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Prepper mit T 2 und erstem Stolpern

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    am 14.02.2021 20:38:04 | IP (Hash): 247121431
    Wir fragen uns gerade, mein+betes+und+ich, wie sich das zunehmende nationale Abschotten gegen Corona auf die Lieferketten für unsere Medis auswirken könnte?
    Also wenn mal für Tage oder Wochen oder gar Monate unsere Sorte(n) Insulin nicht mehr zu bekommen wäre(n)? Oder unsere Teststreifen?

    Wir haben grundsätzlich zur angebrochenen immer eine volle Packung Insulin im Kühlschrank, und wenn wir die anbrechen, bestellen wir immer sofort eine neue. So auch bei den Kanülen, und dazu immer ein Ersatz-Pen in Reserve.
    Ebenso halten wir immer 2 Packungen = 200 Teststreifen in Reserve, also neue bestellen, wenn wir die Reserve anbrechen. Und natürlich haben wir ein Ersatzgerät zum Auslesen.

    Ansonsten brauchen wir nichts aus der Apotheke, mein+betes+und+ich.
    Und wie haltet Ihr das mit Euren Reserven? Und ggf. mit den Reserven von weiteren Medis und weiterer Technik?

    SUPER! So weit gestern, was wir heute hier posten wollten. Und weil wir uns nicht sicher waren, ob wir gestern unser Lantus gespritzt oder vergessen hatten, wollten wir heute morgen gleich noch auf der Bettkante messen - und haben da nicht mehr als ne leere Batterieanzeige bekommen.
    Also erstmal zum Frühstück gespritzt und seitdem hier all unseren Gruscht auf den Kopf gestellt auf der Suche nach soner Knopfzelle. 2 leere gefunden und dann endlich in ner Fernbedienung, die wir noch nie benutzt haben, eine passende und noch funktionierende. - Soviel zu hilfreichen Reserven ;)

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 14.02.2021 20:57:04 | IP (Hash): 1270895596
    Verschlafen halt, lieber Jürgen
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    am 14.02.2021 22:06:39 | IP (Hash): 247121431
    sieste, passt also voll zu Deiner Frage ;)

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    am 14.02.2021 23:30:17 | IP (Hash): 704271533
    Interessantes Thema, für mich glücklicherweise ja nicht so extrem, selbst ohne Medis und Insulin würde ich wahrscheinlich keine unmittelbaren gesundheitlichen Probleme bekommen.

    Insulin und Metformin kann man ja eigentlich schlecht bevorraten, ohne Rezept bekommt man es ja nicht.

    Oder könnte man es theoretisch selbst bezahlen?

    Den ersten Toujeo Pen habe ich fast 2 Monate benutzt, aber nur weil ich überlesen habe das sie eigentlich nur 4 Wochen haltbar sein sollen, hatte verstanden man kann ihn nutzen bis er leer ist.

    Daher habe ich jetzt im Prinzip einen Pen auf voraus, wenn ich pro Quartal 3 Stück bekomme. Diesen Vorrat könnte man im laufe der Zeit etwas ausbauen wenn man den Pen 5-6 Wochen nutzt.
    Zumindest habe ich nicht gemerkt das das Toujeo an Wirkung verloren hat nach fast 2 Monaten.

    Metformin bekomme ich laut Arzthelferin genau 180 Stück pro Quartal, da ist also nix mit Vorrat bilden.


    Teststreifen habe ich bisher immer nach Bedarf bestellt, habe ehrlich gesagt keinen Gedanken dran verschwendet das es da mal einen Mangel geben könnte. War auch schon ein paar Tage ohne Teststreifen, komisches Gefühl wenn man sich mal dran gewöhnt hat regelmäßig zu messen aber ansonsten kein Problem.
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    am 15.02.2021 06:55:47 | IP (Hash): 1542443099
    Beim ersten Lockdown waren alle Grenzen dicht. Da habe ich auch keine Auswirkungen gemerkt, also würde ich das hier einfach unter unnötige Panik verbuchen.

    Selbst, wenn mal eine Insulinsorte oder ein Metforminpräparat oder eine Sorte Teststreifen nicht verfügbar ist, dann muss man halt mal vorübergehend eine andere nehmen. Nicht schön, aber davon stirbt man ja nicht. Schlimmer wäre, gar kein Insulin mehr zu bekommen, aber das Risiko halte ich für sehr sehr gering.

    Batterien bekommt man übrigens überall her. Auch im Lockdown in jedem Supermarkt. Selbst wenn jetzt nicht die Geschäfte zu gehabt hätten, hättest du trotzdem keine Batterien in dieser Situation gehabt, wenn ihr versäumt habt, neue zu kaufen.
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    am 15.02.2021 12:35:05 | IP (Hash): 1040372874
    Heute morgen hatte ich meinen Termin zur Blutabnahme und wollte mir auch neue Rezepte für Insulin,Metformin und Teststreifen besorgen.

    Leider stand ich vor verschlossener Türe und musste feststellen das mein HA in Corona Quarantäne ist.

    Da fängt es dann schon an, wenn ich mit meinen Reserven auf null wäre müsste ich mich jetzt mit der Notfallvertretung rumschlagen.

    Ein kleiner Puffer schadet also auf keinen Fall was.
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    am 17.02.2021 15:48:21 | IP (Hash): 136330617
    Mmmmh, das ist eine sehr interessante Frage Jürgen, die du da stellst.
    Der Lockdown und die angespannte Situation momentan lässt uns Europäer, die wir ja sonst so ziemlich verwöhnt sind, was Versorgung angeht, doch erschrecken, was passieren könnte, wenn Handelsrouten coronabedingt gekappt werden - ganz speziell was den größten Medikamenten- und Impfstoffhersteller Indien anbelangt.
    In den 90er Jahren war es aus rein finanzieller Sicht in Mode gekommen, dass fast alle Pharmakonzerne ihre Medikamente in Indien herstellen ließen. Man hat also die Produktion nach Asien verlagert, allein aus Kostengründen.
    Und dies fällt uns leider jetzt in der Krise mächtig auf die Füße, auch was von einem Jahr Masken anging usw.
    Die EU plant deshalb, Produktionsstätten wieder zurück in die EU zu holen, um bei neuen Krisen gewappnet zu sein.

    Mit meinem Medikamenten (Xigdou und Ozempic) komme ich aktuell sehr gut hin. Die Großpackung Xigdou reicht etwas mehr als 3 Monate. Ozempic reicht immer nur einen Monat. Hatte mal beim Doc gefragt, ob ich auch mehrere Packungen Ozempic bekommen könnte, der meinte, das ginge leider nicht. Warum auch immer...
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    am 18.02.2021 20:45:26 | IP (Hash): 1904028752
    Ozempic hab ich mittlerweile 1,0 mg, da hab I h ein 3 er verschrieben bekommen