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Blutzuckertagebuch

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    am 02.12.2021 08:33:10 | IP (Hash): 282066096
    Einen wunderschönen Guten Morgen, ich bräuchte Diabetiker die regelmäßig ein BZ Tagebuch führen. Könnte einfach nur Kotzen 14 Jahre Typ 1 und ohne Pumpe ausgekommen, da ich mittlerweile 3 Jobs habe und keine Kontrolle mehr habe , beschloss meine Ärztin eine Pumpe für mich zu beantragen, 1 Monat habe ich schriftlich, aber die Kasse will 3 Monate , das kann ich aber nicht mehr leisten, bin nervlich am Ende und weiß nicht weiter. Wäre schön wenn ich hier Hilfe bekomme. Danke
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    am 02.12.2021 10:54:17 | IP (Hash): 969678549
    Hallo Esmi,

    dein Arzt kann doch dein Gerät auslesen und die Werte ausdrucken...das sollte doch als Tagebuch genügen.

    Alles Gute...ääähm...und 3 Jobs wären mir auch zu viel...
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    am 02.12.2021 12:58:40 | IP (Hash): 1773268205
    Leider reicht das nicht :-(

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    am 02.12.2021 13:31:04 | IP (Hash): 224868500
    Hallo Esmi,
    ich benutze seit etwa einem 1/4 Jahr das kostenlose Programm DIABASS für meine Eintragungen.
    Das Programm habe ich hier schon ein paar Male angepriesen, wird aber wohl kaum von jemanden benutzt. Dabei wäre es genau das richtige für jeden Diabetiker.

    hier lesen und dann weiter zum Download gehen.
    https://www.diabetes-forum.de/news/details/1175/Digitales-Diabetes-Tagebuch-neue-Software-fuer-Patienten-kostenlos



    Bearbeitet von User am 02.01.2022 02:37:52. Grund: ändern
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    am 02.12.2021 16:32:29 | IP (Hash): 1913706439
    Für den Pumpenantrag braucht man schon ein sehr detailliertes Tagebuch und nicht nur ein paar Blutzuckerwert...

    Jeden Tag mindestens 4 Werte
    Was wann gegessen und warum wieviel gespritzt...?
    Wann Bewegung
    Gab es eine Erklärung für die Hypo...
    Das Tagebuch muss außerdem zum HbA1c passen...

    Notfalls aus dem "Gedächtnis" ergänzen, was im Tagebuch fehlt...

    Bearbeitet von User am 02.12.2021 19:29:30. Grund: .
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    am 02.12.2021 17:09:00 | IP (Hash): 224868500
    Das sind alles Dinge die sich bei DIABASS eintragen lassen.
    Bearbeitet von User am 02.12.2021 18:31:07. Grund: verbessern
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    am 02.12.2021 17:31:20 | IP (Hash): 558533286
    Mich würde interessieren, was fürn Hba1c für Esmi dabei rauskommen muss???

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 02.12.2021 19:44:48 | IP (Hash): 1913706439
    Helmuth schrieb:
    Das sind alles Dinge die sich bei DIABASS eintragen lassen.



    Das Problem ist ja nicht der "formale" Rahmen, sondern die fehlenden Daten für 2 Monate... Da muss man dann halt kreativ werden - evtl. unter Zuhilfenahme einer Tabellenkalkulation.

    Diabetes-Tagebuchsoftware gibt es wie Sand am Meer... und für jedes Bedürfnis.
    Ich bevorzuge zum Beispiel Nightscout mit xdrip+ und aaps, habe aber auch andere Ansprüche was die Berichte und Datenerfassung angeht.

    Ergänzung: Diabass gibt es nur für das falsche Betriebssystem - Windoof. Und ist auch nur in der Grundversion kostenlos.

    Bearbeitet von User am 02.12.2021 20:19:09. Grund: Formatierung
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    am 02.12.2021 20:21:41 | IP (Hash): 558533286
    Zur Abwechslung mal unten zu lesen anfangen ;)

    Denn das kann gar nicht bis gewaltig auf den BZ wirken
    Klar ist auch das einzutragen
    Was habe ich seitdem körperlich gemacht?
    Was habe ich wann zuletzt gemessen?
    Was habe ich wann zuletzt gespritzt
    Was habe ich wann zuletzt gegessen?
    Kann sofort eintragen und schauen
    Bauche es nur in den Vordergrund zu tappen
    Das Doc ist in meinem Handy immer offen
    20.00 mit 10 Min SEA wie viele BEs gegessen?
    19.50 jetzt welchen BZ gemessen und wie viele IEs gespritzt?
    ALLES mit Zeit notieren, was in die Futterluke geht
    Der letzte Eintrag immer oben
    Geht auch mit jeder Notizfunktion
    Bei mir ist das ein Google Doc auf dem Handy
    19.00 Da hilft schon der fortlaufende Aufschrieb
    Ich denke, bei Esmi fehlt schon der einfache fortlaufende gedankliche Zusammenhang von allen wichtigen Einflüssen auf den BZ

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    am 02.12.2021 22:26:13 | IP (Hash): 415988758
    Esmi schrieb:
    Einen wunderschönen Guten Morgen, ich bräuchte Diabetiker die regelmäßig ein BZ Tagebuch führen. Könnte einfach nur Kotzen 14 Jahre Typ 1 und ohne Pumpe ausgekommen, da ich mittlerweile 3 Jobs habe und keine Kontrolle mehr habe , beschloss meine Ärztin eine Pumpe für mich zu beantragen, 1 Monat habe ich schriftlich, aber die Kasse will 3 Monate , das kann ich aber nicht mehr leisten, bin nervlich am Ende und weiß nicht weiter. Wäre schön wenn ich hier Hilfe bekomme. Danke



    Vielleicht hilft dir dieser Gedanke, das Blutzuckertagebuch ist halt jetzt einfach eine "Fleißaufgabe", die du erbringen musst und als Lohn winkt dafür die Insulinpumpe. Meine Praxis stellt mittlerweile nur noch Anträge, wenn der Patient sein dreimonatiges Tagebuch vorlegen kann, weil auch der Patient Einsatz zeigen soll.

    Ein Monat hast du ja bereits, dann führst du jetzt einfach noch 2 Monate Tagebuch und dann wird der Antrag gestellt. In der Zwischenzeit kannst du dich zusätzlich damit beschäftigen, welches Pumpenmodell du gerne möchtest. Mittlerweile gibt es ja einige Alternativen, auch mit den loopbaren Pumpen (Medtronic 780G mit Guardian, T-slim mit Dexcom, Insight mit Diabeloop und Dexcom sowie demnächst YpsoPump und Dexcom sowie bald auch vermutlich die Kostenübernahme von Dana mit Dexcom und CamAPS fx, letzteres schon verfügbar, aber die Krankenkasse übernimmt die Kosten für CamAPS noch nicht). Falls so eine Pumpe in nähere Auswahl kommt, die mit Dexcom zusammenarbeitet, könntest du den Dexcom vorab als Probesensor testen.

    In ein Tagebuch gehören min. 4 Blutzuckerwerte pro Tag, Angaben zur Insulinmenge (ggf. auch Anpassungen wegen Sport, Krankheit, etc.), verzehrte Kohlenhydrate und sonstige wichtige Ereignisse. Das Tagebuch sollte unbedingt zum Antrag für die Insulinpumpe passen. Wenn die Pumpe wegen nächtlichen Hypos beantragt wird, dann aber keine nächtlichen Hypos in drei Monaten vorliegen.. wenn die Pumpe wegen Sportproblemen beantragt wird, sollte detailliert die Bewegung und Massnahmen aufgezeigt werden, etc.
    Generell dient das Tagebuch dafür, der Krankenkasse zu beweisen, dass du das Wissen über die Diabetestherapie hast, aber deine eingeschränkten Möglichkeiten mit ICT nicht ausreichen um die Blutzuckerprobleme zu lösen.
    Ich persönlich trage in meine Tagebücher immer ein: Bewegung, Änderungen vom typischen Tagesablauf, mögliche Ursachen für hohe/tiefe Werte, Bauchschmerzen, Zyklus, Stress, geschätztes Essen vom Italiener, Lieferdienst, etc., ungewöhnlich fettreiches Essen und deshalb später Anstieg, etc.

    Wie du das Tagebuch führst, ist dir dann überlassen. Mit einem Sensor kannst du dort alle notwendigen Eintragungen machen. Mit blutigen Blutzuckermessgerät gibt es verschiedene Handyapps, ansonsten halt ein handschriftliches Tagebuch oder ein einfaches Notizbuch geht auch.

    Du wirst sehr wahrscheinlich deine Insulinpumpe erstmal nur zur Probe genehmigt bekommen. Dann musst du in der Probezeit von meist 3 Monaten weiter Tagebuch führen und dann wird nochmal von der Krankenkasse überprüft, ob die Pumpe dauerhaft genehmigt wird.
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