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Demenz-Free Style Libre

  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 3
    Mitglied seit: 21.04.2021
    am 28.04.2021 15:16:29 | IP (Hash): 1791347239
    Ich bereite gerade den Diabetologentermin vor. Da mein Mann an beginnender Demenz leidet, gibt es ständig Probleme bei der BZ Messung, er wehrt sich. Ich habe von dem neuen Gerät gelesen, Free Style Libre, Das wäre eine echte Erleichterung. Als ich vor Jahren danach fragte, sagte die Kasse, nur wenn er Typ 1 ist. Jetzt nimmt er nur Metformin, ich vermute, nach dem Arztbesuche kommt Langzeitinsulin hinzu wg. hoher BZ Werte.
    Gibt es hier jemand, der das Libre bei Pflegebedürftigen durchbekommen hat (Grad 3)? Wenn ja, was muss ich tun?
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    Mitglied seit: 11.02.2019
    am 29.04.2021 09:46:51 | IP (Hash): 300082858
    Also Typ1 stimmt jetzt nicht. Auch Typ2er können ein FreeStyle Libre bekommen. Votaussetzung ist ein insulinpflichtiger Diabetes mit Basal- und Mahlzeiteninsulin (ICT).

    Diese Voraussetzungen sind ja bei euch erstmal nicht erfüllt.

    Die Sache ist auch die, dass nur mit Metformin noch nicht einmal regelmäßige BZ Messungen als sinnvoll angesehen werden und deshalb die Krankenkasse keine Teststreifen bezahlt.

    Solltet ihr ein Basalinsulin dazunehmen müssen, stellt sich auch hier die Frage, wie er das akzeptiert und zulässt.

    Auch mit Basalinsulin müsst ihr dann nach Meinung der Krankenkasse nicht regelmäßig messen. Ich glaube hier gibt es dann 50-100 TS pro Quartal. Wobei die Nüchternwerte und hin und wieder ein Tagesprofil ausreichen soll, laut deren Meinung.

    Wenn man jetzt mal die Sicht der Krankenkasse ansieht, eine Packung TS pro Quartal kostet ca. 25€ (vermutlich weniger durch Verträge). Ein Sensor allein kostet ca. 60€ für 14 Tage. Macht 360€ im Quartal.

    Warum messt ihr denn so regelmäßig?
    Ggf. Wäre eine Lösung mal einen Probesensor auszuprobieren (meist haben die Diabetespraxen sowas) und dann schonmal eine grobe Vorstellung über den BZ Verlauf zu bekommen. Insb. sinnvoll wenn ihr gerade mit Basalinsulin startet. Wenn es soweit stabil ist, braucht ihr dann ja nicht mehr ständig messen. Zumal mit Metformin kein Unterzuckerungsrisiko besteht und auch bei reinen Basalinsulin ist das Unterzuckerungsrisiko sehr gering.
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    Mitglied seit: 29.07.2020
    am 29.04.2021 10:54:02 | IP (Hash): 1487376100
    auch wenn das was ich gleich schreibe als herzlos rüberkommen mag
    schreibe ich es trotzdem.(ich arbeite in der krankenpflege)

    da dein mann an demenz leidet (und du gleich mit) und schon pflegegrad 3 hat
    impliziert ja das er pflegebedürftig ist entweder nur durch die demenz oder noch
    andere körperliche gebrechen.

    da ist diabetis quasi sein kleinstest problem.
    warum ihn quälen mit der bz messung?

    hatte er schon andere diabetismedikamente, forziga oder xelevia zb
    die vielleicht noch eine weile helfen und er nicht gespritzt werden muß?

    kannst du nicht noch einiges an verbesserung erzielen über die ernährung?
    sofern er fleisch, gemüse und salat toleriert, lass einfach die kohlehydrate weg.

    hab dir mal ein video rausgesucht, das du dir ansehen kannst (wenn du magst)
    in dem demenz und ernährung erklärt wird.
    lg


    https://www.youtube.com/watch?v=9hIj_VURuCk