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HBAC1 nur 0,1 weniger
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am 21.08.2022 20:25:31 | IP (Hash): 955861870
Hallo Jürgen, der Doc meinte Metformin weiter nehmen wie bis jetzt. Von etwas anderes ist nicht die Rede.
Auf deine erste Frage nach der Insulinmenge: ist das der C-Peptid Wert? Wenn ja, der war in Ordnung. -
am 21.08.2022 20:47:04 | IP (Hash): 1053702365
Wenn in Ordnung, dann nicht erhöht. Eine deutliche Erhöhung ist aber mit der sogenannten Insulinresistenz Kern des Typ 2.
Typ 2 kann nicht ohne den Kern. Lada & Co können auch ohne Antikörper.
Wenn Metformin in den ersten Wochen und Monaten keine Verdauungsprobleme macht, ist es das Medi mit den wenigsten Nebenwirkungen auch noch nach Jahrzehnten.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 21.08.2022 21:03:08 | IP (Hash): 955861870
Den ersten Abschnitt deiner Antwort verstehe ich nicht, welcher Kern?
Und ja, ich nehme das Metformin seit einigen Monaten jetzt ohne jegliche Nebenwirkungen und deine Antwort beruhigt mich, danke :-)
Bearbeitet von User am 21.08.2022 22:01:35. Grund: Ergänzt -
am 21.08.2022 22:03:57 | IP (Hash): 1053702365
Zum ersten Abschnitt:
Kennzeichen des Typ 2 ist ein deutlich höher als normaler Insulinumsatz, entsprechend auch deutlich mehr als normal an C-Peptid - schon auffällig beim BZ im völlig gesunden Bereich. Erklärt wird das damit, dass beim Typ 2, auch schon beim werdenden, mehr Insulin gebraucht wird, um die Glukose in die Verbraucherzellen zu drücken. Sieht mit Deinem normalen C-Peptid also eher nach ner anderen Form als Typ 2 aus.
Praktisch ne weitere Entlastung für einen Kopf, der gelernt hat, dass Typ 2 der ist, der angefressen und angesessen wird ;)
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 21.08.2022 22:45:28 | IP (Hash): 705993429
Du bist mit 5,8 für meine Begriffe völlig gesund!
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Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
Bearbeitet von User am 22.08.2022 10:14:49. Grund: Ergänzung -
am 22.08.2022 09:12:15 | IP (Hash): 1579799670
Nosweets schrieb:
Also, weiteres Update.
LADA und Mody sind ausgeschlossen. Damit ist Typ 2 sicher diagnostiziert. Der HBA1C Wert ist mittlerweile auf 5,8 gesunken also das ist erstmal gut. Mein Diabetes-Doc meinte die Stellschrauben um den Blutzucker unter Kontrolle zu halten liegen jetzt vor Allem bei ihm, nicht bei mir. Bei meinem BMI von um die 21, meine kohlenhydratarme Ernährung, meine Bewegung, Sport, DARF ich es mir nicht zur Aufgabe machen dass es alleine meine Verantwortung ist den Blutzuckerwert unter Kontrolle zu bekommen. Es geht nicht ohne Medikamente. Der ein oder andere im Forum wird wahrscheinlich jetzt mit dem Kopf schütteln…
Ich merkte aber wie eine RIESEN-Last von mir abgefallen ist als er das sagte.
Für mich als nicht übergewichtige Betroffene war es monatelang in meinem Kopf drin dass ich irgendwie eine „Mitschuld“ an der Krankheit habe und es eben durch eiserne Disziplin im Griff bekommen kann… das ist leider auch das was ich überall lese; in jedem Ratgeber steht erstmal Ernähungsumstellung und mehr Bewegung an erster Stelle.
Jetzt ist zum Glück der Druck dahingehend weg und versuche damit fertig zu werden dass ich dann wohl mein Leben lang Medikamente nehmen muss. In dem Prozess bin ich aber schon fast gelassen, Metformin macht mir zum Glück auch keine Nebenwirkungen und da ist von der Dosierung noch etwas Luft nach oben (bin jetzt bei 1350 täglich)
Hallo Nosweets,
Glückwunsch, du hast einen guten Diabetes-Doc.
Ernähungsumstellung und mehr Bewegung steht tatsächlich bei der Diabetesbehandlung an erster Stelle. Bei manchen reicht das auch schon aus, aber keinesfalls bei jedem. Für das, was du mit eigenen Anstrengungen nicht mehr hinbekommst, brauchst du dann Unterstützung durch geeignete Medikamente. Metforminist, wenn es bei dir hilft und du es verträgst, ein gutes Medikament zur Unterstützung.
Nach meinen Erfahrungen kannst du auch mit HbA1c-Werten um die 6,0% gut leben, ohne dass sich dein Diabetes damit weiter verschärft. Mit deiner KH-armen Ernährung hast du ja zusätzlich den Vorteil, dass sich deine BZ-Schwankungen in einem vertretbaren Rahmen halten.
Weiter so und alles Gute, Rainer
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 22.08.2022 09:14:24. Grund: BBCodes -
am 22.08.2022 19:37:17 | IP (Hash): 955861870
Rainer schrieb:
. Mit deiner KH-armen Ernährung hast du ja zusätzlich den Vorteil, dass sich deine BZ-Schwankungen in einem vertretbaren Rahmen halten.
Weiter so und alles Gute, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Danke Rainer für deine Nachricht.
Dann ist der Tipp meines Docs mehrere Mahlzeiten am Tag zu nehmen also auch noch zusätzlich gut dafür dass sich weniger Spitzen bilden! Ich hatte das nur darauf bezogen dass ich so weniger Hunger habe. Aber das mit den BZ-Spitzen macht natürlich auch Sinn :-) -
am 22.08.2022 21:53:54 | IP (Hash): 1511357530
hjt_Jürgen schrieb:
.
Wenn Metformin in den ersten Wochen und Monaten keine Verdauungsprobleme macht, ist es das Medi mit den wenigsten Nebenwirkungen auch noch nach Jahrzehnten.
Der Vitamin B12 Status sollte im Auge behalten werden, da kann nach einigen Jahren der Metformineinnahme die Aufnahme desselben gestört sein. -
am 25.08.2022 21:53:45 | IP (Hash): 705993429
@Nosweets... Die Mahlzeiten wegen der Spitzenangst arg aufzuteilen kann widerrum auch die Bauchspeicheldrüse vergleichsweise unnötig stärker mehrbelasten?.
Es bedarf eigentlich auch konsequenter Pausen (4h) um das Verdauungssystem auch einmal bzw. periodisch effektiv zu entlasten!
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Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
Bearbeitet von User am 25.08.2022 22:16:08. Grund: Ergänzung -
am 25.08.2022 22:17:06 | IP (Hash): 331327064
Die Bauchspeicheldrüse wurschtelt tagaus tagein recht monoton vor sich hin, produziert halt - was uns mit Diabetes besonders betrifft - ganz normal Pro-Insulin, und lagert das ein. Wenn Insulin gebraucht wird, gibt sie aus dem Lager aus und teilt mit der Ausgabe das Produktions- und Speichermolekül Pro-Insulin in C-Peptid und Insulin.
Wichtig ist diese Teilung, denn das ungeteilt ausgegebene intakte Pro-Insulin hat nur 10-20% der BZ.Wirkung vom ordentlich abgetrennten Insulin.
Mehrere kleinere Anforderungen statt weniger größerer können da durchaus hilfreich sein :)
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.