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Passen die Werte zusammen? Nüchtern normal, ogtt schlecht
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am 10.03.2021 15:19:58 | IP (Hash): 1071060335
Ich hatte es in den Tabellen dei im Internet rumschwirren so verstanden. Danke Rainer, das hilft mir weiter.
Ich bin was sowas angeht echt empfindlich, brauch für solche Dinge immer eine logische Erklärung für mich selbst und treibe mich und meine Mitmenschen in den Wahnsinn
Meine Freundin hat sogar den Akku Check versteckt und ich bekomme ihn nur auf Nachfrage weil ich es mit dem messen völlig übertrieben habe. Hatte vor dem ogtt 2 Tage lang fast nicht geschlafen weil ich völlig unruhig war deswegen und mich total verrückt mache.
Hab meiner Ernährung ja schon völlig umgestellt nachdem ich von den zu hohen Zuckerwert erfahren habe, seit meinem jobverlust letztes Jahr babe ich mich fast ausschließlich von Pizza, Energy, Nudeln Kaffee und Kuchen ernährt und über 10kg zugenommen. Schuld an der Situation bin ich daher wohl selbst. -
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am 10.03.2021 16:16:42 | IP (Hash): 1071060335
Ich habe in 3 Tagen 50 Teststreifen verbraucht, daher.
Da geht es nicht ums Geld, auch wenn die Dinger teuer sind. Aber ich mach mich selbst wahnsinnig da ich ständig messe.
30 Minuten nach dem essen, wenn das hoch war 10 minuten später nochmal, dann ne Stunde später wieder und nochmals ne Stunde danach, das ganze dann 3x am Tag.
Ich weiß, völlig bekloppt.
Insofern ist das schon berechtigt das sie das Ding eingezogen hat. Sie meint es nur gut. -
am 10.03.2021 16:43:10 | IP (Hash): 205152463
Du weißt jetzt ja, dass du einen diabetes hast und vielleicht wäre es gut dich mit einem Diabetologen zusammen zu setzen -
am 10.03.2021 17:03:49 | IP (Hash): 1531848856
Mexx79 schrieb:
Insofern ist das schon berechtigt das sie das Ding eingezogen hat. Sie meint es nur gut.
Das sehe ich auch so. Es ist am Anfang ganz schön schwer, beim messen das richtige Maß zwischen zu viel und zu wenig zu finden.
Auf jeden Fall musst du erst mal ruhiger werden. Das kannst du auch, du hast alle Zeit der Welt. Ob du eine gute BZ-Führung in 6 Monaten oder erst in einem Jahr hinbekommst, spielt keine große Rolle. Bei deinen noch relativ guten Werten kann in dieser Zeit kaum etwas Schlimmes passieren. Viel wichtiger ist dann, dass du es bis an dein Lebensende durchhalten kannst. Insofern probiere erst mal ein bisschen herum und suche nach der Variante, die gut für dich passt.
Mit dem Messen könntest du ja mit deiner Freundin vereinbaren, dass du 1 oder 2 Messtage pro Woche hast und dabei nicht mehr als 4 Teststreifen verballerst. Gut für die Motivation wäre, wenn eingesparte Streifen dabei nicht verfallen, sondern später zusätzlich verwendet werden dürfen. Ihr beide werdet schon einen richtigen Weg finden - ich drück dir die Daumen.
Alles Gute, Rainer
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 10.03.2021 17:04:06. Grund: . -
am 10.03.2021 22:40:39 | IP (Hash): 1059847461
https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar hier hast Du mal ein Bild von der Bewegung von völlig gesundem BZ im Zusammenhang mit einer Mahlzeit. Messen ist also schon ganz interessant, aber mit System. Vielleicht tust Du dir "einfach" ein bisschen System an?
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 11.03.2021 10:56:14 | IP (Hash): 974223626
Hallo Jürgen,
diese Seite irritiert mich nur noch mehr im Bezug auf meinen Nüchternwert und dem ogtt Ergebnis -
am 11.03.2021 14:41:10 | IP (Hash): 1675335514
"Oraler Glukosetoleranztest (oGTT)
Eine weitere Messung ist der orale Glukosetoleranztest (Zuckerbelastungstest). Dieser zeigt an, ob eine Glukosetoleranzstörung vorliegt und wird somit zur Diagnose von Diabetes eingesetzt. Zu Beginn der Untersuchung bestimmt man zunächst den Nüchtern-Blutzuckerwert. Danach trinkt der Patient eine exakt abgemessene Menge an Zuckerlösung. Zwei Stunden später wird dann gemessen, wie hoch der Wert des Blutzuckers gestiegen ist und auch, wie schnell dieser wieder abfällt. Sind die Werte eindeutig erhöht, weist das auf Diabetes hin. Allerdings gibt es auch Patienten, die abnorme Zuckerwerte haben, jedoch noch nicht an Diabetes erkrankt sind. Dies ist dann eine Vorstufe von Diabetes."
Ich denke, dass es ganz gut erklärt ist.
Mach dich nicht verrückt, nimm am besten wieder ab und bespreche alles Weitere mit deinem Arzt oDer Diabetologen, alles Gute. -
am 11.03.2021 17:17:34 | IP (Hash): 1328348544
Für jemanden, der auf Gesetzmäßigkeiten steht, ist Diabetes Typ 2 eine echte Herausforderung.
Das fängt schon mit den Grenzwerten für die Diagnose an, die alle rein willkürlich nach der Statistik gesetzt sind. Da ist NICHTS, das sich mit dem Über- oder Unterschreiten dieser Werte organisch ändert. Der BZ fängt nur irgendwann an, bei ganz alltäglichem Verhalten immer höher anzusteigen, und wenn er dann nach Jahren wenigstens einen dieser Grenzwerte dauerhaft überschreitet, wird man praktisch zum Menschen mit Diabetes Typ 2 ernannt.
Bislang gibt es fachoffiziell nur die Behandlung mit dem Ziel, das Symptom "sich selbst verstärkend ansteigender Blutzucker" so klein zu halten, dass es möglichst wenig Beschwerden macht oder gar Krankheiten befördert. Dafür orientieren sich Ärzte und Beratungen am normalen Behandlungrahmen für den Typ 1. Dafür braucht der Typ 2 mit den Jahren immer mehr Medis und nach 8-12 Jahren immer mehr Insulin.
Alternativ machen sich seit über 10 Jahren immer mehr Betroffene ihren gesunden BZ selbst, vor allen Dingen mit der Auswahl und Portionierung von Essen wie in Jennys Link oder/und nach Hans Lauber (Fit wie ein Diabetiker) mit Messen+Essen+Laufen oder mit einer der unendlich vielen Kombimöglichkeiten dazwischen: Eben mit dem, was einem persönlich am besten dauerhaft gelingt.
Daumendrück für Dein gutes Gelingen :)
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Bearbeitet von User am 11.03.2021 17:20:16. Grund: Ergänzung -
am 11.03.2021 19:15:14 | IP (Hash): 481716787
Nochmal zum Verständnis, ist es also normal das zu anfang der Nüchternzucker noch im normalen Bereich bleibt und man nach den Mahlzeiten aber spitzen bis knapp 200 hat, je nach Mahlzeit?
Hatte heute (erste Mahlzeit 15.00) nüchtern 105, eine Stunde nach dem essen 179, nach einer weiteren Stunde 157.
Ich habe hauptsächlich Angst vor schlimmen Krankheiten, da ich weiß das man zum Beispiel bei bauchspeicheldrüsenkrebs auch ne diabetes entwickeln kann werde ich total panisch, ich weiß das das dämlich ist aber so ticke ich leider. Wenn ich diabetes oder prä habe ist das kein Weltuntergang und ich passe mich dem an und lebe entsprechend danach.