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schlechte Nüchternwerte

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    am 06.05.2021 09:40:22 | IP (Hash): 316850210
    verdoppelter Beitrag

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
    Bearbeitet von User am 06.05.2021 09:41:51. Grund: verdoppelter Beitrag
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    am 06.05.2021 09:49:53 | IP (Hash): 2125764102
    Dankeschön,
    Rückmeldung & neue Aspekte, prima.
    Fett nehme ich in der Tat wohl zuviel auf.
    Wobei es sich *zunächst* nicht so auswirkt, Wurstsalat o.ä. verursacht keinen schlechten Wert nach dem Essen ...
    Aber eben möglicherweise *langfristig* morgends.
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    am 06.05.2021 10:19:13 | IP (Hash): 316850210
    Gänse werden für die Delikatesse Gänsefettleber ja keineswegs mit Fett gestopft. Die Leber wandelt überflüssige Glukose in Triglyzeride um und schickt die normal zum Speichern in die Schwimmhilfen. Bei Überfütterung wie bei den Gänsen wird das Fett gleich an Ort und Stelle eingelagert, also in der Leber. Bei uns Typ 2 scheint ein auffälliger Hang unserer Leber dazu zu bestehen, Glukose eifriger als gesund in Fett umzuwandeln und das gleich an Ort und Stelle einzulagern. Und in der Leber eingelagertes Fett verhilft zur diabetischen Glukoseausgabe https://www.ncl.ac.uk/research/impact/casestudies/diabetes/

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 07.05.2021 11:29:30 | IP (Hash): 631457009
    Hallo Rüdiger,

    warum nimmst du das Velmetia schon um 18.00 Uhr?

    Das Problem mit dem hohen Nüchternwert hatte ich am Anfang auch. Mir wurde gesagt, ich solle das Velmetia "auf der Bettkante" nehmen. Auf der Bettkante mache ich nicht, aber ich nehme es direkt vor dem Schlafengehen, gerade noch ins Bad zum Zähneputzen und dann ins Bett. So wirkt es in der Nacht und nicht abends vor dem Fernseher.

    Vielleicht hilft dir das auch.
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    am 07.05.2021 11:32:50 | IP (Hash): 2125764102
    Habe das die Tage ausprobiert, nach 139 und 132 dachte ich, es spiele vielleicht eine Rolle, heute morgen dann wieder 148, obwohl ich es gestern erst um 21.30 Uhr genommen habe.
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    am 14.05.2021 07:28:45 | IP (Hash): 2125764102
    und wieder 148 ... seit Wochen morgends immer wieder solche Werte, früher nicht ...
    Hb1c aktuell 7,1, nach 6,9, 6,9 und 7,0 die Quartale zuvor.
    Der Arzt wird sagen 'Alles weiter im grünen Bereich, nichts ändern' während ich mehr die steigende Tendenz sehe und vor allem die ständigen Ausreißerwerte ...
    Was tun ?
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    am 14.05.2021 09:37:13 | IP (Hash): 502362337
    Dass Du mit 20 Typ 2 Jahren noch einen HBA1c von um 7 nur mit Velmetia hast, habe ich ja schon bewundert. Die meisten, die mit Dir gestartet sind, brauchen dafür längst mehr als 100 Einheiten Insulin am Tag. Denn Typ 2 ist nun mal ne progrediente Krankheit. Das bedeutet, die verstärkt sich selbst und braucht zum Einhalten vom gleichen BZ-Rahmen über die Jahre immer mehr/stärkere Medikation. Das funktioniert völlig ohne jede zusätzliche Erkrankung.

    Du könntest die Spitzen so um ne Stunde bis 2 (ist individuell verschieden, muss man testen) nach jeder Mahlzeit deutlich senken und im Rahmen von 3-4 Wochen schauen, wie günstig oder nicht dann Spitzen bis 140-160 sich auf Deinen Nüchternzucker auswirken. Das geht am "einfachsten" mit kleineren KH-Portionen, aber am Essen willst Du ja nicht drehen, wie Du oben sehr deutlich gemacht hast. Eine weitere Möglichkeit sind nach jeder Mahlzeit 20-30 Minuten intensivere Bewegung wie z.B. bei Leuten, die einen haben, der Gang mit dem Hund.

    Du könntest auch stärkere Medikamente nehmen und wenn Dein aktueller Dok die nicht verschreibt, den Arzt wechseln. Aber dabei berücksichtigen, dass die fachoffiziell normale Behandlung bei Senioren eine Verstärkung erst bei HBA1c 7,5-8 vorsieht.

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 14.05.2021 09:37:13 | IP (Hash): 502362337
    Dass Du mit 20 Typ 2 Jahren noch einen HBA1c von um 7 nur mit Velmetia hast, habe ich ja schon bewundert. Die meisten, die mit Dir gestartet sind, brauchen dafür längst mehr als 100 Einheiten Insulin am Tag. Denn Typ 2 ist nun mal ne progrediente Krankheit. Das bedeutet, die verstärkt sich selbst und braucht zum Einhalten vom gleichen BZ-Rahmen über die Jahre immer mehr/stärkere Medikation. Das funktioniert völlig ohne jede zusätzliche Erkrankung.

    Du könntest die Spitzen so um ne Stunde bis 2 (ist individuell verschieden, muss man testen) nach jeder Mahlzeit deutlich senken und im Rahmen von 3-4 Wochen schauen, wie günstig oder nicht dann Spitzen bis 140-160 sich auf Deinen Nüchternzucker auswirken. Das geht am "einfachsten" mit kleineren KH-Portionen, aber am Essen willst Du ja nicht drehen, wie Du oben sehr deutlich gemacht hast. Eine weitere Möglichkeit sind nach jeder Mahlzeit 20-30 Minuten intensivere Bewegung wie z.B. bei Leuten, die einen haben, der Gang mit dem Hund.

    Du könntest auch stärkere Medikamente nehmen und wenn Dein aktueller Dok die nicht verschreibt, den Arzt wechseln. Aber dabei berücksichtigen, dass die fachoffiziell normale Behandlung bei Senioren eine Verstärkung erst bei HBA1c 7,5-8 vorsieht.

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    am 14.05.2021 09:48:54 | IP (Hash): 2125764102
    hjt_Jürgen schrieb:

    aber am Essen willst Du ja nicht drehen, wie Du oben sehr deutlich gemacht hast. Eine weitere Möglichkeit sind nach jeder Mahlzeit 20-30 Minuten intensivere Bewegung



    Hilf mir mal auf die Sprünge; wo soll ich denn geschrieben haben, daß ich am Essen nicht drehen wolle ? Kann es sein daß Du mich an der Stelle mit jemand anders verwechselst ?

    Ich gehe fast täglich 1-2 Stunden und mache mit dem E-Rad regelmäßig Touren von 30-60 km.
    Bin 1,83 groß und wiege 82 kg ...

    knapp 2 Stunden nach dem Abendessen (anderthalb Scheiben Haferbrot + ein Schälchen Radieschen und Tomaten) Werte zwischen 190 und 220 ...
    Bearbeitet von User am 14.05.2021 09:51:16. Grund: Zusatz
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    am 14.05.2021 09:55:46 | IP (Hash): 502362337
    RüdigerW. schrieb:
    Besten Dank, aber, allgemeine Empfehlungen in Sachen Ernährung helfen mir nicht wirklich weiter, ich achte seit zwanzig Jahren auf den Zusammenhang Ernährung / Zuckerwerte ...

    Es ging mir um die spezielle Thematik schlechtere Nüchternwerte bei unveränderten Postprandial-Werten.
    Schade daß (außer Dir) niemandem etwas dazu einfällt.


    hat das nicht geheißen, dass Du am Essen nix drehen willst?

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.