.

    Wahrscheinlich, wenn ich meinen Blutzucker nicht messen würde, dann hätte ich kein Problem. Keine Auffälligkeiten, ausser ein Überschuss an Energie und dem Umstand, dass ich jeden Morgen eine halbe Stunde benötige um in die Gänge zu kommen!

    Wie schon angesprochen, laut den Ärzten, die im Bereich der funktionalen Medizin tätig sind, regt irgendwas in meinem Körper die Leber an ein Hormon freizugeben, das dafür sorgt, dass in meiner Muskulatur Material freigesetzt wird aus dem Blutzucker produziert wird, das angeblich Insulin unabhängig wirkt. Hauptsächlich steht dieser Blutzucker dem Gehirn und dem Herzen zur Verfügung!
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    am 30.01.2021 15:53:53 | IP (Hash): 1249233736
    Ries_Heng schrieb:
    Wahrscheinlich, wenn ich meinen Blutzucker nicht messen würde, dann hätte ich kein Problem. Keine Auffälligkeiten, ausser ein Überschuss an Energie und dem Umstand, dass ich jeden Morgen eine halbe Stunde benötige um in die Gänge zu kommen!


    Einen Überschuss an Energie kann ich da beim besten Willen nicht sehen.

    400 mg/dl bedeuten, dass in jedem Liter Deines Blutes 4 Gramm Glukose=Einfachzucker gelöst unterwegs sind. So wie normal 1 Gramm pro Liter. In 5 Litern Blut - Durchschnittsmenge bei Erwachsenen - also statt normal 5 Gramm insgesamt bei Dir 20 g.

    Mit normal 1 Gramm pro Liter werden in 24 Stunden je nach Bedarf etwa 60 bis um 200 Gramm und in längeren Zeiten mit sehr intensiver Bewegung auch sehr viel mehr an die Verbraucherzellen verteilt.

    NICHTS weist darauf hin, dass bei Dir mehr Glukose produziert und verteilt und verbraucht werden könnte.
    Es wird offenbar aus einer Menge bisher unerfindlicher Gründe mehr davon in Deinem Kreislauf gehalten (gehalten und NICHT verteilt!).

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    Mitglied seit: 28.01.2021
    am 31.01.2021 04:53:31 | IP (Hash): 1203190562
    Ich habe einen sehr hohe Blutzuckerwert, ohne etwas zu essen! Ohne zu essen hebe, schleppe und stapele ich während 11 Stunden 10 Tonnen Brennholz von einer Schnittlänge von 50 cm. Ich trainiere mit 150 bis 200 W Leistung 60 min auf dem Home- und Crosstrainer. Ich fahre Mountainbike während 2 Stunden mit einem Kalorienverbrauch von bis zu 2000 Kcal! Ich mache 2-mal die Woche Krafttraining. Und der Blutzucker bleibt dabei hoch, auch wenn ich vor dem Training nichts gegessen habe! Eine Unterzuckerung habe ich noch erleben müssen. Das zusätzliche Spritzen von Insulin nimmt keinen Einfluss! Keine einziges der auf dem Markt befindlichen Medikamente zur Blutzuckersenkung zeigte bei mir bisher eine Wirkung.

    Bei 500 mg/dl esse ich zusätzlich 1/2 Liter Sorbeteis, ohne dass sich bei mir etwas krankhaftes regt!

    Meine Ärzte sind auf der Suche nach der Ursache, weshalb sich mein Körper beständig eigenmächtig mit Energie versorgt und weshalb eine Überzuckerung einfach weggesteckt wird! Einen zu diesem Zweck 4-tätigen Aufenthalt im Spital führte zu keiner Erklärung!

    Ich habe mich in diesem Forum eingeloggt um zu erfahren, ob es Menschen gibt, die einen ähnlichen Verlauf ihres Diabetes kennen!
    Bearbeitet von User am 31.01.2021 04:54:59. Grund: Fehlerkorrektur
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    am 31.01.2021 10:04:44 | IP (Hash): 1331907618
    Ries_Heng schrieb:
    Ich habe einen sehr hohe Blutzuckerwert, ohne etwas zu essen! Ohne zu essen hebe, schleppe und stapele ich während 11 Stunden 10 Tonnen Brennholz von einer Schnittlänge von 50 cm. Ich trainiere mit 150 bis 200 W Leistung 60 min auf dem Home- und Crosstrainer. Ich fahre Mountainbike während 2 Stunden mit einem Kalorienverbrauch von bis zu 2000 Kcal! Ich mache 2-mal die Woche Krafttraining. Und der Blutzucker bleibt dabei hoch, auch wenn ich vor dem Training nichts gegessen habe! Eine Unterzuckerung habe ich noch erleben müssen....
    Meine Ärzte sind auf der Suche nach der Ursache, weshalb sich mein Körper beständig eigenmächtig mit Energie versorgt und weshalb eine Überzuckerung einfach weggesteckt wird! Einen zu diesem Zweck 4-tätigen Aufenthalt im Spital führte zu keiner Erklärung!


    Leber und Nieren produzieren bei allen Menschen Glukose aus Eiweiß (Gluconeogenese). Das mag man als eigenmächtige Energieversorgung bezeichnen.
    Alle völlig gesunden Menschen, die so fit wie Du sind, machen all das wie Du's beschreibst, auch sie völlig ohne Unterzuckerung, nur eben bei um 100 mg/dl.
    Dein Organismus setzt nicht mehr Energie um, als jeder andere vergleichbare bei um 100 mg/dl.
    Die Höhe des Blutzuckers sagt absolut NICHTS über Umsatz und Verbrauch. Bei 70 mg/dl kann pro Stunde genauso viel Energie umgesetzt werden wie bei 400.

    Die zentrale Frage ist, wie Dein Organismus die 400 in den Pipelines hält? Wie z.B. Deine Nieren eben nicht alles über 180 aus dem Primärharn in den Urin ausscheiden, sondern unbegrenzt - eigentlich völlig unmöglich - in den Kreislauf zurückfiltern?
    Oder könnte etwa sein, dass Glukose in Deinen Nieren gar nicht erst in den Primärharn gelangt und einfach im Kreislauf verbleibt? - Ich habe keine Ahnung, wie man das untersuchen könnte, aber das wäre an Deiner Stelle meine nächste Frage an die Ärzteschaft.

    Und noch einmal: In diesem Forum ist bislang kein solcher Fall bekannt, und ich kenne auch keinen solchen Fall in der Literatur.

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