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Blutzuckersenkende Medikamente unwirksam

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    am 22.01.2022 22:16:10 | IP (Hash): 1270600459
    SUPER, wenn Ihr da mehr Daten zusammentragen könnt!

    Ich denke, wir sind bislang zu fixiert auf den Blutzucker als den Übeltäter. Mein Typ 2 wird mir damit erklärt, dass meine Verbraucherzellen sich der Aufnahme von Glukose verweigern und dass sich die deswegen immer höher in meinem Kreislauf stapelt.
    Weil für die Aufnahme in die meisten Verbraucherzellen Insulin notwendig ist und sich mit Typ 2 sehr viel mehr Insulin im Kreislauf beobachten lässt - Hyperinsulinämie - wird traditionell gefolgert, dass die Zellen sich dem Insulin widersetzen: Sie sind insulinresistent.

    Allerdings fallen mir bei dem Narra-Tief 2 Punkte auf, die mir bislang kein Fachologe auch nur ansatzweise erklärt hat:
    1. Gesund ist keine Mindest-Glukosemenge bekannt, die die Verbraucherzellen in z.B. 24 Stunden aufnehmen müssten. Aber wenn sich Blutzucker im Kreislauf stapelt, weil die Zellen den nicht aufnehmen, wie sie müssten, wie ja für IR erklärt wird, setzt das genau so eine Mindestaufnahme voraus, die dann eben nicht erfolgt.
    2. Es gibt keine Beobachtungen zu unterversorgten Typ 2 Verbraucherzellen, egal mit wie hohem BZ, und auch dann nicht, wenn die Betroffenen plötzlich fasten und von jetzt auf gleich keine Glukose mehr zuführen.

    Deswegen halte ich die IR für einen Mythos, den es im Interesse von gesünderen Behandlungsmöglichkeiten dringen zu überwinden und zu vergessen gilt. Und ich habe ein bisschen Hoffnung, dass "Dein/Euer Ding" dabei hilft :)

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
    Bearbeitet von User am 22.01.2022 22:28:39. Grund: .
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    am 23.01.2022 22:42:59 | IP (Hash): 1345528920
    Eigentlich ein Nachtrag, aber für Betroffene viel zu wichtig:
    Aber ich kann mir gut vorstellen. dass eine Mehrheit der Leben wie Deines als solche eben mit Diabetes verschlissen und bis zum Gehtnichtmehr mit BZ-senkenden Medis gequält werden.

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 23.01.2022 23:08:43 | IP (Hash): 1463434966
    hjt_Jürgen schrieb:
    bis zum Gehtnichtmehr mit BZ-senkenden Medis gequält werden.



    Alle meine Endokrinologen, bis auf eine Sizilianerin bei mir in Luxemburg, die auch pflanzliche Mittel verschreibt (Mio-Inosytol anstelle von Metformin), wollten diese mich mit den gängigen BZ-senkenden Arzneimittel voll pumpen von Metformin bis hin zum Insulin! Mir wurden die schlimmsten Horrorszenarien vorgegaukelt, was mit meinem Organismus passieren würde, wenn ich diese Medis nicht einnehmen oder spritzen täte! Alle meine sehr gesunde körperlichen Befunde meiner anderen Ärzte ignorierten diese Endos in Ihren Anamnesen, außer meine Sizilianerin! Diese bestätigte mir, dass Sie sähe, dass es mir sehr gut ginge trotz des hohen BZ und ohne Medis, Sie verstehe bloß nicht wie das möglich sein kann!
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    am 24.01.2022 08:37:02 | IP (Hash): 72970431
    Sorry, aber wofür Insulin, wenn eine IR (= Insulinresistenz) trotz hohem BZ nicht erkennbar ist. Womit haben die diversen Doks das begründet?
    Bearbeitet von User am 24.01.2022 08:38:21. Grund: .
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    am 24.01.2022 10:31:25 | IP (Hash): 563859151
    @Heng
    Glückwunsch zu Deinem gewaltigen Stehvermögen gegen all die vielen studierten Fachköpfe!

    @Mitglied
    Wie Du am Prof-Brf sehen kannst, hat sich die Elite offenbar schon seit ein paar Tagen vom bisherigen Diabetes Narra-Tief verabschiedet. Aber davon ist natürlich noch nichts in der Behandlungs-Praxis angekommen.

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     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 24.01.2022 13:18:12 | IP (Hash): 1463434966
    Gar nicht oder mit einer Darstellung von verschiedenen Horrorszenarien!