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Habe wohl Diabetes Typ II..., bestenfalls?!
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am 09.07.2022 22:13:50 | IP (Hash): 1790512074
Lena8107 schrieb:
Ich glaube auch nicht, dass deine, für mich völlig sinnlose Idee, zum Erfolg führen könnte.
Wenn ich meine 14 IE Lantus morgens spritze, komme ich postabsorptiv, also auf Mittag zu, auf 60-50 und am nächsten Morgen auf 100-120. Wenn ich die 14 IE abends spritze, komme ich so 1-2 Uhr auf 60-50 und zum Abendessen auf 100-120.
Wenn ich auf morgens 7 und abends 7 IE verteile, habe ich durchgängig 70 bis eher 80, also durchgängig weniger tiefe Täler, und das ist in meinen alten Augen ein super Erfolg mit soner sinnlosen Maßnahme ;)
Was natürlich nicht bedeutet, dass das bei anderen den gleichen Erfolg haben muss - aber durchaus beim einen oder anderen kann, oder?
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
Lena8107
Rang: Gastam 09.07.2022 22:19:20 | IP (Hash): 1206715371
Du vergleichst Äpfel mit Birnen, denke ich.
Toujeo hat eine andere Wirkkurve als dein Lantus.
Ich kenne mich da aber zu wenig aus und halte mich mit Ratschlägen diesbezüglich zurück.
Ich selbst benutze Tresiba und dachte, dass das vergleichbar mit Toujeo ist.
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am 09.07.2022 22:39:11 | IP (Hash): 1790512074
Lena8107 schrieb:
Du vergleichst Äpfel mit Birnen, denke ich.
Toujeo hat eine andere Wirkkurve als dein Lantus.
Ein bisschen hast Du recht. Toujeo soll eine länger anhaltend flachere Wirkkurve als Lantus haben.
Aber beide sind Glargin, Lantus U 100, Toujeo U 300. Toujeo ist also praktisch Lantus mit weniger Wasser.
Und nach allem, was ich bis jetzt in über 20 Jahren Selbsthilfe erlebt und selbst erfahren habe, neigen alle Langzeit-Insuline bei Dosierungen unter 1 IE pro Stunde angesagter ebener Wirkzeit mehr oder weniger uneben zu wirken.
Auf der anderen Seite hatte ich in den Jahren, als ich 36 IE Lantus pro Tag gebraucht und mir in einer Dröhnung immer vor dem Schlafengehen gespritzt hab, keine solchen Schwankungen zwischen der vollen Wirkung nach um 3-4 Stunden und einem möglichen Wirkauslauf ab 20 Stunden messen können, sondern da haben sich der Auslauf vom von der vorherigen Injektion und der Anlauf der frischen super ausgleichend überlappt :)
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Bearbeitet von User am 09.07.2022 22:41:10. Grund: . -
am 09.07.2022 22:55:09 | IP (Hash): 904909621
Ich mache wohl beides... Ich werde die Idee von Jürgen mal beim Diabetologen vorbringen, wenn sich die Lage verschlimmert. Ansonsten werde ich meinem Körper noch einwenig mehr Zeit geben, sich an die niedrigeren Zuckerwerte zu gewöhnen.
Ich muss mich ja letztlich unbedingt an gesunde Werte gewöhnen, andersherum wär's ja sonst mein schleichender Tod...
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LADA Typ I, noch in der Einstellung mit dem Langzeitinsulin Toujeo. -
am 09.07.2022 23:16:55 | IP (Hash): 1790512074
Neenee, so schnell schleicht der Tod ja dann doch nicht ;)
1. Ne fachmedizinisch völlig normale Einstellung ist erstmal nüchtern und vor den Mahlzeiten 100-140 mg/dl.
2. Ne fachmedizinisch gesunde und bei aktiven Patienten unterstützte Steigerung ist nüchtern und vor den Mahlzeiten 80-120 mit nem Deckel bei 200.
3. Relativ neu ist TIR = Time In Range, wobei Range für 70 am unteren und 170 am oberen Ende steht. 70-80% TIR gilt als gut - entspricht damit praktisch 2.
100% TIR wäre praktisch fast schon gesund.
Je mehr Betas bei Dir noch funktionieren, desto mehr werden die Dich mit insgesamt weniger BZ Richtung 80 ziehen, wenn sie können - was sich allerdings ein paar Tage dumm anfühlt, bis Dein Organismus sich wieder an nahe bis gesunden BZ gewöhnt hat.
Klar muss gesünder als gesund nicht unbedingt falsch sein, wie dieser hier noch immer zeigt https://www.youtube.com/watch?v=O2nAICrb7Ck
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Lena8107
Rang: Gastam 10.07.2022 00:00:55 | IP (Hash): 1206715371
So würde ich es auch machen, Thomas.
Wie gesagt, ich kenne die Wirkkurve von Toujeo nicht genau, da ich ja Tresiba spritze.
Ich dachte immer, dass die Wirkkurve ähnlich ist.
Habe aber gerade gelesen, dass Tresiba dann doch deutlich länger wirkt
und dass die Wirkung viel schneller eintritt.
Den Sinn einer Splittung bei Toujeo verstehe ich trotzdem nicht, da es ja sehr gleichmäßig wirken soll.
Aber da bin ich wie gesagt überfragt, da kannst du ja am Montag mal nachhaken.
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am 10.07.2022 00:31:26 | IP (Hash): 904909621
Splittung, habe ich mir auch gerade überlegt, könnte in der Wirkung versagen...
Nur 7 morgens zu spritzen, sind über die Zeit bis die nächsten 7 fällig würden 7 zuwenig?!
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Lena8107
Rang: Gastam 10.07.2022 00:39:22 | IP (Hash): 1206715371
Ich kenne nur mein Tresiba und da wäre das blödsinnig.
Beim Toujeo bin ich überfragt……..
Du kannst ja einfach den Arzt fragen, auf eigene Faust würde ich das als Anfänger definitiv nicht machen.
Mit Knopf am Arm kannst du dann nochmal besser sehen, wie dein Blutzucker sich verhält .
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am 10.07.2022 00:43:52 | IP (Hash): 1831871773
ThomaS1968 schrieb:
Das ist ein guter Tipp mit den Reinigungstüchern!
Werde gleich am Montag kaufen...
Was mir noch einfällt...
Ich steigere mich doch jetzt mit der Toujeo-Dosis, um den Nüchternwert zu drücken.
Jetzt hab' ich aber festgestellt, dass bereits bei den jetzigen 14 IE's ein sich recht heftig auf meinen Körper auswirkendes Mittagstief einstellt.
Da bin ich in Bereichen zwischen 80 und 90 mg/dl und das ist fast schon unangenehm, bis hin zum leichten Zittrigkeitsgefühl.
Wie soll ich mich allerdings da in der Basalinsulin-Menge noch großartig steigern können, wenn ich jetzt mit den 14 IE mittags schon fast in die Unterzuckerung reinrutsche? (Ich spritze 08.00 Uhr)
Wie kann ich das halbwegs gesund abmildern. Wenn das mittags so weitergeht, dann ist spätestens bei 18 IE Basalinsulin Schluß?.
Fällt da jemandem was ein dazu?
Mit Typ1 Diabetes bekommst du definitiv die Libre Sensoren, da ist es ein wenig anders als bei Typ2. Wenn auf den Libre Rezept insulinpflichtiger Typ1 steht, reicht das. Ich hatte meine Libre Sensoren auch mit nur Basalinsulin bekommen, weil absehbar war, dass bald Bolusinsulin dazukommt.
Bei den Alkoholtüchern solltest du schauen, dass diese nicht rückfettend sind. Ich persönlich verwende die Alkopads von Braun. Die gibt es auch beim Diabetesfachhändler. Zudem habe ich noch ein normales Desinfektionsspray für die Entfernung der Sensoren und Insulinpumpenkatheter. Ich habe mit dem Entfernen sonst Probleme.
Zu deinem Werten und dem Spritzen, ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass dein Problem daran liegt, dass du morgens spritzt, jedoch früh am morgen am meisten Insulin benötigen würdest. Du kannst mal auf ein Blatt Papier die Wirkkurven aufmalen, unterteile das Blatt mal in 24 Stunden. Dann zeichnest du morgens mal eine Toujeo Kurve ein, nach dem Spritzen braucht es 1-2 Stunden bis die Wirkung voll aufgebaut wird, dann bleibt die Kurve die gesamte Zeit auf einem Level jedoch nach ca. 20 Stunden (ist abhängig von der Dosis) geht der Wirkspiegel ganz langsam wieder runter, nach 24 Stunden ist zwar noch etwas da, aber nicht mehr auf dem Level wie die meiste Zeit des Tages. Das ganze würde ich mal an deiner Stelle für 8 Uhr als Spritzzeit und für deine frühere Spritzzeit 22 Uhr einzeichnen. Damit du mal vor Augen hast, wie dein Insulin wirkt. Das hatten wir damals in der Schulung auch gemacht.
Ich vermute stark, dass du dein Basalinsulin eher am Abend spritzen solltest. Weil die stärkste Wirkung hast du gerade Mittag-Nachmittag-Abend, wo du weniger Insulin benötigst. Daher sind deine Werte dort schon sehr gut. Aber in den Morgenstunden, wo du momentan kaum Insulin wirksam hast, benötigst du am meisten und deshalb ist dein Nüchternwert weiterhin zu hoch. Bevor du da aber etwas änderst, bespreche das unbedingt mit deinem Arzt.
Zum zeitlichen Splitten von Basalinsulin, da ist Levemir mit 2-3x tgl und Lantus mit 1-2x tgl da, weil die einfach nicht 24 Stunden wirken. Bei Toujeo und Tresiba ist splitten ungewöhnlich.
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Lena8107
Rang: Gastam 10.07.2022 00:48:11 | IP (Hash): 1206715371
Ja genau, ich nehme auch die Tücher von Braun und komme gut damit klar.
Tresiba wird definitiv nicht gesplittet, wirkt aber auch länger als Toujeo.
Toujeo eigentlich auch nicht, aber vielleicht ist‘s da möglich, wüsste aber nicht warum.
Bearbeitet von User am 10.07.2022 00:54:24. Grund: * -
am 10.07.2022 09:05:34 | IP (Hash): 904909621
Guten Morgen. NBZ 200.
Ziemlich ernüchternd, zumal ich gestern 1,5h nach dem Abendessen 150 hatte und sogar mit nur 110 ins Bett gegangen bin?.
Habe heute von 14 IE auf 16 IE Toujeo erhöht.
Gibt es Möglichkeiten gegen ein ausgeprägtes Dawn-Syndrom?
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LADA Typ I, noch in der Einstellung mit dem Langzeitinsulin Toujeo. -
am 10.07.2022 10:39:06 | IP (Hash): 2057483810
ALLE Insuline wirken völlig GLEICH: Wenn das einzelne Molekül im Blut ist, hat es eine Halbwertzeit von knapp 5 Minuten. D.h. nach 5 Minuten ist da nur noch die Hälfte der Wirkung, nach 10 Minuten nur noch ¼ usw.
Die Unterschiede in den Wirkkurven machen die Formulierungen/Suppen, in denen wir es spritzen. Die sorgen dafür, dass es als Bolus möglichst schnell in den Blutkreislauf gelangt, oder möglichst langsam als Basal.
Die einfachste Möglichkeit, den Übergang ins Blut zu beschleunigen, ist die Verdünnung, also statt U 100 halt U 50 oder noch dünner. Haben die Eifrigen unter denen mit Typ 1 mit gutem Erfolg zu den Zeiten gemacht, als noch für jedes Spritzen die Spritze aufgezogen werden musste. Das Prinzip ist einfach: Über die größere Oberfläche des gespritzten größeren Ballons kann mehr vom Inhalt schneller in das aufnehmende Gewebe.
Wer nen großen Bolus heute beschleunigen will, nutzt dasselbe Prinzip, indem er die große Dosis splittet und gleichzeitig auf mehrere Ballons verteilt, und damit die verteilende Oberfläche im Gewebe vergrößert.
Sanofi hat dieses Prinzip vom Lantus zum Toujeo für die etwas gleichmäßigere und etwas längere Wirkung schlicht umgekehrt, also den selben Wirkstoff auf weniger Flüssigkeit konzentriert. Das heißt, das ist eher positive Nebenwirkung.
Die angestrebte Hauptwirkung ist die erhebliche Verringerung des Injektionsvolumens. Denn reichlich Menschen mit Typ 2, aber auch immer mehr mit Typ 1, brauchen 100 und mehr Einheiten Basal am Tag, und die machen mit U 100 schon recht schmerzhafte Ballons.
Zu Deinen 200 wirst Du hier wahrscheinlich die Idee kriegen, dass Du in der Nacht so zwischen 1 und 2 Uhr in die Nähe von 50 mg/dl gekommen sein musst, und dass die 200 sowas wie ne überchießende Gegenregulation waren.
Wenn dem so wäre, würde sich verbieten, was für weniger Dawn sonst noch zu bieten wäre, nämlich das Verlegen des Toujeo vom Morgen auf den Abend, damit Du den Tag nicht mit der auslaufenden Wirkung beginnst.
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am 10.07.2022 12:46:21 | IP (Hash): 904909621
Danke für deine ausführliche Antwort.
Die 12 IE Einstiegsmenge, die ich beim Ersttermin beim Diabetologen gleich verordnet bekam, hab' ich abends zw. 22.00 - 22.30 Uhr gespritzt. Da hatte sich an den hohen NBZ-Werten morgens leider auch nichts geändert .
Aber ich will jetzt mal geduldig bleiben und meinem Körper die nötige Zeit geben...
Was ich hier bislang so rausgelesen habe, waren ja die bisherigen 12 und 14 IE Basal eine vergleichsweise geringe Dosis. Damit wird man wegen Dawn sicherlich auch noch nicht zu einer abschließenden Einschätzung kommen können..
Übrigens, ich hatte glaube ich von Dir gelesen Jürgen, dass Du mal bei 400 NBZ und Hba1c von 15 "ins Geschäft eingestiegen" bist... Wie kann man bei solchen Werten "nur" ein Typ II sein??? Das klingt ja eigentlich nach einem Bauchspeicheldrüsen-Totalausfall, wenn bei mir 11,1 schon ein Totalausfall darstellen?!
Unglaublich!
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LADA Typ I, noch in der Einstellung mit dem Langzeitinsulin Toujeo.
Bearbeitet von User am 10.07.2022 12:49:40. Grund: Ergänzung -
Lena8107
Rang: Gastam 10.07.2022 12:51:46 | IP (Hash): 394321721
Ja, da gibt es Möglichkeiten.
Ich spritze z.B. bei hohen Morgenwerten ein paar Einheiten Bolus direkt nach dem Aufstehen.
Aber du bist noch in der Einstellphase und da brauchst du einfach etwas Geduld, das wird nicht von heute auf morgen perfekt laufen.
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am 10.07.2022 13:41:46 | IP (Hash): 2057483810
ThomaS1968 schrieb:
Übrigens, ich hatte glaube ich von Dir gelesen Jürgen, dass Du mal bei 400 NBZ und Hba1c von 15 "ins Geschäft eingestiegen" bist... Wie kann man bei solchen Werten "nur" ein Typ II sein??? Das klingt ja eigentlich nach einem Bauchspeicheldrüsen-Totalausfall, wenn bei mir 11,1 schon ein Totalausfall darstellen?!
Es sind auch schon Menschen mit Typ 2 noch selbst zu Fuß in kranken Häusern aufgelaufen, weil sich sich mies gefühlt und nicht mehr zu helfen gewußt haben, mit BZs über 1k!
Weil er über 400 bis dahin selbst noch nicht erlebt hatte und alles unbekannte sehr interessant fand und seine Geräte damals alle noch schön neu waren, hat mein damals junger Hausarzt da prompt meinen Wanst erstmal mit dem Echolot auf irgendwelche Auffälligkeiten untersucht. Hat links keine Niere gesehen und mich deswegen prompt an den Nephrologen überwiesen.
Der hatte natürlich ein noch schöneres Gerät und großen Spaß an meiner Schilderung der vergeblichen Suche seines jungen Kollegen nach meiner linken Niere. Ja, die linke Niere versteckt sich oft ein bisschen hinter’m Magen. Da muss man dann… , und indem fuhr er mit seinem Scanner son bisschen um die linke Schwimmhilfe rum und … "Da ist tatsächlich keine Niere!"
Dann hat er die existierende eingehende betrachtet und mir erzählt, dass die von ihrer Größe her wahrscheinlich von Anfang an meine einzige gewesen ist, und dass die gewaltige Fortsätze für erheblich vermehrten Flüssigkeitsumsatz gebildet hätte. Das würde auf wenigstens die letzten 2 Jahre mit dem BZ um und über 400 hinweisen.
Hatter recht gehabt: Spätere Rekonstruktionen meiner damaligen Tagesabläufe ergaben so um die 15 Liter Trinken am Tag. Die hatten sich natürlich über wenigstens die 3-4 Jahre noch wieder vorher eingeschlichen: Nicht nur ich hatte mich langsam an immer mehr gewöhnt, sondern auch mein Familienumfeld. Wirklich aufgefallen ist das erst im Nachhinein, als ich dann mit dem BZ im normalen Bereich plötzlich nicht mehr dauernd son 2-Tassen-Pott Kaffee ab dem Frühstück nachgefüllt brauchte ;)
Du siehst, war noch weit weg von Totalausfall - und ist bei Dir auch wohl noch lange keiner. Sonst hättest Du vor Deinem Insulinanfang nur noch rückwärts gegessen ;)
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am 10.07.2022 13:44:26 | IP (Hash): 1497254427
wie Lena richtig schriebt bist du noch in der Einstellphase und es ist jetzt die Aufgabe des Arztes heraus zu finden welche Ursachen dafür verantwortlich sind. Da werden sicherlich noch Teste vorgenommen werden wie gut die Organe noch arbeiten, wie der Stoffwechsel ist, das Immunsystem , und auch die Verdauung spielt dabei eine große Rolle.
Du solltest auch nachts eine Messung durchführen und für den Arzt notieren.
Bei der Apotheken-Umschau gibt es eine hilfreiche Seite die sich mit deinem Problem beschäftigt.
Einfach mal reinlesen:
https://www.apotheken-umschau.de/krankheiten-symptome/diabetes/blutzucker/blutzucker-was-tun-gegen-hohe-morgenwerte-811477.html
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am 10.07.2022 13:58:56 | IP (Hash): 1570526895
Hallo Thomas
Wie mir hier schon bestätigt wurde habe ich ja keine Ahnung
aber
ICH würde jetzt erst mal ganz nach dem Fahrplan deines Arztes vorgehen.
Alles genau dokumentieren und deine Aufzeichnungen zusammen mit DEINEN Eindrücken dem Arzt übergeben. Der wird schon wissen wie es dann weiter gehen soll.
Jetzt schon mit Experimenten zu beginnen wäre meines Erachtens fahrlässig und wie soll der Arzt weiter verfahren wenn er sich nicht darauf verlassen kann das sein Fahrplan eingehalten wird.
Ich würde als Arzt sagen: dann mach doch deinen Kram allein - aber dann nicht rumheulen wenn es schief geht.
Du wirst doch nicht jetzt schon deine selbst beschriebene Geduld verloren haben?
Gruß
Peter
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Typ 2 - Medikation: Siofor 1x1000 - HbA1c: zZ 6,0 Stand 07/22 (ich arbeite weiter daran) -
am 10.07.2022 14:20:53 | IP (Hash): 904909621
Ja ihr Lieben, ich bleibe auf jeden Fall im Fahrplan. Habe vereinbaru gsgemäß auf 16 IE Toujeo erhöht und wenn der NBZ nicht unter die 154 geht, dann gehts auch erstmal weiter rauf. Ich bekomme ja zudem bald meine Sensoren und da gibts dann sicherlich noch konkreter Abrechenbares.
Heute zum Beispiel gabs gar kein Hypogefühl, weil ich mein Frühstück auf 11 Uhr verlegt habe. Ich habe da vermutlich in den Hungerast, der sich wohl aus der Wirkkurve von Toujeo nach 4h ergab, heute nun vor dessen Beginn hineingegessen?.
Jedenfalls scheine ich die 16 IE auch erstmal zu vertragen, denn bis jetzt hat sich erstmal auch kein weiteres Problem aufgetan.
Ich werd' auf keinen Fall an der Medikation herumbasteln, denn ich glaube zu wissen, dass der Körper ein "träges System", was in den langfristig einzustellenden Abläufen eine gewisse Nachlaufzeit benötigt.
Schwinge mich jetzt mal auf's Fahrrad und radel 'ne Stunde...
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am 10.07.2022 16:59:51 | IP (Hash): 2057483810
ThomaS1968 schrieb:
Heute zum Beispiel gabs gar kein Hypogefühl, weil ich mein Frühstück auf 11 Uhr verlegt habe. Ich habe da vermutlich in den Hungerast, der sich wohl aus der Wirkkurve von Toujeo nach 4h ergab, heute nun vor dessen Beginn hineingegessen?.
SUPER Idee! Bin neidisch, dass ich nicht drauf gekommen bin ;)
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am 10.07.2022 17:32:38 | IP (Hash): 904909621
Ja, danke für dein Lob Jürgen, das bedeutet mir was...
Morgens bis Ende Vormittag brauch' ich traditionell eigentlich erstmal nix, von daher war das kein großes Ding das Essen auf Brunchzeit zu verlegen.
Ansonsten merk' ich nix Negatives, nur die Meßwerte erinnern mich an meinen Diabetes...
Hab' heute Nachmittag mit meiner Guten, bei einer Kugel Eis mit ungesüßter Schlagsahne (Zucker+Fett!), gerade mal so resümiert, dass sich für mich und meine Frau das Leben, außer der noch genau zu bestimmenden Menge Insulin die ich einmal final benötige, eigentlich gar nicht merkbar verändert hat bzw. verändern wird.
Einwenig bewußter die Nahrungsaufnahme gestalten und an die Insulinaufnahme denken, aber so grundsätzlich kann das Leben durchaus weiterhin nach meinen Vorstellungen verlaufen. Vorraussetzung jaaa natürlich, der Zucker muss gebändigt werden und darf keinen Schaden anrichten...
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Lena8107
Rang: Gastam 10.07.2022 17:50:23 | IP (Hash): 394321721
Ich erinnere mich, dass ich nach 6 Monaten Insulintherapie nachmittags öfter Hypos hatte. Das lag aber garnicht am Basalinsulin, sondern das war meine Restfunktion, die wohl dann immer am Limit mitlief und auch nicht wusste, wann‘s denn genug ist.
Hatte dann nochmal eine Zeit, wo ich nur 3 Einheiten Levemir basal gegen 19 Uhr spritzen musste (wahrscheinlich hätte das da auch ganz ohne externes Insulin funktioniert) und auch da landete ich plötzlich im 50er Bereich so gegen 17 Uhr, wo kein Levemir mehr gewirkt hat.
Ich konnte plötzlich alles essen und hatte kaum Anstiege.
Das war dann meine Remission, die einige Wochen dauerte.
Welche Rolle in deinem Fall die Restfunktion spielt, weiß man noch nicht.
Es gibt einfach viele Faktoren die da reinspielen. -
am 10.07.2022 20:09:20 | IP (Hash): 904909621
Heute vor dem Abendessen hatte ich 85, ohne dass ich irgend etwas Unangenehmes gespürt hätte ...
Vielleicht schreitet die Gewöhnung an gesunde Werte doch schneller voran als befürchtet?.
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am 10.07.2022 20:13:38 | IP (Hash): 1497254427
es wäre interessant zu wissen wie der BZ gegen 2:00/3:00 Uhr aussieht.
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am 10.07.2022 23:34:39 | IP (Hash): 904909621
02:00 / 03:00 mach' ich sicher auch mal Helmut, aber in dieser Nacht wird das nix mehr...
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Bearbeitet von User am 10.07.2022 23:36:05. Grund: Ergänzung -
am 11.07.2022 12:42:12 | IP (Hash): 904909621
Helmut, ich bekomme ja bald (in den nächsten 1-2 Tagen) meine libre3-Sensoren geschickt, dann müsste ich doch damit auch aufgezeichnet bekommen, was zw. 02.00 - 03.00 Uhr?.
Gemäß meinem Süßhunger bei Pinkelgängen in den frühen Nachtstunden zu urteilen, werd' ich wohl zunächst (zw. 2-4) in einen niedrigen BZ reinrutschen, bis meine Leber dann mit Zucker über das normale Level hinaus zu reagieren scheint?.
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