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93 mg/dl und doch kein *

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    am 12.12.2021 22:56:08 | IP (Hash): 1632316309
    Ein Sternchen genehmige ich mir aktuell für 70-90 mg/dl um 22 Uhr. Und damit das ein bisschen spannender wird, ist das häufig meine einzige Messung am Tag. Heute mit 44 Einheiten Insulin gesamt, gestern auch 93 mit 30 Einheiten. War auch kein Sternchen.
    Aber ich bin noch von der alten Sorte, für die’s ein Sehr Gut halt nur mit NULL Fehlern gab und nicht wie bei den Enkeln heute mit 4,5 und mit Null Fehlern ne 1+. - Vorgestern übrigens 89 mit Sternchen ;)

    Klar ist das alles mein Spiel, und das muss niemand nachmachen! Es ist meine Art, mich in meiner Spur zu halten.
    Mit dem Messen bei jedem Essen wollte das schon deswegen zuletzt immer seltener gelingen, weil’s langweilig war, immer praktisch die gleichen Werte zu messen und einzutragen. Wenn ich dann mal 3 Stunden nach einem Essen plötzlich einen außerirdischen Wert sah, hat mich das natürlich schockiert. Und dann ergab intensiveres Hirnen in aller Regel, was ich passend für außerirdisch zwar einverleibt, aber nicht gespritzt hatte.

    Also musste ich mir was einfallen lassen, womit ich mich weiter zuverlässig in meiner Spur halten kann. Angefangen hab ich damit vor CoVi. Da war ich schon bei der Stichprobe nur noch alle 3 Tage um 22.00 Uhr. Mit CoVi bin ich dann wieder zu täglich zurück, weil ein sehr gutes Zeichen für eine Infektion mein zum rapiden Anstieg neigender BZ ist, und den wollte ich nicht gerne erstmal 2 Tage mit mir rumschleppen.
    Und dann bin ich ja auch viel zu neugierig und will möglichst früh mitkriegen, wenn so komische Viren in mir andocken ;)

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 13.12.2021 15:30:01 | IP (Hash): 256553056
    Gut, ich hatte gestern 4 Messungen.
    NBZ 137mg/dL
    3 Stunden nach einem sehr späten Frühstück 80mg/dL
    1 Stunde nach 2 Scheiben KRAFT KERNI mit Leberwurst
    4 hartgekochte Eier
    1 Apfel und 5 Walnüsse 134mg/dL
    und 70 Minuten danach 114mg/dL
    Ein * muss nicht unbedingt sein, ich will nur das ich nüchtern unter
    100 komme, damit ich das Metformin reduzieren kann.
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    am 13.12.2021 16:36:46 | IP (Hash): 1478467049
    Super Jürgen
    Du bist für mich der maradonna des Diabetes, ich glaube weltweitgibt es niemand anderen auf diesem Niveau...weiter so

    hjt_Jürgen schrieb:
    Ein Sternchen genehmige ich mir aktuell für 70-90 mg/dl um 22 Uhr. Und damit das ein bisschen spannender wird, ist das häufig meine einzige Messung am Tag. Heute mit 44 Einheiten Insulin gesamt, gestern auch 93 mit 30 Einheiten. War auch kein Sternchen.
    Aber ich bin noch von der alten Sorte, für die’s ein Sehr Gut halt nur mit NULL Fehlern gab und nicht wie bei den Enkeln heute mit 4,5 und mit Null Fehlern ne 1+. - Vorgestern übrigens 89 mit Sternchen ;)

    Klar ist das alles mein Spiel, und das muss niemand nachmachen! Es ist meine Art, mich in meiner Spur zu halten.
    Mit dem Messen bei jedem Essen wollte das schon deswegen zuletzt immer seltener gelingen, weil’s langweilig war, immer praktisch die gleichen Werte zu messen und einzutragen. Wenn ich dann mal 3 Stunden nach einem Essen plötzlich einen außerirdischen Wert sah, hat mich das natürlich schockiert. Und dann ergab intensiveres Hirnen in aller Regel, was ich passend für außerirdisch zwar einverleibt, aber nicht gespritzt hatte.

    Also musste ich mir was einfallen lassen, womit ich mich weiter zuverlässig in meiner Spur halten kann. Angefangen hab ich damit vor CoVi. Da war ich schon bei der Stichprobe nur noch alle 3 Tage um 22.00 Uhr. Mit CoVi bin ich dann wieder zu täglich zurück, weil ein sehr gutes Zeichen für eine Infektion mein zum rapiden Anstieg neigender BZ ist, und den wollte ich nicht gerne erstmal 2 Tage mit mir rumschleppen.
    Und dann bin ich ja auch viel zu neugierig und will möglichst früh mitkriegen, wenn so komische Viren in mir andocken ;)

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    am 13.12.2021 16:42:51 | IP (Hash): 1053701217
    Deine 80 3 Stunden nach dem Frühstück würden mich an Deiner Stelle mal 14 Tage Leberentfettung versuchen lassen. Um 600 kcal pro Tag, am einfachsten morgens+mittags+abends 1 Becher Formula plus irgendwas an Salat mit zusammen nicht mehr als 200 kcal Tag.
    Bis zu meiner Leberentfettung bin ich immer mit 140-160 in den Tag gestartet, auch wenn ich 4 Stunden nach dem letzten Essen mit 85 ins Bett gegangen war. Seitdem stehe ich dann auch mit 80-90 um 7 oder 8 Uhr auf, und die kann ich auch dann noch messen, wenn ich erst um 10 frühstücke.

    Heißt nicht, dass das bei Dir auch funktionieren MUSS, aber wenn Du's mal machen würdest, könnte es :)

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    am 13.12.2021 20:52:32 | IP (Hash): 256553056
    Guten abend Jürgen,
    an sowas denke ich auch. Irgendwo ist noch Fett, das muss weg.
    Ich bin erstmal so einigermaßen mit den Tagesblutzuckerspiegel
    zufrieden, und versuche unter 140mg/dL zu bleiben.
    Bis jetzt habe ich nur die Diagnose: Diabetes mellitus.
    Ich möchte mich und meine Organe genauer untersuchen lassen,
    bekomme aber keinen Kontakt mit der Schwerpunktpraxis und
    keine Antwort auf die E-Mails. Ich kann jetzt nur noch persönlich
    mal fragen ob die Diabetologen Zeit für mich haben.
    Fasten ist mir im Moment noch zu hart, ich muss etwas essen,
    weil ich nicht mehr Muskeln verlieren will, und zusammenbrechen
    will ich auf garkeinen Fall.
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    am 13.12.2021 21:36:19 | IP (Hash): 1053701217
    Du wirst einen normalen Checkup kriegen: Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine Schäden von Diabetes. Aber auch keinen organischen Hinweis darauf, wo der T2 herkommt. Sowas kennt unsere Medizin bis heute noch nicht wirklich.
    Behandlungsmäßig machst Du alles richtig, wie Deine BZ-Werte zeigen. Nach allgemeiner Diabetologiesicht müssen die nicht besser, sondern können auch gern locker wieder schlechter. Geht am einfachsten, wenn Du wieder mehr über 100 zwischen den Mahlzeiten zulässt und ein bisschen häufiger über 140 ;)

    Dass die Leber infolge Fehlsteuerung durch Fetteinlagerungen, die da nicht hingehören, sondern in die Schwimmhilfen, falsch zuviel Glukose ausgeben kann, haben zwar alle Diabetologen irgendwie seit 2012 in irgendnem Zettelkasten https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/dme.12039
    setzen davon aber bislang praktisch NICHTS in die Praxis hier in D um.

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    Bearbeitet von User am 13.12.2021 21:39:29. Grund: .
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    am 14.12.2021 20:58:55 | IP (Hash): 1638405938
    Entweder du belügst dich selbst oder ein (insulinpflichtiger) Typ2 ist so viel leichter zu händeln als ein Typ1.

    Es gibt so viele Einflüsse auf den Blutzucker:
    - Stress
    - schlecht geschlafen/Alpträume
    - früher/später aufgestanden
    - mehr/weniger Bewegung
    - Krankheit
    - schlechte Spritzstelle
    - Rezeptor up/down Regulierung
    - Temporäre Resistenzen bei bereits leicht erhöhten Werten...

    Wie willst du dabei die exakte Insulindosis bestimmen, wenn sich die Insulindosis immer aus aktuellen Blutzucker und gegessener Mahlzeit zusammensetzt. Ohne zu messen, weißt du das doch gar nicht und kannst nicht korrigieren. Ich muss auch den SEA am gemessenen Blutzuckerwert anpassen. Auch das geht ohne Blutzuckerwert nicht.

    Das es langweilig sein kann, immer nach 3 Std. nach der Mahlzeit zu messen, kann ich verstehen.
    Aber vor einer Mahlzeit und dem Insulinspritzen sollte es definitiv dazugehören. Wenn du bereits niedrig bist, es aber noch nicht merkst und dann spritzt und deinen normalen SEA einhälst, unterzuckerst du am Ende richtig.

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    am 14.12.2021 22:27:22 | IP (Hash): 2055139021
    July95 schrieb:
    Entweder du belügst dich selbst oder ein (insulinpflichtiger) Typ2 ist so viel leichter zu händeln als ein Typ1.


    Vielleicht finden wir ein bisschen davon zusammen raus?

    In den Jahren mit HbA1c 7und und 140-160 IEs gesamt am Tag hätte ich praktisch genauso geschrieben wie Du hier. Weiter runter geht nur mit wenigstens einer Hypo am Tag, zwar nicht Licht aus, aber mieses Gefühl für 2-3 Stunden, hab ich damals meinem T1 Arbeitskollegen häufig genug geantwortet, wenn der mich zum völlig gesunden BZ-Verlauf überreden wollte, nach heutigem Verständnis zu TIR 100% mit 80% davon im Bereich bis 140 mg/dl.

    Seine im Prinzip recht einfache Antwort: Ich messe immer dann, wenn der BZ tiefer sinken kann, als ich das haben will. Also z.B. am Schreibtisch 2 Stunden nach dem Spritzen, in der Werkstatt schon nach 1,5 Stunden.
    Ok, er hatte seine postprandialen Schreibtisch- und Werkstatt-Kurven Xmal in 10-Minuten-Schritten gepiekst (damals gabs noch kein Libre) und wusste von daher, um welchen Testwert herum zu welcher Zeit in welcher Höhe er den Auslauf in seinem Zielbereich erwarten konnte. Und bei niedriger als erwartet und gewünscht, war das der Anlass für den passenden(!) zusätzlichen Happen rechtzeitig ÜBER der Hypogrenze zum waagerechten Kurvenauslauf im Zielbereich vor der nächsten Mahlzeit.

    Natürlich hab ich damals nicht auf einen Schlag aufgehört, vor dem Essen zu messen. Und natürlich hab ich viel mit Essenseinflüssen zu kämpfen gehabt, bis mir aus meinen Protokollen klar wurde, dass mein BZ auf 12 Gramm KH von einer Sorte wie auf 1 BE reagieren konnte, auf 12 Gramm KH von einer anderen Sorte wie auf 0,5 BE und auf 12 Gramm KH von einer weiteren wie auf 1,5 BE.
    Vor da an hab ich nicht mehr auf BEs umgerechnet, sondern immer aufgeschrieben, wieviel etwa von was konkret. Damit wurden im postprandialen Verlauf nach und nach immer weniger Korrekturen fällig, und ich konnte den recht flüssig ohne jedes Hyporisiko von 100-120 auf 70-90 absenken. Und mit Auslauf von der vorhergehenden Mahlzeit um 70-90 mit Toleranzrand ist ne Messung vor der dann anstehenden wirklich über. Zumal Messen ja fachoffiziell mit dem Schutz vor Hypo begründet wird! Und wann könnte der passender funktionieren, als NACH Spritzen und Essen wirklich zeitnah rechtzeitig VOR ihrem möglichen Eintritt?

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    Bearbeitet von User am 15.12.2021 10:57:14. Grund: .
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    am 16.12.2021 13:04:06 | IP (Hash): 154167451
    Deine Antwort geht kaum auf meine Frage ein.

    Dass man es schafft, genau die Insulinmenge zu bestimmen, die man für eine jeweilige Mahlzeit braucht, um wieder nach 3 Std. wieder am Ausgangswert anzukommen, glaube ich sofort. Jedoch nur, wenn der Wert vorher im Zielbereich lag. Startest du mit 90 zu essen und machst dein dir bekanntes Vorgehen (SEA, Insulinmenge, ...) wird es funktionieren. Bist du allerdings vorab bei 50-60 brauchst du weniger Insulin, bist du vorab bei 200 brauchst du deutlich mehr Insulin. Ohne vorab den Blutzucker zu messen, kannst du nicht wissen, wie viel du genau brauchst.
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    am 16.12.2021 14:24:42 | IP (Hash): 1669883219
    July95 schrieb:
    Deine Antwort geht kaum auf meine Frage ein.


    Doch, genau, und das schreibst Du hier doch sogar selbst:
    July95 schrieb:
    Dass man es schafft, genau die Insulinmenge zu bestimmen, die man für eine jeweilige Mahlzeit braucht, um wieder nach 3 Std. wieder am Ausgangswert anzukommen, glaube ich sofort. Jedoch nur, wenn der Wert vorher im Zielbereich lag. Startest du mit 90 zu essen und machst dein dir bekanntes Vorgehen (SEA, Insulinmenge, ...) wird es funktionieren.


    Was dann folgt, stimmt zwar, aber ist doch im Zusammenhang völlig unlogisch:
    July95 schrieb:
    Bist du allerdings vorab bei 50-60 brauchst du weniger Insulin, bist du vorab bei 200 brauchst du deutlich mehr Insulin. Ohne vorab den Blutzucker zu messen, kannst du nicht wissen, wie viel du genau brauchst.


    Im Zusammenhang bin ich doch um 3 Stunden nach dem Essen im Zielbereich angekommen, wie meine Messung bestätigt hat, und es besteht kein Grund zu der Annahme, dass sich am Verlauf in der 1 Stunde bis 2 bis zum nächsten Essen daran grundlegend etwas ändert, jedenfalls nicht bei mir.
    Zeigt Dein Libre bei Dir im postabsorptiven Bereich denn tatsächlich Veränderungen in der Größenordnung von 50-60 bis 200 gegenüber dem postprandialen Auslauf?

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    Bearbeitet von User am 16.12.2021 14:28:53. Grund: .
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    am 20.12.2021 00:30:19 | IP (Hash): 652401798
    Du weißt ja schon nicht, mit welchen Wert du früh aufstehst, wenn du nur abends einmalig misst.
    Wenn ich bspw. einen Alptraum hatte oder schlecht geschlafen habe oder Bauchschmerzen hatte oder andere Einschlaf/Aufstehzeiten hatte oder oder stehe ich häufig mit 200+ auf, bzw. korrigiere schon in der Nacht. Das kannst du ja nicht wissen ohne Messung.

    Bei mir kommt es gut vor, dass ich innerhalb 2-3 Stunden ohne wirksames Insulin auch mal +-60mg/dl vorkommen. Erst gestern war bspw. 3 Stunden nach der letzten Mahlzeit mein Blutzucker bei ca. 100, dann ist er runter gegangen bis 85 um dann vor der nächsten Mahlzeit bei 140 steigend zu sein. Eine glatte Linie gibt es da nur selten, außer man macht wirklich einen extremen Basalratentest ohne Bewegung, ohne Stress, nur mit Fernsehschauen am Sofa und selbst da sind Schwankungen +-20mg/dl vor.

    Du sagst, du strebst eine normnahe Einstellung an. Dann müsste es dich doch sehr interessieren, ob du jetzt vor dem Essen bei 80 bist und keine Korrektur durchführen musst oder bei 120-160 bist und dort korrigieren solltest.
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    am 20.12.2021 01:23:54 | IP (Hash): 230994328
    Für mich ist das sowieso alles unglaubwürdig was unser Frikadellen-Bäcker da schreibt.
    Wer hier vorgibt am Tage 44 Einheiten Insulin zu spritzen und angeblich einen LZW von 5,5 hat, der lügt.
    Ohnehin sehe ich inzwischen viele seiner Beiträge als überflüssig und sinnlos an, da kann sich der
    Foren-Opa noch so viele Mühe geben uns sein großartiges Wissen zu vermitteln.




    ...................................................................................................................................................
    Meine Methode hält auch deinen Blutzucker in Schach:
    https://www.diabetes-forum.de/forum/topic/15591/Fasten-gute-BZ-Werte
    ............................................................................................................................................
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    am 20.12.2021 10:46:47 | IP (Hash): 914084616
    Helmuth schrieb:

    Wer hier vorgibt am Tage 44 Einheiten Insulin zu spritzen und angeblich einen LZW von 5,5 hat, der lügt.
    ......



    Hallo Helmuth,
    will dich wirklich nicht ärgern oder provozieren. Aber warum kann das nicht sein?
    Zuviel Insulin, zuwenig Insulin?

    Ich komme auf 60 bis 70 Einheiten Insulin pro Tag, esse aber wahrscheinlich auch mehr Kohlenhydrate und bewege mich weniger als Jürgen - Schreibtischjob im Homeoffice - und meine letzten HbA1c-Werte waren 5,5%, 5.4% und 5,1%.

    Ich messe auch nur einmal pro Tag meinen Blutzucker, allerdings ca. 288 mal am Tag meinen Gewebezucker (CGMS) ;)
    Bearbeitet von User am 20.12.2021 10:51:12. Grund: -
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    am 20.12.2021 19:42:30 | IP (Hash): 1076947025
    Hallo Heike,
    nein, du verärgerst mich nicht und gut das du sagst wie es sich mit deiner Spritzerei verhält.
    Wenn ich es richtig mitbekommen habe dann hast du so eine Pumpe die das übernimmt.
    Die Provokation kommt von unseren Frikadellen-Bäcker, so nenne ich ihn jetzt immer, mit seinem Inhalt des Beitrags.
    Nach dem Motto "ich bin der beste, ich kann alles" wird hier ein Blödsinn geschrieben wie etwa -damit das etwas spannender wird- immer den selben Wert zu messen ist mir zu langweilig-, und das ist mein Spiel- lässt doch ein paar Zweifel aufkommen.
    Ja, ich bin sogar in der Lage abzuschätzen wie der BZ ist und spritze dann auf Verdacht.
    Das hat ja auch July schon bemängelt.
    .........................................................................................................
    Ich hole jetzt mal etwas weiter aus was das Insulin betrifft.
    Das Insulin ist ein hochwirksames Gift das Menschen ohne Diabetes schnell töten kann.
    Bekannt ist, das einer der 2 Erfinder des Insulin aus Habgier seine eigene Mutter damit getötet hat.
    Es hat ungefähr 3 Jahre gedauert bis man herausgefunden hat wie Insulin nachweisbar ist.
    Und für die, die es noch nicht wissen, unter Ärzten gilt Insulin als Geheimmittel für einen schmerzlosen Tod.
    Um auf deine Menge von 60-70 Einheiten einzugehen muss ich meinen Pen zu Hilfe nehmen.
    Dieser Pen hat 100 Einheiten Insulin bei einer Menge von 3ml.
    Bei 70 Einheiten beträgt die entnommene Menge 2,1 ml, und das ist ein voller Teelöffel.
    Fülle den Löffel mal mit Wasser auf und du wirst sehen das es doch schon eine Menge Insulin wäre.
    Es gibt Berichte von Pflegepersonal die nicht nur versucht haben alte Menschen mit Insulin zu toten,
    oder auch getötet haben.
    Hier mal 2 Beispiele, einer davon vom Oktober 2021:

    https://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/ruhrgebiet-aktuell/hagen-mit-pflege-ueberfordert-frau-spritzte-ehemann-ueberdosis-insulin-77865172.bild.html

    https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/pflegebeduerftige-patienten-getoetet-hilfspfleger-wegen-morden-mit-insulinspritze-angeklagt/24169600.html

    ......................................................................................................................
    Bei vielen User war zu lesen das die, ebenso wie auch ich, von der Spritzerei oder Medikamenten loskommen wollen. Nach dem ich nach Ratschlägen meine Ernährung geändert habe, und eigene Versuche zur Verbesserung unternommen habe, habe ich in den letzten 14 Tagen nur 1X Insulin gespritzt und das auch nur zur Vorsicht.
    Wenn jemand so viel Insulin spritzt dann stimmt da etwas nicht. Es geht ja nicht darum den Arzt zu zeigen wie gut der LZW ist, sondern darum seinen Blutzucker in Griff zu bekommen. Der LZW dagegen ist meiner Meinung nach nur eine Begleiterscheinung.









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    am 20.12.2021 19:58:24 | IP (Hash): 295483486
    HeikeOV schrieb:
    Aber warum kann das nicht sein?
    Zuviel Insulin, zuwenig Insulin?


    Neenee, schon passend Insulin. Also nach Möglichkeit immer genau soviel, wie ich jeweils gerade für meinen BZ-Verlauf im gesunden Rahmen brauche. Gibt übrigens mit Doc Bernstein einen uralt Typ 1, der seinen BZ im völlig gesunden Rahmen steuert, fast so lange, wie er den selbst messen kann. Der steht dafür sogar auf möglichst kleine bis keine postprandialen Spitzen, und das mit Humaninsulin! Scheint ihm bislang ganz gut bekommen zu sein http://www.diabetes-book.com/bernstein-life-with-diabetes/ Nein, keine Reklame zum Buchkaufen, denn einen guten Eindruck vom Inhalt und Sinn bekommt man da einfach mit dem Blick ins Buch beim Amazon.

    Aber auf seine Art hat Helmuth doch auch recht: Die fachoffizielle Medizin weist bis heute mit keinem Satz auf die Möglichkeit hin, mit dem BZ im gesunden Rahmen sehr viel weniger Medikation (bis sogar keiner bei T 2) brauchen zu können, als mit den behandlungsmäßig angestrebten HbA1c um 7 für ein gleiches Bewegungs- und Essverhaltens-Profil bei vergleichbaren Menschen mit Diabetes. Stattdessen brauchen wir, wenn wir einmal damit angefangen haben, der Progredienz unserer Krankheit folgend immer mehr davon. Bei 200-300 Einheiten gesamt pro Tag sind die paar, die aus meinem damaligen Anfangskreis noch übrig sind, und alle inzwischen bei HbA1cs von 8-10.

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    am 21.12.2021 06:46:53 | IP (Hash): 1918501478
    ich muss noch mal auf die Spritzerei eingehen.
    Wenn ich nicht irre dann hat vor kurzem Tobias geschrieben das er es durch die Ernährung geschafft hat nicht mehr spritzen zu müssen und seine Zuckerwerte im gesunden Bereich liegen.
    (sind das jetzt 50-180 ml?)
    Genau das ist auch mein Bestreben, die ich mit meinen Versuchen erreicht habe. Gut, das Essen wird sich sehr oft wiederholen, ist aber das kleinste Übel.
    Wenn ich also Mittags satt werden will, ohne auf die Menge achten zu müssen, dann darf die Nahrung nur wenige KH aufweisen. Da gibt es einige Möglichkeiten, die aber allgemein bekannt sind.
    Ich möchte morgens gerne 2 Eier und Joghurt zum Frühstück haben. Das erhöht den BZ nur gering, oder gar nicht.
    Gestern hatte der Supermarkt wieder keine Eier anzubieten, was esse ich stattdessen?
    Ich gehöre auch zu den Menschen die meistens gegen 03:00 Uhr wach werden um Wasser zu lassen.
    So wie heute, und dabei habe ich guten Hunger bemerkt.
    Statt Eier habe ich wie auch öfter Matjes-Filets und Joghurt gegessen. Das macht sich auch gut.
    Um 03:00 Uhr war der NBZ bei 170 ml und um 06:00 Uhr auf 148 ml gesunken.
    Dann denke ich natürlich auch, prima, keine Spritzerei nötig.
    Die frühere vielfache Spritzerei hat sicherlich auch an den Gefäßen Schaden genommen. Das gilt es zu verhindern.
    Da das Insulin für mich ein Gift ist, könnte ich auch sagen ich trug den Tod mit mir rum, und hatte das Glück nachts immer noch rechtzeitig aufzuwachen wenn ich heftig unterzuckert war.
    Eines Tages aber wacht man dann nicht mehr auf.
    Deshalb solltet ihr alle versuchen so wenig wie möglich Insulin spritzen zu müssen.





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    am 21.12.2021 07:53:00 | IP (Hash): 206459992
    Helmuth schrieb:

    Die frühere vielfache Spritzerei hat sicherlich auch an den Gefäßen Schaden genommen. Das gilt es zu verhindern.



    Nein, die Schäden an den Gefäßen kommen von zu hohen Blutzuckerwerten!
    Und deine Werte sind immer noch zu hoch, nicht gefährlich zu hoch, aber zu hoch.

    Helmuth schrieb:

    Da das Insulin für mich ein Gift ist, könnte ich auch sagen ich trug den Tod mit mir rum, und hatte das Glück nachts immer noch rechtzeitig aufzuwachen wenn ich heftig unterzuckert war.
    Eines Tages aber wacht man dann nicht mehr auf.
    Deshalb solltet ihr alle versuchen so wenig wie möglich Insulin spritzen zu müssen.


    Insulin ist keine Gift, sondern ein lebensnotwendiges Hormon - aber grundsätzlich kann jede Substanz zum tödlichen Gift werde - z.B. Wasser, Sauerstoff. Und du lebst noch, weil dein Körper noch genug davon selber produziert.
    Ich spritze seit inzwischen 42 Jahren Insulin und hatte in früheren Jahren einige wirklich heftige Hypglykämien - nix mit Zittern bei 70mg/dl. Daran stirbt man im Allgemeinen nicht. Man stirbt evtl. an dabei auftretenden Herzproblemen oder an den Folgen eines durch die Hypo verursachten Unfalls oder Sturzes. Todesfälle durch Hypo sind sehr selten.

    Hör bitte damit auf, deine irrationale Angst weiterzuverbreiten. Angst ist immer ein schlechter Ratgeber. Respekt dagegen wichtig...

    Jeder Mensch braucht genau die Menge Insulin, die ihn im normnahen Bereich hält.
    Das können 10IE sein aber auch 100 oder mehr. Ist sehr individuell.

    Und übrigens, bei den heute verfügbaren Insulin sind 70IE maximal 0,7ml - es gibt aber stärker konzentrierte Insuline, da ist die Menge dann entsprechend geringer.

    Und bevor hier jemand auf dumme Ideen kommt: Der Tod durch eine extreme Überdosis Insulin ist nicht sanft und friedlich. Erstmal kommt nämlich der Horrortrip einer schweren Hypoglykamie und den bekommt man noch voll mit!
    Außerdem gehen solche "Experimente" meistens schief und enden als Pflegefall.


    Bearbeitet von User am 21.12.2021 08:23:42. Grund: Ergänzung
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    am 21.12.2021 09:37:55 | IP (Hash): 1918501478
    Ich weiß jetzt nicht mehr wer das geschrieben hat, aber recht hat er, oder sie;
    Am Ende muss jede Person selber wissen wie man mit der Diabetes umgeht und mögliche Folgen liegen in der eigenen Verantwortung.
    Das soll dann auch mein Schlusssatz zu diesen Thema sein.


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    Meine Methode hält auch deinen Blutzucker in Schach:
    https://www.diabetes-forum.de/forum/topic/15591/Fasten-gute-BZ-Werte
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    am 21.12.2021 10:46:40 | IP (Hash): 159170076
    Helmuth schrieb:
    Wenn ich nicht irre dann hat vor kurzem Tobias geschrieben das er es durch die Ernährung geschafft hat nicht mehr spritzen zu müssen und seine Zuckerwerte im gesunden Bereich liegen.
    (sind das jetzt 50-180 ml?)


    Finde ich prima, und eigentlich sind wir doch da einer Meinung.

    Denn ich hab hier schon unzählige Male geschrieben, dass ich genau so in 1991 nach meiner Diagnose angefangen hab und nach nem halben Jahr völlig ohne Medis bei 70-140 war. Und dass ich der festen Überzeugung bin, dass ich heute noch keine Medis für meinen gesunden BZ bräuchte, wenn ich das von damals an durchgehalten hätte. Denn für meinen geringen Insulinbedarf heute leiste ich mir sehr viel weniger KHs, als damals in meinen gesunden BZ gepasst hatten.

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.