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Psyche mit langjährigem Typ1.....

  • jumpi

    Rang: Gast
    am 22.09.2008 18:32:48
    Dat mit der Eule war gut hammy ;0)
    Recht haste!-

    Alles eine Frage der Perspektive!
    Und wenn du was nicht ändern kannst, dann kannste immer noch deine Sichtweise ändern!

    Wie es früher war, ist im Prinzip ja auch egal!
    Besser? Schlechter?? Nonsens!
    Anders- ja.
    Es ist vorbei und heute nicht mehr relevant!
    Alles Ansichtssache!
    Der Eine kriegt n Krampf beim Gedanken an Spritzen (egal wie groß/klein oder oft ausgekocht!), und der Andere haut sich die Nadeln im Schlaf rein.
    SO WHAT?
    Die "starke" Fraktion hier hat doch nur Angst davor, selber mal schwach zu werden, sonst kämen diese teilweise recht dummen Bemerkungen doch gar nicht zustande.
    Deine Mutter war vielleicht auch noch vom alten Schlag, wenn dich gewisse Bemerkungen an sie erinnern.
    Hat deine Mutter DM??
    Und wenn schon, ihr seid immer noch zwei verschiedene Typen!
    Die Probleme der Anderen sind immer einfacher, weil man nicht selber drinsteckt.

    Es ist nicht alles nur Logik, Berechnung und Kontrolle! Es gibt noch Herz und Seele!

    Nicht nur durchhalten, LEBEN nicht vergessen!

    von jumpi
  • Werner Spielmann

    Rang: Gast
    am 24.11.2008 18:33:10
    Hallo alle zusammen,

    hab seit 50 Jahren DM, leide noch immer darunter - habe schon einige Psychiater beschäftigt, bin froh dass ich das alles bis heute sehr gut überstanden habe, auch wenn ich mit der Krankheit nie zufrieden war.
    Nach jedem Unterzucker bekam/bekomme ich Vorwürfe, zu hohe Werte stören meine Familie nicht und trotzdem freue ich mich und bin dankbar, dass ich eine Familie habe. Wenn ich zurück schaue, haben mir meine Reha-s sehr viel geholfen, weil ich mich da sehr gut mit anderen austauschen konnte. Ich wünsche allen Lesern immer einen Ansprechpartner mit dem nötigen Verständnis.
  • Pitti

    Rang: Gast
    am 25.11.2008 14:43:41
    Nach jedem Unterzucker?
    Und zu hohe Werte stören nicht?
    Das klingt aber nicht nach gutem Spritzmanagement. Egal, ob es Jemanden stört oder nicht, in erster Linie ist es DEIN DM und DU bist dafür verantwortlich.
    Und ehrlich gesagt, ich würde auch meckern, wenn meine Partnerin öfter in sich zusammensinkt, nur, weil sie wieder mal vielzuviel Insulin in sich reingeknallt hat, anstatt es ordentlich zu berechnen. Denn das wäre für mich jedes Mal ein Riesenschock! von Pitti
  • Fuchs

    Rang: Gast
    am 02.12.2008 17:29:26
    Hallo,

    und dennoch hat Marie recht. Ich selbst habe meinen D. seit fast 15 Jahren, genau so lange bin ich Pumpenträger.

    Ehrlich, ich habe NIE schlechte Erfahrungen bei anderen Leuten gemacht, ganz im Gegenteil. Neugierde und Interresse waren da eher zu beobachten.

    Am Anfang haben mir Leute gesagt, dass sich mein Leben nun ändern würde. Lachhaft. 97% meines Lebens sind wie vorher. Sehen, rechnen, spritzen - und ab und zu mal messen /korrigieren. Das wars.

    Das einzige, was mir manchmal abgeht, das ist diese ständige Konsequen des Vor- oder Nachmessens. Meine Einstellung ist dann zeitweise auch nicht mehr gut, sondern "mäßig". Aber richtig mies war es auch nicht.

    Muss ich mich jetzt schämen, weil es bei mir verhältnismäßig gut läuft?

    Ein guter Freund von mir hat MS, der war schon mit Mitte 30 im Pflegeheim und kann jetzt noch seine Augen bewegen. Ein anderer Freun starb mit Ende 20 an einem Motorradunfall und eine Bekannte sitzt öfter mal suizidgefährdet in der Geschlossenen. Und tagtäglich sterben weltweit 28.000 Kinder an Hunger und Armut.

    Fuchs