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Richtig messen und relevante Werte
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am 29.10.2021 00:31:35 | IP (Hash): 1902399332
Guten Tag,
mir konnte mein Diabetesberater in der Sprechstunde die Frage leider nicht beantworten.
Ich solle meinen BZ Wert 2h nach dem Essen messen. ausschlaggebend wäre die Startzeit.
Wenn ich also um 22 Uhr mein Brötchen essen und aber dazwischen gegen 23 Uhr noch was süßes nasche, wann messe ich also meinen BZ Wert? Um 0:00 Uhr?
Ich hatte beispielsweise um 0:00 uhr 155 und un 00:30uhr 101 gemessen.
Welcher Wert wäre hier relevant? Ich binTyp2 und nehme Metformin (1000 1-0-1) ein.
Ich freue mich auf euren Rat :-)
LG -
am 29.10.2021 05:37:17 | IP (Hash): 1042835325
Hallo Selin,
die einfache Antwort ist, dass du mit beiden Werten nicht viel anfangen kannst, weil sie sowohl von dem Brötchen als auch von der Nascherei beeinflusst werden.
Die Frage ist, wofür du deinen BZ misst. Machst du das nur für deinen Doc oder den Diabetesberater oder machst du es für dich um zu sehen, wie dein Essen den BZ beeinflusst. Wenn du es für dich machst und wissen willst, was und wie viel du von den einzelnen Speisen essen kannst, ohne den BZ zu sehr in die Höhe zu treiben, dann hilft dir vielleicht diese Anleitung weiter:
https://a7582688-a1e5-4056-88a2-dfd422642832.filesusr.com/ugd/32a606_db20057cf9b5496ea94c7d7d2d6f0cde.pdf
(Quelle: https://www.bloodsugar101.com/download-the-lower-your-blood-sugar )
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 29.10.2021 05:37:33. Grund: BBCodes1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 29.10.2021 10:46:38 | IP (Hash): 1296130845
Hallo Selin
Ein Denkanstoß
Um deinen Körper und den Umgang dessen mit Kohlenhydraten und Zucker besser kennen zu lernen
solltest du das Naschen nach dem Essen erst einmal lassen.
Nicht das du nicht Naschen darfst - warte einfach noch eine Stunde länger.
Mache die Messung nach 2 Stunden und nasche dann.
Wobei das Naschen würde ich in nächster Zeit eh lassen.
Ich weiß es ist schwer - ich hatte auch damit sehr zu kämpfen.
Wenn du deinen Zucker dann mal im Griff hast, die Auswirkungen von KH kennst,
Nahrungsmittel und Naschwerk einordnen kannst spricht nichts gegen gelegentliches Naschen. Die Dosis macht das Gift.
Gruß
Peter
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Typ 2 - Medikation: Siofor 1x1000 - LZW zZ 6,3 Stand 09/21 (ich arbeite weiter daran) -
am 29.10.2021 13:00:11 | IP (Hash): 1296130845
Nachtrag:
Jene, wie du und ich und viele Andere die „nur“ Tabletten nehmen
müssen sehr auf die Kohlenhydrate achten.
Je mehr KH wir essen, je höher ist unser Zucker.
Das macht es uns relativ einfach auf gute Blutzuckerwerte zu kommen.
Das blöde dabei ist aber - wir müssen auf vieles verzichten. Für den Rest unseres Lebens.
Die, die an der Nadel hängen - sprich Insulin spritzen können essen was sie wollen.
Sie müssen nur die „richtige“ Menge Insulin spritzen. Das ist aber nicht so einfach.
Wenn ich hier lese mit welchen Werten sie hier aufschlagen bekomme ich Angst.
Auch haben sie Probleme mit Unterzucker - das kann uns „Tablettlern“ nicht passieren.
Mit Metformin 1000/0/1000 bist du schon am oberen Rand der Medikation.
Wenn durch messen, messen, messen und lernen, lernen und lernen
dein Zucker dann mal in geordneter Bahnen verläuft
„KANN“ die Menge an Metformin reduziert werden - ist auch für deinen Körper gut.
Auch gelegentliches Naschen treibt deine Zuckerspitzen dann nicht mehr ganz so hoch.
Nachtrag im Nachtrag :-)
Schreibe alles auf - ALLES
Was habe ich gegessen, wieviel KH waren es, welchen Zuckerwert hatte ich danach.
Je sorgfältiger du das machst - je leichter kannst du daraus Schlüsse ziehen.
Am Anfang viel Arbeit - aber es lohnt sich für die Zukunft.
Gruß
Peter
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Typ 2 - Medikation: Siofor 1x1000 - LZW zZ 6,3 Stand 09/21 (ich arbeite weiter daran)
Bearbeitet von User am 29.10.2021 13:29:19. Grund: .2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 29.10.2021 13:36:36 | IP (Hash): 1902399332
Hallo zusammen, ich danke euch für die Antworten :-)
Ich habe Metformin vor 8 Jahren in der Dosis wegen des PCO Syndroms bekommen. Mein hba1c liegt seit Jahren zwischen 5,0-5,3. - bin knapp 31Jahre alt und bin laut BMI leicht übergewichtig (69 kg).
Messen müsse ich nicht, solle aber zur Kontrolle(alle 6 Monate) 2 Tage dokumentiert haben.
Mein Nüchternwert liegt unter 100. nach dem Essen liege ich ganz unterschiedlich. Wenn ich nicht aufpasse und mir z.B. 2 Teller Spaghetti gönne, kann ich auch mal auf 170 2h nach dem Essen kommen- muss aber auch nicht sein, trotz kohlenhydratreicher Ernährung messe ich auch mal unter 100 Werte.
Mein Diabetologe meint ich wäre gut eingestellt.
Muss ich mir also sorgen machen, wenn ich jetzt schon 1000er Metformin (1-0-1) einnehme?
Vor 3 Jahren hatte ich mal (4Monate) ganz auf Metformin verzichtet und der Arzt meinte ich müsse bei den Werten noch kein Met einnehmen.
Die Diagnose Diabetes Typ2 wurde damals bei mir nach einem Glukoseteranztest diagnostiziert, da lag ich knapp über 200 und wog auch 25kg schwerer als jetzt.
Liebe Grüße
Selin
Bearbeitet von User am 29.10.2021 13:44:56. Grund: - -
am 29.10.2021 13:59:12 | IP (Hash): 1296130845
Ist das ein Test?
Du hast Werte, da träumen andere von!
LZW 5,0-5,3. Nach 2 Tellern Spaghetti unter 170.
Höre auf deinen Arzt.
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Typ 2 - Medikation: Siofor 1x1000 - LZW zZ 6,3 Stand 09/21 (ich arbeite weiter daran)1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 29.10.2021 14:03:40 | IP (Hash): 1515891051
hallo Selin,
den BZ nach 2 Stunden misst man, um zu sehen, dass er nach einem Essen nicht über 160 steigt. Erst nach 3 Stunden ist der BZ dann wieder ganz unten (wie nüchtern). Vor dem Essen wiederum sollte er in der Nähe von 100 sein. In meiner Diabetesschulung mussten wir mal eine Woche lang de Nüchternwert messen und dann 2 Stunden nach der Mahlzeit, und, wie geschrieben, sollten wir schauen, dass wir nicht über 160 kommen.
Mein Diab. ist seit letzten Silvester bekannt, ich kam mit einem Wert von 516 ins Krankenhaus, wurde eingestellt mit Metformin (2 x 500) und Jardiance und einmal täglich Langzeitinsulin und jeweils Mahlzeiteninsulin. Mein Langzeitwert war im KH 12,5. Nach einem viertel Jahr konnte ich das Insulin in die Ecke werfen und mein Diab. meinte, ich solle 3 x 500er Metformin nehmen. Da war mein Langzeitwert 7,5. Im Sommer dann 5,5, jetzt 5,6. Abgenommen habe ich 17 kg und kämpfe inzwischen, dass ich nicht mehr weiter zunehme.
Ich habe meine Ernährung umgestellt, esse viel Gemüse, weißes Fleisch und weiße Wurst und keine Süßigkeiten, wenige Kohlehydrate und wenn, dann nur Vollkornprodukte. Und mir geht es gut dabei. Ich denke, wenn Du Deine Ernährung gemäß Deiner Diab.erkrankung anpasst, kannst Du auch irgendwann Deine Metformin reduzieren. Das alles braucht aber seine Zeit. Hast Du nicht die Möglichkeit, an einer Diab.Schulung teilzunehmen? Das dort gelernte war für mich sehr wertvoll und hat mir viel geholfen.
Gruß,
Biggi2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 29.10.2021 14:54:41 | IP (Hash): 1380645173
Hugin66 schrieb:
Ist das ein Test?
Du hast Werte, da träumen andere von!
LZW 5,0-5,3. Nach 2 Tellern Spaghetti unter 170.
Höre auf deinen Arzt.
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Typ 2 - Medikation: Siofor 1x1000 - LZW zZ 6,3 Stand 09/21 (ich arbeite weiter daran)
Tut mir leid, ich wollte hier keinen verärgern. Ich bin nur unerfahren und beschäftige mich erst jetzt richtig mit dem Thema und kenne auch niemanden aus meinem Umfeld mit Diabetes Typ2.
meine Endokrinologie empfiehlt mir trotz hba1c 5,3 Metformin 1000er Dosis (1-0-1) vermutlich wegen des PCOs.
Über Metformin habe ich im Internet eigentlich bisher Gutes gelesen.
Peter schrieb oben auch, dass eine niedrige Dosis gut für meinen Körper wäre. Ist das also kritisch, wenn ich jetzt schon 2000 Tagesdosis nehme? Belastet das denn den Körper?
Vielen Dank!
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am 29.10.2021 14:58:39 | IP (Hash): 1380645173
biggi119 schrieb:
hallo Selin,
den BZ nach 2 Stunden misst man, um zu sehen, dass er nach einem Essen nicht über 160 steigt. Erst nach 3 Stunden ist der BZ dann wieder ganz unten (wie nüchtern). Vor dem Essen wiederum sollte er in der Nähe von 100 sein. In meiner Diabetesschulung mussten wir mal eine Woche lang de Nüchternwert messen und dann 2 Stunden nach der Mahlzeit, und, wie geschrieben, sollten wir schauen, dass wir nicht über 160 kommen.
Mein Diab. ist seit letzten Silvester bekannt, ich kam mit einem Wert von 516 ins Krankenhaus, wurde eingestellt mit Metformin (2 x 500) und Jardiance und einmal täglich Langzeitinsulin und jeweils Mahlzeiteninsulin. Mein Langzeitwert war im KH 12,5. Nach einem viertel Jahr konnte ich das Insulin in die Ecke werfen und mein Diab. meinte, ich solle 3 x 500er Metformin nehmen. Da war mein Langzeitwert 7,5. Im Sommer dann 5,5, jetzt 5,6. Abgenommen habe ich 17 kg und kämpfe inzwischen, dass ich nicht mehr weiter zunehme.
Ich habe meine Ernährung umgestellt, esse viel Gemüse, weißes Fleisch und weiße Wurst und keine Süßigkeiten, wenige Kohlehydrate und wenn, dann nur Vollkornprodukte. Und mir geht es gut dabei. Ich denke, wenn Du Deine Ernährung gemäß Deiner Diab.erkrankung anpasst, kannst Du auch irgendwann Deine Metformin reduzieren. Das alles braucht aber seine Zeit. Hast Du nicht die Möglichkeit, an einer Diab.Schulung teilzunehmen? Das dort gelernte war für mich sehr wertvoll und hat mir viel geholfen.
Gruß,
Biggi
Hallo Biggi,
danke für deinen Beitrag. Wer leitet denn solch eine Schulung ein, macht das der Hausarzt?
LG -
am 29.10.2021 15:02:26 | IP (Hash): 1515891051
Selin, wieso behandelt ein Endokrinologe Diabetes? Dafür gibt es Diabetologen. Da wärst Du mit Diabetes richtig. Mir kommen die 2 x 1000 hoch vor.
Gruß,
Biggi