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"verschlafen" der Unterzuckerung, Hilfe in FfM

  • Manuela Dietrich

    Rang: Gast
    am 05.08.2008 18:49:14
    Mein Sohn 19 Jahre ist seit 10 J. Diabetiker Typ 1 und trägt seit 3 Jahren eine Pumpe. Unser größtes Problem: Seit 10 Jahren wacht er in der Nacht bei Unterzuckerungen nicht auf. In den letzten 12 Monaten 6x ,davon dann 2 x mit Notarzt. Bisher war die Familie oder später die Freundin zur Stelle. Es verläuft ganz typisch, er bekommt Krämpfe, dann hilft evtl. noch Apfelsaft od. Traubenzucker; oder er ist gar nicht mehr ansprechbar --> Notarzt.
    Nun hat er in Frankfurt am Main ein BA - Studium begonnen, ist letzte Woche nach Ff. gezogen in eine WG mit noch einem Bewohner, der natürlich keine Ahnung hat. Wir wohnen im Land Brandenburg. Am letzten WE war ich in Ff um zu helfen und ... mein Sohn bekommt morgens eine Unterzuckerung, so dass er sich alleine nicht mehr hätte helfen können.
    Was wäre passiert, wenn ich nicht da gewesen wäre? Was passiert da wirklich wenn die Pumpe immer weiter läuft? Es kann sich wohl keiner vorstellen, was ich jede Stunde für Ängste habe - dass klingt wohl nach hysterischer Mutter, aber ich weiß, dass die Sache sehr ernst ist und ich suche Hilfe für meinen Sohn.
    Gibt es in Ff eine WG oder eine Familie, die mit der Thematik vertraut ist? Er ist sonst sehr selbstständig und merkt am Tag jede Unterzuckerung und reagiert entsprechend. Als einzige Lösung habe ich über einen ambulanten Pflegedienst vom Notruftelefon erfahren - so soll er täglich einen Knopf drücken um anzuzeigen dass alles o.k. ist. Ist das die Lösung? Ich bin dankbar für jeden Lösungsansatz. Manuela (42 J.) von Manuela Dietrich
  • thomas2002

    Rang: Gast
    am 06.08.2008 07:52:18
    die asta seiner hochschule kann da ggf eher helfen.

    das kkh sachsenhausen hat eine diabetische abteilung, sollte was sein. von thomas2002
  • Zucker

    Rang: Gast
    am 06.08.2008 17:37:06
    Der ultimative Tipp:

    Das Insulin wechseln (zu tierischem Insulin)-andernfalls müßen sie damit rechnen das ihr Sohn verstirbt...
    Falls das geschieht Obduktion verlangen und den Arzt sowie die Hersteller verklagen ! von Zucker
  • Kalo

    Rang: Gast
    am 07.08.2008 02:02:36
    Auf diese Kommentare kann diese Forum verzichten

    dftt

    Gruß
    Kalo
  • Sabine Härter

    Rang: Gast
    am 07.08.2008 15:07:03
    Hallo Manuela,

    falls ich das richtig verstehe, besteht das UZ-Problem schon länger.
    Habt Ihr mal versucht herauszubekommen,
    warum dein Sohn nachts unterzuckert?
    Zuviel Bolus am Abend oder zu hohe Basis?

    Ich würde versuchen dies zuerst zu klären und vielleicht dagegen etwas tuen.
    Es ist immer besser den UZ zu verhindern als ihn zu bekämpfen.
    Es z.B. gibt auch Schulungen für uns Diabetiker, wo die Wahrnehmung für UZ neu erlernt bzw. verbessert werden kann.

    .. denn dein Sohn ist immer mal alleine oder will nicht ständig von Fremden kontrolliert werden. Mich persönlich würde das nerven.

    Gruss .. Sabine von Sabine Härter
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 07.08.2008 19:05:31
    Ab etwa 2 Stunden vor Eintritt der Hypo ist die Basalrate für diese Nachtzeit deutlich zu hoch! Zuerst aktiviert der Organismus dagegen noch Zucker aus der Leber, und wenn das nicht mehr reicht, setzt die Hypo ein. Also ab etwa 2 Stunden vor Eintreten der Hypo stündlich den BZ messen und die Basalrate so anpassen, dass z.B. 80 mg/dl nicht unterschritten werden. Schließlich ist die Pumpe dazu da, dass man zu verschiedenen Zeiten auf den verschiedenen Basalbedarf passend reagieren kann! Deswegen sollte Dein Sohn auch ne Pumpenschulung machen, in der er den Umgang richtig lernt, und nicht bloß ner sturen Einstellung folgen müssen.

    Also übertragen: nicht zuerst lernen, wie man das Blech wieder gerade biegt, sondern zuerst, wie man gar nicht erst vor den Baum fährt :-) von Jürgen