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Das 1. Mal Insulin
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am 08.10.2021 21:17:43 | IP (Hash): 1121801260
Sabine2021 schrieb:
hallo jürgen,
ich habe mich von quark mit himbeeren - vollkornnudeln + tomatensosse mit frischen tomaten - wenig kartoffeln - wenig fleisch - kein geflügel - vollkornbrot - müsli ernährt. also wenig gegessen.
ich denke mal, das ich mich jahrelang total falsch ernährt habe. 3 löffel zucker in den kaffee - viel süssigkeiten - nach der arbeit kuchen - fertiggerichte teilweise - wenn ich nach dem schichtdienst zu faul/kaputt war mir etwas zu essen zu machen, dann waren es chips und eben süssigkeiten.
und da ich das jetzt ein halbes jahr nicht mehr gegessen habe waren dies die 10 kilo die ich abgenommen habe.
lg sabine
Du könntest dir mal die Tellermethode anschauen. Nach dieser gehe ich. Wenn du dir einen Teller beim Essen anschaust, dann sollten 50% Gemüse sein, 25% Eiweiß und 25% Kohlenhydratbeilage. Mageres Fleisch, Fisch, aber auch Eier, Frischkäse, Feta, Mozzarella, etc. kannst du essen. Das beeinflusst den Blutzucker nicht stark.
Nudeln mit Tomatensauce sind bei mir bspw. schwierig, da es quasi nur Kohlenhydrate sind. Stattdessen mache ich mir gerne eine Nudelpfanne mit viel Gemüse (geht auch TK) und Fetakäse, Frischkäse oder Thunfisch oder Eier etc. als Eiweißbeilage. Das gleiche auch mit Kartoffeln oder selten auch Reis. Aber Reis ist bei mir schwierig.
Zu deinen Einheiten, normalerweise braucht man am Morgen am meisten Mahlzeiteninsulin, Mittag am wenigsten und Abends ein Zwischending. Am sinnvollsten sind entweder immer gleich große Mahlzeiten zu essen und dann die festen Einheiten oder, das Berechnen der Insulinmenge entsprechend der aufgenommenen Kohlenhydrate. Damit wärst du halt flexibler mit dem Essen, es ist aber am Anfang mehr Aufwand. Beides hat also Vor- und Nachteile. Aber feste Spritzmenge und sehr unterschiedliche Kohlenhydratmengen funktionieren nicht gut. -
am 08.10.2021 21:24:29 | IP (Hash): 281481309
Sabine2021 schrieb:
hallo jürgen,
ich habe mich von quark mit himbeeren - vollkornnudeln + tomatensosse mit frischen tomaten - wenig kartoffeln - wenig fleisch - kein geflügel - vollkornbrot - müsli ernährt. also wenig gegessen.
ich denke mal, das ich mich jahrelang total falsch ernährt habe. 3 löffel zucker in den kaffee - viel süssigkeiten - nach der arbeit kuchen - fertiggerichte teilweise - wenn ich nach dem schichtdienst zu faul/kaputt war mir etwas zu essen zu machen, dann waren es chips und eben süssigkeiten.
und da ich das jetzt ein halbes jahr nicht mehr gegessen habe waren dies die 10 kilo die ich abgenommen habe.
lg sabine
Sehr, sehr Kohlehydrathaltig - für mein Empfinden.
Damit könnte ich meinen BZ definitiv nicht senken.
Der würde auf Werte von 200 und 180 steigen nach solchen Mahlzeiten - trotz Metformin.
Die Natur hat jedem Menschen einen eigenen Kopf geschenkt - damit er denken kann was er will. -
am 08.10.2021 21:31:32 | IP (Hash): 224428134
Sabine2021 schrieb:
Der Diabetologe schrieb vor morgens 6 Einheiten - mittags 4 Einheiten - abends 4 Einheiten.
Die ärztlichen Dosisvorgaben sind zunächst einmal nur meistens recht sichere Einstiegsmengen, mit denen der BZ eher höher als beabsichtigt und erwartet verläuft.
Generell:
Die Dosis hat gepasst, wenn mit dem Auslaufen der Insulinwirkung, also dann wenn die Kurve wieder waagerecht verläuft oder sogar wieder ansteigt, wieder der BZ in etwa wie vor dem Essen erreicht wird. Kannst Du ja mit dem Libre super verfolgen.
Höher als erwartet bedeutet, da war zu wenig Insulin für DAS Essen. Niedriger als erwartet eben zu viel Insulin für DAS Essen.
Damit man möglichst schnell lernt, welche Mengen von welchem Essen mit welchen Mengen vom Insulin zusammenpassen und das dann ohne Vorgaben vom Arzt und zudem sehr viel passender steuern kann, hilft am besten ein fortlaufendes Protokoll.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
specki
Rang: Gastam 09.10.2021 09:28:29 | IP (Hash): 1487376100
jetzt versteh ich erstrecht nix mehr.
also eigentlich wäre dein diabetes mit tabletten behandelbar
aaaaber da du tablettengegnerin bist, spritzt du lieber insulin.
ach duuuu scheiße warum?
und mit dem was du da so im normalfall gegessen hast
mußt du dich nicht wundern das du a)abgenommen hast
und b) dein diabetes sich kaum verändert hat.
hat noch jemand hier den drang dich zu schütteln?
(ich schon) -
am 09.10.2021 10:05:26 | IP (Hash): 1240382595
Schütteln wird da wenig hilfreich sein. Wenn jemand*in eine wie auch immer begründete Abneigung gegen etwas hat, wirst Du ihr die nicht einfach ausreden können.
Bedauerlich finde ich, dass in dem halben Jahr Versuch via Ernährung offenbar diese einfache und zuverlässig "funktionierende" Anleitung nicht zur Verfügung gestanden hat https://a7582688-a1e5-4056-88a2-dfd422642832.filesusr.com/ugd/32a606_db20057cf9b5496ea94c7d7d2d6f0cde.pdf Da wäre sehr bald aufgefallen, wie kontraproduktief der Essensplan in Bezug auf den BZ war.
Auch ich ziehe Insulin Tabletten vor, aus 2 einfachen Gründen:
1. Ich bekomme so viele Teststreifen verordnet, wie ich brauche.
2. Ich kann meinen BZ nach dem im Beitrag drüber beschriebenen Muster in genau dem Rahmen steuern, in dem ich ihn haben will. Da kann ich dann auch jedesmal, wenn es in diesem Rahmen nicht nötig ist, das Insulin einfach raus lassen.
Voraussetzung ist, dass frau sich aktiv um ihren engsten Lebenspartner Typ 2 kümmert und nicht einfach nur dem folgt, was ihr ärztlich vorgesetzt wird.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 09.10.2021 11:00:41 | IP (Hash): 1076510172
So unterschiedlich sind die Menschen.
Ich habe mich mit Händen und Füßen gegen das Insulin spritzen gewehrt.
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Typ 2 - Medikation: Siofor 1x1000 - LZW zZ 6,3 Stand 09/21 (ich arbeite weiter daran) -
specki
Rang: Gastam 09.10.2021 12:02:51 | IP (Hash): 1487376100
wenn sie hochgradig diabetes hätte würde ich dir recht geben.
aber hat sie ja nichtmal,hätte sie sich richtig ernährt
hätte sie vielleicht noch einen langzeitwert von 6
was ja auch nicht zwingend mit insulin behandelt wird.
abneigung gegen etwas ist eine sache, aaaaber insulin?
jetzt muß sie nutella essen, damit sie nicht unterzuckert
würde ihr mit medformin etc ja nicht passieren.
wie bereits mehrfach erwähnt, ich verstehe es echt nicht
wie man sich freiwillig insulin antut.
um insulin spritzen zu vermeiden hab ich mit keto/cornivore angefangen
von daher verstehe ICH das noch weniger. -
am 09.10.2021 12:43:56 | IP (Hash): 1240382595
Nach Jenny’s verlinktem Rezept oben würde sie sich sehr wahrscheinlich in ner Woche bis 14 Tagen jeden Tag satt essen können und ihrem BZ zuschauen, wie er dabei im völlig gesunden Rahmen bleibt - völlig ohne Insulin.
ABER das würde wahrscheinlich einige Glaubenssätze kosten, z.B. den, dass KHs den gesündesten Anteil am Futter machen, oder den, dass Fett den ungesündesten Anteil am Futter darstellt.
Mit Insulin und KHs als Hauptanteil an den täglichen Einverleibungen wird der Typ 2 mit einiger Sicherheit zur normalen Behandlungsgröße mit HBA1c um 7 wachsen und dafür dann auch immer mehr Insulin brauchen, wie sich das eben für ne progrediente chronische Krankheit gehört.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 09.10.2021 15:06:56 | IP (Hash): 1115381624
hi,
ich wollte, es mit der Ernährungsumstellung selber schaffen, den BZ zu senken. Auch keine Süssigkeiten mehr essen. Dadurch habe ich schon 5 Kilo in 3 Monaten verloren!!
Die weiteren 5 Kilo habe ich verloren, als ich bei der 1. Ernährungsberaterin war.
Und Metformin konnte ich dann lt. Diabetologe nicht mehr mehr nehmen, weil das Gewicht schon weit unten war!
Desweiteren bekommen die ÜBERWICHTIGEN Metformin!!! Dadurch verlieren sie ihre Masse und haben daher die Chance das sie es so schaffen, wenn sie 30 Kilo und mehr verlieren.
Metformin ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der Biguanide, der in der Regel bei nicht insulinabhängiger Zuckerkrankheit und insbesondere bei leichtem Übergewicht und krankhaftem Übergewicht eingesetzt wird.
Mein Diabetes ist von 8,7 auf 7,9 gesunken!
Schönen Samstag noch :-) -
am 09.10.2021 15:54:40 | IP (Hash): 1121801260
Der eine möchte auf keinen Fall irgendwelche Medikamente und stürzt sich stattdessen in Keto. Der andere will auf keinen Insulin und nimmt lieber 5 Diabetestabletten. Der nächste möchte lieber Insulin statt Tabletten. Und dem übernächsten ist sein Lebensstil deutlich wichtiger als der Diabetes und die möglichen Folgeschäden.
Die unterschiedlichsten Meinungen sollte jeder akzeptieren!
Das eine ist mein Leben, das für mich passt. Aber das heißt nicht, dass es zu jemanden anderes passt.
Ich verstehe die Entscheidung pro Insulin. Wo ich mögliches Verbesserungspotenzial sehe, ist die Ernährung. Insb. Eiweiß wie Hühnerfleisch etc. darf man sehr wohl mit Diabetes auch essen und Eiweiß ist sehr hilfreich sein Gewicht zu halten, also nicht unbeabsichtigt abzunehmen.