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Ich bin auch neu hier. Fertigpen oder Patronen, das ist bei mir die Frage

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    Mitglied seit: 09.10.2018
    am 10.08.2021 08:58:42 | IP (Hash): 2125650030
    Für mich war die Entscheidung für Fertigpens aus diesem Grund:
    Ich habe an meinen zwei Wohnsitzen vom schnellen und langsamen Insulin jeweils zumindest einen Reservepen im Kühlschrank. Wenn ich einen Fertigpen verliere, hab ich immer was zum Ersatz zur Verfügung.
    Wenn ich den Pen mit der Patrone verliere, nützen mir die Reservepatronen im Kühlschrank gar nichts.
    Ist leider nicht wirklich umweltfreundlich, aber einige Lösung, da ich nur einen Metallpen für die Patronen erhalten habe, die ich anfangs ausprobiert habe.
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    Mitglied seit: 03.08.2021
    am 10.08.2021 11:15:29 | IP (Hash): 1720591563
    Ja das ist ein Argument. Nächste Woche ist mein Diabetologin aus dem Urlaub wieder da. Dann schauen wir mal wie es weitergeht. Aber ich glaube an Insulin führt kein Weg vorbei. So richtig gut werden meine Werte trotz Metformin, Jardiace und Ozempic nämlich nicht.

    Ich habe mir gedacht ich lasse mir einen Pen verschreiben und kaufe mir einen aus eigener Tasche. Dann habe ich einen für zu Hause und einen für die Reise. Ist auch eine Möglichkeit, mal schauen.
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    Mitglied seit: 01.08.2021
    am 10.08.2021 12:01:15 | IP (Hash): 1502835160
    Es könnte durchaus sein das Dein Arzt einzelne Pens zur Verfügung hat um einen Test zu machen.
    In der Regel gibt es nur Packs mit 10 Pens( 5 weiß ich nicht)
    Diese kosten etwa 10,00 € Zuzahlung.
    Wenn Du aber mit der Spritzerei anfängst, dann benötigst Du Kurzzeit-Insulin und Langzeit-Insulin für die Nacht.
    Außerdem benötigst Du auch noch die Pen-Nadeln zum spritzen, das sind auch etwa 4,00€ Zuzahlung.
    Ich würde Dir auf jeden Fall dazu raten Dich bei der Apotheke als Kunde anzumelden.
    Am Ende des Jahres kannst Du eine Liste ausdrucken lassen wie viel Du an Zuzahlung geleistet hast.
    Eventuell kannst Du so Geld von der Krankenkasse zurück erhalten falls die Zuzahlung höher ausfällt als der Betrag der von der Krankenkasse für Dich bestimmt wird.
    Das sind 1% für Sozialempfänger und Hartz Empfänger. Für Lohnempfänger sind es 2 % vom Jahreseinkommen.


    Mein 3D-Sammel-Forum: https://3d-forum-grafikworks.forumieren.de
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    am 10.08.2021 12:19:09 | IP (Hash): 199539851
    Ich weiß Helmuth.

    Aber ich bin chronisch Herzkrank und leide auch an COPD. Diabetes ist bei mir nur "Beiwerk". Deshalb bin ich schon vor über 6 Jahren aus dem Arbeitsleben ausgeschieden und stelle jeweils Ende des Jahres einen Antrag auf Zuzahlungsbefreiung. Ich bezahle dann den geforderten Obolus und habe mit Zuzahlungen nichts mehr zu tun.

    Aber Danke für deinen Ratschlag.
    Bearbeitet von User am 10.08.2021 12:22:11. Grund: Ergänzung
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    am 10.08.2021 16:57:24 | IP (Hash): 1510428122
    Ich kann nur sagen, dass zumindest bei Diagnose Typ1 Diabetes Ersatzpens gar kein Problem ist. Ob es dort einen Unterschied zu Typ2 gibt, weiß ich nicht.

    Als ich in Bad Mergentheim war, hat jemand von Novorapid auf Fiasp und von Levemir auf Tresiba gewechselt. Das Fiasp war dann aber bei manchen Mahlzeiten zu schnell, so dass sie Kombi aus NovoRapid und Fiasp hatte.
    Schlussendlich hat sie drei NovoPen Echos verschrieben bekommen, je einen für Fiasp, Novorapid und Tresiba, ohne Probleme.

    Bei mir wäre auch ein Ersatzpen kein Problem gewesen. Da mein Ziel aber sowieso relativ schnell die Pumpe war, hatte ich keinen Ersatzpen, sondern einen einzelnen Fertigpen mit Fiasp, für den Fall der Fälle im Kühlschrank als Ersatz. Den hatte ich von meiner Diabetespraxis bekommen.
    Auch mal einen akutelleren Toujeo-Fertigpen für den Fall, dass mal meine Pumpe ausfällt, habe ich von meiner Diabetespraxis bekommen.

    Neben doppelter Verordnung von Pens für den Ersatz, Fertigpens für den Notfall, gibt es auch noch die Möglichkeit sich Fertigspritzen verschreiben zu lassen und damit zu spritzen, damit kann man auch aus Penpatronen das Insulin rausziehen.
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    am 10.08.2021 17:00:51 | IP (Hash): 1510428122
    Mike4000 schrieb:
    Ja das ist ein Argument. Nächste Woche ist mein Diabetologin aus dem Urlaub wieder da. Dann schauen wir mal wie es weitergeht. Aber ich glaube an Insulin führt kein Weg vorbei. So richtig gut werden meine Werte trotz Metformin, Jardiace und Ozempic nämlich nicht.

    Ich habe mir gedacht ich lasse mir einen Pen verschreiben und kaufe mir einen aus eigener Tasche. Dann habe ich einen für zu Hause und einen für die Reise. Ist auch eine Möglichkeit, mal schauen.



    Für Reisen solltest du immer einen Ersatz dabei haben. Das doppelte an Insulin. Ersatzpens, Ersatzblutzuckermessgerät, plus das doppelte an normalerweise benötigten Zubehör (Lanzetten, Pennadeln, Blutzuckerteststreifen, etc.)

    Der Umstieg auf Insulin heißt übrigens nicht unbedingt, dass du sowohl Mahlzeiten- als auch Basalinsulin brauchen musst. Es kann auch sein, dass erstmal nur Basal- oder nur Mahlzeiteninsulin ausreicht.
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