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Lebensweise total umgestellt, hat wohl nix gebracht?

  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 24.08.2008 11:45:54
    @ Profi

    Hey, den Mutmacher finde ich gut. Aber der Frust im ersten Eingangspost ist doch genau aus der ohne Ende professionell vorgetragenen Idee gewachsen, dass Typ2 schuldhaft angesessen und angefressen sei und mit dem richtigen Lebensstil beseitigt werden könne, wenn die Betroffenen nur wollten und ihren inneren Haustierzwitter nur jeden Tag gehörig in den Allerwertesten träten. Wer solcher endlos veröffentlichten Meinung Jahre lang gefolgt ist und das zu glauben gelernt hat, muss doch an sich zweifeln, wenn der Erfolg im erwarteten Umfang ausbleibt.

    Du hast Recht: State-of-the-art ist die Behandlung der Folgen chronisch ungesund hoher BZ-Verläufe am einfachsten mit der medikamentösen Verlangsamung der Entwicklung der Folgeerkrankungen zu erreichen. Und auf dem Weg wartet schon die nächste tiefe Fallgrube auf uns Betroffene. Denn schon heute ist der Behandlungsstandard für Typ2 mit all diesen Folgekrankheiten zu teuer. Und gemessen am heutigen Stand wird es im Gesundheitsfonds deutlich weniger pro Fall geben, und das müssen sich mit der Verdoppelung der Betroffenenzahl in den nächsten 10 Jahren dann wenigstens zwei 2er teilen - die Teuerungsrate mal ganz außen vor!

    Warum also nicht dazu anleiten, von Anfang an den BZ im gesunden Rahmen zu führen, wenn das noch am einfachsten und mit dem geringsten Aufwand und ohne Medis möglich ist? Wenn der BZ - meistens nach den Mahlzeiten - noch nicht weit über den gesunden Rahmen hinaus schaut?
    Konkret: Mit ihrem Einsatz hätte Manuela wahrscheinlich längst jeden Tag einen völlig gesunden BZ-Verlauf und vielleicht sogar einen Nüchtern-BZ unter 100, wenn sie nur dazu angeleitet worden wäre, wie sie damit ihre leicht defekte BZ-Automatik nicht allgemein, sondern gezielt unterstützen und systematisch dafür sorgen kann, dass ihr BZ nach jedem Essen im möglichst gesunden Rahmen bleibt, also max 140-120-100 mg/dl 1-2-3 Stunden nach jedem Essen! Damit pflegen sich übrigens auch die übrigen Blutwerte ohne besondere Medikation erstaunlich weitgehend zu normalisieren.

    Warum tun sich die Profis so wahnsinnig schwer, zur alltäglich zuverlässig gesunden BZ-Steuerung anzuleiten? von Jürgen
  • Ojima

    Rang: Gast
    am 24.08.2008 13:55:23
    Hallo
    Warum die Profis das nicht können/wollen?
    Weil es Arbeit verursacht, die nicht bezahlt wird....die Ratschläge recht unpopulär wären...die "Klienten" tausende "Wenn´s und Aber´s" als Einwände hätten....
    Eigentlich alles "beim Alten" bleiben sollte, könnte, müßte....
    Mir fielen noch X-Dinge dazu ein.....ich laß´ es lieber.....
    Viele Grüße Ojima
  • Hallo,

    Rang: Gast
    am 01.10.2008 17:16:07
    Hallo,
    danke für eure Antworten.
    Momentan muss ich noch keine Mittelchen einnehmen oder spritzen, weil mein Zucker noch ganz am Anfang ist. der Arzt hat einen Langzeitwert von 5,9 festgestellt und im Gluckosetoleranztest ging mein Wert über 200.
    Trotzdem hat mich mein Arzt in ein Programm von der Krankenkasse aufgenommen und ich habe für Dezember schon den nächsten Termin. Außerdem soll ich meine Augen untersuchen lassen.
    Ich persönlich finde, dass außer die Krankenkasse (die schön alle meine persönlichen Daten sammelt), nicht so viel von so einem Programm habe, da ich bis dato meine Werte garnicht überprüfen kann. Sehe ich das falsch? Was habe ich denn von so einem Programm?

    LG

    Manuela