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Plötzlich kein Sättigungsgefühl mehr

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    am 16.03.2022 08:58:05 | IP (Hash): 72970431
    Mamamomi schrieb:
    Hallo Jürgen, meine Bemerkung bezog sich eigentlich auf das Bauchfett im Allgemeinen. Bauchfett ist schnell „angegessen“ aber lässt sich leider schlecht „wegessen“…. Und das musste El Diabetiko leider feststellen.
    Wie das Bauchfett den Blutzucker beeinflusst darüber gibt es im Übrigen nicht nur deine Theorie die behauptet es keinen Einfluss haben soll. Es gibt viele Mediziner die davon ausgehen dass die viszerale Fettzellen eigenständige Entzündungsverursacher sind was dann sehr wohl den Blutzucker in die Höhe treibt.
    Bauchfett zu reduzieren wäre demzufolge nicht nur aus ästhetischen Gründen sonder auch gesundheitlich zu empfehlen.



    Wo wir Fett ansetzen, nachdem wir uns zu viele Kalorien einverleibt und meist auch zu wenig Sport getrieben haben und anschließend bestrebt sind, es auf umgekehrtem Wege wieder zu verlieren, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

    Allerdings hat das buchstäblich greifbare Subkutane Fett unter der Haut - abgesehen von den Folgen für die individuelle Ästhetik und die möglicherweise psychische Belastung für die Person - im Gegensatz zum nicht greifbaren Fett um die Organe - das ominöse Viszeralfett - positive Effekte auf die Gesundheit. Und da gehört nach wissenschaftlichen Erkenntnissen interessanterweise zudem auch eine vergleichbar bessere Insulinwirkung dazu.
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    am 16.03.2022 09:03:28 | IP (Hash): 72970431
    hjt_Jürgen schrieb:
    @Mitgllied: Du kannst einem die Schreibe im Beitrag umdrehen ;)

    1. Ich habe der Waage keine Ideal-Funktion zugeschrieben, sondern lediglich eine zuverlässigere, als den Tabellen.

    2. Ich habe vor allem auf den BZ hingewiesen, der uns mit Prädiabetes und Diabetes Typ 2 unübertroffen zeitnah anzeigt, wann wir uns im fettfröhlichen Bereich mit hohem Insulin-Umsatz bewegen = möglichst viele KHs in Fett umwandeln und das Fett möglichst unangreifbar gespeichert halten - und wann in dem mit weniger Insulin-Umsatz und damit günstiger für’s Fett-Abnehmen = Fett-Verbrauchen.

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.



    Das völlig ohne böswillige Absichten, lieber Jürgen. Mich verwirrte nur Deine folgende Behauptung vom 11.3., ich zitiere: "Welche kcal Menge pro Tag bei einem einzelnen Menschen zum Gewichthalten ausreicht und wie viel mehr zur Zu- und wie viel mehr zur Abnahme, geht nicht nach Tabellen zu ermitteln, sondern ausschließlich mit der Waage".

    Die Waage vermag uns insofern zu täuschen, als dass sie eben "nur" das gesamte Lebendgewicht inkl. allem, was da im und am Menschen keucht und fleucht, anzeigt. Daher hat die Waage (typischerweise) zur Selbstberechnung/-einschätzung des eigenen Körperfettanteils im Gegensatz zum Maßband eine weit geringere Aussagekraft. Doch genau den Fettanteil im Körper wollen wir doch reduzieren, oder? ;)
    Bearbeitet von User am 16.03.2022 09:04:32. Grund: .
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    am 16.03.2022 10:33:17 | IP (Hash): 426457898
    Mitglied schrieb:
    Mamamomi schrieb:
    im Gegensatz zum nicht greifbaren Fett um die Organe - das ominöse Viszeralfett - positive Effekte auf die Gesundheit. Und da gehört nach wissenschaftlichen Erkenntnissen interessanterweise zudem auch eine vergleichbar bessere Insulinwirkung dazu.


    Wenn das einen nennenswerten Einfluss auf den BZ hätte, könnte die Normalisierung des BZ nach bariatrischen OPs erst nach und nach in den folgenden Wochen und Monaten mit der Abnahme des viszeralen Fetts eintreten, macht sie aber regelmäßig schon voll umfänglich eine Woche nach der OP.

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.