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Plötzlich kein Sättigungsgefühl mehr
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am 14.03.2022 12:16:59 | IP (Hash): 353860082
@Mitgllied: Du kannst einem die Schreibe im Beitrag umdrehen ;)
1. Ich habe der Waage keine Ideal-Funktion zugeschrieben, sondern lediglich eine zuverlässigere, als den Tabellen.
2. Ich habe vor allem auf den BZ hingewiesen, der uns mit Prädiabetes und Diabetes Typ 2 unübertroffen zeitnah anzeigt, wann wir uns im fettfröhlichen Bereich mit hohem Insulin-Umsatz bewegen = möglichst viele KHs in Fett umwandeln und das Fett möglichst unangreifbar gespeichert halten - und wann in dem mit weniger Insulin-Umsatz und damit günstiger für’s Fett-Abnehmen = Fett-Verbrauchen.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 14.03.2022 15:08:43 | IP (Hash): 1570514866
- 1x Teller Frosta Tortellini Rahmspinat (800g)
Das sind ohne den Quark gut 125 KH
und den Zucker dann auf die Milch im Kaffee schieben.
Das ist doch ein Witz
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Typ 2 - Medikation: Siofor 1x1000 - HbA1c: zZ 6,0 Stand 01/22 (ich arbeite weiter daran) -
am 14.03.2022 16:53:14 | IP (Hash): 81480552
[quote=El Diabetiko;116242] Bauch ist voll mit Viszeralfett. Alle anderen Körperstellen haben gut abgebaut, bis auf den Bauch...[/quote]
Da hilft eher Muskeltraining als Kalorienverzicht.
Beim Durchlesen deine Beiträge El Diabetiko musste ich mich immer wieder fragen…. Warum möchte jemand das machen? 23 Stunden fasten und dann sich mit Fastfood so den Bauch vollschlagen dass einem schon übel wird beim Durchlesen….. verstehe ich nicht. -
am 14.03.2022 17:26:53 | IP (Hash): 353860082
Wenn ein schwer übergewichtiger Mensch Typ 2 hat und sich den Magen verkleinern oder umgehen lässt, kann er nach der OP nur um 600 kcal pro Tag aufnehmen. Auf drei kleine Tassen/Gläser/Mahlzeiten verteilt. Mehr passt erstmal nicht rein.
Und ne Woche nach der OP wird seit nun so um 20 Jahren recht regelmäßig gemessen, dass der Nüchternzucker von einem auf den anderen Tag plötzlich ohne Medis im völlig normal gesunden Bereich verläuft.
Seit gut 10 Jahren weiß alle Welt, dass derselbe BZ-Erfolg sich auch völlig ohne Skalpell einstellt, einfach nur mit den 600 kcal pro Tag.
In dieser Zeit haben diese Menschen allenfalls wenige Gramm von ihrem viszeralen Fett abgeschmolzen und auch nicht plötzlich gewaltig an Muskeln zugelegt.
Und das sagt eindeutig, dass weder viszerales Fett noch Glukose-Grundumsatz für den diabetisch höher als gesunden BZ verantwortlich sind.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 14.03.2022 19:32:18 | IP (Hash): 81480552
Hallo Jürgen, meine Bemerkung bezog sich eigentlich auf das Bauchfett im Allgemeinen. Bauchfett ist schnell „angegessen“ aber lässt sich leider schlecht „wegessen“…. Und das musste El Diabetiko leider feststellen.
Wie das Bauchfett den Blutzucker beeinflusst darüber gibt es im Übrigen nicht nur deine Theorie die behauptet es keinen Einfluss haben soll. Es gibt viele Mediziner die davon ausgehen dass die viszerale Fettzellen eigenständige Entzündungsverursacher sind was dann sehr wohl den Blutzucker in die Höhe treibt.
Bauchfett zu reduzieren wäre demzufolge nicht nur aus ästhetischen Gründen sonder auch gesundheitlich zu empfehlen. -
am 14.03.2022 20:18:38 | IP (Hash): 353860082
Mamamomi schrieb:
Wie das Bauchfett den Blutzucker beeinflusst darüber gibt es im Übrigen nicht nur deine Theorie die behauptet es keinen Einfluss haben soll. Es gibt viele Mediziner die davon ausgehen dass die viszerale Fettzellen eigenständige Entzündungsverursacher sind was dann sehr wohl den Blutzucker in die Höhe treibt.
Bauchfett zu reduzieren wäre demzufolge nicht nur aus ästhetischen Gründen sonder auch gesundheitlich zu empfehlen.
Nicht meine Theorie, sondern seit den entsprechenden Arbeiten von Prof. Taylor, Newcastle, nachgewiesene und jederzeit beliebig wiederholbare und nachmessbare und weltweit bekannte Praxis. Für den genialen Durchbruch wurde der Prof in 2012 von der weltweiten Kollegenschaft damit geehrt, dass er die Banting Memorial Lecture zu dem Thema halten durfte.
Und mal davon ab: Immer schon hat die BZ-Normalisierung ne Woche nach ner bariatrischen OP eingesetzt, und das passiert auch heute noch so zuverlässig, dass nicht wenige Mediziner so eine OP schon für Schwergewichte und nicht nur für extreme Schwergewichte befürworten.
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am 14.03.2022 23:11:43 | IP (Hash): 1813138473
Ich konnte meinen BZ heute nicht messen. Die vermeintlich volle Teststreifen-Dose, war komplett leer.
Ich habe die letzen Beiträge nicht richtig verstanden.
Wie kann ich meinen dicken (sehr harten) Bauch am besten loswerden?
Ich habe am Bauch definitiv abgenommen. Meine alten Hosen rutschen mir von den Hüften. Meine Kröper würde ich Stand heute als relativ normal, aber mit dicken Bauch beschreiben, wobei ich mit (enger) Jacke eigentlich nicht mehr Übergewichtig aussehen.
Am Tag meiner Hochzeit (2004) wog ich genau 53Kg. Am Tag der Typ 2 Diagnose wog ich 110 Kg. Aktuell sind es 90Kg und es geht nicht runter.
Mein Sättigungsgefühl hat sich die letzten Tage wieder etwas verbessert. Genau wie nach der 2. Spritze... -
am 15.03.2022 13:16:51 | IP (Hash): 1139626041
Hey, dann warst Du zu Deiner Hochzeit ja nur ne halbe Portion ;)
Persönlich hab ich so um 8 Wochen 600-800 kcal pro Tag gemacht, in Form von zum größten Teil Gemüse und meistens Käse, verteilt auf morgens+mittags+abends.
Nach einer Woche hatte ich von einem Tag auf den anderen nur noch ein Viertel von meinem normalen Bedarf an Basal-Insulin, also an dem Insulin, was ich unabhängig vom Essen brauche. Wenn mein Diabetes da nicht schon über 20 Jahre alt gewesen wäre und über 10 Jahre insulinabhängig, hätte ich nach dieser Woche wahrscheinlich kein Medikament mehr für meinen gesunden BZ gebraucht.
Ab etwa 14 Tagen hat sich dann deutlich ablesbarer Erfolg auf der Waage eingestellt und mich in meinem Sehr-Wenig-Essen für die nächsten Wochen super bestärkt. So gut hatte das mit dem Abnehmen vorher nie geflutscht.
Ab so etwa 8 Wochen nach Beginn meiner Wenigesserei bin ich dann langsam etwas großzügiger geworden mit meinen Futtermengen.
Bei der Zusammensetzung hab ich von da an für 3 Jahre auf viel Gemüse und Fett und Protein und sehr wenig KHs geachtet, also LCHF. Das hat meiner Frau gar nicht gefallen, außer beim auswärts Essen. Da bestelle ich seitdem immer den großen Salatteller mit Käse oder Fleisch oder Fisch, und ihr hab ich dann immer das meistens sehr leckere Brot oder Brötchen überlassen, das es dazu gibt.
Um 25 kg von 96 war meine größte Abschmelze, und ja, auch am Bauch. Die Hosen waren plötzlich alle ne gute Nummer bis 2 zu weit.
Das inzwischen ja längst nicht mehr neue normale Essen entspricht wenigstens gefühlt etwa der Hälfte vom zuvor normalen für die 96 kg. Damit sehe ich bis heute Schwankungen um 73-75 kg und fühle mich wohl. - Vielleicht is was dabei, was Du ausprobieren magst?
Und ansonsten Daumendrück für wieder weiter gutes Gelingen auf Deine Weise :)
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 15.03.2022 20:55:28 | IP (Hash): 1813138473
Ich esse mit der 23 zu 1 Methode, defintiv mehr als 800 kcal pro Tag.
Egal wie oft ich am Tag essen würde, mit 800 kcal pro Tag, wäre ich wahrscheinlich nicht mehr Ansprechbar. -
am 16.03.2022 08:50:48 | IP (Hash): 72970431
Mamamomi schrieb:
Da hilft eher Muskeltraining als Kalorienverzicht.
Leider nein. Selbst wenn wir jeden Tag stundenlang die (Bauch)Muskeln beanspruchen würden, wäre das Fett ohne Kalorienverzicht anschließend immer noch da. Ohne dieses verbrennt der Körper kein überschüssiges Fett.
Dazu kommt, dass sich Fett niemals gezielt an einer Stelle verbrennen lässt, denn der Körper entscheidet selbst, wo er die Reserven (zuerst) schmelzen lässt.
Daher hilft es nur, den Körperfettanteil insgesamt zu reduzieren. Allerdings klappt das bei vielen PatientInnen nicht so, wie man(n)/frau das gerne nach ihrer Idealvorstellung hätte, weswegen sich von denen dann doch einige gerne unter's Skalpell des Doktorchens legen.