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Gestern Diabetes typ 2 festgestellt
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am 02.02.2022 00:53:19 | IP (Hash): 1243581351
Snoopy schrieb:
bei mir wurde gestern Diabetes Typ 2 festgestellt und mein Hausarzt war mir keine große Hilfe.
Kann mir jemand Tipps geben zu Büchern vielleicht, wo ich Rezepte finde und hat jemand ein Tipp für ein Brot, welches ich essen kann?
Darf ich noch ein paar Fragen stellen?
Wie war Dein HbA1c?
Wie war Dein Nüchternblutzucker?
Wie alt bist Du circa.?
Wie hoch ist Dein BMI in etwa?
Das vom Kohlenhydratanteil unproblematischste Brot ist "Eiweißbrot", das ist aber geschmacklich nicht jedermans Sache.
Der "Bestseller" unter den Ratgeberbücher für Diabetiker Typ 2 ist wohl
Volker Schmiedel: Typ-2-Diabetes - Heilung ist doch möglich!: Blutzucker ohne Medikamente wirksam senken. Da steht zwar auch alternativmedizinisches Zeugs drin, - aber insgesamt ist das Buch schon auf dem Boden der Schulmedizin, wie aus den Kapitelüberschriften klar hervorgeht.
Besser erscheint mir das Buch: Mit Diabetes Typ 2 leben für Dummies: Altersdiabetes verständlich erklärt. Die Behandlungsmöglichkeiten von Diabetes Typ 2. Unterstützung für den Alltag und das Leben mit Zucker
Bearbeitet von User am 02.02.2022 00:58:52. Grund: Ergänzung -
am 02.02.2022 09:56:01 | IP (Hash): 1515891051
Hi Hape,
ich bin inzwischen auf Wasa-Knäckebrot Vollkorn umgestiegen, ansonsten habe ich Eiweißbrötchen von Bofrost. Und die sind sehr lecker. Das Eiweißbrot aus den Supermärkten schmeckt furchtbar.
Gruß,
Biggi -
am 02.02.2022 21:11:51 | IP (Hash): 1243581351
biggi119 schrieb:
Hi Hape,
Das Eiweißbrot aus den Supermärkten schmeckt furchtbar.
Ich toaste eigentlich fast jedes Brot vor dem Essen. Ich finde, dass es den Geschmack verbessert. Auch von Eiweißbrot, das ich dann erträglich finde. -
am 02.02.2022 23:26:46 | IP (Hash): 277645003
Hallo Sonja.
Bei mir machte sich genauso mit dem Schock erstmal die Ratlosigkeit breit.
Die Diagnose war auch deshalb ein Schlag ins Gesicht, weil ich bis dato meinte, mich gesund zu ernähren.
Da lag ich aber in eingen Fragen falsch.
Was dann begann, war kein tristes, genussloses Leben, sondern eins mit ganz neuen Kräften dank der nun wirklich gesunden Ernährung.
Mein Ärztin riet mir, einfach weniger Kartoffeln und Nudeln aufschaufeln, gerne was vom Brot weglassen und bei Getreideerzeugnissen auf Vollkorn setzen. Dafür deutlich mehr Gemüse.
Die Suche nach Zuckerersatz war nach einigen Tagen vorbei, als ich mir das übersüßte abgewöhnt hatte.
Manche sagen, sie kommen mit Hafer nicht gut zurecht. Also erstmal ausprobieren:
Bei mir ist das selbstgemachte Müsli, wie es Momi weiter oben beschreibt die gründlichste und schmackhafteste Umgewöhnung.
Bearbeitet von User am 02.02.2022 23:28:24. Grund: . -
am 03.02.2022 12:39:30 | IP (Hash): 1185154740
Hallo nochmal,
ich habe mir nun ein Blutzucker Messgerät besorgt und habe gerade den nüchtern Wert gemessen 131 mg/dl. Ich bin jetzt total verunsichert, ob und was ich jetzt frühstücken darf.
Denn der Wert ist ja jetzt schon zu hoch her habe morgen einen Termin bei meinem Hausarzt und werde ihn da mit Fragen durch löchern. Ich hoffe nur, es wird nicht wie beim letzten Mal.
Ich lasse mir die Blutergebnisse mitgeben und kann sie euch mitteilen.
Viele Grüße
Sonja -
am 03.02.2022 13:16:19 | IP (Hash): 4155150
Hi,
Also ein Nüchtern Wert von 130 ist zwar so allein für sich gesehen erst mal höher als erwünscht, aber nicht sooo viel. Außerdem sollte man den Nüchtern Wert wirklich früh messen, der BZ steigt nämlich nach dem aufstehen auch gerne mal an ganz ohne das man was isst.
Aber dein Wert ist eh weit weit weg von Werten über die du dir akut sorgen machen musst. Ich hatte bei Diagnose nüchtern Werte über 300 und habe auch nix davon gewusst.
Also keine Panik, du bist scheinbar in einer frühen Phase der Erkrankung. Das heißt du kannst dich erst mal in Ruhe informieren. Du musst jetzt nix übers Knie brechen.
Außerdem kannst du jetzt wahrscheinlich mit relativ leichten Veränderungen ganz viel erreichen.
Auch wenn es schwer fällt konzentriere dich auf die positiven Punkte und nicht auf die negativen.
Gruß Tobias -
am 03.02.2022 13:57:22 | IP (Hash): 1185154740
Lieben Dank für die beruhigenden Zeilen.
Ich werd nun erstmal zu mittag etwas essen. Hähnchen Brust und Salat mit Tomaten, paprika, Mais.
Zu der Frage wie alt ich bin. Ich bin 37 Jahre alt und wiege 92 Kilo und bin 1,65 groß.
Ich war in der Reha und da hieß es, ich muss abnehmen. Dann habe ich 2 Kilo in 8 Wochen geschafft und dann kam der hohe Zucker. Er wurde nur entdeckt weil ich eine Blasenentzündung hatte und bereits Zucker im Urin war. Daraufhin wurde weiter geforscht.
Ich habe seit 8 Jahren eine Schilddrüse unterfunktion die gut medikamentös eingestellt ist.
Gibt es denn Lebensmittel die den Blutzucker senken? So wie bei Unterzuckerung das Traubenzucker?
Liebe Grüße
Sonja -
am 03.02.2022 14:10:02 | IP (Hash): 77128888
Hallo Sonja,
Verunsicherung ist am Anfang ganz normal. 131 ist zwar nicht optimal, aber noch nicht besorgniserregend hoch. Versuche fürs Frühstück einfach, die Kohlenhydrate, besonders die aus Zucker und Weißmehl, einzuschränken, dann wird das schon.
Dein Hausarzt ist der, der deine Werte und die daraus folgende Therapie mit dir besprechen muss. Wenn du da nicht mit ihm klarkommst, bitte ihn um eine Überweisung zu einem Diabetologen.
Ich persönlich empfinde es als übergriffig, dass du hier bedrängt wirst, deine Wert zu posten. Deine Werte spielen für uns überhaupt keine Rolle, wir sind keine Ärzte, die anhand deiner Werte ein Therapiekonzept erstellen. Das obliegt einzig dem Arzt.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 03.02.2022 14:57:10 | IP (Hash): 1027123047
Zuckerle schrieb:
Ich persönlich empfinde es als übergriffig, dass du hier bedrängt wirst, deine Wert zu posten. Deine Werte spielen für uns überhaupt keine Rolle, wir sind keine Ärzte, die anhand deiner Werte ein Therapiekonzept erstellen. Das obliegt einzig dem Arzt.
Widerspruch, Euer Ehren:
Der Diabetes ist nicht die Krankheit des Arztes, sondern der betroffenen Person. Die sollte in Foren wie diesem wenigstens die Möglichkeiten aufgezeigt bekommen, die sie nutzen kann. Dazu informieren Ärzte aus welchen Gründen auch immer nicht umfassend. Und eine Therapieansage ohne Info zu möglichen Alternativen finde ich übergriffig, auch von einem approbierten Arzt.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 03.02.2022 16:37:18 | IP (Hash): 77128888
hjt_Jürgen schrieb:
Und eine Therapieansage ohne Info zu möglichen Alternativen finde ich übergriffig, auch von einem approbierten Arzt
sorry....da verstehe ich nicht, was du meinst...