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frage zu Diabetes Typ1

  • Voltage

    Rang: Gast
    am 20.08.2008 00:05:18
    Moin
    Ich habe mal eine Frage bezüglich Diabetes habe selber Typ 1 seit ca.4 Wochen nur mir geht das Spritzen und das ebige Messen auf die Nerven gibt es keine andere möglichkeiten ??
    War schon kurtz davor den ganzen scheiss in den müll zu schmeissen weil das irgentwie nervt vor allen den ganzen kramm ebich mitzuschleppen vorallen Dingen so das das keiner sieht in der Öffentlichkeit, kramme ich den kramm sowieso nicht raus weil mir das zu blöde ist oder stelle ich mich nur an irgentwie komme ich damit nicht wirklich klar war das bei euch auch so ??
    würde mich über Antworten sehr freuen DANKE von Voltage
  • thomas2002

    Rang: Gast
    am 20.08.2008 01:22:47
    zum messen gibt es keine alternative. zum spritzen die pumpe, jedoch bewilligt kaum noch eine kk eine pumpentherapie einfach so. von thomas2002
  • Kalo

    Rang: Gast
    am 20.08.2008 02:17:39
    Hallo!!!!!

    Man hat eine Krankheit bei Dir diagnostiziert, die im Moment noch keine Auswirkungen hat, aber durch Spätschäden Dein Leben vernichten kann (was man durch geeignete Maßnahmen verkindern kann). Nun hast Du zwei Möglichkeiten: Die Krankheit ignorieren und die Spätschaden hinnehmen oder alle Maßnahmen zu ergreifen, um Spätschäden zu verhindern. Wenn Dir bei dieser Frage die Öffentlichkeit noch wichtig ist, tust Du mir leid.

    Was Du tust, bleibt letztendlich Dir überlassen.

    Gruß
    Kalo
  • Iris

    Rang: Gast
    am 20.08.2008 10:05:54
    Hallo!

    Ich hab seit einem halben Jahr Typ I Diabetes. Hab eigentlich von Anfang an ohne Hemmungen in der Öffentlichkeit Zucker gemessen und Insulin gespritzt. Finde es auch gut, wenn alle in meiner Umgebung (Freundes- und Bekanntenkreis, Arbeitskollegen, etc.) wissen, dass ich Diabetes habe und auch, wie sie mir im Notfall helfen können, wenn es mir mal schlecht geht. Hab nämlich bemerkt, dass viele davon ausgehen, dass man Insulin spritzen muss, wenn es einem schlecht geht. Da man aber viel eher eine Unterzuckerung als eine Überzuckerung hat, wäre das natürlich genau das falsche. Das hab ich jetzt allen erklärt und ich geh davon aus, dass sie richtig reagieren. Ich glaube, dass das für meinen eigenen Schutz sehr wichtig ist.

    Ich würde es an deiner Stelle einfach mal ausprobieren ohne Hemmungen zu messen und zu spritzen und dann wird dir auffallen, dass es die meisten nicht beachten und die die es sehen, haben kein Problem damit. Einfach nichts mehr für meinen Diabetes zu machen würde ich an deiner Stelle aber sicher nicht, denn noch kannst du Spätschäden verhindern, wenn du jetzt aber nichts für deine Gesundheit tust, kann es irgend wann zu spät sein.

    Liebe Grüße Iris
  • Tom

    Rang: Gast
    am 20.08.2008 14:16:35
    Franks Selbsthilfewerkstatt...? Irgendwie habe ich das Gefühl, du warst beim Schreiben dieses postings besoffen oder veräppelst uns grade..aber so richtig fett.
    Du musst gar nix, nicht messen, nicht essen, nicht spritzen. Wenn du keine Angst vor: Erblindung, Amputation und Dialyse hast, lass alles weg.
    Es ist allein DEIN Diabetes, Deine Entscheidung. Sei froh, dass es NUR Diabetes ist.
    Darf ich fragen, ob du vielleicht noch andere Krankheitsbilder hast, wie z.B. Borderline? von Tom
  • WUn

    Rang: Gast
    am 02.09.2008 01:03:20
    Sei doch nicht so aggressiv! Mir ist es am Anfang auch so gegangen. Immer wieder das Gefühl, im falschen Film zu sein. Immer wieder der Gedanke: Das ist doch ein Albtraum, wann ist der denn zu Ende??

    Nun, man gewöhnt sich an alles!! Und wie schon mal ein Poster hier schrieb: Mittlerweile reduziert sich der Diabetes auf 10 Minuten am Tag....

    Kopf hoch!
    von WUn
  • Lis

    Rang: Gast
    am 02.09.2008 10:18:32
    Hallo WUn,

    Tom hat doch nichts Falsches gesagt. Nur kurz die Realität geschildert. Oder nicht? Ich fands auf den Punkt. von Lis
  • WUn

    Rang: Gast
    am 04.09.2008 22:51:36
    Hallo Lis,

    klar hat Tom alles richtig gesagt. Aber sein Ton war mir zu aggressiv, da ich mich noch gut erinnere, wie's mir im ersten Jahr gegangen ist. Und ich war für jede Aufmunterung dankbar, mir ging's miserabel!!!

    Hoffe, das der Thread-Ersteller mittlerweile wieder besser drauf ist :)

    von WUn
  • Theela

    Rang: Gast
    am 03.10.2008 21:02:09
    Also 1 Wenn du dich nicht spritz und so dann könntest du alleshöchstens auf Altmodische Art machen. Also mit Diäten und Strenge essens pläne!!
    Aber du kannst auch mal mit der Pumpe verduchen nur das man die überall sehen könnte und das ist den meisten Leuten sehr
    unangenehrm!!

    Jetzt hab ich aber auch selber mal ne Farge!!
    Also, meine Schwester hat sein ihrem 3 lebensjahr Diabetes Mellitus 1 Sie ist mittlerweile fast 16 und hat eine HbA1c Wet von 11.8!! Ausserdem kommt sie Morgens mit einem Wert vin über 600 in den Tag!!
    Sie Nervt das Spritzen auch sehr und hatte schon oft versucht sich das leben mut ner Überdosis Insolin zu nehemen!! n Da sie schon sehr oft Unterzuckerrungen und Überzuckerrungen hatte ist der Atzetongehalt sehr hoch und macht ihre Nerven und das gehirn kaputt!!!
    Mene dfarage gibt es nich irgenteine Möglichkeit für sie oder ist jede Hoffnung auf genesen verloren??
    Kann mir irgentjemand helfen BITTE!!!!
    Ich will meine SSchwester nicht verlieren!!
    Ich möchte das sie "gesund" bleibt!!
    BITTE!! ihr müsst mir Helfen!!
  • Grünkohl

    Rang: Gast
    am 03.10.2008 23:24:40
    Kein Mensch muss heute mehr seinen DM nach
    CT (Konventionelle Therapie), also wie bei dir
    angeführt leben, das war vor 30 Jahren so.
    Inzwischen gibt es ICT und CSII. Allerdings
    setzt das voraus, dass man seine "Krankheit"
    kennt, akzeptiert und managt, sonst (wie schreibt
    Jürgen immer): appe Füsse. Und das ist nur ein
    Spätschaden, der einen ereilen kann! Wenn deine Schwester das nach 13 Jahren DM nicht weiss oder akzeptieren will/kann, ist sowieso alles andere vergebene Liebesmüh. Ich habe meinen DM T1 mit 4 bekommen und über 40 Jahre recht ordentlich damit gelebt (klar, mit Höhen + Tiefen). Aber ein HbA1c von 11,8 zeugt von Unfähigkeit (auch des Diabetologen) oder Unwillen. Jedoch gibt es bei DM (noch) keine Hoffnung auf Genesung.
    Falls es deine Schwester interessiert, dass es
    auch komplett anders geht, soll sie mal auf die
    Seiten von diabetes-kids schauen. Sie kann
    aber auch ihren ständigen Begleiter weiter
    ignorieren - ich würde den Löffel übernehmen,
    den sie dann bald abgibt! Aber (steht schon in
    der Bibel): "Des Menschen Wille ist sein
    Himmelreich..." Warum soll man daran etwas ändern... Wäre schade, wenn's bei ihr erst dann
    "klick" macht, wenn's zu spät ist (blind, Schlag-
    anfall, Dialyse, "böse" PNP...). Lass sie es
    ruhig mal lesen...