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Plötzlich kein Sättigungsgefühl mehr

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    am 14.03.2022 20:18:38 | IP (Hash): 353860082
    Mamamomi schrieb:
    Wie das Bauchfett den Blutzucker beeinflusst darüber gibt es im Übrigen nicht nur deine Theorie die behauptet es keinen Einfluss haben soll. Es gibt viele Mediziner die davon ausgehen dass die viszerale Fettzellen eigenständige Entzündungsverursacher sind was dann sehr wohl den Blutzucker in die Höhe treibt.
    Bauchfett zu reduzieren wäre demzufolge nicht nur aus ästhetischen Gründen sonder auch gesundheitlich zu empfehlen.


    Nicht meine Theorie, sondern seit den entsprechenden Arbeiten von Prof. Taylor, Newcastle, nachgewiesene und jederzeit beliebig wiederholbare und nachmessbare und weltweit bekannte Praxis. Für den genialen Durchbruch wurde der Prof in 2012 von der weltweiten Kollegenschaft damit geehrt, dass er die Banting Memorial Lecture zu dem Thema halten durfte.
    Und mal davon ab: Immer schon hat die BZ-Normalisierung ne Woche nach ner bariatrischen OP eingesetzt, und das passiert auch heute noch so zuverlässig, dass nicht wenige Mediziner so eine OP schon für Schwergewichte und nicht nur für extreme Schwergewichte befürworten.


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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 14.03.2022 23:11:43 | IP (Hash): 1813138473
    Ich konnte meinen BZ heute nicht messen. Die vermeintlich volle Teststreifen-Dose, war komplett leer.

    Ich habe die letzen Beiträge nicht richtig verstanden.

    Wie kann ich meinen dicken (sehr harten) Bauch am besten loswerden?

    Ich habe am Bauch definitiv abgenommen. Meine alten Hosen rutschen mir von den Hüften. Meine Kröper würde ich Stand heute als relativ normal, aber mit dicken Bauch beschreiben, wobei ich mit (enger) Jacke eigentlich nicht mehr Übergewichtig aussehen.

    Am Tag meiner Hochzeit (2004) wog ich genau 53Kg. Am Tag der Typ 2 Diagnose wog ich 110 Kg. Aktuell sind es 90Kg und es geht nicht runter.

    Mein Sättigungsgefühl hat sich die letzten Tage wieder etwas verbessert. Genau wie nach der 2. Spritze...
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    am 15.03.2022 13:16:51 | IP (Hash): 1139626041
    Hey, dann warst Du zu Deiner Hochzeit ja nur ne halbe Portion ;)

    Persönlich hab ich so um 8 Wochen 600-800 kcal pro Tag gemacht, in Form von zum größten Teil Gemüse und meistens Käse, verteilt auf morgens+mittags+abends.
    Nach einer Woche hatte ich von einem Tag auf den anderen nur noch ein Viertel von meinem normalen Bedarf an Basal-Insulin, also an dem Insulin, was ich unabhängig vom Essen brauche. Wenn mein Diabetes da nicht schon über 20 Jahre alt gewesen wäre und über 10 Jahre insulinabhängig, hätte ich nach dieser Woche wahrscheinlich kein Medikament mehr für meinen gesunden BZ gebraucht.
    Ab etwa 14 Tagen hat sich dann deutlich ablesbarer Erfolg auf der Waage eingestellt und mich in meinem Sehr-Wenig-Essen für die nächsten Wochen super bestärkt. So gut hatte das mit dem Abnehmen vorher nie geflutscht.
    Ab so etwa 8 Wochen nach Beginn meiner Wenigesserei bin ich dann langsam etwas großzügiger geworden mit meinen Futtermengen.
    Bei der Zusammensetzung hab ich von da an für 3 Jahre auf viel Gemüse und Fett und Protein und sehr wenig KHs geachtet, also LCHF. Das hat meiner Frau gar nicht gefallen, außer beim auswärts Essen. Da bestelle ich seitdem immer den großen Salatteller mit Käse oder Fleisch oder Fisch, und ihr hab ich dann immer das meistens sehr leckere Brot oder Brötchen überlassen, das es dazu gibt.

    Um 25 kg von 96 war meine größte Abschmelze, und ja, auch am Bauch. Die Hosen waren plötzlich alle ne gute Nummer bis 2 zu weit.
    Das inzwischen ja längst nicht mehr neue normale Essen entspricht wenigstens gefühlt etwa der Hälfte vom zuvor normalen für die 96 kg. Damit sehe ich bis heute Schwankungen um 73-75 kg und fühle mich wohl. - Vielleicht is was dabei, was Du ausprobieren magst?
    Und ansonsten Daumendrück für wieder weiter gutes Gelingen auf Deine Weise :)

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    am 15.03.2022 20:55:28 | IP (Hash): 1813138473
    Ich esse mit der 23 zu 1 Methode, defintiv mehr als 800 kcal pro Tag.

    Egal wie oft ich am Tag essen würde, mit 800 kcal pro Tag, wäre ich wahrscheinlich nicht mehr Ansprechbar.
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    am 16.03.2022 08:50:48 | IP (Hash): 72970431
    Mamamomi schrieb:


    Da hilft eher Muskeltraining als Kalorienverzicht.




    Leider nein. Selbst wenn wir jeden Tag stundenlang die (Bauch)Muskeln beanspruchen würden, wäre das Fett ohne Kalorienverzicht anschließend immer noch da. Ohne dieses verbrennt der Körper kein überschüssiges Fett.

    Dazu kommt, dass sich Fett niemals gezielt an einer Stelle verbrennen lässt, denn der Körper entscheidet selbst, wo er die Reserven (zuerst) schmelzen lässt.

    Daher hilft es nur, den Körperfettanteil insgesamt zu reduzieren. Allerdings klappt das bei vielen PatientInnen nicht so, wie man(n)/frau das gerne nach ihrer Idealvorstellung hätte, weswegen sich von denen dann doch einige gerne unter's Skalpell des Doktorchens legen.
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    am 16.03.2022 08:58:05 | IP (Hash): 72970431
    Mamamomi schrieb:
    Hallo Jürgen, meine Bemerkung bezog sich eigentlich auf das Bauchfett im Allgemeinen. Bauchfett ist schnell „angegessen“ aber lässt sich leider schlecht „wegessen“…. Und das musste El Diabetiko leider feststellen.
    Wie das Bauchfett den Blutzucker beeinflusst darüber gibt es im Übrigen nicht nur deine Theorie die behauptet es keinen Einfluss haben soll. Es gibt viele Mediziner die davon ausgehen dass die viszerale Fettzellen eigenständige Entzündungsverursacher sind was dann sehr wohl den Blutzucker in die Höhe treibt.
    Bauchfett zu reduzieren wäre demzufolge nicht nur aus ästhetischen Gründen sonder auch gesundheitlich zu empfehlen.



    Wo wir Fett ansetzen, nachdem wir uns zu viele Kalorien einverleibt und meist auch zu wenig Sport getrieben haben und anschließend bestrebt sind, es auf umgekehrtem Wege wieder zu verlieren, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

    Allerdings hat das buchstäblich greifbare Subkutane Fett unter der Haut - abgesehen von den Folgen für die individuelle Ästhetik und die möglicherweise psychische Belastung für die Person - im Gegensatz zum nicht greifbaren Fett um die Organe - das ominöse Viszeralfett - positive Effekte auf die Gesundheit. Und da gehört nach wissenschaftlichen Erkenntnissen interessanterweise zudem auch eine vergleichbar bessere Insulinwirkung dazu.
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    am 16.03.2022 09:03:28 | IP (Hash): 72970431
    hjt_Jürgen schrieb:
    @Mitgllied: Du kannst einem die Schreibe im Beitrag umdrehen ;)

    1. Ich habe der Waage keine Ideal-Funktion zugeschrieben, sondern lediglich eine zuverlässigere, als den Tabellen.

    2. Ich habe vor allem auf den BZ hingewiesen, der uns mit Prädiabetes und Diabetes Typ 2 unübertroffen zeitnah anzeigt, wann wir uns im fettfröhlichen Bereich mit hohem Insulin-Umsatz bewegen = möglichst viele KHs in Fett umwandeln und das Fett möglichst unangreifbar gespeichert halten - und wann in dem mit weniger Insulin-Umsatz und damit günstiger für’s Fett-Abnehmen = Fett-Verbrauchen.

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    Das völlig ohne böswillige Absichten, lieber Jürgen. Mich verwirrte nur Deine folgende Behauptung vom 11.3., ich zitiere: "Welche kcal Menge pro Tag bei einem einzelnen Menschen zum Gewichthalten ausreicht und wie viel mehr zur Zu- und wie viel mehr zur Abnahme, geht nicht nach Tabellen zu ermitteln, sondern ausschließlich mit der Waage".

    Die Waage vermag uns insofern zu täuschen, als dass sie eben "nur" das gesamte Lebendgewicht inkl. allem, was da im und am Menschen keucht und fleucht, anzeigt. Daher hat die Waage (typischerweise) zur Selbstberechnung/-einschätzung des eigenen Körperfettanteils im Gegensatz zum Maßband eine weit geringere Aussagekraft. Doch genau den Fettanteil im Körper wollen wir doch reduzieren, oder? ;)
    Bearbeitet von User am 16.03.2022 09:04:32. Grund: .
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    am 16.03.2022 10:33:17 | IP (Hash): 426457898
    Mitglied schrieb:
    Mamamomi schrieb:
    im Gegensatz zum nicht greifbaren Fett um die Organe - das ominöse Viszeralfett - positive Effekte auf die Gesundheit. Und da gehört nach wissenschaftlichen Erkenntnissen interessanterweise zudem auch eine vergleichbar bessere Insulinwirkung dazu.


    Wenn das einen nennenswerten Einfluss auf den BZ hätte, könnte die Normalisierung des BZ nach bariatrischen OPs erst nach und nach in den folgenden Wochen und Monaten mit der Abnahme des viszeralen Fetts eintreten, macht sie aber regelmäßig schon voll umfänglich eine Woche nach der OP.

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