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Diabetes bei meiner Mutter

  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 24.11.2021
    am 24.11.2021 04:14:42 | IP (Hash): 1920664230
    Hallo Leute,
    Ich habe das Problem das meine Mutter (62) Diabetes Typ2 in letzter Zeit sehr häufig unterzucker hat.. früher hat sie immer selbständig was gegessen oder getrunken aber die letzten Wochen muss ständig der Rettungsdienst kommen weil Nachnarn mich anrufen das meine Mutter unterzucker hat und rum schreit. Ich kann sie nicht immer jede Minute beobachten da ich nicht bei ihr wohne. Ich weiß einfach nicht mehr weiter was kann dich da tun... langsam hab ich keine Kraft mehr dafür... ich vermute das wenn ihr Zucker nur minimal zu hoch ist das sie dann spritzt aber dann nichts mehr isst.
    Hat jemand Tips?
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    am 24.11.2021 08:35:30 | IP (Hash): 1040372874
    Hi,

    so hart es klingt wenn sie gar nicht mehr richtig mitmachen will (oder kann) hilft nur ein Umzug in betreutes Wohnen etc.

    Vielleicht kannst du mit ihr reden das sie neue weniger strenge Regeln akzeptiert, also höhere BZ Grenzwerte und weniger Insulin, lieber einen höheren BZ Verlauf in kauf nehmen als potentiell gefährlichere Unterzuckerrungen.

    Aber wie gesagt das geht halt nur wenn sie noch in der Lage und Willens ist.
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    am 24.11.2021 09:59:28 | IP (Hash): 1652519281
    Was sagt sie denn selbst, warum sie jetzt nicht mehr rechtzeitig nen Happen isst?

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 24.11.2021 10:16:15 | IP (Hash): 1515088327
    Also, 62 ist kein Alter, in dem man seinen Diabetes nicht mehr selbst managen kann, geschweige denn für ein Pflegeheim.

    Mein Rat: Suche eine gute diabetische Schwerpunktpraxis und gehe da mit deiner Mutter gemeinsam hin. Ein Diabetologe sollte in der Lage sein, mit euch gemeinsam eine passende Behandlung zu finden. Vielleicht musst du sie dann ein paar Tage engmaschig betreuen, damit sie in einen für sie gangbaren Rythmus kommt.

    Alles Gute!
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    am 24.11.2021 11:01:35 | IP (Hash): 1515891051
    Mit 62 ins betreute Wohnen? Aber hallo. Ich denke, da ist nicht nur eine diabetologische Praxis gefragt, sondern auch ein guter Hausarzt. Ich glaube, dass da mehr dahinter steckt und die Frau gründlich untersucht werden sollte.

    Gruß,
    Biggi
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    am 24.11.2021 11:45:25 | IP (Hash): 1040372874
    Meine Tante ist leider kürzlich mit ende 60 verstorben, an Typ 1 Diabetes bzw. den diversen Folgeerkrankungen die bei schlechter Behandlung des Typ 1 zwangsläufig entstehen.

    Sie hatte durch diverse Schicksalsschläge in den letzten Jahren einfach keinen Lebensmut mehr und war schon seit einiger Zeit im betreuten Wohnen, ihre Kinder haben zwar vieles versuchst aber wenn man selbst Berufstätig ist und eine Familie hat kann man sich eben nicht so um einen Angehörigen kümmern wie es manchmal nötig wäre.

    Mit 62 stehen heute viele ja noch voll im Leben, Selbstverständlich ist es aber nicht. Es kann durchaus Gründe geben die eine umfassende Betreuung erfordern zumindest in Sachen Diabetes.

    Wenn die Dame noch Fit ist und einfach nur Schludrig dann kann ein Ernsthaftes Gespräch mit einem Arzt vielleicht wirklich was bewirken, aber das unschöne Erlebnis einer Unterzuckerung sollte eigentlich bei jedem der noch klar im Kopf ist dafür sorgen das man sich etwas zusammen reißt .

    Gruß Tobias
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    am 24.11.2021 11:50:43 | IP (Hash): 1515088327
    Mein herzliches Beileid Tobias.

    Aber die Mutter der TE hat ja Typ 2, da kommen bei richtiger Behandlungen Unterzuckerungen so gut wie gar nicht vor. Deshalb mein Rat, wie geschrieben.
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    am 24.11.2021 11:57:55 | IP (Hash): 1040372874
    Zuckerle schrieb:


    Aber die Mutter der TE hat ja Typ 2, da kommen bei richtiger Behandlungen Unterzuckerungen so gut wie gar nicht vor. Deshalb mein Rat, wie geschrieben.



    Natürlich kriegen die meisten mit 60-70 und weit darüber hinaus das selbst problemlos auf die Reihe.

    Aber wenn sich die Dame innerhalb von Wochen mehrfach in den Unterzucker spritzt, obwohl sie es vorher ja scheinbar im Griff hatte liegt der Verdacht nahe das es dafür einen Grund gibt.

    Und wenn man den nicht herausfindet oder beseitigt werden auch gutes Zureden von Familie und Ärzten vielleicht nicht helfen.

    Vielleicht ist es ja nur falsch verstandener Ehrgeiz vermeidlich gute Werte zu erreichen, aber es kann eben auch mehr dahinter stecken auch schon in diesem jungen Alter