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Unterzucker trotz kein Diabetes

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    Mitglied seit: 26.08.2021
    am 31.08.2021 19:08:18 | IP (Hash): 1961526802
    Hallo zusammen,

    Ich Unterzuckere schon fast täglich.
    Also wenn ich dann mal zum messen komme, sehe ich dann
    immer einen Wert von 60-70, gefühlt ist es wahrscheinlich noch weniger würde ich sofort
    testen wenn ich die Symptome verspüre.
    Ernährung ist soweit ok und nicht zu ungesund. Sport 1x die Woche für ca. 1-3 Stunden.

    In der Früh nach dem Aufstehen ist immer alles soweit in Ordnung und habe Werte von unter 100.

    Wenn ich dann aber mal was esse oder trinke was vielleicht auch etwas Zucker enthält, komme ich in den Unterzucker. Vorallem nach dem Kaffee trinken komme ich immer in den Unterzucker.

    Viele Bluttest und Glukosetest wurden gemacht und waren immer gut.

    Warum ist das so ? Ich verstehe es nicht... Ist das noch im Normal-Bereich ? Ist sowas ungewöhnlich ?
    Ich kann doch nicht permanent Traubenzucker essen.

    Bitte um Antworten.

    Meine Werte:
    HbA1C =4,28
    Insulin uU/ml = 5,2
    Bearbeitet von User am 31.08.2021 19:09:04. Grund: Ergänzung
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    am 31.08.2021 20:16:42 | IP (Hash): 881489377
    Wenn der Übeltäter der Kaffee ist (Bohnenkaffee?) dann mal versuchen einen Coffein freien Kaffee zu testen. Hatte ich vor kurzen schon mal vorgeschlagen: Von Nestle den Caro-Kaffee.
    Eine weitere Möglichkeit wäre mehr auf Tee umzusteigen. Davon gibt es viele schmackhafte Sorten.


    Mein 3D-Sammel-Forum: https://3d-forum-grafikworks.forumieren.de
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    am 01.09.2021 00:23:20 | IP (Hash): 281481309
    Wirkliche Tipps kann ich auch nicht geben, da selbst zu frisch im Metier "Blutzucker".

    Ob Diabetiker oder nicht, wenn man wissen will wie der Blutzucker wirklich bei einem ist und reagiert, würde ich "einfach" regelmäßig den Blutzucker messen.

    So wie ich das mitbekommen habe den Nüchternzucker, morgens nach dem aufstehen.
    Und nach jeder Mahlzeit oder Snack - nach der der 1, 2 und 3 Stunde.
    Dafür lege ich jetzt aber nicht meine Hand ins Feuer, denn ich bin noch komplette Anfängerin.

    Wirklich Auskunft geben, wie man richtig mißt , können hier nur die bereits versierten User.

    Traubenzucker würde ich generell nicht nehmen , ob Diabetikerin oder nicht, weil das eben ganz schnell den Blutzucker hoch treibt und dann wieder rapide abfallen läßt.
    Was dann zu einem Gefühl einer Unterzuckerung führen kann.
    Ob dem so tatsächlich ist oder nicht, muß halt gemessen und nicht gefühlt werden.

    Soweit ich das mitbekommen habe kann man eine gefühlte Unterzuckerung auch nicht an einem Blutzuckerwert feststellen.
    Da hat jeder seine eigenen Parameter, wann er sich unterzuckert fühlt.

    Mir wurde gesagt ich kann in keinen Unterzucker kommen, bei meiner Form der Diabetes.
    Allerdings kann ich mich sowohl bei einem wie 98 oder 105 unterzuckert und/oder hungrig fühlen.
    Ich merke eine "Unterzuckerung" oder was immer das ist, an folgenden Merkmalen:
    Ich bekomme Herzrythmusstörungen, Schweißausbrüche, meine Sicht verschleiert sich, ich werde zittrig, mir fällt alles aus der Hand und ich verspüre eine absolute innere Unruhe, bin nervös, werde hektisch, habe Konzentrationsschwierigkeiten, verhaspel mich beim sprechen, fange an sehr schnell zu sprechen und mir fallen Begriffe nicht mehr ein. "Hirn matsch" oder "Kopf leer" sage ich dazu.
    Alles zumeist in Kombination mit sehr stressigen Situationen.
    Ich nehme dann ca. 150-200 g Körnerfrischkäse und 2-3 kleine Cocktailtomaten zu mir
    und versuche irgendwie 10- 15 Minuten Ruhe/Auszeit zu bekommen.
    Passiert wenn ich vergessen habe etwas zu essen,
    dann meist um die Mittags -oder Nachmittagszeit rum.

    Ab welchem Wert ein Unterzucker gefährlich wird , so generell und speziell für einen Diabetiker der unterzuckern kann, kann ich nicht sagen.

    Ich würde nur die "schnellen Zucker" sein lassen.
    Davon hab ich mich auch schon fern gehalten als noch kein Diabetes 2 bei mir diagnostiziert wurde.
    Ist nicht gut für den Darm und die Darmflora.

     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 01.09.2021 07:37:12 | IP (Hash): 1601236248
    Von unterzucker spricht man erst bei weniger als 60 manche sagen auch 50.
    Viele spüren es aber auch schon deutlich früher.

    Da du keine Medikamente nimmst die den BZ reduzieren muss es an was anderem liegen.
    Stark Kohlenhydrat haltige Ernährung oder Alkohol können das auslösen wenn du eh schon immer relativ niedrig bist mit dem BZ.

    Außerdem gibt es diverse Ursachen wie z. B. Schilddrüse. Solltest du auf jeden fall weiter mit deinem Arzt dran bleiben.

    Um kurzfristig was zu verbessern meide schnelle Kohlenhydrate in großen Mengen. Die lassen den BZ kurzfristig hoch schießen und die Gegenreaktion des Körpers fällt dann oft zu stark aus.

    Trinkst du deinen Kaffee z. B. mit viel Zucker auf nüchternen Magen?
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    am 01.09.2021 08:59:41 | IP (Hash): 766287869
    Hallo Bladetrin,

    der Fachmann für solche Hypoglykämien st der Endokrinologe. Allerdings musst du da auch erst einen sehr kompetenten finden, wenn dir ärztlicherseits geholfen werden soll. Nur mal um zu zeigen, wie schwer es ist, die richtige Diagnose zu finden, verlinke ich dir diesen Artkel:
    https://www.aerzteblatt.de/archiv/10826/Hypoglykaemien-beim-Erwachsenen-Nicht-Diabetes-assoziierte-Formen

    Es gibt Leute, die das Problem in noch stärkerer Form als du haben und denen auch nach einem jahrelangen Ärztemarathon nicht geholfen werden kann. Wenn gar nichts anderes mehr geht und mit dem Problem kein vernünftiges Leben mehr möglich ist, dann wird denen in einem BSD-Zentrum ein Teil der BSD entfernt. Die alimentären Hypoglykämien sind dann weg, allerdings hat man dann Diabetes, meist insulinpflichtig.

    Du siehst also, dass es lohnenswert ist, wenn du dich mit dem Problem so weit arrangierst, dass du damit einigermaßen vernünftig leben kannst. Finde raus, welche Sachen du in welchen Mengen essen kannst, ohne dass dein BZ zu stark ansteigt und dann bei dir wieder schnell sinkt. Anleitungen dafür gibt es hier im Forum an vielen Stellen. Wenn du diesen Weg gehen willst, dann wirst du hier auch weitere konkrete Empfehlungen bekommen. Einige hast du ja schon erhalten.

    Alles Gute, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 01.09.2021 09:02:44. Grund: BBCodes
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    am 01.09.2021 10:38:48 | IP (Hash): 746179754
    Vielen Dank für eure Antworten.

    Also wenn ich Blutzucker messe wenn es mir dann schlecht geht, liegt er zwischen 60-70 vielleicht auch noch etwas niedriger würde ich gleich messen.

    Bin jetzt schon eher auf Vollkorn sachen umgestiegen aber das Problem besteht weiterhin.

    Beim Endokrinologen war ich und habe gestern die Blutergebnisse bekommen und es war alles soweit in Ordnung, außer eben der Langzeitzucker der leicht im Minus ist 4,28.

    Ja den Kaffee trinke ich meist auf nüchternen Magen mit Milch und ein wenig Zucker.

    Warum ist das aber so ? Wird das irgendwann auch wieder normal ?

    Bei mir fängt das mit den Symptomen so an. Das zu allererst ein Scheis Gefühl durch den Magen schiesst.
    Dann werd ich Blass, etwas zittrig, Blutdruck geht Hoch der Puls wird schneller, manchmal aber auch langsamer und ich bekomm Probleme mit dem Kreislauf und einen süßlichen Mundgeruch.

    Was macht ihr in einer Akut Situation und nehmt ihr irgendwas dagegen ?
    Bei mir fühlt sich das immer so an als wenn ich gleich sterben würde.

    Viele Grüße und danke nochmals
    Bearbeitet von User am 01.09.2021 10:49:28. Grund: Ergänzung
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    am 01.09.2021 11:37:42 | IP (Hash): 281481309
    Ich hab mal ein wenig gegoogelt und das gefunden .
    Kaffee mit Zucker und Traubenzucker paßt da gut rein
    https://gesundheitsverband.net/geheimnisse-des-lebens/krankheit-als-starre/unterzucker
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    am 01.09.2021 11:45:36 | IP (Hash): 766287869
    Bladetrin schrieb:
    Was macht ihr in einer Akut Situation und nehmt ihr irgendwas dagegen ?
    Bei mir fühlt sich das immer so an als wenn ich gleich sterben würde.

    So ein Problem haben wir als Diabetiker nicht.

    Die INSULINER unter uns müssen dann etwas tun, damit der BZ nicht noch weiter abfällt. Das brauchst du nicht zu machen, weil deine Leber das zuverlässlich ausgleicht. Aber alles, was die Insuliner machen (Traubenzucker, Orangensaft, ...) richtet nichts gegen das augenblickliche miese Gefühl aus. Die Insuliner und auch du können nichts anderes dagegen tun, als solche Situationen gar nicht erst entstehen zu lassen.

    Alles Gute, Rainer
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    am 01.09.2021 17:01:16 | IP (Hash): 1497254426
    danke für den Link Maggi,
    das ist sehr interessant was dort beschrieben wird. Davon trifft auch einiges auf mich zu, vor allem dieses auf und ab des Zuckerwertes. Das habe ich aber jetzt schon etwas besser im Griff.

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    am 01.09.2021 18:40:03 | IP (Hash): 815165269
    maddi schrieb:

    Mir wurde gesagt ich kann in keinen Unterzucker kommen, bei meiner Form der Diabetes.
    Allerdings kann ich mich sowohl bei einem wie 98 oder 105 unterzuckert und/oder hungrig fühlen.
    Ich merke eine "Unterzuckerung" oder was immer das ist, an folgenden Merkmalen:
    Ich bekomme Herzrythmusstörungen, Schweißausbrüche, meine Sicht verschleiert sich, ich werde zittrig, mir fällt alles aus der Hand und ich verspüre eine absolute innere Unruhe, bin nervös, werde hektisch, habe Konzentrationsschwierigkeiten, verhaspel mich beim sprechen, fange an sehr schnell zu sprechen und mir fallen Begriffe nicht mehr ein. "Hirn matsch" oder "Kopf leer" sage ich dazu.
    Alles zumeist in Kombination mit sehr stressigen Situationen.
    Ich nehme dann ca. 150-200 g Körnerfrischkäse und 2-3 kleine Cocktailtomaten zu mir
    und versuche irgendwie 10- 15 Minuten Ruhe/Auszeit zu bekommen.
    Passiert wenn ich vergessen habe etwas zu essen,
    dann meist um die Mittags -oder Nachmittagszeit rum.

    Ab welchem Wert ein Unterzucker gefährlich wird , so generell und speziell für einen Diabetiker der unterzuckern kann, kann ich nicht sagen.

    Ich würde nur die "schnellen Zucker" sein lassen.
    Davon hab ich mich auch schon fern gehalten als noch kein Diabetes 2 bei mir diagnostiziert wurde.
    Ist nicht gut für den Darm und die Darmflora.




    Bei deinem Beispiel bezweifele ich, dass du wirklich unterzuckert warst. Vielmehr denke ich, dass du ggf. einfach Kreislaufprobleme, Blutdruck, etc. bekommen hast, weil du zu wenig gegessen hast. Das habe ich auch und ist was komplett anderes als wirkliche Unterzuckerung. Deine Mahlzeit körniger Frischkäse mit Cocktailtomaten enthält fast keinen Zucker, daher würde es den Blutzucker nur minimal beeinflussen. Da es dir hilft, ist es eher ein generelle Kreislaufproblem.

    Ansonsten würde ich bei diesem Thread auch stark auf alimentäre Hypos tippen. Da wäre wirklich ein guter Endokrinologe sinnvoll. Je nachdem wäre vermutlich ein Hungertest und ein verlängerter OGTT mit Insulinbestimmung sinnvoll, um herauszufinden, ob es wirkich alimentäre Hypos oder doch eine entkoppelte Insulinproduktion der Bauchspeicheldrüse ist.

    Hypo-Grenze liegt bei insulinpflichtigen Diabetikern bei 60-70mg/dl (je nach Quelle). Interessanterweise werden dann nochmal Hypos unter 54mg/dl separat angeschaut, bspw. bei CGM-Systemen. Ich selbst hatte erst vor einigen Monaten eine heftige Hypo mit einem Blutzucker von 39mg/dl. Selbst dort war ich noch nicht bewusstlos, brauchte aber Hilfe, aufgrund Koordinationsproblemen und extremer Müdigkeit. Einschlafen wäre da sicher sehr schlecht gewesen.