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Blutzuckerspitzen nach Mahlzeiten
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am 29.03.2021 20:13:33 | IP (Hash): 385273895
Soeben gemessen, 2 Stunden nach der Hauptmahlzeit: 125. Es ist verrückt.
Gruß,
Biggi1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 29.03.2021 20:23:07 | IP (Hash): 1010654154
Was empfindest Du an dem Wert bitte als verrückt?
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 30.03.2021 16:51:53 | IP (Hash): 2063994044
Hallo Biggi.
Na das ist doch prima. Blutzucker Werte sind nicht jeden Tag gleich. Mach weiter so. 😊1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 30.03.2021 20:31:47 | IP (Hash): 385273895
Dankeschön Ana,
mir geht es im Moment darum, meine Werte 2 Std. nach den Mahlzeiten zu ermitteln. Musste das schon einmal machen für die Schulungen, wir sollte nicht über 160 kommen. Klappt meistens, aber nicht immer. Und darum wollte ich mal Werte von anderen hören. Vielleicht verrätst Du mir Deine, gerne auch per privater Nachricht.
Ich danke Dir.
Gruß,
Biggi -
am 30.03.2021 22:32:07 | IP (Hash): 901355248
Meine Zielwerte sind:
- max. 140 nach 1 Stunde und
- max. 120 nach 2 Stunden.
Wünschenswert wären noch Nüchternwerte unter 100. Hier komme ich aber mit vertretbarem Aufwand nur auf 110, was ich akzeptiere.
Mit diesen Zielwerten konnte ich meinen Diabetes knapp 2 Jahrzehnte so halten, dass er sich nicht weiter verschärft. Bei deinen Zielwerten wird das vermutlich passieren, aber das wird von den meisten Ärzten sowieso als normal und unabwendbar angesehen. Für die nächsten 10 ... 15 Jahre brauchst du dir bei deinen Zielwerten wahrscheinlich auch keine Gedanken zu machen.
Zielwerte sind Werte, die man so oft wie möglich zu erreichen versucht. Wenn einzelne Werte darüber hinaus schießen oder wenn man sich bewußt Ausnahmen erlaubt, dann ist das absolut kein Problem. Wichtig ist nur, dass die Ausnahmen nicht zur Regel werden.
Beste Grüße, Rainer2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 31.03.2021 11:13:45 | IP (Hash): 385273895
Hallo Rainer,
da warst du aber tapfer, finde ich toll, dass Du so konsequent warst. Will ich auch sein - lach. Unter 100 habe ich meist nur nachmittags. Ich habe allerdings die niedrigste Dosis Metformin (2 x 500). Gestern Abend habe ich mir nur 4 IE Basal gespritzt, hatte allerdings heute morgen nüchtern 120. Kann aber auch Zufall sein, ich probiere weiter.
Wenn meine Werte die nächsten 10 - 15 Jahre in der Wertskala so bleiben, wäre ich zufrieden, dann nehme ich sie nämlich mit ins Grab (grins). Ich bin 66.
Soderle, einen wunderschönen Tag bei diesem herrlichen Wetter.
Gruß,
Biggi -
am 31.03.2021 11:41:56 | IP (Hash): 385273895
Nochmals Rainer,
"... Bei deinen Zielwerten wird das vermutlich passieren, aber das wird von den meisten Ärzten sowieso als normal und unabwendbar angesehen. ..."
Was meintest Du damit? Dass ich meine Werte niedrig halten kann oder dass ich spritzen muss? Was ist für die Ärzte normal und unabwendbar?
Gruß,
Biggi -
am 01.04.2021 08:09:00 | IP (Hash): 1478233109
biggi119 schrieb:
Wenn meine Werte die nächsten 10 - 15 Jahre in der Wertskala so bleiben, wäre ich zufrieden, dann nehme ich sie nämlich mit ins Grab (grins). Ich bin 66.
Hallo Biggi,
bist du von Haus aus etwas pessimistisch oder hast du schon so viele Krankheiten angehäuft, dass du nur noch so wenige Jahre leben willst? Ich würde in deinem Alter zumindest mit weiteren 25 Jahren rechnen, die ich gerne bis zum Schluss möglichst gesund verbringen möchte. Das wird vermutlich nicht ganz klappen, aber zumindest dort wo ich es in der Hand habe, gebe ich mir Mühe.
Typ2-Diabetes wird von den Ärzten als sich selbst verschärfende Krankheit betrachtet. Du wirst in den 15 Jahren entweder immer stärkere Diabetesmedikamente nehmen müssen, um die BZ-Werte so zu halten, oder du akzeptierst immer höhere Werte. Die würden aber das Risiko für Folgeerkrankungen erhöhen, die dich, wenn du Glück hast, bis zu deinem so zeitig prognostizierten Ableben nicht mehr treffen können.
Du kannst aber auch deine Zielwerte ein bisschen niedriger wählen. So niedrig wie bei mir müssen sie nicht sein, aber die aus deiner Schulung sind nicht sehr ehrgeizig. Mit deinem Basalinsulin hast du ein gutes und einfaches Mittel, um bessere Werte zu erreichen. Mit niedrigeren Zielwerten kannst du den Prozess der laufenden Verschärfung stark verlangsamen. Damit könnte das Basalinsulin, wenn du es jetzt akzeptierst, vielleicht verhindern, dass du später mal eine Insulintherapie mit Basal- und Mahlzeitinsulin benötigst. Die Entscheidung liegt, solange dir dein Doc das Basalinsulin gönnt, allein bei dir - die möglichen Folgen aber auch.
Beste Grüße, Rainer -
am 01.04.2021 14:25:13 | IP (Hash): 385273895
Hi Rainer,
zunächst: ich bin totale Optimistin. Das heißt aber nicht, dass ich Scheuklappen tragen muss. 90 will ich nicht unbedingt werden, aber das bleibt abzuwarten.
Mein Zielwert ist 100, aber erst 3 Stunden nach der Mahlzeit. Bei den höheren Werten wie zwischen 140 - 160 handelt es sich um Werte 2 Stunden nach der Mahlzeit laut meinem Diabetologen. Man kann diese Werte aber auch im Internet und in der Fachliteratur nachlesen. Das Insulin total abzusetzen ist ärztliche Empfehlung, weil man später bei Bedarf mehr Möglichkeiten hat zur Aufstockung. Bei den meisten Diabetikern kommt ja irgendwann der Zeitpunkt der stetig steigenden Insulinresistenz.
Am 15.4. habe ich nächsten Termin und das warte ich jetzt mal ab. Übrigens bin ich das Basalinsulin demnächst los, habe inzwischen reduziert auf 4 IE.
Gruß,
Biggi -
am 01.04.2021 19:22:34 | IP (Hash): 512390287
Ordentlich wird ein Diabetes im Rahmen von nüchtern/3 Stunden und mehr nach dem letzten Essen um 100-140 behandelt. Dabei wird dann mit Tendenz unter 100 die Medikation verringert und über 140 erhöht.
In diesem Rahmen kommt vor, dass ein Typ 2 zunächst für Monate bis 1 oder 2 Jahre weniger Medikation als ganz zu Anfang braucht. Aber anschließend pflegt der Bedarf in den allermeisten Fällen in mehr oder weniger großen Schritten erheblich anzusteigen. So kann der Rahmen mit ner Perspektive von so um 10 Jahren schließlich nur noch mit Insulin und auch davon immer mehr (200 Einheiten pro Tag kommen häufig vor) gehalten werden.
Anders bei immer mehr Beispielen wie bei Rainer und mir, die ihren BZ alltäglich im nahezu bis völlig gesunden Rahmen halten: 1-2-3 Stunden nach dem Essen max 140-120-100 ist dazu mein Mantra. Der Medibedarf bleibt damit konstant niedrig (bis sogar NULL in manchen Fällen, die das in den ersten Jahren nach der Diagnosereife versuchen!), und das in den ältesten bisher veröffentlichten Fällen schon seit mehr als 15 Jahren!
Deine Wahl! Und nein, kein Druck: Beispiele bis um 8 Jahre bis auf NULL zeigen, dass das mit etwa Glück gelingen kann. Und Beispiele wie meins zeigen, dass sogar noch nach gut 20 Jahren möglich ist, den Insulinbedarf von ursprünglich 140-160 Einheiten pro Tag auf 30-50 zu verringern.
Und zum guten Schluss bin ich auch noch neugierig:
Mit zunehmendem Alter fallen immer mehr frühere Abgänge aus der Statistik, und die Lebenserwartung nimmt noch ein bisschen zu. Klar, nicht unendlich.
Und was stört Dich an 90 oder vielleicht sogar noch dem einen oder anderen Jahr mehr?
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.