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Das 1. Mal Insulin

  • specki

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    am 11.10.2021 21:06:37 | IP (Hash): 1487376100
    na ja ich fand den nick paßend und martina wäre zu langweilig gewesen lol
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    am 11.10.2021 21:06:43 | IP (Hash): 1412811507
    biggi119 schrieb:
    man nimmt sich die chance auf eine spätere bessere Behandlung
    ....
    Gleich mit Insulin ist Risiko.



    Ähhhm, wie bitte?
    Wie überleben das nur die Typ1er, die sofort mit Insulin beginnen (müssen).
    Diejenigen, die wegen einer falschen Typ2-Diagnose erst Tabletten bekommen, tragen das eindeutig höhere Risiko...

    Insulin wird immer wirken, im Gegensatz zu Tabletten. Dass eine gesunde Gewichtsreduktion und eine angemessene Ernährung einen positiven - bzw. in diesem Fall eher negativen Einfluss - auf die Insulinmenge haben kann, ist da kein Widerspruch...
    Bearbeitet von User am 11.10.2021 21:09:32. Grund: Rechtschreibung
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  • specki

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    am 11.10.2021 21:12:09 | IP (Hash): 1487376100
    sach ma um was oder wenn ght es hier eigentlich?

    um sabine typ2, die ohne medikamente trotz scheiß "diät" einen langzeitwert von "nur" 6.9 hat.

    siiiiiiiiiiiiie is nicht schwanger(außer das hat sich seit heute geändert uuuuuuuuuund sie ist auch kein typ1)

    sach ma muß ich noch mehr obst holen?
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    am 11.10.2021 21:14:31 | IP (Hash): 1515891051

    hallo Heike,

    Typ 1 braucht eine andere Behandlung. Hier geht es aber um Typ 2. Und Typ 2 sollte am anfang höchstens zur schnelleren BZ-Reduktion bei sehr hohen Werten gespritzt werden. Gleichzeitig aber auch gleich mit tabletten in der Hoffnung, dass später die Tabletten und Ernährungsumstellung reichen. Wenn das nicht geht, kommt erst dann das Insulin hinzu.


    Gruß,
    Biggi
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    am 11.10.2021 21:15:13 | IP (Hash): 1515891051
    Speckige Martina wäre doch aber nett oder?

    Gruß,
    Biggi
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    am 11.10.2021 21:15:53 | IP (Hash): 1058999687
    HeikeOV schrieb:
    Dass eine gesunde Gewichtsreduktion und eine angemessene Ernährung einen positiven - bzw. in diesem Fall eher negativen Einfluss - auf die Insulinmenge haben kann, ist da kein Widerspruch...


    Nee, reizt nur zum Verdacht auf eine "sehr kompetente" ärztliche Anleitung bzw. oder/und auf ein interessantes Verständnis von gesunder Ernährung ;)
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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 11.10.2021 21:23:11 | IP (Hash): 1058999687
    biggi119 schrieb:
    Und Typ 2 sollte am anfang höchstens zur schnelleren BZ-Reduktion bei sehr hohen Werten gespritzt werden.


    Sorry, aber das ist absolut sinnfrei! Typ 2 bekommt nur deswegen nicht gleich Insulin, weil Typ 2 auch über Jahre und auch mit miesestem BZ - zur Not auch über 1000!!! mg/d - ohne Insulin überlebt! Typ 1 in aller Regel nur wenige Tage bis wenige Wochen oder bestenfalls Monate, von LADA u.ä. mal abgesehen.

    Dass wir mit Typ 2 unseren BZ bis zur ICT nicht zu messen brauchen, hat nur damit zu tun, dass das für die Kostenträger kurzfristig billiger ist.

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  • specki

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    am 11.10.2021 21:26:50 | IP (Hash): 1487376100
    laaaaaaaaaaaaaaaach
    ich bin aber nicht "nett" falls du das noch nicht gemerkt hast
    soll ich noch mehr obst holen?(blöd kicher)
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    am 11.10.2021 21:28:53 | IP (Hash): 1515891051

    Irrtum Jürgen, mit zunehmendem Alter verringert sich bei Typ 2 die körpereigene Insulinproduktion. Und wenn es so weit ist, muss man Insulin zuspritzen. Hat überhaupt nichts mit Kosten zu tun.

    Spritzt man von Anfang an, hat man später keine medikamentöse Steigerungsmöglichkeit.

    Das kannst du in einschlägiger Fachliteratur nachlesen. Das gleiche höre ich von meinem Diabetologen und meiner Hausärztin, zwei sehr kompetente Menschen.

    Gruß,
    Biggi
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    am 11.10.2021 21:29:42 | IP (Hash): 1515891051
    Du siehst auf Deinem Foto aber etwas breit aus - gggg.

    Und jetzt geh ich Nachrichten gucken Martina.

    Gruß,
    Biggi
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    am 11.10.2021 21:47:28 | IP (Hash): 1058999687
    Auf der anderen Seite, ich meine, ich hätte irgendwo gelesen, Pflegeberuf. Sorry, aber da ist Hopfen und Malz ….
    Eine meiner Töchter ist studierte Pflege-Lehrerin - und akzeptiert inzwischen meinen gesund gesunden BZ und nicht den diabetisch gesunden. Da gilt nur morgens+mittags+abends nach Doktors Orders. Also praktisch so wie ne feste technische Einstellung. Passt zu der Spritzvorgabe, nach der dann versucht wird, passend Nutella-Brötchen zu essen.

    Klar ist das meilenweit von unserer ICT entfernt, wo wir für das Insulin nach den KHs dosieren, die wir essen wollen. Aber das müsste eigentlich in ner INSULINER-Schulung gelernt werden und auch, wie man die Mengen/Faktoren selber anpasst. Und hatte ich nicht auch irgendwo gelesen, dass unser Sabine sone Schulung absolviert hat?

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    am 11.10.2021 21:56:42 | IP (Hash): 1058999687
    biggi119 schrieb:

    Irrtum Jürgen, mit zunehmendem Alter verringert sich bei Typ 2 die körpereigene Insulinproduktion.


    NICHT, wenn Du Deinen BZ im gesunden Rahmen von nüchtern bis max 100 mg/dl und in der Spitze nach dem Essen meistens unter 140 mg/dl hältst. Da verringert sich zwar mit den Jahren alles, aber beim Zucker nix nennenswert.
    Nimm Helmuth, der ist 74 wie ich und noch neu diagnostiziert und kriegt sein Insulin gemessen, und das liegt mit Sicherheit immer noch ÜBER der Menge, die beim gesunden Menschen im selben Alter für gleichen BZ erforderlich ist. Und das heißt: es wird immer noch deutlich mehr Insulin produziert, als notwendig. Denn Insulin hat im Blut eine Halbwertzeit von knapp 5 Minuten. 2 Einheiten haben ohne jeden Funktionsverbrauch nach 5 Minuten nur noch die Wirkung von 1 Einheit. Und wenn da im Blut bei nem Typ 2 mehr gemessen werden, dann muss dessen Pankreas dafür sehr viel mehr ausgeben!

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    am 12.10.2021 19:48:35 | IP (Hash): 652002656
    @Biggi:
    Deine Behauptung war, dass frühzeitig mit Insulin zu beginnen ein Risiko wäre, weil damit Möglichkeiten der Therapie-Verbesserung fehlen würden.

    Im Umkehrschluss bedeutet das, dass alle Typ1er keine Möglichkeiten haben ihre Therapie zu verbessern. Und das ist Blödsinn!
    Mit Insulin habe ich eine Vielzahl von Variationen über verschiedene Therapieformen (CT, ICT, CSII, ...) verschiedene Insuline (Mischinsuline, Normalinsulin, Analoginsulin, NPH-Isuline, UltraFast Insuline, diverse Langzeitinsuline). Dann kann ich dien Zahl der Injektionen und die Insulinmenge variieren usw, usw, ...
    Ich mach den Zirkus jetzt seit über 40 Jahren mit, und alle paar Jahre kommt was neues und besseres. Angefangen habe ich mit CT, über ICT und CSII betreibe ich jetzt ein ClosedLoop-System. Und auch ohne was wirklich neues lässt sich vieles optimieren. Aber das bedeutet Beobachten und Lernen - immer wieder auf's neue.

    Ein Typ2er, der die Eskalationsstufe der Tabletten überspringt, lässt halt eine oder zwei Stufe aus. Die Behauptung, dass irgendwann eh Insulin notwendig wird, kommt von dir.

    Wenn jemand sagt, ich möchte diese Tabletten nicht, kann man das auch einfach akzeptieren. Es nimmt sie Euch ja keiner weg.

    Kosten:
    Metformin ca 20 Euro pro Quartal, mit Insulin sind es schnell 400 Euro, die auf's Arzneimittelbudget gehen. Da wird ein wirtschaftlich denkender Arzt natürlich erstmal zu Metformin raten. Und die Kassenärztlichen Vereinigungen und Krankenkassen verlangen (nicht zu unrecht) eine möglichst kostengünstige Versorgung. Die Chancen eines Typ2ers auf eine Insulinpumpe sind deshalb sehr gering...

    Und die meisten wollen natürlich auch lieber Tabletten als Insulin, einfach aus Angst aber auch Bequemlichkeit. Eine langsame Eskalation der Behandlung kann da psychologisch von Vorteil sein.
    Dazu wird seit einigen Jahren eine extreme Angst vor Hypos geschürt, obwohl sich diese inzwischen sehr zuverlässig durch FGM und CGMS-Systeme verhindern lassen und mit Insulin bekommt man im Allgemeinen zumindest ein FGM. Mit Sensor eine so schwere Hypo hinzubekommen, dass man Fremdhilfe braucht, ist schon eine besondere Leistung aber natürlich nicht ganz unmöglich.

    Ich hätte z.B. meine Blutdruckmedis lieber in einer fein dosierbaren Variante zum Spritzen, statt einmal an Tag entscheiden zu müssen, ob und wieviel ich brauchen werde.
    Bearbeitet von User am 12.10.2021 19:51:42. Grund: .
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    am 12.10.2021 20:33:21 | IP (Hash): 1515891051
    Hallo Heike,

    ich habe nie behauptet, dass dies notwendigerweise sein muss. Ich schrieb "es kann sein ..."

    Ich bekam am Anfang zu den Tabletten auch Insulin, aber nur, weil ich einen HbA1c-Wert von 12,5 hatte. Durch Ernährungsumstellung konnte ich innerhalb 1/4 Jahr sämtliches Insulin absetzen und hatte nach 1/2 Jahr einen Hb... von 5,5.

    Bei Typ-1-Diabetikern kann ich nicht mitreden, da kenne ich mich nicht aus. Aber es ging ja hier um Typ 2.

    Gruß,
    Biggi
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    am 12.10.2021 20:35:52 | IP (Hash): 1515891051
    Übrigens wollte mein Diabetologe nicht, dass ich so schnell vom Insulin runterkomme. Er hatte absolut keine Probleme, dies zusätzlich zu verordnen. Ich habe ihn überrascht ... lach. Keine meiner Ärzte ist zum Schlechteren seiner Patienten auf dem Spartripp, sonst wären sie nicht mehr meine Ärzte.

    Gruß,
    Biggi
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    am 12.10.2021 20:40:25 | IP (Hash): 652002656
    Das ist mir durchaus klar, dass es hier um Typ2 geht.
    Aber wenn ein Typ2er, der die Tabletten auslässt und direkt Insulin spritzt, keine Möglichkeit der Therapieverbesserung hätte, würde das doch genauso für Typ1er gelten, für die Insulin die einzig mögliche Therapie ist und das ist ganz einfach falsch.

    Aber da du nur kurz Insulin gespritzt hast, kennst Du wahrscheinlich die Möglichkeiten und Chancen gar nicht, die Insulin bieten kann.
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    am 12.10.2021 21:09:26 | IP (Hash): 1515891051
    Ob das genau so für Typ 1er gilt, weiß ich nicht, glaube es aber nicht, nach dem, was ich hier schon gelesen habe.

    Die Möglichkeiten, die Insulin bietet, kenne ich durchaus, aber die Nachteile überwiegen (solange man es nicht braucht).

    Du schreibst selbst, dass man lediglich 1 - 2 Stufen überspringt. sicher ist das jedem selbst überlassen, ich kenne einige Diabetiker, die sich ihre Torte einfach wegspritzen. Bleibt jedem selbst überlassen, aber Sabine hatte ja um Rat gefragt. Und dann kommen halt auch Meinungen und Erfahrungen von den Usern hier. Was man daraus macht und was man für sich selbst als geeignet empfindet, bleibt jedem selbst überlassen.

    Gruß,
    Biggi
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    am 12.10.2021 21:12:15 | IP (Hash): 578971209
    HeikeOV schrieb:
    Ein Typ2er, der die Eskalationsstufe der Tabletten überspringt, lässt halt eine oder zwei Stufe aus. Die Behauptung, dass irgendwann eh Insulin notwendig wird, kommt von dir.


    Nicht ganz so einfach: bei meiner Diagnose in 91 hieß es für Typ 2, die Betas mit Euglucon/Sulfonylharnstoff ausquetschen bis zum sogenannten Sekundärversagen, und dann 8-10 Jahre nach der Diagnose eben zwangsläufig vollautomatisch die Notwendigkeit von Insulin aus dem Pen und davon immer mehr. Hatte in der Selbsthilfe eine Frau kennengelernt, die ihren HBA1c von um 7 mit gut 300 Einheiten Insulin am Tag pflegte, also mit einer Ampulle Basal und einer Bolus alle 2 Tage.

    Hintergrund: Beim Typ 1 sterben die Betas innerhalb kurzer Zeit ab, meistens wenige Tage bis Wochen. Beim LADA brauchen sie dafür viele Monate bis wenige Jahre, beim Typ 2 halt 8-10, eben bis zum sogenannten Sekundärversagen.
    Dass dieses Versagen mit der fachoffiziell ordentlichen Behandlung nicht verhindert, sondern vielmehr mit dem behandlungsmäßig ordentlichen BZ im Rahmen von HBA1c 6,5-7,5 provoziert wird, erscheint zwar seit mehr als 10 Jahren in der medizinischen Literatur immer deutlicher, hat aber praktisch noch keinerlei Eingang in die Behandlungspraxis hier in D gefunden.

    So leistet sich unsere Diabetologie den Luxus, einen Menschen wie Hans Lauber (Fit wie ein Diabetiker) seit über 10 Jahren zu feiern und in alle Gremien zu wählen, die einen Vorzeigediabetiker gut für ihre Reklame brauchen können, aber sein alltäglich gezieltes Herstellen des gesunden BZs völlig ohne Medis nach jedem Essen wird in der angewandten Fachmedizin konsequent auf Abnehmen und Bewegen reduziert - irgendwann am Tag bis in der Woche und selbstverständlich ohne BZ-Messen.

    Weil ich Insulin nehme und meinen BZ seit an die 20 Jahren im HBA1c-Bereich von 5,5 und besser halte, habe ich dazu interessante Vergleichszahlen: Bei HBA1c um 7 pro Tag um 140-160 Einheiten Insulin am Tag und beim völlig gleichem Bewegungs- und Essverhalten nur 80-90 Einheiten Insulin am Tag bei HBA1c 5,5 und besser.
    Will sagen, eine Behandlung mit Ziel HBA1c um 7 verstärkt den Druck auf die Betas um ein Vielfaches gegenüber der mit dem Ziel eines einfach nur gesunden BZ. Und wo der Typ 2 mit überlasteten Betas erklärt wird, ist so eine Behandlung halt schlicht voll kontraproduktief. Aber sie wird einstweilen von der DDG alternativlos vertreten :(

    Nachtrag:
    Es gibt aber immer mehr Menschen mit Typ 2, die wie Hans Lauber auch noch deutlich über 70 Jahre alt völlig ausreichend eingenes Insulin für ihren völlig gesundem BZ-Verlauf ohne Medikamente haben. Unter der Voraussetzung, dass sie nicht zwischendurch mal mehrere Jahre im Bereich der standardmäßig guten Einstellung verbracht haben. Denn die sorgt offenbar für den fortschreitenden Funktionsverlust bei den Betas.

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
    Bearbeitet von User am 13.10.2021 10:28:02. Grund: Nachtrag
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    am 13.10.2021 11:04:48 | IP (Hash): 72970431
    biggi119 schrieb:

    Irrtum Jürgen, mit zunehmendem Alter verringert sich bei Typ 2 die körpereigene Insulinproduktion. Und wenn es so weit ist, muss man Insulin zuspritzen. Hat überhaupt nichts mit Kosten zu tun.

    Spritzt man von Anfang an, hat man später keine medikamentöse Steigerungsmöglichkeit.

    Das kannst du in einschlägiger Fachliteratur nachlesen. Das gleiche höre ich von meinem Diabetologen und meiner Hausärztin, zwei sehr kompetente Menschen.

    Gruß,
    Biggi



    Nicht nur das, liebe Biggi: (Auch) Die Insulinsensitivität nimmt (auch) ohne DM Typ 2 ab - und das scheinbar unabhängig vom Körperfettanteil, der Ernährung und sportlichen Betätigung. Das könnte auch erklären, weshalb das HbA1c auch bei nicht-diabetischen Personen mit dem Alter ansteigt.
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    am 15.10.2021 09:02:23 | IP (Hash): 1874506264
    Hallo, ich bin wieder.....

    Zusammenfassung

    ich wollte am Anfang kein Metformin ( Hausarzt ), weil ich dachte, das ich mit dem kompletten Zucker weglassen alles in den Griff bekommen könnte. Nach einem 1/4 Jahr waren dann 5 Kilo weg. Hatte dann ca 57 Kilo.

    Dann Ernährungsberatung und ich habe weiter abgenommen, weil ich dann auch die tägliche Ernährung Mittags ( Kochen ), Frühstück - Müsli - Vollkornbrot - Abendessen genauso....... umgestellt habe.

    Gewicht ging weiter runter. ( zu wenig Kohlenhydrate ) 54 Kilo...Die Werte waren trotzdem nicht ideal.

    Da es eine grosse Praxis ist, wurde ich gleich ins Zimmer vom Diabetologen geschickt und der entschied dann INSULIN. 6 - 4 - 4

    Da ich in der Zeit an wenig Essen gewohnt war, war das für mich zu viel Insulin bzw. zu wenig Essen ( Kohlenhydrate ).

    Jetzt bekomme 4 - 3 - 2 Einheiten.

    Gewicht momentan 53 Kilo.

    Lg Sabine

    Durch Metformin nimmt man ab!!!!





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    am 15.10.2021 09:56:24 | IP (Hash): 1962595493
    Hallo Sabine,

    das klingt gut - du bist auf dem richtigen Weg. 😊

    Jetzt musst du dir nur noch die Erlaubnis geben lassen, die Spritzmengen an dein Essen anpassen zu können und dann Schritt für Schritt die optimale Anpassung herauszufinden. Dafür kannst du dir aber, wenn es mit den jetzigen festen Spritzmengen einigermaßen gut funktioniert, viel Zeit nehmen.

    Ich wünsche dir gute BZ-Werte ohne Hypos, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 15.10.2021 09:56:43. Grund: .
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    am 15.10.2021 10:12:11 | IP (Hash): 1903136100
    Normal ist, dass wir unser Insulin direkt passend zu unserem Essen spritzen. Vorgaben wie Deine sind erster Anfang. Und der Anfang läuft bei Deinem Dok schon auffällig lange.

    Du hast abgenommen, weil Du weniger als Du verbraucht hast, an Energie gegessen hast. Für die ist egal, ob in der Form von Fett, Kohlenhydraten oder Protein.
    Ok, wenn Du von allem weiterhin gleich viel gegessen hast und nur von den KHs so deutlich weniger, haben in Deiner Rechnung die KHs eben gefehlt. Aber Du hättest sie ohne Gewichtsverlust mit Fett und Protein ersetzen können.

    Metformin kann beim Abnehmen helfen, wenn man*in die damit einhergehende Appetitverringerung dafür nutzt. Die meisen Nutzer*innen nutzen sie nicht und nehmen auch mit Met weiterhin zu.
    Insulin gilt übrigens als Masthormon, und Leute, die nach festen Vorgaben wie Du spritzen und dann dagegen essen müssen, pflegen es auch genau in der Art zu nutzen. Spätestens, wenn Du das Gewicht hast, das Du behalten willst, wäre Zeit, das Berechnen der Dosis entsprechend dem Essen auf dem Teller zu lernen.

    Weiter Daumendrück :)

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    Hallo Sabine,

    da muss ich dir widersprechen. Durch Metformin muss man nicht zwangsläufig abnehmen.
    Nach Entdeckung meiner Erkrankung habe ich Trulicity gespritzt und Metformin genommen.
    Nachdem ich gut abgenommen hatte und meine Werte viel besser waren, nehme ich nun nur noch täglich 2000mg Metformin zu mir.
    Jetzt muss ich aufpassen, dass ich nicht mehr zunehme und "kämpfe" mit den Kilos.
    Also war das Trulicity für den Gewichtsverlust verantwortlich, nicht das Metformin.
    Ich denke, dass die Leute, die Metformin nicht so gut vertragen (die dann oft das "stille Örtchen"besuchen) und das trotzdem einnehmen, dadurch ein wenig abnehmen.

    Viele Grüße
    Chris
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    am 15.10.2021 11:50:05 | IP (Hash): 1962595493
    hjt_Jürgen schrieb:
    Und der Anfang läuft bei Deinem Dok schon auffällig lange.

    Zwischen dem 7.10. und heute sind gerade mal 8 Tage vergangen, da fällt absolut nichts als besonders lange auf.

    Sabine, lass dich nicht durcheinander bringen und nimm dir die Zeit, die du brauchst. Bei deinen einigermaßen vernünftigen Werten hast du, wenn du die Hypogefahr überwunden hast, ausreichend Zeit. Viel wichtiger als ein schneller und enthusiastischer Beginn ist das Durchhalten mit guten BZ-Werten bis zu deinem Lebensende. Das sichert dir ein gesundes Leben mit deinem Diabetes - idealerweise lebenslang.
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    am 15.10.2021 12:15:11 | IP (Hash): 93224633
    Ich schließe mich mit meinen Erfahrungen Chris70 an.
    In den 6 Monaten VOR Entdeckung meines Typ2 habe ich 6 Kilo abgenommen.
    Mit Metformin - Dosis 2000 - ging es noch mal 2 Kilo abwärts. Hatte extrem Durchfall.
    Nach Umstellung auf Siofor (auch Metformin) - Dosis 1000 - habe ich wieder zugenommen
    bis auf mein altes Gewicht. Das schiebe ich auch auf meine Ersatzzuckerdroge Erdnüsse zurück.
    Ich habe nun die Erdnüsse stark reduziert und wieder 3 Kilo abgenommen.
    Mal sehen wie es weiter läuft - ein paar Kilo weniger kann ich noch gut gebrauchen.

    Gruß
    Peter

    ______________
    —————————————-
    Typ 2 - Medikation: Siofor 1x1000 - LZW zZ 6,3 Stand 09/21 (ich arbeite weiter daran)
    Bearbeitet von User am 15.10.2021 12:16:28. Grund: .