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    Hallo Helmuth!
    Wurden Dir keine Tabletten verordnet?
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    Hallo,

    90mg/dl ist ein ganz normaler Wert, davor brauchst du keine Angst haben.
    Auch bei 50mg/dl kippt man nicht tot um. Das gefährliche bei Unterzuckerungen sind meistens weniger die Unterzuckerungen an sich, sondern die Gefahr durch Verletzungen während dieser Phase.
    Mir wurde in der Diabetesklinik gesagt, die allerallerwenigsten Unterzuckerungen an sich sind tödlich. Wenn dann sterben die Menschen durch Unfälle bedingt durch Unterzuckerungen, in seltenen Fällen durch Krampfanfälle. Wichtig ist nur bei Alkohol aufzupassen. Sonst hat der Körper bestimmte Mechanismen, den Blutzucker wieder anzuheben (Glukagon, Kortison, Adrenalin) sogar wenn man bereits in Ohnmacht gefallen ist. Es dauert dann nur lange, bis man wieder zu Bewusstsein kommt.
    Das heißt jetzt nicht, dass man eine Unterzuckerung ignorieren sollte. Aber man braucht keine übertriebene Angst vorm Tod bei Unterzuckerungen haben. Rechtzeitig gegensteuern ist natürlich wichtig, aber Werte von 70-90 sind absolut kein Problem.

    Ich hatte jetzt auch mal eine Situation, wo ich nur noch bei 39mg/dl war. Ja, ich hatte in der Situation ziemlich Angst in Ohnmacht zu fallen und das hat mich auch noch Tage lang begleitet. Ich reguliere jetzt früher gegen. Aber selbst diesen Wert habe ich ohne Probleme überlebt.

    Wenn dein Wohlfühlwert erst ab 160 beginnt, zeigt dass, dass deine Einstellung generell recht hoch ist. Der Körper empfindet somit Werte unterhalb von 160 als "falsche Hypos", weil er einfach deutlich höhere Werte gewöhnt ist. Das kannst du aber langsam schrittweise ändern, indem du langsam deine Blutzuckerwerte senkst. Dann kommt das komische Gefühl irgendwann erst bei 90 oder so. Und das wäre ja komplett okay.
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    am 06.08.2021 09:55:53 | IP (Hash): 374047170
    Du hast kein Kraut o.ä. gefunden, was man wie ein Medikament zusätzlich einnehmen kann, damit es den Blutzucker ohne Änderung des Essverhaltens wieder verbessert. In meinen 30 Jahren mit Typ 2 hab ich das auch nicht. Nichts von alledem, was ich mal ausprobiert hat, hat irgendeinen messbaren Erfolg gebracht, nur ne Menge Geld gekostet. Und ich denke, dass die Anbieter drauf bauen, dass Interessenten mit Typ 2 ihren BZ einfach nicht messen und nicht protokollieren und so gar nicht vergleichen können, ob sich mit der Einnahme da etwas verändert hat oder nicht.

    Den BZ systematisch messen und sich entsprechend verhalten ist nach allem, was ich bis jetzt gesehen habe, der einzig zielführende Weg in den gesunden Blutzucker ohne Medikamente. Funktioniert super nach diesem seit vielen Jahren bewährten Rezept https://a7582688-a1e5-4056-88a2-dfd422642832.filesusr.com/ugd/32a606_db20057cf9b5496ea94c7d7d2d6f0cde.pdf
    Und häufig normalisieren sich mit dem gesunden BZ auch Blutdruck und Blutfette. Vielleicht liest Du doch mal beim Amazon in das Buch, das ich Dir im anderen Thread genannt hab?

    ----------------------------------------------
    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 06.08.2021 14:19:38 | IP (Hash): 735874046
    @Helmut ich kann mich Jürgen nur anschließen. Es gibt kein Hausmittel, Wunder Mittel, Naturprodukt das deinen BZ senken kann.

    Einzig und allein die Reduzierung von Kohlenhydraten kann deinen BZ auf natürliche Art in Grenzen halten. Es gibt da individuell große Unterschiede welche kohlenhydrate wie stark bei dir wirken, das kann man herausfinden und nutzen. Aber sonst gibt es eben nix was wirklich messbaren Erfolg verspricht.
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    Helmuth schrieb:
    Leider habe ich hier im Forum nichts gefunden was mir hilft den Zucker noch weiter zu senken.
    Da muss ich mich noch mehr mit Heilkräuter geschäftigen und habe dafür schon Bücher gekauft.
    Es ist ja nicht nur die Diabetes, sondern auch der Blutdruck der mir Probleme bereitet.
    Ich muss mich wohl noch in einem anderen Forum umsehen, vielleicht finde ich dort mehr Hinweise als hier.



    Was würde ich an deiner Stelle zuerst machen. Baslaratentest um herauszufinden, ob überhaupt dein Langzeitinsulin von der Menge her passt.
    Dazu spritzt du dein Langzeitinsulin und lässt an jedem zweiten Tag eine der Mahlzeiten aus. Dafür brauchst du 3 Tests
    Also bspw. Testbeginn 6 Uhr, BZ Messung, kein Sport, keine Nahrung, BZ Messung um 8 Uhr, um 10 Uhr und um 12 Uhr. Ab 12 Uhr kannst du wieder was essen.
    Nach zwei Tagen, ein leichtes Frühstück bis 9 Uhr, keine langsamen KEs, keine anstrengenden Tätigkeiten Vormittags, Testbeginn 12 Uhr, keine Nahrung, kein Sport. Bz Messung 12 Uhr, 14 Uhr, 16 Uhr und 18 Uhr. Ab 18 Uhr kannst du was essen.
    Nach zwei Tagen, letzter Test, Frühstück normal, Mittagessen leicht bis prinzipiell 15 Uhr kannst du was leichtes essen. Jedoch den ganzen Tag keine anstrengende Tätigkeiten. BZ Messung um 18 Uhr, 20 Uhr, 22 Uhr. Ich habe damals sogar bis 24 Uhr getestet. Nach Testende 22 o. 24 Uhr kannst du prinzipiell noch etwas essen.

    Deine Basaldosis passt, wenn du bei allen Tests gleichbleibend +-20mg/dl geblieben bist. Steigst du stark bei allen Phasen an, musst du das Insulin langsam schrittweise erhöhen. Steigst du nur in bestimmten Phasen an, wäre zusammen mit deinem Diabetesteam zu überlegen, ob ein anderes Langzeitinsulin oder zusätzlich zu dieser Zeit Mahlzeiteninsulin oder irgendwelche Tabletten sinnvoll wären.
    Sinkst du während dem Test stark, dann müsstest du dein Basalinsulin reduzieren.

    Grundsätzlich solltest du die Tests nur starten, wenn du deine gewöhnlichen BZ-Werte hast. Bist du bspw. normalerweise bei 160 vor dem Essen, solltest du den Test nicht bei Werten von 250 starten.
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    am 06.08.2021 18:17:14 | IP (Hash): 1510428122
    Wenn du damit deine Basaldosis bestimmt hast, beginnt Testphase 2.

    Hierfür bestimmst du eine Testmahlzeit (ich verwende gerne Knäckebrot, andere eine Brotscheibe) am besten etwas standardisiertes und spritzt deine normale Dosis Mahlzeiteninsulin. Vorher natürlich Blutzucker messen. Deine Dosis hat gepasst, wenn du nach 3 Std, wieder den gleichen BZ hast, wie vor der Mahlzeit. Liegst du deutlich darüber, musst du beim nächsten Mal etwas mehr spritzen, liegst du deutlich drunter, musst du etwas weniger spritzen. Und testest es wieder.
    Bzw. andere Möglichkeit wäre, statt mehr zu spritzen, etwas weniger zu essen. Bspw. statt 3 Knäckebrotscheiben, nur 2 3/4 oder 2 1/2 je nachdem wie weit du übern Ausgangswert gekommen bist. Und dann auch wieder austesten

    Wichtig, auch hier sollte dein BZ auf deinem normalen BZ Niveau sein.
    Bearbeitet von User am 06.08.2021 18:25:00. Grund: +
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