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Kurz vorm verzweifeln: Meinungen
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am 26.08.2021 18:13:37 | IP (Hash): 1477968606
Jessi25 schrieb:
Mir ist jetzt aber aufgefallen dass mein BZ nach einem Milchprodukt zb Cappuccino um gute 15-20mmg/dl sinkt, und ich bekomme Unterzuckerungssymptome (obwohl es keine „echte“ Unterzuckerung ist), da die erst unter 60mmg/dl anfängt.
Dass der BZ bei einer Laktoseinteroleranz NICHT ansteigt, ist mir bewusst, aber kann dadurch auch der BZ sinken?
Interessant wäre, was der BZ bis zum Sinken gemacht hat? Ist er z.B. von vor dem Genuss bei z.B. 80 komplett weiter bei 80 verlaufen und dann plötzlich auf 60 abgesackt? Dann hätte der Cappuccino den BZ gesenkt.
Oder hat er z.B. einen Ausflug auf 160 gemacht und ist von da dann auf 60 abgesunken? Dann hätte der Cappuccino den BZ ein bisschen weit erhöht, und die anschließende Senkung wäre ein bisschen stärker ausgefallen.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Bearbeitet von User am 26.08.2021 18:21:46. Grund: Ergänzung -
am 26.08.2021 18:36:20 | IP (Hash): 1218454110
Mir stellen sich hier gerade echt die Haare auf. Wir sind hier alle Laien, das musst du wissen, ohne medizinischen Hintergrund. Bestimmte Ratschläge wie nur Fleisch sind sehr kritisch zu werten. Solche radikalen "Diäten" sollte man auch nur in Absprache mit dem Arzt ausprobieren und auf keinen Fall aufgrund irgendwelcher fragwürdigen Tipps aus dem Internet selbstständig.
Ich sehe deine Verzweiflung und ich finde es sehr traurig, dass du so allein gelassen worden bist von deinen Ärzten bisher. Ich selbst habe neben den Diabetes noch etliche andere Krankheiten, auch den Verdauungstrakt betreffen. Du brauchst dringend gute Ärzte (allen voran Hausarzt, aber auch Gastroenterologe und Endokrinologe). Manchmal muss man echt suchen, bis man gute Ärzte findet, das weiß ich leider aus eigener Erfahrung. Ich würde dir folgende Untersuchungen, falls noch nicht erfolgt wirklich ans Herz legen:
- Darmspieglung
- Test auf Calprotectin im Stuhl (zeigt eine Entzündung im Magen-Darm-Trakt), ein erhöhtes CRP spricht nämlich für eine Entzündung im Körper
- endokrinologische Abklärung, nicht nur Schilddrüse und Zucker, sondern eine umfassende Basis-Hormonuntersuchung bspw. von Nebennieren, Hormonachse, Hypophyse, etc. (hier sollte man wirklich nach einem guten Endokrinologen suchen)
- Bluttest auf Eisen, Folsäure und B12-Mangel, ein "Hämoglobin-Mangel" hat meistens eine dieser der Mängel als Ursache und sollte unbedingt behandelt werden, bspw. Eiseninfusionen
- 24 Stunden Blutdruck-Messung bzw. engmaschige Blutdruck-Selbstmessungen vor und nach dem Essen, dein Schwindel und Müdigkeit nach dem Essen kann auch aufgrund eines zu niedrigen Blutdrucks kommen
Ansonsten fallen mir noch folgende Dinge auf:
- Juckreiz und Antihistaminika wirken, Schwindel, Magen-Darm-Probleme, etc., könnte auf eine Histaminintoleranz hindeuten, diese ist sehr schwer zu diagnostizieren, meist nur durch Elimentations-Diät
- eine Glutensensibilität kann auch ohne auffällige Magenspieglung und ohne positive Antikörper vorliegen, das ist dann keine Zöliakie, aber man verträgt trotzdem keine glutenhaltigen Speisen, der Nachweis kann nur durch Elimentations-Diät erfolgen
- neben Zöliakie und Glutensensibilität gibt es auch eine Weizenallergie, deshalb wäre vielleicht auch ein allgemeiner Allergietest auf klassische Nahrungsmittelallergien wie Weizen, Casein (Kuhmilcheiweiß), Hühnereiweiß, Nüsse, Soja, etc. sinnvoll. Wichtig zu unterscheiden ist zwischen Allergie und Unverträglichkeit/Intoleranz (Laktose, Fruktose, Sorbit, Histamin,...). Das sollte beides abgeklärt werden.
- sollte bei Darmspieglung und Calprotectin-Test nichts rauskommen, sollte man zwecks erhöhten CRP auch weiter Richtung Autoimmunerkrankungen/rheumatische Erkrankungen suchen
Ansonsten würde ich dir raten zwecks Ernährung, weiterhin dein Ernährungstagebuch zu führen und zwecks Magen-Darm-Probleme mal folgendes probieren:
- sehr gut kauen, mind. 30-50 Mal pro Bissen
- keine Getränke zu der Mahlzeit und auch nicht 30min vor/nach der Mahlzeit
- meist werden kleinere Mahlzeiten besser vertragen, muss man aber ausprobieren
- wenn man Probleme mit den Magen-Darm-Trakt hat, sollte man Fertigprodukte so gut wie möglich meiden, auch fettreiche Produkte sind in der Regel kontraproduktiv
- du könntest dich auch mal über Low FODMAP-Ernährung erkundigen. Das ist eine Ernährung, die den Verdauungstrakt entlasten soll, da sie wenig "Reizstoffe" enthält. Es gibt gute Rezepte, die auch familientauglich sind.
Ich wünsche dir von Herzen, dass man endlich die Ursache findet und dir geholfen werden kann. -
am 26.08.2021 18:39:27 | IP (Hash): 34683627
hjt_Jürgen schrieb:
Jessi25 schrieb:
Mir ist jetzt aber aufgefallen dass mein BZ nach einem Milchprodukt zb Cappuccino um gute 15-20mmg/dl sinkt, und ich bekomme Unterzuckerungssymptome (obwohl es keine „echte“ Unterzuckerung ist), da die erst unter 60mmg/dl anfängt.
Dass der BZ bei einer Laktoseinteroleranz NICHT ansteigt, ist mir bewusst, aber kann dadurch auch der BZ sinken?
Interessant wäre, was der BZ bis zum Sinken gemacht hat? Ist er z.B. von vor dem Genuss bei z.B. 80 komplett weiter bei 80 verlaufen und dann plötzlich auf 60 abgesackt? Oder hat er z.B. einen Ausflug auf 160 gemacht und ist von da dann auf 60 abgesunken?
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Phuuuu, keine Ahnung…..
die Werte sind eh total irre, aber wie im ersten Post schon erwähnt, definitiv kein Diabetes. Dadurch könnte ich mir eigentlich den ogtt sparen, den Test wollte aber der Arzt, also machen wir ihn halt.
Ich zeig euch jetzt mal besispielwerte der letzten Tage, vielleicht sind die ja doch nicht so irre wie ich denke. Aber mit meinen Beschwerden werden die wahrscheinlich dennoch nichts zu tun haben:
Ich hatte an allen Tagen KH zb Nudeln, Pizza, Semmeln, weil ich wissen wollte ob die hohen Ausrutscher einmalig waren, aber irgendwie sind die genau EINMAL täglich und den Rest des Tages nicht.
Beispieltag 1:
Nüchtern direkt nach dem aufstehen: 87
Vor dem Mittag essen: 94 (obwohl nur Wasser getrunken und nichts gegessen)
1 Stunde nach dem Mittag Essen: 166
2 Stunden nach dem Mitta Essen: 116
Vor dem Abendessen: 82
1 Stunde nach dem Abendessen: 148
2 Stunde nach dem Abendessen: 117
Beispieltag 2:
Nüchtern: 96
Cappuccino: 71
1 Stunde nach dem mittag essen: 177
2 Stunden nach dem mittag essen: 147
1 Stunde nach dem Abendessen: 71 (war mit Camembert und auch schon direkt nach der 2 Stunden Messung nach dem Mittagessen)
2 Stunden nach dem Abendessen: 119
Beispieltag 3:
Nüchtern: 78
(Kein Mittagessen, dafür ein Glas Bananensaft)
1 Stunde danach: 123
2 Stunden danach: 71
1 Stunde nach dem Abendessen: 110
2 Stunden nach dem Abendessen: 76
Einmal hatte ich abends zum tv ne kleine Handvoll Obst (gemischt und selbst geschnitten, nicht aus der Dose)
1 Stunde danach: 139
2 Stunden danach: 132
Alle anderen Werte sind zwischen 82 und 136
Also wie gesagt, ich werde da nicht schlau draus, warum der einmal so hoch schiest und einmal nicht. Aber nach dem Abendessen mit dem Camembert zb so runter knallt? Auch wenn’s da noch kein unterzucker war, das Gefühl war dennoch nicht schön.
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am 26.08.2021 19:00:22 | IP (Hash): 34683627
July95 schrieb:
Mir stellen sich hier gerade echt die Haare auf. Wir sind hier alle Laien, das musst du wissen, ohne medizinischen Hintergrund. Bestimmte Ratschläge wie nur Fleisch sind sehr kritisch zu werten. Solche radikalen "Diäten" sollte man auch nur in Absprache mit dem Arzt ausprobieren und auf keinen Fall aufgrund irgendwelcher fragwürdigen Tipps aus dem Internet selbstständig.
Ich sehe deine Verzweiflung und ich finde es sehr traurig, dass du so allein gelassen worden bist von deinen Ärzten bisher. Ich selbst habe neben den Diabetes noch etliche andere Krankheiten, auch den Verdauungstrakt betreffen. Du brauchst dringend gute Ärzte (allen voran Hausarzt, aber auch Gastroenterologe und Endokrinologe). Manchmal muss man echt suchen, bis man gute Ärzte findet, das weiß ich leider aus eigener Erfahrung. Ich würde dir folgende Untersuchungen, falls noch nicht erfolgt wirklich ans Herz legen:
- Darmspieglung
- Test auf Calprotectin im Stuhl (zeigt eine Entzündung im Magen-Darm-Trakt), ein erhöhtes CRP spricht nämlich für eine Entzündung im Körper
- endokrinologische Abklärung, nicht nur Schilddrüse und Zucker, sondern eine umfassende Basis-Hormonuntersuchung bspw. von Nebennieren, Hormonachse, Hypophyse, etc. (hier sollte man wirklich nach einem guten Endokrinologen suchen)
- Bluttest auf Eisen, Folsäure und B12-Mangel, ein "Hämoglobin-Mangel" hat meistens eine dieser der Mängel als Ursache und sollte unbedingt behandelt werden, bspw. Eiseninfusionen
- 24 Stunden Blutdruck-Messung bzw. engmaschige Blutdruck-Selbstmessungen vor und nach dem Essen, dein Schwindel und Müdigkeit nach dem Essen kann auch aufgrund eines zu niedrigen Blutdrucks kommen
Ansonsten fallen mir noch folgende Dinge auf:
- Juckreiz und Antihistaminika wirken, Schwindel, Magen-Darm-Probleme, etc., könnte auf eine Histaminintoleranz hindeuten, diese ist sehr schwer zu diagnostizieren, meist nur durch Elimentations-Diät
- eine Glutensensibilität kann auch ohne auffällige Magenspieglung und ohne positive Antikörper vorliegen, das ist dann keine Zöliakie, aber man verträgt trotzdem keine glutenhaltigen Speisen, der Nachweis kann nur durch Elimentations-Diät erfolgen
- neben Zöliakie und Glutensensibilität gibt es auch eine Weizenallergie, deshalb wäre vielleicht auch ein allgemeiner Allergietest auf klassische Nahrungsmittelallergien wie Weizen, Casein (Kuhmilcheiweiß), Hühnereiweiß, Nüsse, Soja, etc. sinnvoll. Wichtig zu unterscheiden ist zwischen Allergie und Unverträglichkeit/Intoleranz (Laktose, Fruktose, Sorbit, Histamin,...). Das sollte beides abgeklärt werden.
- sollte bei Darmspieglung und Calprotectin-Test nichts rauskommen, sollte man zwecks erhöhten CRP auch weiter Richtung Autoimmunerkrankungen/rheumatische Erkrankungen suchen
Ansonsten würde ich dir raten zwecks Ernährung, weiterhin dein Ernährungstagebuch zu führen und zwecks Magen-Darm-Probleme mal folgendes probieren:
- sehr gut kauen, mind. 30-50 Mal pro Bissen
- keine Getränke zu der Mahlzeit und auch nicht 30min vor/nach der Mahlzeit
- meist werden kleinere Mahlzeiten besser vertragen, muss man aber ausprobieren
- wenn man Probleme mit den Magen-Darm-Trakt hat, sollte man Fertigprodukte so gut wie möglich meiden, auch fettreiche Produkte sind in der Regel kontraproduktiv
- du könntest dich auch mal über Low FODMAP-Ernährung erkundigen. Das ist eine Ernährung, die den Verdauungstrakt entlasten soll, da sie wenig "Reizstoffe" enthält. Es gibt gute Rezepte, die auch familientauglich sind.
Ich wünsche dir von Herzen, dass man endlich die Ursache findet und dir geholfen werden kann.
Mir ist klar dass ihr alle keine Götter in weiß seid, aber einige hier scheinen sich ja doch schon in mehreren Bereichen als „nur“ Diabetes auszukennen.
Der Ratschlag mit nur Fleisch ist auch nicht mein Lieblingstipp, aber probieren geht über studieren und wenn ich merke dass es mir anders als erhofft, nicht gut tut, kann ich davon ja wieder weg gehen.
Bei einem Gastroenterologen war ich vor kurzem, daher auch die Magenspiegelung und im Dezember der H2 Laktosetest und der ogtt. Bei der Magenspiegelung meinte er, könnte er den Darm auch sehen, und hat wohl auch direkt Proben entnommen. Laut dem Befund ist alles unauffällig.
Was ist denn der Unterschied zwischen einem Endokrinologen und einem Gastroenterologen?
Ich finde es allgemein sehr schwer hier gute Ärzte zu finden, bzw. nicht als Hypochonder abgestempelt zu werden. Ist mir leider bei meinen Kindern schon passiert, da zwei auffällig sind und mein Sohn einen Unfall hatte und offensichtlich dadurch einen Folgeschaden. Nach gefühlt 100 Ärzten hat mich ein einziger NICHT Kopfschüttelnd abgewiesen, als ich Hilfe eingefordert habe.
Mein Blutdruck war bisher bei spontan Messungen immer unauffällig aber auch diesen Tipp nehme ich gerne an und werde meine Mama nächste Woche fragen ob ich ihr Gerät zeitweise ausleihen darf (sie ist aktuell im Urlaub).
Die Histaminintolleranz verwirrt mich einwenig, meine Schwiegermutter bekam vor kurzem einen Allergietest bei dem auf Feld 2 Histamine aufgetragen wurden, da hieß es, es sei zur Kontrolle weil da JEDER darauf reagiert? Oder gibt es da einen Unterschied? Wird der Allergietest auf Lebensmittel auch beim Gastroenterologen gemacht?
Rheuma wurde auch schon abgeklärt als ich 15 war, da hatte ich die Symptome dafür. Aber auch Rheuma hätte doch nichts mit meinen Magenbeschwerden zu tun oder?
Über deine Vorheschlagene Ernährungsforum werde ich mich mal informieren, höre das tatsächlich zum ersten Mal.
Danke, ich hoffe auch, dass ich irgendwann mal von den Ärzten ernst genommen werde, ich habe eine PTBS und Zwangsstörung und daher werde ich im Vorfeld schon als „gestört“ abgestempelt, auch wenn es um meine Kinder geht bei den Ärzten. Traurige Realität….. -
am 26.08.2021 19:36:39 | IP (Hash): 61660616
Hast du jemanden der die Kinder versorgen kann wenn du für 2 oder 3 Tage ins Krankenhaus musst wegen der Darmspiegelung?
Ich musste 3 Tage im KH bleiben. Tag 1 war für Untersuchungen, Tag 2 für Spiegelung.
Da durfte ich morgens nichts essen. Tag 3 konnte ich nach Hause gehen.
Ich fand das alles sehr unangenehm und hatte danach ziemliche Schmerzen am Darmausgang.
Man erhält morgens eine große Dosis Gleitmittel in dem Darm, ähnlich einem Einlauf.
Vielleicht kann man auch eine Narkose bekommen, daran kann ich mich nicht mehr erinnern, liegt schon ein paar Jahre zurück.
Mein 3D-Sammel-Forum: https://3d-forum-grafikworks.forumieren.de -
am 26.08.2021 19:44:44 | IP (Hash): 1218454110
Jessi25 schrieb:
Bei einem Gastroenterologen war ich vor kurzem, daher auch die Magenspiegelung und im Dezember der H2 Laktosetest und der ogtt. Bei der Magenspiegelung meinte er, könnte er den Darm auch sehen, und hat wohl auch direkt Proben entnommen. Laut dem Befund ist alles unauffällig.
Was ist denn der Unterschied zwischen einem Endokrinologen und einem Gastroenterologen?
Mein Blutdruck war bisher bei spontan Messungen immer unauffällig aber auch diesen Tipp nehme ich gerne an und werde meine Mama nächste Woche fragen ob ich ihr Gerät zeitweise ausleihen darf (sie ist aktuell im Urlaub).
Die Histaminintolleranz verwirrt mich einwenig, meine Schwiegermutter bekam vor kurzem einen Allergietest bei dem auf Feld 2 Histamine aufgetragen wurden, da hieß es, es sei zur Kontrolle weil da JEDER darauf reagiert? Oder gibt es da einen Unterschied? Wird der Allergietest auf Lebensmittel auch beim Gastroenterologen gemacht?
Rheuma wurde auch schon abgeklärt als ich 15 war, da hatte ich die Symptome dafür. Aber auch Rheuma hätte doch nichts mit meinen Magenbeschwerden zu tun oder?
Ich antworte mal auf die noch zitierten Fragen, der Reihe nach.
Der Darm ist sehr lang ca. 7 m. Bei einer Magenspieglung wird nur der oberste Teil des Dünndarms beurteilt. Wenn dieser unauffällig war, heißt dass noch lange nicht, dass der restliche Darm okay ist! Deshalb wäre eine Darmspieglung plus Calprotectin bei dir sehr wichtig. Die Darmsieglung untersucht den untersten Teil des Darms (den kompletten Dickdarm und den Übergang Dick- zu Dünndarm). In seltenen Fällen, um den restlichen nicht durch Magen- und Darmspieglung einsehbaren Dünndarm beurteilen zu können, muss bei Bedarf auch noch ein MRT oder eine Dünndarmspieglung/Doppelballon-Enteroskopie durchgeführt werden. Aber dieser Fall wird bei dir eher nicht auftreten.
Ein Endokrinologe ist ein Facharzt für Hormone und Stoffwechselgeschichten. Ein Gastroenterologe ist ein Facharzt für Magen- und Darmerkrankungen (plus die weiteren Verdauungsorgane wie Leber und Bauchspeicheldrüse)
Mein Blutdruck ist bei Routine-Messungen auch unauffällig. Jedoch leide ich an einer sog. orthostatischen Dysregulation. Das bedeutet, wenn ich nach längerem Sitzen/Liegen aufstehe, sackt mein Blutdruck stark ab. Lange hieß es mein Schwindel sei psychosomatisch. Erst eine Blutdruckmessung im Liegen und dann beim/nach dem Aufstehen zeigte das Phänomen. Daher sagt eine unauffällige Routine-Messung nicht aus, ob bei bestimmten Aktivitäten/Tätigkeiten nicht doch eine Störung des Blutdrucks auftreten kann. Das kann man nur herausfinden, wenn man in dieser bestimmten Situation den Blutdruck misst.
Histaminintoleranz ist ein sehr umfassendes Thema. Dabei geht es darum, dass der Körper ab einer bestimmten Menge Histamin dieses nicht mehr gut abbauen kann und daraus die Symptome resultieren. Das eingesetzte Histamin beim Allergietest hat damit soweit ich weiß, nur wenig zu tun.
Einen Allergietest auf die klassischen Allergien per Prick-Test oder Bluttest führt auf jeden Fall die meisten Hausarzt durch. Den Blutallergietest wird vermutlich auch ein Gastroenterologe machen, beim Pricktest bin ich mir nicht so sicher.
Rheuma gibt es in so vielen Formen, nicht nur das, was man klassisch unter Rheuma versteht (also die Gelenkentzündungen) sondern auch viele andere autoimmun-ausgelöste Entzündungen zählen zu Rheuma. Und nur, weil es bei dir einmalig ausgeschlossen wurde, heißt es nicht, dass du es nicht doch jetzt bekommen könntest... Der erhöhte CRP spricht halt schon für eine Entzündung im Körper. Da du auch Magen-Darm-Probleme hast, würde ich zuallererst dort eine Entzündung vermuten. Sollte das aber nicht sein, wäre halt irgendeine andere entzündliche Autoimmun-Erkrankung denkbar. -
am 26.08.2021 19:52:27 | IP (Hash): 1218454110
Helmuth schrieb:
Hast du jemanden der die Kinder versorgen kann wenn du für 2 oder 3 Tage ins Krankenhaus musst wegen der Darmspiegelung?
Ich musste 3 Tage im KH bleiben. Tag 1 war für Untersuchungen, Tag 2 für Spiegelung.
Da durfte ich morgens nichts essen. Tag 3 konnte ich nach Hause gehen.
Ich fand das alles sehr unangenehm und hatte danach ziemliche Schmerzen am Darmausgang.
Man erhält morgens eine große Dosis Gleitmittel in dem Darm, ähnlich einem Einlauf.
Vielleicht kann man auch eine Narkose bekommen, daran kann ich mich nicht mehr erinnern, liegt schon ein paar Jahre zurück.
Eine Darmspieglung kann man auch super gut ambulant durchführen lassen. Nur in seltenen Fällen wird das heutzutage stationär gemacht. Ein paar Tage vor der Untersuchung muss man schon bestimmte Dinge beim Essen weglassen, wie Nüsse.
Einen Tag vorher muss man abführen (es gibt mittlerweile auch gute Abführmittel, wo man nur geringe Mengen (bis 1 Liter) und keine 3 Liter- wie früher- trinken muss) und darf nichts essen, dass kann man aber sehr gut daheim machen.
Am Tag der Untersuchung kommt man nüchtern in die Praxis, da wird noch einmal kurz gesprochen, Zugang gelegt, meist wird das ganze mit Dormicum und/oder Propofol in einem sog. Dämmerschlaf oder Kurznarkose durchgeführt, so dass man die Untersuchung nicht mitbekommt. Man ist schnell wieder wach und mit Propofol war ich auch gleich wieder fit, Dormicum war bei mir zumindest nicht so gut. Schmerzen sind selten. Bekommt man so eine "Schlafspritze" muss man allerdings in der Praxis abgeholt werden und darf an diesem Tag nicht mehr Autofahren.
Alles in allem ist die Darmspieglung eine sehr harmlose Untersuchung. Das Abführen ist tatsächlich das unangenehmste an der ganzen Untersuchung. Ich hatte dank meinem Morbus Crohn schon einige Darm-Spieglungen hinter mir. Bei einer gastroenterologischen Praxis, die den ganzen Tag spiegelt, ist das ganze echt überhaupt kein Problem.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 26.08.2021 20:11:20 | IP (Hash): 61660616
Ich hatte damals, wie geschrieben ist das schon einige Jahre her, Beschwerden mit dem Darm und musste deshalb im KH untersucht werden. Das waren damals meine Erfahrungen mit der Spiegelung.
Das die Sache heute durch modernere Techniken einfacher machbar ist, war mir bisher nicht bekannt.
Aber gut zu wissen, ich würde sonst so einen Test nicht mehr machen.
Man lernt doch nie aus.
Mein 3D-Sammel-Forum: https://3d-forum-grafikworks.forumieren.de -
am 26.08.2021 20:24:48 | IP (Hash): 34683627
Helmuth schrieb:
Hast du jemanden der die Kinder versorgen kann wenn du für 2 oder 3 Tage ins Krankenhaus musst wegen der Darmspiegelung?
Ich musste 3 Tage im KH bleiben. Tag 1 war für Untersuchungen, Tag 2 für Spiegelung.
Da durfte ich morgens nichts essen. Tag 3 konnte ich nach Hause gehen.
Ich fand das alles sehr unangenehm und hatte danach ziemliche Schmerzen am Darmausgang.
Man erhält morgens eine große Dosis Gleitmittel in dem Darm, ähnlich einem Einlauf.
Vielleicht kann man auch eine Narkose bekommen, daran kann ich mich nicht mehr erinnern, liegt schon ein paar Jahre zurück.
Mein 3D-Sammel-Forum: https://3d-forum-grafikworks.forumieren.de
Theoretisch ja, müsste halt im Vorfeld geplant werden. Aber ich dachte bei der Magenspiegelung wird der Darm mit angeschaut? So hatte es der Arzt der die bei mir gemacht hat, gesagt. Und da war ich nur 2 Stunden im Krankenhaus und bin danach wieder heim. -
am 26.08.2021 20:29:34 | IP (Hash): 34683627
July95 schrieb:
Jessi25 schrieb:
Bei einem Gastroenterologen war ich vor kurzem, daher auch die Magenspiegelung und im Dezember der H2 Laktosetest und der ogtt. Bei der Magenspiegelung meinte er, könnte er den Darm auch sehen, und hat wohl auch direkt Proben entnommen. Laut dem Befund ist alles unauffällig.
Was ist denn der Unterschied zwischen einem Endokrinologen und einem Gastroenterologen?
Mein Blutdruck war bisher bei spontan Messungen immer unauffällig aber auch diesen Tipp nehme ich gerne an und werde meine Mama nächste Woche fragen ob ich ihr Gerät zeitweise ausleihen darf (sie ist aktuell im Urlaub).
Die Histaminintolleranz verwirrt mich einwenig, meine Schwiegermutter bekam vor kurzem einen Allergietest bei dem auf Feld 2 Histamine aufgetragen wurden, da hieß es, es sei zur Kontrolle weil da JEDER darauf reagiert? Oder gibt es da einen Unterschied? Wird der Allergietest auf Lebensmittel auch beim Gastroenterologen gemacht?
Rheuma wurde auch schon abgeklärt als ich 15 war, da hatte ich die Symptome dafür. Aber auch Rheuma hätte doch nichts mit meinen Magenbeschwerden zu tun oder?
Ich antworte mal auf die noch zitierten Fragen, der Reihe nach.
Der Darm ist sehr lang ca. 7 m. Bei einer Magenspieglung wird nur der oberste Teil des Dünndarms beurteilt. Wenn dieser unauffällig war, heißt dass noch lange nicht, dass der restliche Darm okay ist! Deshalb wäre eine Darmspieglung plus Calprotectin bei dir sehr wichtig. Die Darmsieglung untersucht den untersten Teil des Darms (den kompletten Dickdarm und den Übergang Dick- zu Dünndarm). In seltenen Fällen, um den restlichen nicht durch Magen- und Darmspieglung einsehbaren Dünndarm beurteilen zu können, muss bei Bedarf auch noch ein MRT oder eine Dünndarmspieglung/Doppelballon-Enteroskopie durchgeführt werden. Aber dieser Fall wird bei dir eher nicht auftreten.
Ein Endokrinologe ist ein Facharzt für Hormone und Stoffwechselgeschichten. Ein Gastroenterologe ist ein Facharzt für Magen- und Darmerkrankungen (plus die weiteren Verdauungsorgane wie Leber und Bauchspeicheldrüse)
Mein Blutdruck ist bei Routine-Messungen auch unauffällig. Jedoch leide ich an einer sog. orthostatischen Dysregulation. Das bedeutet, wenn ich nach längerem Sitzen/Liegen aufstehe, sackt mein Blutdruck stark ab. Lange hieß es mein Schwindel sei psychosomatisch. Erst eine Blutdruckmessung im Liegen und dann beim/nach dem Aufstehen zeigte das Phänomen. Daher sagt eine unauffällige Routine-Messung nicht aus, ob bei bestimmten Aktivitäten/Tätigkeiten nicht doch eine Störung des Blutdrucks auftreten kann. Das kann man nur herausfinden, wenn man in dieser bestimmten Situation den Blutdruck misst.
Histaminintoleranz ist ein sehr umfassendes Thema. Dabei geht es darum, dass der Körper ab einer bestimmten Menge Histamin dieses nicht mehr gut abbauen kann und daraus die Symptome resultieren. Das eingesetzte Histamin beim Allergietest hat damit soweit ich weiß, nur wenig zu tun.
Einen Allergietest auf die klassischen Allergien per Prick-Test oder Bluttest führt auf jeden Fall die meisten Hausarzt durch. Den Blutallergietest wird vermutlich auch ein Gastroenterologe machen, beim Pricktest bin ich mir nicht so sicher.
Rheuma gibt es in so vielen Formen, nicht nur das, was man klassisch unter Rheuma versteht (also die Gelenkentzündungen) sondern auch viele andere autoimmun-ausgelöste Entzündungen zählen zu Rheuma. Und nur, weil es bei dir einmalig ausgeschlossen wurde, heißt es nicht, dass du es nicht doch jetzt bekommen könntest... Der erhöhte CRP spricht halt schon für eine Entzündung im Körper. Da du auch Magen-Darm-Probleme hast, würde ich zuallererst dort eine Entzündung vermuten. Sollte das aber nicht sein, wäre halt irgendeine andere entzündliche Autoimmun-Erkrankung denkbar.
Ahhh ok, jetzt hab ich’s verstanden, danke.
Ich denke die Anlaufstelle um auch dafür den Stein ins Rollen zu bringen, ist wohl wieder der Hausarzt? Ich werde für nächste Woche bei ihm einen Termin machen, und ihn beten mir Überweisungsscheine dafür auszustellen, bzw für das, was er nicht testen kann. -
am 26.08.2021 20:31:41 | IP (Hash): 34683627
July95 schrieb:
Helmuth schrieb:
Hast du jemanden der die Kinder versorgen kann wenn du für 2 oder 3 Tage ins Krankenhaus musst wegen der Darmspiegelung?
Ich musste 3 Tage im KH bleiben. Tag 1 war für Untersuchungen, Tag 2 für Spiegelung.
Da durfte ich morgens nichts essen. Tag 3 konnte ich nach Hause gehen.
Ich fand das alles sehr unangenehm und hatte danach ziemliche Schmerzen am Darmausgang.
Man erhält morgens eine große Dosis Gleitmittel in dem Darm, ähnlich einem Einlauf.
Vielleicht kann man auch eine Narkose bekommen, daran kann ich mich nicht mehr erinnern, liegt schon ein paar Jahre zurück.
Eine Darmspieglung kann man auch super gut ambulant durchführen lassen. Nur in seltenen Fällen wird das heutzutage stationär gemacht. Ein paar Tage vor der Untersuchung muss man schon bestimmte Dinge beim Essen weglassen, wie Nüsse.
Einen Tag vorher muss man abführen (es gibt mittlerweile auch gute Abführmittel, wo man nur geringe Mengen (bis 1 Liter) und keine 3 Liter- wie früher- trinken muss) und darf nichts essen, dass kann man aber sehr gut daheim machen.
Am Tag der Untersuchung kommt man nüchtern in die Praxis, da wird noch einmal kurz gesprochen, Zugang gelegt, meist wird das ganze mit Dormicum und/oder Propofol in einem sog. Dämmerschlaf oder Kurznarkose durchgeführt, so dass man die Untersuchung nicht mitbekommt. Man ist schnell wieder wach und mit Propofol war ich auch gleich wieder fit, Dormicum war bei mir zumindest nicht so gut. Schmerzen sind selten. Bekommt man so eine "Schlafspritze" muss man allerdings in der Praxis abgeholt werden und darf an diesem Tag nicht mehr Autofahren.
Alles in allem ist die Darmspieglung eine sehr harmlose Untersuchung. Das Abführen ist tatsächlich das unangenehmste an der ganzen Untersuchung. Ich hatte dank meinem Morbus Crohn schon einige Darm-Spieglungen hinter mir. Bei einer gastroenterologischen Praxis, die den ganzen Tag spiegelt, ist das ganze echt überhaupt kein Problem.
Ok, dann werde ich darauf meinen Gastroenterologen ansprechen, leider bin ich halt erst im Dezember wieder bei ihm. Zwischenzeitlich lass ich aber die anderen Dinge die du vorgeschlagen hast abklären. -
am 26.08.2021 21:25:23 | IP (Hash): 1218454110
Jessi25 schrieb:
Ahhh ok, jetzt hab ich’s verstanden, danke.
Ich denke die Anlaufstelle um auch dafür den Stein ins Rollen zu bringen, ist wohl wieder der Hausarzt? Ich werde für nächste Woche bei ihm einen Termin machen, und ihn beten mir Überweisungsscheine dafür auszustellen, bzw für das, was er nicht testen kann.
Genau, der Hausarzt sollte die erste Anlaufstelle sein.
Bei Eisenmangel ist häufig der Gastroenterologe ein besserer Ansprechpartner, meiner Erfahrungen nach. Auch bei B12 und Folsäure ist häufig der Gastroenterologe eher bereit, diese zu überprüfen, da sein Laborbutget anscheinend etwas größer ist, kommt jedoch auf den Hausarzt an. Bei B12 ist allerdings auch der Endokrinologe ein guter Ansprechpartner. Wichtig beim Eisen sollte nicht nur das Eisen im Serum (Ferrum) sondern unbedingt auch das Ferritin überprüft werden. Ferritin ist der Eisenspeicher.
Zwecks Überweisung zum Endokrinologen da stellen sich leider einige Hausärzte ziemlich an. Aber nicht alle Endokrinologen verlangen eine Überweisung. Also wenn du keine bekommst, kannst du dennoch mal bei einem Endokrinologen anrufen und nachfragen. Manchmal stellen auch Gynäkologen eine Überweisung zum Endokrinologen aus. Da du ja auch Zyklusstörungen hast, wäre es sicher ein möglicher Weg. Zyklusstörungen können nämlich auf eine Hormonstörung hindeuten, jedoch ist häufiger bei Untergewicht/Gewichtsabnahme dies die Ursache.
Da du erst spät einen Termin beim Gastroenterologen hast, könntest du deinen Hausarzt fragen, ob er dir eine Überweisung für eine Darmspieglung schreibt. Damit könntest du bei deiner gastroenterologischen Praxis anrufen und schonmal einen Termin machen. Viele Praxen haben dafür nämlich lange Wartezeiten von 3-6 Monate. -
am 27.08.2021 09:06:39 | IP (Hash): 34683627
July95 schrieb:
Jessi25 schrieb:
Ahhh ok, jetzt hab ich’s verstanden, danke.
Ich denke die Anlaufstelle um auch dafür den Stein ins Rollen zu bringen, ist wohl wieder der Hausarzt? Ich werde für nächste Woche bei ihm einen Termin machen, und ihn beten mir Überweisungsscheine dafür auszustellen, bzw für das, was er nicht testen kann.
Genau, der Hausarzt sollte die erste Anlaufstelle sein.
Bei Eisenmangel ist häufig der Gastroenterologe ein besserer Ansprechpartner, meiner Erfahrungen nach. Auch bei B12 und Folsäure ist häufig der Gastroenterologe eher bereit, diese zu überprüfen, da sein Laborbutget anscheinend etwas größer ist, kommt jedoch auf den Hausarzt an. Bei B12 ist allerdings auch der Endokrinologe ein guter Ansprechpartner. Wichtig beim Eisen sollte nicht nur das Eisen im Serum (Ferrum) sondern unbedingt auch das Ferritin überprüft werden. Ferritin ist der Eisenspeicher.
Zwecks Überweisung zum Endokrinologen da stellen sich leider einige Hausärzte ziemlich an. Aber nicht alle Endokrinologen verlangen eine Überweisung. Also wenn du keine bekommst, kannst du dennoch mal bei einem Endokrinologen anrufen und nachfragen. Manchmal stellen auch Gynäkologen eine Überweisung zum Endokrinologen aus. Da du ja auch Zyklusstörungen hast, wäre es sicher ein möglicher Weg. Zyklusstörungen können nämlich auf eine Hormonstörung hindeuten, jedoch ist häufiger bei Untergewicht/Gewichtsabnahme dies die Ursache.
Da du erst spät einen Termin beim Gastroenterologen hast, könntest du deinen Hausarzt fragen, ob er dir eine Überweisung für eine Darmspieglung schreibt. Damit könntest du bei deiner gastroenterologischen Praxis anrufen und schonmal einen Termin machen. Viele Praxen haben dafür nämlich lange Wartezeiten von 3-6 Monate.
Ok danke, dann weis ich erstmal Bescheid und werde das alles versuchen in die Wege zu leiten.
Allerdings hatte noch die Frage ob Milchprodukte den BZ senken? Weist du da eventuell etwas drüber? -
am 27.08.2021 21:47:17 | IP (Hash): 1799255014
Jessi25 schrieb:
Allerdings hatte noch die Frage ob Milchprodukte den BZ senken? Weist du da eventuell etwas drüber?
Es gibt keine Nahrungsmittel die den Blutzucker senken können. Das einzige, was den Blutzucker senkt ist Insulin (und Bewegung).
Du hast ein paar Seiten vorher einem Abfall von 10-20mg/dl nach dem Konsum von Cappucchino berichtet. Meinst du auch bei anderen Milchprodukten diese Größenordnung?
Solche "geringfügigen" Schwankungen sind total normal im Tagesverlauf und haben vermutlich überhaupt keinen Zusammenhang mit dem Cappucchino.
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am 27.08.2021 23:56:00 | IP (Hash): 34683627
July95 schrieb:
Jessi25 schrieb:
Allerdings hatte noch die Frage ob Milchprodukte den BZ senken? Weist du da eventuell etwas drüber?
Es gibt keine Nahrungsmittel die den Blutzucker senken können. Das einzige, was den Blutzucker senkt ist Insulin (und Bewegung).
Du hast ein paar Seiten vorher einem Abfall von 10-20mg/dl nach dem Konsum von Cappucchino berichtet. Meinst du auch bei anderen Milchprodukten diese Größenordnung?
Solche "geringfügigen" Schwankungen sind total normal im Tagesverlauf und haben vermutlich überhaupt keinen Zusammenhang mit dem Cappucchino.
Ok.
Ja, im Endeffekt bei allen Milchprodukten. Aber wenn es kein Lebensmittel gibt, was den BZ senkt, ist auch diese Frage geklärt :)
Danke euch allen, ich werde mich jetzt erstmal darum kümmern dass eure Vorschläge ärztlich getestet werden, vorallem deine July, und werde berichten sobald ich was neues weis.
Lg -
am 24.09.2023 23:51:16 | IP (Hash): 78431241
Hallo
Falls das noch interessant sein könnte:
Von einer der renommiertesten Transfusionsmedizinerinnen weiß ich dass bei Prädiabetes oder Diabetes der CRP leicht erhöht ist.
Ein abweichender HB kann den Hba1c verfälschen habe ich gelesen.
Liebe Grüße -
am 26.09.2023 09:14:55 | IP (Hash): 1058733843
Sonnenblume1234 schrieb:
Hallo
Falls das noch interessant sein könnte:
Von einer der renommiertesten Transfusionsmedizinerinnen weiß ich dass bei Prädiabetes oder Diabetes der CRP leicht erhöht ist.
Ein abweichender HB kann den Hba1c verfälschen habe ich gelesen.
Liebe Grüße
Kann ich so überhaupt nicht bestätigen mit dem CRP. Er wird bei mir sehr regelmäßig gemessen, bei Infekten und Entzündungen steigt er, sonst ist er normal.
Das mit dem Hb stimmt, weil der HbA1C misst, wie viel Prozent des Hbs verzuckert ist. Ist der Hb zu niedrig oder zu hoch, verfälscht es hiermit den Wert. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, bekomme ich eine Eiseninfusion und der Hb steigt dadurch mindestens 2 Einheiten an, dann scheint der HbA1C dann in dem Quartal mit etwas Abstand zur Infusion zu niedrig zu liegen.