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Langzeitwert seltsam
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am 02.09.2021 22:22:28 | IP (Hash): 1500161483
FrankMu schrieb:
Also.
Es wurde nochmalig versucht ein HBA1c zu nehmen. Wieder mal Auswertung v Labor nicht möglich. So werd ich dann mal wieder vom Doc entlassen. Davor hatte ich ja mal den 3,8 Wert, der ja nicjt sein kann meiner Meinung nach
Gestern hab ich nach dem Essen allerdings, nen Wert von 208 mit dem Handmesser messen können. Ist der nicht viel zu hoch? Werte nach dem Essen sollten 140 nicht überschreiten hab ich mal gelesen, egal zu welchem Zeitpunkt.
Was mach ich nun? Bitte Einschätzung, danke🍀
Gruß Frank
Wie wir dir bereits auf der ersten Seite geschrieben haben, ist bei dir - warum auch immer - der HbA1c nicht aussagekräftig. Daher müssen dann bei dir die anderen Diagnosemöglichkeiten (Nüchtern-BZ und OGTT) für eine (Prä-)Diabetes-Diagnose verwendet werden.
Ein Hausarzt kennt sich übrigens nur sehr grob mit Diabetes aus. Er muss halt viele Krankheiten behandeln, u.a. auch Diabetes. Daher wird er solche seltenen Fällen wie zu niedriger HbA1c etc. einfach nicht kennen. Da wäre ein Diabetologe oder Endokrinologe besser. Bei manchen Praxen braucht man auch keine Überweisung, sollte der Hausarzt sich weigern, eine Überweisung auszustellen. War bei mir damals genauso. Wobei bei mir die Ausgangssituation doch nochmal etwas anderes war.
208 nach dem Essen ist auf den ersten Blick ein wenig hoch. Allerdings wird in Schulungen immer wieder erwähnt, dass auch Stoffwechselgesunde manchmal kurzfristige Spitzen bis 160-180 mg/dl haben können. Da die Handmessgeräte auch noch ein wenig Toleranz haben, könnte es auch noch normal sein. Hast du dir denn vor dem Messen die Hände gewaschen? Spuren von Nahrungsreste an den Fingern können den Blutzucker deutlich nach oben treiben. Hast du die letzten Tage ggf. auffällig kohlenhydratarm ernährt und jetzt viele Kohlenhydrate? Das könnte auch mal den Blutzucker stark ansteigen lassen. -
am 04.10.2021 15:48:29 | IP (Hash): 2116472342
Nun, ich bins nochmal.
Also. Ich war jetzt bei einer Diabetologin. Hab ihr kurz erzählt, das es mir seltsam vorkam, das der Hba1c erst 3x nicht messbar war und dann beim 4. Mal 3,8 Betrug.
Sie fand das auch komisch und schüttelte den Kopf. Sie hat ihn dann nochmal bestimmt.
Nun kam 4,6 heraus, meiner Meinung nach immer noch zu niedrig und nicht passend, aber die Diabetologin hat das abgetan und mich mit den Worten "super Wert" entlassen. Nun wollt ich ihr auch nicht widersprechen, aber was mach ich nun damit?
So stehen lassen? Ich finds ja nach wie vor merkwürdig
Hinter dem Wert auf dem Laborblatt steht noch "immun-turbidimetrie" und Referenz eben alles unter 5,7 ist grüner Bereich.
Wie schätzt ihr das ein?
Danke u lg
Frank
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am 05.10.2021 15:59:14 | IP (Hash): 847365710
Hallo Frank,
was erwartest du eigentlich von den Ärzten? Mit den von dir berichteten BZ-Werten wird es sehr wahrscheinlich auch mit allen anderen Diagnosekriterien nicht zum Diabetes reichen, allenfalls vielleicht zu Prädiabetes. Um einen Prädiabetes kümmert sich aber, zumindest bei uns gesetzlich versicherten, kein Arzt. Du kannst dir dann allenfalls ein paar allgemeine Ratschläge zur Ernährung und Bewegung abholen, die du dir alleine bestimmt besser erarbeiten kannst.
Pack es an und hilf dir selbst. Solange deine BZ-Werte nur leicht erhöht sind, kannst du viel dagegen machen.
Viel Erfolg, Rainer
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 05.10.2021 15:59:35. Grund: BBCodes -
am 06.10.2021 13:25:38 | IP (Hash): 757869632
Hi Rainer?
Was ich von den Ärzten erwarte?
Zumindest keine Diabetes Diagnose.
Das weiss ich auch.
Aber ich erwarte, daß sie mir sagen können warum dieser Wert erst 3x nicht messbar und dann 2x falsch negativ, da viel zu niedrig, ausgefallen ist.
Vielleicht hat das nen Grund? Ich mein, das muss ja irgne Ursache haben.
Vielleicht ist es DER Grund warum ich mich so bescheiden fühle? Vielleicht wäre es ein Ansatz dem ich nachgehen könnte?
Vielleicht, vielleicht...
Gruß -
am 06.10.2021 13:45:55 | IP (Hash): 506489455
An Deiner Stelle würde ich den Ärzten keine so einfache Vorlage liefern und meine miese Befindlichkeit ohne Hinweis auf irgendwelche BZ Werte zur Diskussion stellen. Wenn Du was von Zucker sagst, messen die keinen Diabetes und schließen daraus, dass Du spinnst.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.