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HBAC1 nur 0,1 weniger

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    Mitglied seit: 14.05.2022
    am 14.05.2022 20:22:59 | IP (Hash): 81480552
    Hallo Leute,
    ich lese schon eine Weile leise mit, jetzt möchte ich mal euer Rat.
    Bei mir wurde vor 5 Monate Diabetes vom Typ 2 festgestellt bei einer Routine-Untersuchung. Die typische Diabetes- Betroffene bin ich aber nicht, deswegen fiel die Hausärztin aus allen Wolken, ich bin schlank und sportlich, ernähre mich gesund. Eine Fettleber habe ich auch nicht, alle anderen Blutwerte sind im grünen Bereich.
    Der HBAC1 war bei 6,1. Weil ich noch jung bin und schon so einen gesunden Lebensstil habe, wurde mir, in Absprache auch mit einem Diabetologen geraten gleich Metformin zu nehmen. Das nehme ich jetzt also seit 5 Monaten, morgens 850, abends 500.
    Jetzt war ich wieder bei der Ärztin und der HBAC1 hat sich nur wenig gesenkt auf jetzt 6,0
    Die Ärztin war darüber zufrieden, aber ich bin, je länger ich darüber nachdenke doch recht frustriert, muss ich gestehen.
    Sollte mit Metformin-Einnahme der Wert nicht weiter herunter gehen? Ich lese hier immer wieder solche Geschichten dass der HBAC1 innerhalb von 1/2 Jahr um mehr als 1 senkt. Und bei mir nur 0,1……
    Was meint ihr?
    schöne Grüße von Nosweets
  • Lena8107

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    am 14.05.2022 21:07:25 | IP (Hash): 1592289766
    Hallo,
    alles was du schreibst spricht definitiv gegen einen Typ 2 Diabetes.
    An deiner Stelle würde ich mir
    eine Überweisung zum Diabetologen holen.
    Der kann dann feststellen, welcher Diabetes Typ vorliegt und welche Behandlung passt.
    Viele Grüße,
    Lena
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    am 14.05.2022 21:55:21 | IP (Hash): 1456991211
    Um 2 von 10 Menschen mit Typ 2 sind schlank und würden von der Fachmedizin sofort als Typ 1 akzeptiert, wenn da nicht die eigene wenigstens voll ausreichende Insulinproduktion wäre.
    Und nicht Fettleber hat sich als ein wichtiges Moment zur Ausgabe von zu viel Glukose aus der Leber bei den Untersuchungen von Prof. Taylor, Newcastle, herausgestellt, sondern individuell zu viel Fett in der Leber. Bei der einen schon mit 10%, wo normal noch lange nicht von Fettleber gesprochen wird, und beim anderen erst mit 90%. Und bei vielen aber auch überhaupt nicht. Die meisten mit Fettleber haben keinen Typ 2, aber die meisten Typ 2 haben ne Fettleber - allerdings eben auch nicht alle. Schon ganz schön verwirrend - auch für die Fachmedizin ;)

    Erschüttert bin ich immer wieder, wenn jemand wie Du schreibt und von Arzt bis Facharzt keine Anleitung dazu erfährt, wie der alltägliche Blutzucker-Verlauf völlig ohne Medikamente in den gesunden Bereich bewegt und darin gehalten werden kann, nämlich nach diesem seit über 20 Jahren bewährten Konzept https://www.bloodsugar101.com/_files/ugd/32a606_db20057cf9b5496ea94c7d7d2d6f0cde.pdf

    Selbstverständlich bleibt dann immer noch interessant herauszufinden, woher der Antrieb für den Anstieg des Blutzuckers über diesen gesunden Rahmen hinaus gekommen ist?
    Aber ganz vornan steht aus meiner Sicht der Verlauf des Blutzuckers nach Möglichkeit im völlig gesunden Rahmen, und das besonders, so lange sich das noch völlig ohne Medis (auch ohne Metformin) erreichen lässt. Denn im gesunden Rahmen macht der Blutzucker auch über Jahre keine Schäden, UND so im gesunden Rahmen lässt er sich nach vielen (allerdings nur Einzel-)Erfahrungen erstaunlich problemlos über viele Jahre halten. Wäre heute an Deiner Stelle meine erste Wahl. Daumendrück!

    ----------------------------------------------
    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 14.05.2022 22:17:01 | IP (Hash): 980570203
    Nosweets schrieb:

    Sollte mit Metformin-Einnahme der Wert nicht weiter herunter gehen? Ich lese hier immer wieder solche Geschichten dass der HBAC1 innerhalb von 1/2 Jahr um mehr als 1 senkt. Und bei mir nur 0,1……



    Bemühst Du Dich denn halbwegs den Konsum von Zucker zu reduzieren? Z.B. gesüßte Getränke und Süßigkeiten und Kuchen wegzulassen?

    Metformin hilft natürlich bei völlig entgleistem Diabetes besser als bei nur leicht erhöhtem Hba1C.

    Lg Hape
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    am 14.05.2022 22:27:57 | IP (Hash): 81480552
    Danke erstmal für die rasche Antworten am Abend!
    Zur Ergänzung meines Anfangsbeitrags:
    Ja, ich ernähre mich kohlenhydratarm. Praktisch so wie in dem Link von Jürgen beschrieben esse ich die wenigen Kohlenhydrate die ich zu mir nehme mit Eiweiß, Fett und Gemüse kombiniert. herausgefunden habe ich auch schon welche Arten von Kohlenhydrate meinen Blutzucker in die Höhe treiben und diese meide ich komplett (Reiss, industrielles Brot, Weizennudeln) Süßigkeiten und süssgetränke war ich noch nie ein Fan von. Ab und zu (maximal 2 mal pro Woche) mal einen Eiskaffee mit Sahne (wegen Fett) oder ein Stückchen Käsekuchen.
    Zusätzlich zu den Frust über den nur 0,1 Senkung kommt noch dass ich mit dem meiden von Kohlenhydrate ständig Hunger habe und bis 8 kleinere Mahlzeiten am Tag nehmen muss. Dabei ist der BMI in den letzten Monate von 22,5 auf 20,9 gesunken….
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    am 14.05.2022 22:29:07 | IP (Hash): 81480552
    @Lena, was könnte es deiner Meinung sein wenn nicht Diabetes Typ 2?
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    am 14.05.2022 23:16:11 | IP (Hash): 1456991211
    Dann würde ich (mit der Erfahrung von gut 30 Jahren mit dem eigenen Typ 2 und gut 20 Jahren in der aktiven Selbsthilfe) die Kiste umdrehen und nach DGE gesund = KH-reich und fettarm essen und auch protokollieren und von meinen Ärzten die passende Behandlung einfordern.
    Wenn Du auf diese Weise ausreichend Mittel für die ordentliche Behandlung verordnet bekommst, ist an Dir, die dann so einzusetzen, wie Du das magst.

    Ich bekomme z.B. seit 1998 Insulin und Teststreifen für ICT und ursprünglich für HbA1c um 7, inzwischen mit Senioren-Bonus bis 8.
    Damit mache ich mir allerdings in meiner eigenen Regie seit um 20 Jahren beständig HbA1c 5,5 und besser, aktuell 4,9.

    Klar würde ich an Deiner Stelle auch gern wissen wollen, was meinen Diabetes gemacht und ausgelöst hat, aber ich habe in meinen über 30 Jahren damit jede Menge weißbekittelter und studierter Fragezeichen gesehen und bis heute KEINE eindeutige Antwort.
    Menschen mit Typ 1 wollen an der Stelle gern widersprechen, weil bei ihnen ja eindeutig die Beta-Zellen vom eigenen Immunsystem gefressen werden. Und was bitte veranlasst das Immunsystem zu so idiotischem Verhalten?

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  • Lena8107

    Rang: Gast
    am 15.05.2022 00:07:31 | IP (Hash): 1592289766
    Hallo,
    zumindest sollte ein Diabetologe z.B. Antikörper bestimmen um einen autoimmunen Diabetes auszuschließen.
    Außerdem kann dann auch festgestellt werden, wie viel Insulin deine Bauchspeicheldrüse herstellen kann und ob evtl. eine Insulinresistenz vorliegt.
    Ich spreche da aus eigener Erfahrung und wurde auch von meinem Hausarzt zunächst als Typ 2 Diabetiker falsch diagnostiziert…….
    Ich war zu dem Zeitpunkt ebenfalls schlank, hatte keine Fettleber und auch keinen Typ 2 Diabetiker in der Familie. Ernährt habe ich mich immer gesund.
    Viel zu spät stellte sich dann raus, dass ich einen späten Typ 1 (LADA) Diabetes habe.

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    Mitglied seit: 14.05.2022
    am 15.05.2022 08:20:23 | IP (Hash): 81480552
    Lena8107 schrieb:
    Hallo,
    zumindest sollte ein Diabetologe z.B. Antikörper bestimmen um einen autoimmunen Diabetes auszuschließen.
    Außerdem kann dann auch festgestellt werden, wie viel Insulin deine Bauchspeicheldrüse herstellen kann und ob evtl. eine Insulinresistenz vorliegt.
    Ich spreche da aus eigener Erfahrung und wurde auch von meinem Hausarzt zunächst als Typ 2 Diabetiker falsch diagnostiziert…….
    Ich war zu dem Zeitpunkt ebenfalls schlank, hatte keine Fettleber und auch keinen Typ 2 Diabetiker in der Familie. Ernährt habe ich mich immer gesund.
    Viel zu spät stellte sich dann raus, dass ich einen späten Typ 1 (LADA) Diabetes habe.




    Da werde ich den Arzt darauf ansprechen, Danke für den Hinweis Lena!

    @Jürgen, verstehe ich es richtig dass du mir den Tipp gibst ich solle den Blutzucker mit Absicht höher steigen lassen um so bei meinen Ärzten andere Aufmerksamkeit zu bekommen?Dein Ernst?!
    Bearbeitet von User am 15.05.2022 08:22:09. Grund: Schreibfehler
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    am 15.05.2022 09:56:55 | IP (Hash): 1288121489
    Nosweets schrieb:
    @Jürgen, verstehe ich es richtig dass du mir den Tipp gibst ich solle den Blutzucker mit Absicht höher steigen lassen um so bei meinen Ärzten andere Aufmerksamkeit zu bekommen?Dein Ernst?!

    Das ist sein Ernst, aber du solltest es nicht sehr ernst nehmen. Du darfst sowieso nicht auf jeden Tipp hören, den du im Internet angeboten bekommst,

    Wegen einem Diabetologen solltest du nicht nur deine Ärztin ansprechen, sondern dich intensiv um einen Termin beim Fachmann bemühen. Bei dir spricht vieles dafür, dass es sich auch um LADA handeln könnte. Ob es so ist oder nicht, solltest du unbedingt durch einen kompetenten Diabetologen überprüfen lassen, weil bei LADA nur Insulin hilft und weil ein schneller Behandlungbeginn mit einer kleinen Dosis Basalinsulin sinnvoll wäre. Bei den anderen Sonderformen (z,B, MODY) ist das nicht so wichtig. Da könnte es zwar sein, dass Metformin nur wenig bringt, aber die anderen Diabetesmedikamente sind sinnvoll und wirksam.

    Bei einem HbA1c um die 6,0% brauchst du dir übrigens noch keine allzu großen Sorgen zu machen. Wenn du den Wert dort halten kannst, bist du auf einem guten Weg.

    Alles Gute und viel Erfolg beim Diabetologen, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 15.05.2022 10:07:28. Grund: BBCodes
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    am 15.05.2022 10:02:00 | IP (Hash): 2144821226
    Diabetes ist fachoffiziell mit dem HbA1c 6,5-7,5 ordentlich behandelt. Das ist der völlig normale Zielrahmen. Für Arzt und kranke Kasse ist wichtig, dass der Blutzucker diesen Rahmen möglichst nicht überschreitet. So lange er da ohne Medis drin bleibt, braucht er eigentlich auch nicht wirklich Medis. Und unterhalb von 6,5 gilt der Blutzucker praktisch noch im gesunden Rahmen und braucht nicht wirklich behandelt zu werden.

    Hier geht es nicht um Aufmerksamkeit, sondern um den handfesten Grund für eine ordentliche Behandlung. Mit Deinem LC Essverhalten bringst Du dich selbst mit einigem Einsatz um die ordentliche Begründung für eine ordentliche Behandlung.
    Wenn Lena sich so verhalten hätte, wäre sie mit Sicherheit sehr viel zügiger zu ihrer passenden Behandlung gekommen. Und das auch dann, wenn sich da keine LADA-Begründung hätte finden lassen.
    Maßstab für gesundes Essen ist bis zur ausdrücklichen Erklärung des Gegenteils die Empfehlung der DGE, der die DDG bis heute nicht widersprochen hat.

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  • Lena8107

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    am 15.05.2022 19:47:38 | IP (Hash): 1557121138
    @ Jürgen:
    Was soll der Blödsinn?
    Ein Diabetologe kann schnell klären, welcher Diabetes Typ vorliegt.
    In diesem Fall ist es meiner Meinung nach sehr wichtig, diese Frage zu klären.
    Für einen Typ 2 Diabetes spricht nichts:
    das junge Alter, der BMI, LC Ernährung……,
    Natürlich gibt es auch normalgewichtige Typ 2 Diabetiker, aber da bricht die Krankheit dann eher im fortgeschrittenen Alter aus.
    Haben Mutter, Vater oder Geschwister einen Typ 2 Diabetes?
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    am 15.05.2022 21:01:27 | IP (Hash): 1764102272
    Klar kann Der Diabetologe - und hat er? Schließlich ist schon einer befragt worden. Und wenn da statt HbA1c 6und mit Very Low Carb HbA1c 7und oder noch mehr mit normal gesundem Essen nach DGE vorgelegen hätte, hätte er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Untersuchung bezüglich LADA vollautomatisch ganz von selbst vorgeschlagen. Und wenn LADA hätte Nosweets längst ne passende ICT und könnte längst wieder viel freier über's Essen entscheiden!

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  • Lena8107

    Rang: Gast
    am 15.05.2022 21:19:15 | IP (Hash): 1557121138
    Ich würde mir eine Überweisung holen und einen Termin beim Diabetologen machen, dabei bleibe ich, auch wenn dir das nicht gefällt, Jürgen.
    Was deiner Meinung nach für einen Typ 2 Diabetes spricht, weiß ich nicht.
    Mein Diabetologe würde beim Vorliegen eines LADA Diabetes sofort mit einer niedrig dosierten Insulintherapie beginnen um die Betas zu schützen.
    Warum genau du Nosweets diese Möglichkeit ausreden willst, verstehe ich nicht!!
    Ich kenne eine Diabetikerin, da wurde der LADA Diabetes bereits mit einem hba1c von 5,9 diagnostiziert.
    Die spritzt minimale Einheiten Insulin und hat nun seit 2 Jahren einen Langzeitwert von 5,2.

    Bearbeitet von User am 15.05.2022 21:25:09. Grund: *
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    am 15.05.2022 21:45:08 | IP (Hash): 1764102272
    Lena8107 schrieb:
    Ich würde mir eine Überweisung holen und einen Termin beim Diabetologen machen, dabei bleibe ich, auch wenn dir das nicht gefällt, Jürgen.
    Was deiner Meinung nach für einen Typ 2 Diabetes spricht, weiß ich nicht.


    Da habe ich mich wohl ein bisschen missverständlich ausgedrückt. Aber woraus Du schließt, dass ich Nosweets gern als Typ 2 sehen würde, will sich mir beim besten Willen nicht erschließen.

    Nach der Eingangsdarstellung hatte ich den Eindruck, dass ein Diabetologe schon befragt worden ist und da keinen Handlungsbedarf von seiner Seite erkannt hat.

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    am 15.05.2022 21:53:11 | IP (Hash): 81480552
    Lena8107 schrieb:
    Ich würde mir eine Überweisung holen und einen Termin beim Diabetologen machen, dabei bleibe ich, auch wenn dir das nicht gefällt, Jürgen.
    Was deiner Meinung nach für einen Typ 2 Diabetes spricht, weiß ich nicht.
    Mein Diabetologe würde beim Vorliegen eines LADA Diabetes sofort mit einer niedrig dosierten Insulintherapie beginnen um die Betas zu schützen.
    Warum genau du Nosweets diese Möglichkeit ausreden willst, verstehe ich nicht!!
    Ich kenne eine Diabetikerin, da wurde der LADA Diabetes bereits mit einem hba1c von 5,9 diagnostiziert.
    Die spritzt minimale Einheiten Insulin und hat nun seit 2 Jahren einen Langzeitwert von 5,2.




    Danke Lena für deine klar verständliche Vorschläge und die Erklärung dazu. Ich war tatsächlich auch beim Diabetologen gewesen, der hat Ultraschall gemacht von Leber und Bauchspeicheldrüse, und mir Metformin verschrieben (bzw. bestätigt dass ich das nehmen soll, die Hausärztin hatte es eine Woche vorher schon verordnet) Er hat mich für Anfang Juli wieder einbestellt.
    Und ich verstehe richtig dass Metformin dann bei einem Diabetes vom Lada Typ nicht hilft? Das könnte es dann also erklären warum mein HBAC1 sich nicht bewegt hat?
  • Lena8107

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    am 15.05.2022 22:03:12 | IP (Hash): 1557121138
    Selbst wenn ein Diabetologe befragt wurde, wäre mir das egal und ich würde Nosweets trotzdem darin bestärken, die Typ 2 Diagnose zu hinterfragen.
    Mit einer Überweisung würde ich persönlich beim Diabetologen vorstellig werden.
    Mein Eindruck ist einfach, dass du Nosweets sehr wohl gerne als Typ 2 Diabetiker sehen würdest. Warum du das willst, weiß ich nicht.
    Anstatt den Gang zum Diabetologen zu empfehlen schreibst du, dass 2 von 10 Typ 2 Diabetikern schlank sind und empfiehlst den hba1c in die Höhe zu treiben um die richtige Behandlung zu bekommen.
    Diese 2 Diabetiker sind aber in der Regel bei Diagnosestellung nicht jung, schlank und essen LC. Ausnahmen gibt es natürlich immer………
    Ein guter Diabetologe ist auch so in der Lage einen LADA Diabetes zu erkennen.

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    am 15.05.2022 22:21:29 | IP (Hash): 1288121489
    Nosweets schrieb:
    Und ich verstehe richtig dass Metformin dann bei einem Diabetes vom Lada Typ nicht hilft? Das könnte es dann also erklären warum mein HBAC1 sich nicht bewegt hat?

    Dass du Anfang Juli bereits einen Temin beim Diabetologen hast, ist sehr gut. :=)

    Ja, bei LADA wird Metformin nicht viel bringen. Ich denke, dass das auch den Diabetologen zu einer neuen Beurteilung deines Diabetes führen kann.

    Den schlechten Vorschlag von Jürgen solltest du lieber vergessen.

    Alles Gute, Rainer

    ____
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    Bearbeitet von User am 15.05.2022 22:24:57. Grund: BBCodes
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    Mitglied seit: 14.05.2022
    am 16.05.2022 15:57:54 | IP (Hash): 81480552
    Rainer schrieb:
    Nosweets schrieb:
    Und ich verstehe richtig dass Metformin dann bei einem Diabetes vom Lada Typ nicht hilft? Das könnte es dann also erklären warum mein HBAC1 sich nicht bewegt hat?

    Dass du Anfang Juli bereits einen Temin beim Diabetologen hast, ist sehr gut. :=)

    Ja, bei LADA wird Metformin nicht viel bringen. Ich denke, dass das auch den Diabetologen zu einer neuen Beurteilung deines Diabetes führen kann.

    Den schlechten Vorschlag von Jürgen solltest du lieber vergessen.

    Alles Gute, Rainer

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    Dir auch herzlichen Dank für die Antworten Rainer!
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    Mitglied seit: 14.05.2022
    am 16.05.2022 16:37:12 | IP (Hash): 81480552
    @Jürgen
    Ich habe zum Glück etwas medizinisches Grundwissen und konnte so schon gleich Fragezeichen setzen bei deiner Empfehlung. Für Betroffenen ohne diese vor-Kenntniss sind solche Empfehlungen unter Umständen gesundheitsschädlich.
    Wenn deine Antwort nur emotional gefärbt sind durch negative Erfahrungen bei Ärzten oder Krankenkasse (das schreibt sich als 1 Wort) und du keine neutrale bzw. sachliche Tipps geben kannst dann lasse es doch bitte sein. Wenigstens in diesem Thread!
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    am 11.06.2022 12:44:01 | IP (Hash): 1511357530
    Nosweets schrieb:
    @Jürgen
    Ich habe zum Glück etwas medizinisches Grundwissen und konnte so schon gleich Fragezeichen setzen bei deiner Empfehlung. Für Betroffenen ohne diese vor-Kenntniss sind solche Empfehlungen unter Umständen gesundheitsschädlich.
    Wenn deine Antwort nur emotional gefärbt sind durch negative Erfahrungen bei Ärzten oder Krankenkasse (das schreibt sich als 1 Wort) und du keine neutrale bzw. sachliche Tipps geben kannst dann lasse es doch bitte sein. Wenigstens in diesem Thread!


    Auf die Äußerung, dass mein Ziel sei meinen HBA1c ( meist zw.5,9 und 6,2) auf 5,7% zu senken, habe ich mir von der DDG Ernährungs- und Diabetesberaterin sagen lassen:
    „Ein HBA1c von 5,7% ist NICHT das Ziel einer Diabetes Behandlung. Da ist man jmit Werten um 6 sehr zufrieden.“

    Ich verstehe das so, dass es entweder
    1. medizinisch als nicht möglich erachtet wird Diabetiker in den gesunden BZ Bereich ohne Nebenwirkungen zu bekommen (Lifestyleintervention und metformin ausgenommen) oder
    2. der Diabetiker in diesem HBA1C Bereich Krankenkassenabrechnungsmäßig kein Anrecht auf eine weiterführende Behandlung hat. (Lifestyleintervention und metformin ausgenommen)

    Zu 1. lese ich in diesem und in anderen Foren, dass es sehr wohl geht, Allerdings nur mit Menschen die bereit und fähig sind sich a. intensiv deutlich über das Maß der üblichen Schulungen mit der Krankheit und ihren ganzen Einflussfaktoren auseinander zu setzen, b. kognitiv in der Lage sind die Zusammenhänge zu verstehen, und c. diszipliniert sind sich an alle Konsequenzen daraus zu halten. Was dem durchschnittlichen Patienten vermutlich nicht zugetraut wird.

    ergo vermute ich 2. Mit um die 6% kein Anrecht auf weitere Behandlung außer Met und Lifestyle.

    Wie damit umzugehen ist, wo ich auch weder am Gewicht, am Sport noch an den Kh Spielraum für Änderungen hat, ist für mich auch ein sehr großes Fragezeichen.

    -Mit Werten um 6 einfach zufrieden sein?

    -Dia Praxis wechseln ?, Aber wie eine finden, die mit 6% nicht zufrieden ist?

    -Den Diadoc richtig löchern - wo der sehr trainiert ist, Patienten sehr schnell und abrechnungseffizient zu behandeln? Mir jedenfalls gelingt das nicht zufriedenstellend.

    -Oder doch mal testen und 3Monate der Empfehlung der DDG Beraterin folgen und statt bisher 80gr vollwertige KH 200gr vollwertige KH ( „gerade wenn Sie Sport machen, brauchen Sie soviele KH“) am Tag zu mir zu nehmen? Und mal sehen was passiert? Ist ja ne DDG profi Empfehlung, zugeschnitten auf genau meinen Krankheitsbefund und meine Lebensumstände! Dieser Empfehlung sollte ich doch eher folgen als irgendwelchen Low Carb Empfehlungen im Internet?
    Möglicherweise habe ich bisher doch den guten Einfluss der vielen vollwertigen KH im Gesamtkomplex der diabetologischen Behandlung verkannt.

    Hast du eigentlich eine Ernährungsberatung bekommen? Vermutlich eher nicht, da du ja schon schlank und sportlich bist.


    Dir jedenfalls alles Gute!




  • Lena8107

    Rang: Gast
    am 11.06.2022 15:02:10 | IP (Hash): 1557121140
    Mir geht‘s bei meiner Einstellung darum Unterzuckerungen komplett zu vermeiden, das ist Stress für den Körper und man weiß mittlerweile, dass das genauso schädlich ist wie zu hohe Werte.
    Der Langzeitwert ist mir mittlerweile egal.
    Außerdem ist es mir wichtig, dass ich ruhige Verläufe habe, also keine sehr steilen Anstiege oder Abfälle.
    Ich hatte mal einen hba1c von 5,9 aber die Werte waren eine Katastrophe. Da war von 45 bis 360 alles dabei.
    Bei mir läuft‘s am besten, wenn ich so bei 6,5 liege. Da gelingt es mir, dass die Werte in der Regel zwischen 120 nüchtern und 170 in der Spitze liegen.
    Da muss man natürlich auch zwischen Typ 1 und Typ 2 Diabetes unterscheiden.
    Da ich noch keine Insulinpumpe habe, ist es wirklich auch eine Kunst die Werte nüchtern in den Griff zu bekommen. Das Essen kann ich nämlich gut steuern und lande dabei eigentlich nie über 170 in der Spitze, da muss ich ja auch nur passend Insulin spritzen.
    Spitzen habe ich oft tatsächlich nüchtern, wenn mich irgendwas stresst und dann geht’s auch mal hoch auf über 200.
    Als ich (Typ 1 Diabetiker) noch eine kleine Restfunktion hatte, so wie es Typ 2 Diabetiker haben, hatte ich immer Langzeitwerte zwischen 5,1 und 5,4. Da war es nämlich so, dass es nachts automatisch ruhig lief, Stress hat auch da Anstiege gemacht, aber nur minimal. Zum Essen habe ich da halt passend Insulin gespritzt.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 14.05.2022
    am 12.06.2022 12:31:21 | IP (Hash): 81480552
    Ja, Ernährungsberatung hatte ich mit gesprochen. Diese meinte aber auch schon, so wie einigen von euch, dass sie gerne genauere Diagnostik hätte bevor sie gezielt beraten kann

    Bearbeitet von User am 03.07.2022 11:58:17. Grund: Fehler
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 14.05.2022
    am 03.07.2022 11:40:47 | IP (Hash): 955861870
    Kurzes Update von mir.
    Hatte Termin beim Diabetologen. Der hat jetzt eine ganze Reihe von Blutuntersuchungen veranlasst die in einem Speziallabor gemacht werden. Dauert aber einige Wochen bis die Ergebnisse da sind.
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    am 03.07.2022 11:46:03 | IP (Hash): 955861870
    Bis dahin soll ich das Metformin weiter nehmen (2 mal täglich)
    Bearbeitet von User am 03.07.2022 11:55:56. Grund: Änderung