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  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 6
    Mitglied seit: 05.11.2021
    am 05.11.2021 06:25:07 | IP (Hash): 935550438
    Hallo!
    Habe seit 6Jahren Diabetis2, aber dies auf leichte Schulter genommen. Bin im Diabetis Langzeit-
    programm. Bedeutet alle 3Monate Blutabnahme, da kam noch 2019 Darmkrebs entfernung
    dazu. Habe ca 19KG Übergewicht, seit Oktober ist mir richtig bewusst wie gefährlich ich
    überhaupt Lebe. Habe mir Ergometer und kleine Gewichte 2,5KG und Gymnastik Bänder gekauft.
    Als erstes habe ich mir Personenwaage mit Analyse gekauft. Auf Zucker verzichte ich total,
    ab und zu mal Süßigkeiten im Monat 1mal. Von Oktober bis heute ca 5KG Gewicht verloren.
    Ziel ist es in 29Tagen, Gewicht auf 80KG zu reduzieren. Dazu mache ich nicht nur übungen,
    sondern viel Bewegen mache Spaziergang wenn Wetter es zulässt von 2,5KM täglich.
    Manchmal auch morgens und Abends,
    Mein Medikamentenplan für Diabetis2 sieht folgendermaßen aus.
    1/ Metforim Lich 1000mg
    2/ Candesartan12,5mg 98Tabl.
    3/ Janumet 1000mg 100Filmtabletten
    4/ Lercanidipin 20mg 100Filmtabletten
    5/ Rosuvastatin 20mg 98 Filmtabletten.
    Meine Langzeitwerte für Zucker liegt zur Zeit bei 7,7 Tendenz fallend.
    Ärztin möchte dies unter 6,5 bekommen.
    Bin froh dass es dieses Forum gibt, damit man Themen besprechen kann.

    Rempi1953
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    Mitglied seit: 18.11.2020
    am 05.11.2021 07:16:47 | IP (Hash): 1040372874
    Hallo Rempi,

    wünsche dir weiterhin viel Erfolg. 5kg weniger ist schon was und das in einem Monat!

    Der Langzeitwert von 6,5 ist das offiziell empfohlene Zielwert für Typ2.

    Die Erfahrung vieler zeigt jedoch das bei einem Langzeitwert von ~ 6,5 die Erkrankung in den meisten Fällen weiter fortschreitet. Das heißt man braucht im Laufe der Jahre immer mehr Medikamente und irgendwann dann auch Insulin um diesen Wert zu halten.

    Viele hier, incl. mir, streben daher Werte an die Näher dran sind am Blutzuckerverlauf eines Gesunden.

    Der Langzeitwert liegt dann eher so bei +/- 5,5

    Eine Garantie gibt es damit trotzdem nicht aber die Chance ist gut das die Erkrankung dann über einen Langzeitraum konstant bleibt und sich vielleicht sogar etwas verbessert. Also die Medikamentendosis konstant bleibt oder man sogar etwas reduzieren kann.

    Dazu reicht es aber leider nicht nur auf Zucker zu verzichten, dazu muss man alle Kohlenhydrate im Auge behalten. Also auch Brot, Nudeln, Kartoffeln, Reis usw.
    Die Reduzierung von KH hilft übrigens auch enorm beim Abnehmen!

    Hier im Forum findest du sehr viele Informationen dazu wenn du dich dafür interessierst.

    Gruß Tobias
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    Mitglied seit: 05.11.2021
    am 05.11.2021 08:10:14 | IP (Hash): 935550438
    Hallo Turbotobi!
    Danke für Antwort, Reduzierung Essenumstellung alles in Absprache nur mit Arzt. Wäre froh
    wenn ich erst eimal unter 7 käme. Da müßte man eisern mithelfen, dass man die Werte
    halten kann. Verzichte total auf Cola uns andere nur Mineralwasser, viel Gemüse. Genau
    was Du sagst mehr Medikamenten möchte ich auf keinem Fall. Falls nötig werde ich auf
    noch mehr verzichten. Möchte Dir nur Fall schildern wie man es nicht machen sollte.
    Nachbarin spritzte sich Insulin. Mit Denkweiße alles ok jetzt bin ich sicher auf Kuchen.
    Alle warnungen vom Arzt ignoriert, weite kuchen und noch nachmittags. Dann
    mit Notruf ins Krankenhaus, rechtes Bein amputiert. Wieder zu hause kuchen essen
    ging weiter, jetzt anderes Bein amputiert. So möchte ich nicht enden, dann lieber
    Frei Tot. Ich kann dies nicht sehen, seit dieser Zeit kein Besuch mehr von mir. Dies
    ist eine Brutale Abschreckung wenn man auf Gesundheit keinen Wert mehr legt.

    Andreas
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    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 05.11.2021 08:25:33 | IP (Hash): 1169570213
    Rempi1953 schrieb:
    So möchte ich nicht enden, dann lieber Frei Tot.

    Hallo Andreas,

    wenn du nicht so enden willst, dann solltest du die Diabetesmedikamente nicht in Bausch und Bogen ablehnen.

    Es ist richtig und wichtig, erst einmal alles zu unternehmen, um den BZ möglichst gesund zu halten. Die Möglichkeiten sind aber bei vielen auch begrenzt. Ich glaube kaum, dass du es mit weiterem Verzicht auf irgend etwas schaffst, von deinem 7er HbA1c auf die wünschenswerten 6% zu kommen. Deshalb wäre die Ergänzung mit Medikamenten für dich sehr sinnvoll.

    Mit dem HbA1c um die 7% wird sich dein Diabetes erfahrungsgemäß immer weiter verschärfen, so dass du - wenn du möglichst gesund überleben willst - langfristig sowieso nicht ohne weitere Diabetesmedikamente auskommst. Warum suchst du dann nicht lieber gleich die medikamentöse Unterstützung und versuchst die Verschärfung deines Diabetes zu verhindern oder zumindest stark zu varlangsamen?

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 05.11.2021 08:25:53. Grund: BBCodes
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    am 05.11.2021 09:04:26 | IP (Hash): 1040372874
    Rainer schrieb:
    Rempi1953 schrieb:
    So möchte ich nicht enden, dann lieber Frei Tot.

    Hallo Andreas,

    wenn du nicht so enden willst, dann solltest du die Diabetesmedikamente nicht in Bausch und Bogen ablehnen.

    Es ist richtig und wichtig, erst einmal alles zu unternehmen, um den BZ möglichst gesund zu halten. Die Möglichkeiten sind aber bei vielen auch begrenzt. Ich glaube kaum, dass du es mit weiterem Verzicht auf irgend etwas schaffst, von deinem 7er HbA1c auf die wünschenswerten 6% zu kommen. Deshalb wäre die Ergänzung mit Medikamenten für dich sehr sinnvoll.




    Von einer grundsätzlichen Ablehnung konnte ich da nix lesen, nur den Wunsch nach Möglichkeit nicht noch mehr Medikamente zu brauchen.

    Andreas nimmt ja schon einige Medikamente und das muss er natürlich auch weiterhin tun!

    Wenn es ihm aber gelingt seinen BZ Verlauf zu verbessern gibt es die Chance das es nicht noch mehr werden. Und es gibt ja auch durchaus fälle bei denen man die Medikamente auch wieder etwas reduzieren kann.
    Von komplett absetzen war keinesfalls die Rede!

    Gruß Tobias

     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 05.11.2021 09:39:41 | IP (Hash): 1854291739
    Rempi1953 schrieb:
    Möchte Dir nur Fall schildern wie man es nicht machen sollte.
    Nachbarin spritzte sich Insulin. Mit Denkweiße alles ok jetzt bin ich sicher auf Kuchen.
    Alle warnungen vom Arzt ignoriert, weite kuchen und noch nachmittags. Dann
    mit Notruf ins Krankenhaus, rechtes Bein amputiert. Wieder zu hause kuchen essen
    ging weiter, jetzt anderes Bein amputiert. So möchte ich nicht enden, dann lieber
    Frei Tot. Ich kann dies nicht sehen, seit dieser Zeit kein Besuch mehr von mir. Dies
    ist eine Brutale Abschreckung wenn man auf Gesundheit keinen Wert mehr legt.

    Andreas


    Sorry, aber da geht was durcheinander. Denn die Beine sind nicht dem Kuchen zum Opfer gefallen, sondern dem viel höher als gesunden Blutzucker!
    Wenn die Frau Nachbarin sich mit dem Insulin und dem Kuchen ihren gesunden Blutzucker gemacht hätte (geht auch mit erstaunlich viel Kuchen und erstaunlich viel Insulin!), hätte sie heute noch beide Beine so funktionsfähig wie ohne Diabetes.

    Aber auch ohne Kuchen kann deutlich höher als gesunder BZ für appe Beine sorgen!
    Und wer nicht mit der Zeit für den gleichbleibenden BZ-Verlauf immer mehr Zuckermedis nehmen müssen will, sollte für den Langzeitzucker wenigstens um 6 sorgen, am besten noch darunter. Denn spätestens ab 6,5 ist der Typ 2 nun mal automatisch selbstverstärkend :( - Daumendrück!

    ----------------------------------------------
    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 05.11.2021 13:44:50 | IP (Hash): 935550438
    Hallo hjt_Jürgen!
    Nehme seit meiner Diabetis stets Medikamenten die mir vom Arzt verschrieben wurden.
    Da ich zu den gefärdeten Personen gehöre, würde ich meine Medikamenten nie verweigern.
    Bin vom September bei Langzeit Diabetis von 8.1 auf 7.7 gekommen, aber Ärztin ist dies noch
    zu wenig. Deshalb habe ich Trainingsprogramm erhöht, 15Min Ergometer Morgens+Abends.
    Gymnastikband wegen Halswirbelsäule, hat nichts mit Diabetis zu tuen. Habe mich vieleicht
    falsch Ausgedrückt, meinte falls ich unter 7 komme, könnte eventuell Medikamente re-
    duziert werden. Aber zur Zeit auf keinen Fall, dies ließe das Programm von Diabetis nicht
    zu. Auch bei Besserung der Werte muss ich die Medikamenten weiternrhmen. Nächster
    BZ Termin habe ich im Januar, hoffe sehr dass Werte da schon besser aussehen.

    Andreas
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    am 05.11.2021 22:25:33 | IP (Hash): 1854291739
    Rempi1953 schrieb:
    BZ Termin habe ich im Januar, hoffe sehr dass Werte da schon besser aussehen.


    Genau deswegen hab ich vor inzwischen beinahe 31 Jahren angefangen, meinen BZ selbst zu messen. Denn mit alle 3 Monate beim Dok antreten bin ich mir wie Schülerlein bei der Zeugnisausgabe vorgekommen - höchst wenig erwachsen ;(
    Was für Dich passt, kannst tatsächlich nur Du herausfinden, und zwar nach diesem bewährten Rezept https://a7582688-a1e5-4056-88a2-dfd422642832.filesusr.com/ugd/32a606_db20057cf9b5496ea94c7d7d2d6f0cde.pdf Daumendrück!

    ----------------------------------------------
    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    Mitglied seit: 06.11.2021
    am 06.11.2021 09:37:32 | IP (Hash): 935550438

    Hallo hjt_Jürgen!
    Danke ist von Dir gut gemeint, aber ich bin von Krankenkasse bei Krebsprogramm
    und Diabetisprogramm angemeldet. Auf diese beiden Krankheiten, habe ich meinen
    Schwerbehinderten Ausweiß erhalten. Durch diesen Grund bin ich an meinem Haus-
    arzt gebunden. Es geht doch nicht alleine um BZ zu messen, gehöre zu den gefärdeten
    Patienten. Alle 3Monate Blutabnahme, danach 1Tag später Gespräch mit Ärztin. Wenn es
    nur um Diabetis ginge, wäre alles einfacher für mich.

    Andreas
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    Mitglied seit: 11.02.2019
    am 06.11.2021 21:59:51 | IP (Hash): 1379967063
    Klar ist die Überwachung durch die Praxis wichtig. Aber selbst messen, was deinen Blutzucker besonders in die Höhe schießt und diese Produkte meiden, ist sehr hilfreich zusätzlich. Zudem kann man mit dem regelmäßigen Messen ungefähr abschätzen, ob der Blutzucker sich bessert, gleich bleibt oder sich verschlechtert und kann dann notfalls eher dagegen steuern, als wenn man bis zu seinem Quartalstermin abwartet.
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