Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
Ich bin auch neu hier. Fertigpen oder Patronen, das ist bei mir die Frage
-
am 02.08.2021 12:21:56 | IP (Hash): 167160427
Hallo, ich bin der Mike, 62 Jahre alt und seit über 8 Jahren Typ 2 Diabetiker. Bis jetzt wurde meine Diabetes mit Tabletten behandelt, zuerst Glimperit, dann noch Metformin zusätzlich.
Jetzt Metformin, Jardiance und Ozempic.
Nun sieht es so aus dass ich wohl Insulin spritzen muss. Meine Diabetologin ist gerade in Urlaub aber sie sagte schon dass es wohl ohne nicht mehr gehen wird.
Nun möchte ich vorbereitet sein. Soll ich mich für Fertig- oder für Nachfüllpens entscheiden. Irgendwie weiß ich in diesem Punkt nicht weiter. -
am 02.08.2021 12:53:38 | IP (Hash): 1169573476
Hallo Mike,
Nachfüllpens gibt es nicht. Du meinst wahrscheinlich Patronen, die in einen Pen eingelegt werden müssen.
An den Fertigpens gibt es nichts auszusetzen. Fang doch erst mal mit denen an und suche dann langfristig nach einem Pen für Patronen, der dir vielleicht besser gefällt.
Alles Gute, Rainer -
am 02.08.2021 13:01:35 | IP (Hash): 1502208636
Hallo Mike,
irgendwann kommt für jeden Diabetiker der Tag an dem die Tabletten nicht mehr ausreichen und dann muss lustig gespritzt werden.
Einen Nachbarn geht es jetzt auch so. Und der hat mich wegen der Spritzerei immer belächelt und gemeint er dürfe alles essen.
Eine Nachfüllung halte ich für zu umständlich, besser sind die FlexPen. Damit ist man jederzeit in der Lage sofort zu spritzen, was ein Vorteil ist wenn man unterwegs ist und der Zucker zu hoch wird.
So ging es mir oft wenn ich in der Stadt war und gemerkt habe das ich überzuckert bin.
Die Pens für das Kurzzeit- und Langzeitinsulin kosten auch nur ca. 10,00 € Zuzahlung.
Man erhält immer eine Packung mit 10 Pens und die sollte man immer im Kühlschrank aufbewahren.
-
am 02.08.2021 13:15:08 | IP (Hash): 167160427
Rainer schrieb:
Hallo Mike,
Du meinst wahrscheinlich Patronen, die in einen Pen eingelegt werden müssen.
Ja, genau das meinte ich, einen Pen bei dem man die leere Patrone gegen eine volle wechselt.
Ja Helmuth. Das hat mir mein Arzt schon vor 7 Jahren prophezeit. Irgendwann gehts ans spritzen. Ich bin froh dass ich solange ohne Insulin Gabe durchhalten konnte. -
am 02.08.2021 13:39:16 | IP (Hash): 556556956
unnötiger (Plastik-)Müll...
Das letzte Mal, dass ich eine Patrone in einen Pen eingelegt habe ist zwar schon über 20 Jahre her..., aber damals hat das keine 30 Sekunden gedauert. Ich glaube nicht, dass das jetzt wesentlich aufwendiger geworden ist.
In dem Patronen sind auch 300IE drin, so dass man dann halt, statt einen neuen Pen aus dem Kühlschrank zu holen eine neue Patrone aus dem Kühlschrank holt und in den Pen reinsteckt.
Die FlexPens sind hässlich, haben keine Memory-Funktion und so fein einstellen wie die nachfüllbaren lassen sie sich meines Wissens auch nicht...
Allerdings würde ich auch erstmal mit FlexPen anfangen, bis klar ist, welches Insulin langfristig zum Einsatz kommt, da nicht jede Patrone in jeden Pen passt. -
am 02.08.2021 14:02:08 | IP (Hash): 167160427
HeikeOV schrieb:
unnötiger (Plastik-)Müll...
Das letzte Mal, dass ich eine Patrone in einen Pen eingelegt habe ist zwar schon über 20 Jahre her..., aber damals hat das keine 30 Sekunden gedauert. Ich glaube nicht, dass das jetzt wesentlich aufwendiger geworden ist.
Allerdings würde ich auch erstmal mit FlexPen anfangen, bis klar ist, welches Insulin langfristig zum Einsatz kommt, da nicht jede Patrone in jeden Pen passt.
Musst du jetzt nicht mehr spritzen?
Ja mit dem Flexpen für den Anfang ist wohl eine gute Idee. Das werde ich dann so machen. -
am 02.08.2021 14:33:49 | IP (Hash): 556556956
Jein, ich habe seit über 20 Jahren eine Insulinpumpe und brauche nur ganz selten eine Einmalspritze... bin aber auch Langzeit-Typ1 (seit 42 Jahren)
Bearbeitet von User am 02.08.2021 15:08:45. Grund: . -
am 03.08.2021 16:18:14 | IP (Hash): 154167487
Ich hatte am Anfang auch kurz Fertigpens. Bis man sicher weiß, welche Insuline man langfristig weiterverwenden wird, ist es sehr sinnvoll.
Ich habe dann jedoch für den Boluspen mit Fiasp sehr schnell den Echo-Pen bekommen, da dieser im 0,5 IE Schritten Insulin abgeben konnte, der Fertigpen nur in 1er Schritten, was bei mir mit sehr großer Insulinsensibilität viel zu ungenau ist. Selbst mit den 0,5IE Schritten musste ich vorher genau überlegen, wie viel ich esse, damit es passt mit den Einheiten. Mit Pumpe mittlerweile kein Problem mehr. Das Problem hat aber ein Typ2 ja nicht.
Zusätzlich hatte mein Echo die Memory-Funktion, damit ich sehen konnte, ob ich schon gespritzt habe.
Mir hat der Echo sehr gut gefallen, im Vergleich zum Fertigpen. Da ging auch die Insulinabgabe für mich leichter.
Das Patrone reinlegen hat nur wenige Sekunden gedauert. Ich hatte immer ein total ungutes Gefühl beim Fertigpen immer den kompletten Fertigpen wegzuwerfen alle 4 Wochen. Wobei ich mittlerweile dank Pumpe und Sensoren deutlich mehr Abfall habe. -
am 03.08.2021 16:35:19 | IP (Hash): 1156025344
Mike3000 schrieb:
Ja mit dem FlexPen für den Anfang ist wohl eine gute Idee. Das werde ich dann so machen.
Hallo Mike,
was die Heike und July schreiben, ist richtig.
Die feinere Einstellung brauchst du aber als Typ 2er nicht zu berücksichtigen. Die Fertigpens lassen sich in Einerschritten einstellen, was für dich ganz bestimmt ausreicht. Ich habe noch keinen Typ2-Diabetiker erlebt, der mit halben IE rechnen musste. -
am 03.08.2021 19:13:49 | IP (Hash): 747363533
So, nicht erschrecken. Ich bin jetzt Mike4000. Mit dem alten Namen Mike3000 konnte ich mich nicht mehr anmelden.
Danke für die hilfreichen Tipps. Ich denke zuerst verwende ich mal Fertigpens und dann lege ich mir auch einen Patronen Pen zu.
Ich muss dann ja bei einer Sorte/Hersteller Insulin bleiben. Gibt es da keine Rabattvertragsänderungen von der Krankenkasse oder Lieferprobleme eines bestimmten Herstellers o.ä.?