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Habe wohl Diabetes Typ II..., bestenfalls?!

  • Lena8107

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    am 28.06.2022 08:20:06 | IP (Hash): 1165938708
    190 mg/dl sind ja eine erste Verbesserung:-)
    Solange man beim LADA noch eine leichte Restfunktion hat (das kann über viele Jahre sein)
    ist der LADA leicht zu steuern, vergleichbar mit einem Typ 2 Diabetes der insulinpflichtig geworden ist.
    Ist die Restfunktion aber komplett weg, dann ist es definitiv deutlich komplizierter, dafür gibt es dann aber Hilfsmittel wie Insulinpumpen.
    Da muss man dann auch z.B. auf verspätete Anstiege durch Fett etc. achten, auch Stress und schlechter Schlaf bringen alles durcheinander.
    Ich habe da den direkten Vergleich. Meine Oma, Typ 2 Diabetikerin, spritzt seit über 20 Jahren Insulin.
    Jetzt hat die das mal eine Woche komplett weggelassen und siehe da, die Werte sind trotzdem gut, da sie zur Zeit einfach wenig ist.
    Ein Typ 1 Diabetiker verfällt dann in eine Ketoazidose………
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    am 28.06.2022 08:28:57 | IP (Hash): 904909621
    Ja, hab' ich auch festgestellt, von NBZ durchschnittlich 280 bin ich jetzt am 4. Tag mit den 12 IE Toujeo auf unter 200 gekommen...
    Jetzt nochmal 100 runter, dann das Ganze verfestigen. Da werd' ich aber vermutlich noch paar Helferlein zusätzlich brauchen?.

    Bearbeitet von User am 28.06.2022 08:30:07. Grund: Fehlerbeseitigung
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    am 28.06.2022 08:45:21 | IP (Hash): 147657338
    ThomaS1968 schrieb:
    Ja Helmut, genau das fiel mir heute auch wie Schuppen von den Augen...
    Auf das eigentlich sehr liebgewonne (Dinkel-)Vollkornbrot und ab und zu ein Weizenbrötchen werde ich verzichten müssen. Das würde mittlerweile auch nur den Bereich Frühstück betreffen, denn abends gibts eigentlich sehr lange schon bei uns nur eine Veggie-Fleischersatz-Brateinlage, plus entweder Salat oder irgend ein Gemüse.
    Wie sieht dein Frühstück ohne Brot aus?



    Ich bin ja kein Frühstücksmensch. Aber ich weiß von einigen, die Eiweißbrot/-brötchen statt normalen VK Brot essen. Andere machen sich ein Rührei, kann man ja auch auf Vegetarisch machen.

    Früh ist halt die schwierigste Mahlzeit blutzuckertechnisch. Bei allem musst du ausprobieren, was dir schmeckt und dennoch blutzuckertechnisch bei dir geht.
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    am 28.06.2022 08:58:10 | IP (Hash): 147657338
    ThomaS1968 schrieb:
    Update Diabetologen-Termin für heute geplant:
    Ich wurde vorhin angerufen, dass leider der Antgen-Test noch nicht, wie eigentlich erwartet, da ist, somit haben wir einvernehmlich den Termin auf Donnerstag verlegt.
    Es wird dann natürlich ein "Bericht" am Donnerstag erfolgen.

    Das mit dem Abwiegen der KH find' ich sinnvoll und es sieht nach System aus, wie Du deinen Zucker im Griff hälst?!

    Also ich bin ja Vegetarier, daher sind Gemüse und Obst schon Hauptbestandteil meines Essens. Ich denke, damit habe ich schon mal eine Basis, die sich manch' anderer Omni erstmal "mühsam" eressen muss...

    Ich habe auch (so nebenbei) gelesen, dass Du 48 IE Langzeit-Insulin benötigst... Könnte man also sagen, dass ich mit meiner Start-Dosis von lediglich 12 IE Toujeo auch 1/4 von deiner Dosis bekomme, oder ist Toujeo "stärker" und es ist ein Verhältnis 1:3 oder 1:2, oder gar 1:1?

    Die 12 IE Toujeo haben nämlich bislang bei mir noch nicht sooo viel bewirkt. Meine Diabetes-Beraterin beruhigte mich allerdings damit, als sie dazu sagte:"Naja, wir wollten und konnten sie ja nicht gleich runterschießen.", was ich mir natürlich auch schon irgendwie so gedacht habe.



    Schade, dass die Ergebnisse noch nicht da sind. Das war bei mir damals genauso, dass die AK Tests länger gedauert haben. Dabei will man einfach Gewissheit haben..

    Solltest du Lada sein, wirst du - am Anfang auf jeden Fall - deine Kohlenhydrate abwiegen, um genau zu wissen, was du isst und somit wie viel Bolusinsulin du spritzen solltest. Mit der Zeit geht man irgendwann mehr und mehr zum schätzen über. Ich wiege bspw. nur noch daheim ab, unterwegs weiß man sowieso nicht, was genau im Essen drin ist und Bewegung kommt dann meist eh noch dazu..

    Gemüse ist sehr gut bei Diabetes, aber Obst hat Fruchtzucker. Deshalb solltest du dort unbedingt schauen. Gut sind Beerenobst, schlecht ist Banane und Weintrauben. Beim Rest hilft nur ausprobieren.

    12 IE Toujeo sind 12 IE Basalinsulin. Die unterschiedlichen Basalpräparate haben nur minimale Unterschiede von der benötigten Menge dank der unterschiedlichen Wirkdauer.
    Bei Typ1 sagt man, dass ca. 0,5-1 IE pro kg Körpergewicht an Insulin benötigt wird als grobe Orientierung. Davon sind ca. 50% Basalinsulin und 50% Mahlzeiten- und Korrekturinsulin. Bei einer Restfunktion wie bei Lada braucht man etwas weniger Insulin, bei einer Resistenz wie bei Typ2 benötigt man hingegen deutlich mehr Insulin.

    Wenn mit einer Insulintherapie gestartet wird (oder auch bei Umstellung von Pen zu Pumpe) wird immer erstmal etwas zu wenig verordnet und die Dosis wird dann langsam gesteigert. Kurzfristig zu hohe Werte haben weniger Konsequenzen als aufgrund einer zu hohen Insulindosis starke Unterzuckerungen.
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    am 28.06.2022 10:27:47 | IP (Hash): 109108961
    July95 schrieb:
    12 IE Toujeo sind 12 IE Basalinsulin.


    Du hast recht! Sorry, ich stell mir FALSCH immer ne Ampulle Toujeo im normalen Pen vor.

    ----------------------------------------------
    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 28.06.2022 10:35:51 | IP (Hash): 1948169870
    ThomaS1968 schrieb:
    Ja, hab' ich auch festgestellt, von NBZ durchschnittlich 280 bin ich jetzt am 4. Tag mit den 12 IE Toujeo auf unter 200 gekommen...
    Jetzt nochmal 100 runter, dann das Ganze verfestigen. Da werd' ich aber vermutlich noch paar Helferlein zusätzlich brauchen?.

    Und/oder etwas mehr Geduld. 😕

    Bei deinem Hausarzt hattest du viel zu viel Geduld. Mach jetzt nicht den Fehler, beim Diabetologen zu wenig Geduld aufzubringen. Bis es bei dir einigermaßen rund läuft, dauert es bestimmt mehrere Monate und wenn du es dann noch perfekt haben willst, wirst du dafür Jahre brauchen. Das macht aber nichts, die Zeit hast du.

    Zur Zeit versuchen alle, dich maximal zu verwirren. Die Typ 2er erzählen dir, was du als 2er machen musst und die Typ 1er geben dir ihre Erfahrungen weiter. Das passt nicht zusammen. Mein Rat wäre: Lass das erst mal alles so stehen, bis du deinen Typ weißt und lies dir dann die dazu passenden Ratschläge ganz in Ruhe und sehr gründlich durch. Die nicht passenden kannst du dann einfach beiseite schieben. Die Leute meinen es ja alle gut mit dir, aber gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht. Lass dich nicht weiter verwirren, auch nicht von Jürgen, bei dem sogar ich manchmal das Gefühl habe, dass er gar nicht mehr verstanden werden will.

    Alles Gute, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 28.06.2022 10:45:04. Grund: BBCodes
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    am 28.06.2022 11:04:27 | IP (Hash): 1446733299
    Rainer schrieb:

    Lass dich nicht weiter verwirren, auch nicht von Jürgen, bei dem sogar ich manchmal das Gefühl habe, dass er gar nicht mehr verstanden werden will.



    gut ausgedrückt Rainer.
    Immer wieder werden gerade neue Mitglieder mit seinen sogenannten Kenntnissen belästigt, die damit nichts anfangen können.
    Und die User wollen das auch nicht wissen, ihnen geht es einzig und alleine darum die bestehenden Lebensumstände zu ändern und nicht mit Zeugs voll gequatscht werden das ihnen nicht weiter hilft.
    So sehe ich das.
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    am 28.06.2022 13:15:05 | IP (Hash): 904909621
    Ja, ihr Guten, ich werde Geduld mitbringen und meiner Diabetologen-Praxis vertraue ich. Mit 50+ hat man schon ein Gefühl entwickelt, wer es gut mit einem meint und wer nicht...
    Frühstück bin ich relativ stark auf Spiegelei ausgerichtet. Das geht problemlos natürlich auch ohne Brot. Ich mach' mir allerdings auch gern noch 2-3 Scheiben Käse mit auf's Ei, der zerschmilzt dann noch so schön.
    Obst auch klar, vorrangig Beeren und keine Weintrauben und Bananen mehr, alles soweit kein Problem.
    Ich muss tatsächlich erstmal auf Donnerstag warten, um zu wissen, wie es weitergehen muss.
    Die beiden Gruppen I und II sind einfach zu unterschiedlich in der Herangehensweise, als dass man jetzt schon allgemeingültige Konzepte entwickeln könnte.
    Einzig, das Langzeit-Insulin, sollte ich das weiterhin benötigen, muss ich von dem familientechnisch schlechten Zeitpunkt um 22.00 Uhr auf eine Injektion eher morgens zw. 8 und 9 verlegen. Aber das dürfte kein Problem werden, zumal ich Monate, wenn nicht Jahre "ganz ohne" rumgelaufen bin.
    Danke an alle bis dahin und ich geb' morgen wieder kurz meinen Nüchternwert durch. Der große "Rest" dann am Donnerstag, irgendwann nach meinem Termin um 15.30 Uhr...
    Bearbeitet von User am 28.06.2022 13:19:44. Grund: Fehlerbeseitigung
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    am 28.06.2022 13:46:52 | IP (Hash): 316996375
    Rainer schrieb:
    Zur Zeit versuchen alle, dich maximal zu verwirren.


    Blödsinn
    ______________
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    am 28.06.2022 14:19:18 | IP (Hash): 844835085
    ThomaS1968 schrieb:
    Ja, hab' ich auch festgestellt, von NBZ durchschnittlich 280 bin ich jetzt am 4. Tag mit den 12 IE Toujeo auf unter 200 gekommen...
    Jetzt nochmal 100 runter, dann das Ganze verfestigen.



    Ich würde erstmal das nur das Ziel NBZ 150 anpeilen. Damit wäre schon viel gewonnen.
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    am 28.06.2022 17:34:16 | IP (Hash): 904909621
    @Jürgen... Kein Problem, alles gut!
    @Hape...Seh' ich auch so, werde erstmal nicht nach den Sternen greifen wollen. Bin Realist... Das mit dem "...jetzt nochmal 100 runter", war eher etwas flappsig formuliert und sicherlich nicht für übermorgen in Erwartung...
    Bearbeitet von User am 28.06.2022 17:36:57. Grund: Fehlerbeseitigung
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    am 28.06.2022 18:48:40 | IP (Hash): 1831871773
    ThomaS1968 schrieb:
    Ja, ihr Guten, ich werde Geduld mitbringen und meiner Diabetologen-Praxis vertraue ich. Mit 50+ hat man schon ein Gefühl entwickelt, wer es gut mit einem meint und wer nicht...
    Frühstück bin ich relativ stark auf Spiegelei ausgerichtet. Das geht problemlos natürlich auch ohne Brot. Ich mach' mir allerdings auch gern noch 2-3 Scheiben Käse mit auf's Ei, der zerschmilzt dann noch so schön.
    Obst auch klar, vorrangig Beeren und keine Weintrauben und Bananen mehr, alles soweit kein Problem.
    Ich muss tatsächlich erstmal auf Donnerstag warten, um zu wissen, wie es weitergehen muss.
    Die beiden Gruppen I und II sind einfach zu unterschiedlich in der Herangehensweise, als dass man jetzt schon allgemeingültige Konzepte entwickeln könnte.
    Einzig, das Langzeit-Insulin, sollte ich das weiterhin benötigen, muss ich von dem familientechnisch schlechten Zeitpunkt um 22.00 Uhr auf eine Injektion eher morgens zw. 8 und 9 verlegen. Aber das dürfte kein Problem werden, zumal ich Monate, wenn nicht Jahre "ganz ohne" rumgelaufen bin.
    Danke an alle bis dahin und ich geb' morgen wieder kurz meinen Nüchternwert durch. Der große "Rest" dann am Donnerstag, irgendwann nach meinem Termin um 15.30 Uhr...



    Blutzuckertechnisch spricht erstmal überhaupt nichts gegen ein Spiegelei mit Käse (und ggf. Gemüse). Der hohe Fettanteil kann nur beim Abnehmen hinderlich sein.

    Solltest du weiter Langzeit-Insulin benötigen, dann kann es funktionieren, dass du die Injektion auf Morgens vorverlegst, es kann aber auch sein, dass es bei dir nicht gut funktioniert (hohe Morgenwerte oder Unterzuckerungen irgendwann im Tagesverlauf). Das müsste man dann tatsächlich ausprobieren. Sollte es nicht funktionieren, bliebe weiterhin die Gabe zur Schlafenszeit oder die Umstellung auf eines der anderen Basalinsuline. Aber das hat ja noch Zeit, nur dass du im Hinterkopf hast, kann problemlos klappen, kann aber auch Probleme machen.
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    am 28.06.2022 19:04:30 | IP (Hash): 1446733299
    das mit den morgendlichen spritzen von Lantus um 06:00 Uhr sollte ich auch mal versuchen und ist bei mir völlig fehlgeschlagen. Fast täglich hatte ich mit Unterzuckerungen zu tun. Das habe ich ganz schnell eingestellt und den Arzt dafür auch noch beschimpft.
    Jetzt gehe ich nur noch zu meinen Hausarzt. Der weiß auch vieles über Diabetes.
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    am 28.06.2022 22:49:31 | IP (Hash): 904909621
    Unterzuckerung..., was ein Traum! Ich hab' so viel davon, dass ich verkaufen könnte...
    Ja, is nich witzig, ich weiß ..
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    am 29.06.2022 00:23:43 | IP (Hash): 1372968611
    Helmuth...welche Werte hattest du denn bei den Unterzuckerungen?
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    am 29.06.2022 08:22:44 | IP (Hash): 904909621
    Mein NBZ heute morgen 155...

    Gestern Abend hatten wir Besuch und da ich mich gewissermaßen noch in einer "Testphase" befinde, wollte ich mal meinen geliebten Schwarzriesling trocken probieren.
    Also hab' ich 3/4 Liter Schwarzriesling und 15 IE Toujeo ausprobiert :)
    Bearbeitet von User am 29.06.2022 08:27:59. Grund: Ergänzung
  • Lena8107

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    am 29.06.2022 09:49:08 | IP (Hash): 55176126
    Hallo,
    auch wenn der Morgenwert gut ist, ist es falsch sowas in Eigenregie zu machen!!
    Gerade Toujeo erhöht man langsam und lässt die neue Dosierung dann erstmal einige Zeit laufen um zu sehen, ob‘s passt.
    Ich habe beim Tresiba mit 12 Einheiten angefangen und dann alle 2 Wochen um eine Einheit erhöht, bis ich bei 16 Einheiten war, die dann passten.
    Die 155 hättest du wahrscheinlich auch bei 12 Einheiten erreicht, da Alkohol den Wert auch drückt.
    Gerade am Anfang war Alkohol bei mir komplett untersagt, weil das zu Unterzuckerungen führen kann.
    Mittlerweile ist Alkohol erlaubt, weil ich gelernt habe damit umzugehen.
    Mein Sensor alarmiert mich rechtzeitig.
    Was du da gemacht hast, finde ich nicht gut!!!

    Bearbeitet von User am 29.06.2022 10:32:29. Grund: *
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    am 29.06.2022 11:32:42 | IP (Hash): 105091391
    Lena8107 schrieb:
    auch wenn der Morgenwert gut ist, ist es falsch sowas in Eigenregie zu machen!!


    Mein Diabetes ist mein Ding, nicht das (m)eines Arztes. Aufgabe meines Arztes ist, mir bei meinem Leben mit meinem Diabetes zu helfen, so gut er professionell kann. Und zwar in dem Rahmen, den ich(!) haben will.
    Natürlich kann ich dem meinen Diabetes auch zur Fernsteuerung überlassen, aber ich habe gelernt, dass wir umso individuell passender mit unserem Diabetes auskommen je mehr wir damit lernen, unser ganz persönlicher Arzt zu sein.

    Die meisten von uns haben bei neuen Herausforderungen ihre größte Aufmerksamkeit und Lernbereitschaft zu Anfang, und in dem lebt der Thomas jetzt. Dabei wird er auch und zwar allein durch Selbermachen und Beobachten und nicht durch Ansage lernen, wie viel der Alkoholgehalt von ner Flasche Wein seinen BZ "drückt"(vielleicht gar nicht?), und auch wie sich auswirkt, wenn er seine Toujeo-Dosis verändert.

    @Thomas
    Bin weiter gespannt auf Deine Beobachtungen mit Deinem Diabetes :)

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    Bearbeitet von User am 29.06.2022 11:34:07. Grund: .
  • Lena8107

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    am 29.06.2022 11:46:31 | IP (Hash): 1555996606
    Ich hoffe, dass das nicht dein Ernst ist, Jürgen.
    Ich bin fassungslos!!!!!!!
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    am 29.06.2022 16:20:34 | IP (Hash): 844835085
    ThomaS1968 schrieb:
    Mein NBZ heute morgen 155...
    Also hab' ich 3/4 Liter Schwarzriesling und 15 IE Toujeo ausprobiert :)



    Da Du gleich 2 Parameter geändert hast, bleibt leidere unklar, was zu dem Erfolg führte.
  • Lena8107

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    am 29.06.2022 16:33:41 | IP (Hash): 1555996606
    Es geht auch nicht, dass man ohne Plan, einfach direkt 3 Einheiten hochgeht.
    Man hätte zuerst, nach Rücksprache, 13 Einheiten ausprobieren können.
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    am 29.06.2022 17:08:24 | IP (Hash): 105091391
    Lena8107 schrieb:
    Es geht auch nicht, dass man ohne Plan, einfach direkt 3 Einheiten hochgeht.
    Man hätte zuerst, nach Rücksprache, 13 Einheiten ausprobieren können.


    Sorry, aber auch der Dok hat keinen Plan, außer "schön laaangsam alle paar Tage 1-2 IE mehr, bis 100-140 nüchtern erreicht sind". Wer weniger will, kann das eh nur auf eigene Kappe machen.

    Ok, 2 Parameter gleichzeitig verändern war ein bisschen unüberlegt, weil jetzt nicht so schön wie mit nur einem sichtbar ist, wieviel der denn bewirkt hat. Ist halt nachzuholen, aber wo ist da das gewaltige Problem, das Du uns hier schreiben willst?

    ----------------------------------------------
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  • Lena8107

    Rang: Gast
    am 29.06.2022 17:31:46 | IP (Hash): 1555996606
    Du überschätzt dich gewaltig lieber Jürgen!
    Du bist kein Arzt und weißt anscheinend tatsächlich nichts über die Wirkweise von Toujeo.
    Bis sich zeigt, was die 15 Einheiten tatsächlich bewirken dauert‘s ein paar Tage.
    Es hat schon seinen Sinn, dass man nach und nach um eine Einheit erhöht.
    Deine Tipps sind fahrlässig und blödsinnig.
    Ich bin gespannt, was Thomas heute mal testet:
    Vielleicht direkt 18 Einheiten und dazu ne Pommes?
    Aber gut, wer behauptet, dass es keine Insulinresistenz gibt, dass einmal täglich Messen reicht um perfekte Werte zu erreichen, den sollte man nicht zu ernst nehmen.

    Bearbeitet von User am 29.06.2022 17:45:32. Grund: *
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    am 29.06.2022 17:32:09 | IP (Hash): 2076880728
    Hmm,
    deutlich mehr Insulin und Alkohol gleichzeitig sind gerade bei einem Anfänger wie Thomas wirklich nicht sonderlich schlau... hätte auch mächtig schief gehen können.
    Besonders ohne Sensor, der einen notfalls nachts aus dem Bett holt!

    Jürgen: Du und ich und viele andere machen alles immer in Eigenregie und das aber auch schon seit vielen Jahren. Zumindest bei mir hat aber auch schon so manches unüberlegtes Experiment den Tod vieler kleiner unschuldiger Gummitiere verursacht 😔😢

    Auf der einen Seite denke ich, dass ein Anfänger sich durchaus erstmal an den Vorgaben seines Arztes orientieren sollte, in der Hoffnung, dass da was brauchbares kommt.
    Auf der anderen Seite hat ein Neuling noch eine sehr gute bis übertriebene Hypowahrnehmung, so dass da normalerweise nichts passiert, außer ein leergefressener Kühlschrank/Süßigkeitenschrank.
    Die Kombination mit Alkohol war allerdings suboptimal...


    Bearbeitet von User am 29.06.2022 17:35:44. Grund: ,
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    am 29.06.2022 18:28:01 | IP (Hash): 1562938279
    Thomas, Thomas - wie konntest du nur - :-) HaHa


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    am 29.06.2022 18:41:11 | IP (Hash): 904909621
    Jaaa, dachte ich mir schon, dass nach meiner Beichte ein Sturm der Entrüstung losbricht... Und ja, Lena hat recht, aber Jürgen auch, finde ich.
    Leider kam eine weitere Pleite bei meiner neuen Diabetologie-Praxis hinzu, sie mussten nämlich mindestens mal diese Woche wg. Krankheit komplett schließen. Ich vermute mal, da sind wohl sehr viele Mitarbeiter positiv?.
    Somit erfahre ich auch morgen wieder nicht, ob ich LADA oder Typ II bin.
    Ich wollte aber eben auch nicht jeden weiteren Tag auf 250mg schauen, weil eigentlich schon seit Montag eine weitere Forcierung meiner medikamentösen Behandlung hätte vollzogen werden sollen.
    Nun noch nicht mal mehr morgen...
    Ich bin viel zu mutig, als dass ich dass nicht hätte ausprobieren wollen und können...
    Natürlich laß' ich heute den Wein weg und werde wieder schön brav meine 12 IE spritzen.
    Ich dachte eben auch wie Jürgen, dass der Arzt hätte bei mir auch von Anfang an 15 IE festlegen können, wenn andere hier von fast 50 IE's Langzeit-Insulin berichten?! Dann wär's kein Unterschied und immernoch ein vergleichsweise sanfter Start, oder?.
    Bearbeitet von User am 29.06.2022 18:43:40. Grund: Fehlerbeseitigung
  • Lena8107

    Rang: Gast
    am 29.06.2022 18:43:22 | IP (Hash): 1555996606
    @ Huggin:
    Insulin ist eigentlich nur Wasser und wird völlig überschätzt, davon geht keine Gefahr aus.
    Du hast völlig recht, man sollte das einfach nach Gefühl dosieren und Diabetologen braucht man dafür wirklich nicht.
    Das kann auch ein Anfänger in die Hand nehmen und selbstverständlich gleichzeitig dazu Alkohol trinken.
    Ich verabschiede mich aus dem Forum……..
    Bearbeitet von User am 29.06.2022 18:44:59. Grund: *
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    am 29.06.2022 18:44:38 | IP (Hash): 904909621
    Jetzt nicht wegen mir streiten!
    Schluß jetzt, saperlot...
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    am 29.06.2022 19:30:49 | IP (Hash): 1562938279
    Mein Gott

    Ist ja jetzt nicht so, das Thomas die Insulinmenge absurd erhöht hat
    und mit dem Riesling wird er auch keinen Vollrausch gehabt haben.

    Ja, war zu früh mit solchen Experimenten - hat er wieder was gelernt.

    Und Lena
    Ade, wa schee

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    am 29.06.2022 19:30:59 | IP (Hash): 1042835279
    Hallo Thomas,

    auch von mir Kritik in folgenden 2 Punkten:

    1.) Zum Rumprobieren hast du noch zu wenig Wissen. Die Wirkung der BZ-erhöhende KH aus dem Wein und die BZ-senkende Wirkung des Alkohols und die des Basalinsulins wirken unterschiedlich lang - kurz, mittel und lange. Du kannst nicht einfach das eine mit dem anderen ausgleichen. Die Gefahr von Unterzuckerung sehe ich zwar bei dir nicht, dazu liegt dein allgemeines BZ-Niveau noch zu hoch. Wenn du aber den BZ einigermaßen im Griff hast, was bestimmt nicht mehr lange dauert, kann so etwas gefährlich werden.

    2.) Wenn du etwas ausprobieren willst, dann darfst du niemals zwei Sachen auf einmal ändern. Aus dem Ergebnis kannst du dann nämlich absolut nichts lernen. Wenn du rumprobieren willst, dann teste die Wirkung von Wein und die einer Dosiserhöhung unbedingt getrennt und natürlich immer vorsichtig.

    Mach dir wegen der weiteren Verzögerung keinen Stress. Mit den jetztigen Maßnahmen wird dein BZ bereits von Tag zu Tag etwas besser. Nach jahrelangen schlechtem BZ kommt es auf ein paar Wochen wirklich nicht an. Deine Neugier verstehe ich aber, wir sind ja auch schon sehr gespannt.

    Beste Grüße, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 29.06.2022 20:34:18. Grund: BBCodes
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    am 29.06.2022 19:35:39 | IP (Hash): 105091391
    HeikeOV schrieb:
    Jürgen: Du und ich und viele andere machen alles immer in Eigenregie und das aber auch schon seit vielen Jahren. Zumindest bei mir hat aber auch schon so manches unüberlegtes Experiment den Tod vieler kleiner unschuldiger Gummitiere verursacht 😔😢


    Klar will ne Hypo aufgefressen werden. Normal die von nem zu großen Bolus, also von zu viel Insulin für’s Essen. Hatte ich zuletzt mit meinem ersten Libre-Sensor, als der ne Stunde nach dem Essen 250 anzeigte, wo ich max 150 erwartet hatte. Die Anzeige hab ich als Hinweis auf nen vergessenen Bolus gedeutet und 15 IE Apidra nachgelegt. Den ersten Hypoanzeichen hab ich da natürlich nicht geglaubt und erst um ne dreiviertel Stunde nach dem Spritzen und nem deutlichen Hypogefühl um 50 mg/dl abgelesen und da dann aber munter angefangen, den zusätzlichen Bolus aufzufressen.

    Interessant dann die Libre-Kurve: Die verlief mit dem Maximum um 150 unter dem einsam darüber angezeigten 250-Scanpunkt. Hab vergeblich bei der Hotline nach ner Erklärung für das Phänomen gefragt und mich von da an für mein gutes Jahr damit darauf ausgerichtet, alle Libre-Anzeigen erstmal auf ihre Plausibilität hin zu überprüfen.

    ----------------------------------------------
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    am 29.06.2022 19:36:45 | IP (Hash): 904909621
    Ja klar Rainer, mach' ich nicht mehr...
    Heute wieder normal...
    Aber eine BZ senkende Wirkung von meinem trockenen Roten hör' ich gern...;)
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    am 29.06.2022 19:37:09 | IP (Hash): 105091391
    Lena8107 schrieb:
    Du überschätzt dich gewaltig lieber Jürgen!
    Du bist kein Arzt und weißt anscheinend tatsächlich nichts über die Wirkweise von Toujeo.
    Bis sich zeigt, was die 15 Einheiten tatsächlich bewirken dauert‘s ein paar Tage.


    Apropos Toujeo/Lantus/Glargin https://www.healthcentral.com/article/lantus-lows
    Als ich mitten bei der Nacht im Krankenhaus aufgewacht bin, hab ich das erste mal bewusst erlebt, dass Glargin sehr interessant wirken kann, wenigstens in der Form von Lantus. Hatte ich bis dahin nicht geglaubt, aber dann noch öfter genossen, allerdings ohne Einsatz von Notarzt und Krankenhaus. Denn von da an hab ich meine damals 36 IE Tagesdosis auf morgens und abends und damit bei Fehlfunktion auffressbar aufgeteilt und spätestens 1 Stunde vor dem Autofahren oder Schlafengehen gespritzt.
    Besonders gut hat diese Aufteilung nach 1 Woche in meiner Leberentfettung nach Taylor gepasst, als mein Basalbedarf damals von einem Tag auf den anderen von 36 IE Lantus plus 4 IE Apidra Gupf auf 10 IE Lantus zurückging. Ok, waren 1mal 8 IE Lantus zuviel, aber halt gut über den Tag verteilt.

    Nachtrag:
    Ist übrigens so um 20 Jahre her, seit ich mal nen jungen T 1 bei meinem Diabetologen getroffen hab, der immer eine super Hypo kriegte, wenn er seinen Abendessen-Bolus und sein 24-Stunden-Lantus mit weniger als 1 Stunde Abstand spritzte.

    ----------------------------------------------
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    Bearbeitet von User am 29.06.2022 21:12:11. Grund: Nachtrag
  • Lena8107

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    am 29.06.2022 20:02:45 | IP (Hash): 1555996606
    Hugin66 schrieb:
    Mein Gott

    Ist ja jetzt nicht so, das Thomas die Insulinmenge absurd erhöht hat
    und mit dem Riesling wird er auch keinen Vollrausch gehabt haben.

    Ja, war zu früh mit solchen Experimenten - hat er wieder was gelernt.

    Und Lena
    Ade, wa schee


    ……….du scheinst ja wirklich viel Erfahrung mit Insulin zu haben und kannst natürlich einordnen, dass 3 Einheiten mehr oder weniger nun wirklich keinen Unterschied machen.

    ______________
    —————————————-
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    am 29.06.2022 21:19:41 | IP (Hash): 904909621
    Ich muss doch nochmal auf mein leidiges Experiment zurückkommen.

    Mein BZ vor dem Abendessen um 19.30 Uhr, nach ein klein bissel Fahrradfahren und danach noch 1h Pool-Rumliegerei in der Sonne... 140!!! (7,7mmol...)

    Also diesen niedrigen Wert hatte ich seit vielen vielen Monaten nicht mehr gesehen...

    Ansonsten keinerlei negative Reaktionen auf die 15 IE Toujeo, rein gar nix...

    Ich mach' aber dennoch heute wieder mit 12 IE Toujeo weiter, oder?
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    am 29.06.2022 21:33:52 | IP (Hash): 105091391
    Was Du machst, ist Dein Ding. Persönlich würde ich mit meiner bisherigen Erfahrung (keine Ahnung, ob ich das vor 30 Jahren auch so gesehen hätte) mit den 15 weitermachen.
    Der fachoffizielle Unterzucker beginnt bei 70 mg/dl und bei Menschen ohne Diabetes und damit ohne Notwendigkeit einer Pufferzone bei 50 mg/dl. Vorübergehend(!) Lichtaus ist in der Gegend von 20.

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    am 29.06.2022 21:44:04 | IP (Hash): 1831871773
    Die anderen haben ja schon einiges dazu geschrieben.

    Meine Meinung dazu, selbstständig kann man etwas ändern, wenn man die Konsequenzen überblicken kann. Ich denke nicht, dass du das in diesem Moment konntest. Wusstest du überhaupt, dass man bei Alkohol besonders aufpassen muss wegen der Hypogefahr?
    Du hattest Glück, dass alles gut ausgegangen ist.

    Eine Erhöhung von 12 IE auf 15 IE Basal ist viel zu groß. Das ist eine Erhöhung um 25% der Dosis. I.d.R. erhöht man vorsichtig, max. 10%. Also erstmal von 12 IE auf 13 IE und dann beobachtet man es einige Tage. Wenn jetzt dein Arztbesuch sich weiter verschiebt, könntest du also - wenn du so ungeduldig bist - wenn dann nur 13 IE und keinen Alkohol versuchen. Aber höher würde ich persönlich erstmal nicht gehen. Auch wenn andere 50IE spritzen, ich benötige bspw. nur 6 IE (zeitweise sogar 3 IE) Basal. Du benötigst so viel, wie du brauchst!

    Ich muss dazu sagen, wo ich mein Bolusinsulin bekommen hatte, habe ich mich auch nur einen Tag an die genaue Anweisung des Arztes gehalten (2 IE zum Mittagessen, am Abendessen nichts), am nächsten Tag gab es wieder 2 IE beim Mittagessen mit einem Wert deutlich über 200, so dass ich am Abend mit gleichem Mahlzeit 3 IE zusätzlich gespritzt hatte. Da dies immer noch zu wenig war, gab es am nächsten Tag mittag 3 IE und Abends 4 IE. Ich hatte aber einen Sensor, wusste über Unterzuckerung, etc. Bescheid. Der Arzt fand mein Vorgehen okay. Beim Basalinsulin war ich aber auch sehr vorsichtig, insb. bei Toujeo kann man eine Änderung der Dosis erst über Tage richtig feststellen.

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    am 29.06.2022 22:02:05 | IP (Hash): 105091391
    July95 schrieb:
    Du benötigst so viel, wie du brauchst!


    Halte ich einstweilen für den Schlüssel. Wie weit das mit 15 IE reicht, ist aus meiner Sicht schlicht abzuwarten. Und wenn dann 3 Tage nacheinander immer noch mehr auf dem Tacho steht, als gewünscht, steht die nächste Erhöhung an. Bitte ab jetzt vorsichtig, wirklich nur alle paar Tage 1(!) IE.

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  • Lena8107

    Rang: Gast
    am 29.06.2022 22:06:29 | IP (Hash): 1621261130
    July95 schrieb:
    Die anderen haben ja schon einiges dazu geschrieben.

    Meine Meinung dazu, selbstständig kann man etwas ändern, wenn man die Konsequenzen überblicken kann. Ich denke nicht, dass du das in diesem Moment konntest. Wusstest du überhaupt, dass man bei Alkohol besonders aufpassen muss wegen der Hypogefahr?
    Du hattest Glück, dass alles gut ausgegangen ist.

    Eine Erhöhung von 12 IE auf 15 IE Basal ist viel zu groß. Das ist eine Erhöhung um 25% der Dosis. I.d.R. erhöht man vorsichtig, max. 10%. Also erstmal von 12 IE auf 13 IE und dann beobachtet man es einige Tage. Wenn jetzt dein Arztbesuch sich weiter verschiebt, könntest du also - wenn du so ungeduldig bist - wenn dann nur 13 IE und keinen Alkohol versuchen. Aber höher würde ich persönlich erstmal nicht gehen. Auch wenn andere 50IE spritzen, ich benötige bspw. nur 6 IE (zeitweise sogar 3 IE) Basal. Du benötigst so viel, wie du brauchst!

    Ich muss dazu sagen, wo ich mein Bolusinsulin bekommen hatte, habe ich mich auch nur einen Tag an die genaue Anweisung des Arztes gehalten (2 IE zum Mittagessen, am Abendessen nichts), am nächsten Tag gab es wieder 2 IE beim Mittagessen mit einem Wert deutlich über 200, so dass ich am Abend mit gleichem Mahlzeit 3 IE zusätzlich gespritzt hatte. Da dies immer noch zu wenig war, gab es am nächsten Tag mittag 3 IE und Abends 4 IE. Ich hatte aber einen Sensor, wusste über Unterzuckerung, etc. Bescheid. Der Arzt fand mein Vorgehen okay. Beim Basalinsulin war ich aber auch sehr vorsichtig, insb. bei Toujeo kann man eine Änderung der Dosis erst über Tage richtig feststellen.


    Danke July, perfekt auf den Punkt gebracht.
    Mein Diabetologe war beim Tresiba noch vorsichtiger.
    Da waren‘s wirklich alle 2 Wochen nur eine Erhöhung um 1 Einheit, dabei hatte ich auch den libre Sensor, wo man genau sehen konnte, wie sich der Blutzuckerverlauf änderte.
    Tatsächlich sah man oft erst einen Einfluss der Erhöhung nach ca. 3 bis 5 Tagen.
    Und ja, bei mir macht schon eine Einheit mehr oder weniger einen großen Unterschied, da ich LADA typisch empfindlich auf das Insulin reagiere.
    Bei 16 Einheiten passte alles relativ gut und bei 17 Einheiten kam es nach 4 Tagen ab ca. 15 Uhr zu Unterzuckerungen und das dann fast täglich.
    Also ging‘s dann zurück auf 16 Einheiten.

    Wenn dann Huggin (wahrscheinlich 0 Ahnung von Insulin) kommentiert, dass 3 Einheiten nicht weiter schlimm sind, dann macht mich das wütend.
    Bei July sind 3 Einheiten der Gesamt Basalbedarf, ohne die sie auch die 200 oder sogar 300 mg/dl sprengen würde.

    Wir wissen noch nicht, ob Thomas einen Typ 1 oder Typ 2 Diabetes hat und auch nicht, wie gut die Bauchspeicheldrüse noch mitarbeitet, ob er Insulinresistent ist oder nicht.

    Aber egal, ich habe mich jetzt abgemeldet, drücke aber die Daumen für gutes Gelingen.

    LG,
    Lena


    Bearbeitet von User am 29.06.2022 22:23:50. Grund: *
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    am 29.06.2022 22:11:43 | IP (Hash): 904909621
    Also ich werde erstmal so weitermachen, wie mir von den Fachkräften verordnet wurde. Ich denke, das ist erstmal der einfachste und sicherste Weg für mich.
    Außerdem sollte ich mir ja für die nächsten Jahre auch noch "Luft nach oben" lassen.
    Es wäre ja viel besser, ich komm' mit 12 IE Langzeitinsulin hin und könnte "nur noch einwenig Metformin" hinher nehmen...
    Auf 20 oder 40 IE Insulin bin ich eigentlich nicht scharf...
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    am 29.06.2022 22:29:40 | IP (Hash): 105091391
    Relativ einfache Sache: https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar hat die Tendenz zu bleiben = Remission. Dauerhaft (8,9,10…Wochen) darüber hat die Tendenz zu steigen. Die Entwicklung zeigt, wohin. Wobei jeder von uns für sich selbst entscheiden mag, bis wie hoch?

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    am 29.06.2022 22:35:40 | IP (Hash): 904909621
    Wäre, Typ II vorausgesetzt, eine Therapie auch nur mit Metformin o. ä. für mich möglich, oder waren meine ehemaligen BZ-Werte (Durchschnitt 300) dafür schon zu hoch?
  • Lena8107

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    am 29.06.2022 22:44:57 | IP (Hash): 1621261130
    Dazu sollte der Diabetolge bestimmen, was genau deine Bauchspeicheldrüse an Eigeninsulin produzieren kann.
    Eine Arbeitskollegin von mir, Typ 2 Diabetikerin,
    startete vor 10 Jahren auch mit einem Langzeitwert von 8, irgendwas.
    Mittlerweile ist der Langzeitwert mit Diät und Jardiance bei 5,5.
    Insulin spritzt sie nicht, da sie noch eine sehr gute Eigenproduktion hat.
    Allerdings war sie zum Diagnosezeitpunkt stark übergewichtig und hat sehr ungesund gelebt.

    Bei dir ist der Fall etwas anders, da du ja bereits ordentlich abgenommen hast und die Werte trotzdem nicht besser geworden sind.
    Deshalb tippe ich bei dir eher auf einen Typ 1 Diabetes.
    Möglich ist aber auch ein Typ 2 Diabetes.

    Sollte es LADA sein, so kann es auch sein, dass durch die Unterstützung mit Insulin noch viele Jahre eigenes Insulin vorhanden ist.
    Das macht die Einstellung deutlich einfacher und ist nicht unbedingt schlechter zu handhaben, als ein Typ 2 Diabetes.
    Komplizierter wird es erst, wenn die Eigenproduktion völlig versagt.
    Das kann sich aber über Jahre ziehen………


    Bearbeitet von User am 29.06.2022 23:34:56. Grund: *
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    am 29.06.2022 22:58:38 | IP (Hash): 904909621
    Ja Lena, befürchte ich auch bald... Das hat mich ja auch so verwundert, dass 22 kg Gewichtsabnahme rein gar nix gebracht haben...
    Da hab' ich mittlerweile nun auch Typ I vor Augen, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
  • Lena8107

    Rang: Gast
    am 29.06.2022 22:59:34 | IP (Hash): 1621261130
    Da musst du tatsächlich einfach abwarten……….
    Jetzt hast du natürlich wirklich Pech und deine Geduld wird erneut auf die Probe gestellt.
    Aber bis nächste Woche ist‘s ja nicht mehr lang
    Bearbeitet von User am 29.06.2022 23:01:52. Grund: *
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    am 29.06.2022 23:07:37 | IP (Hash): 904909621
    Ich kann's manchmal selbst kaum glauben, wie gelassen ich all dem entgegenblicke...
    Das Wichtigste für mich ist tatsächlich, dass sich jetzt erstmal jemand vom Fach meinem Zuckerproblem überhaupt und mit System annimmt. Da bin ich erstmal sehr froh und dankbar, denn soweit ich gehört habe, ist diese Praxis ziemlich am oberen Patientenlimit. Naja, vielleicht hat ja auch mein Privatstatus bissel nachgeholfen, wobei ich da nicht stolz drauf bin. Das ist eher traurig...
    Bearbeitet von User am 29.06.2022 23:11:13. Grund: Ergänzung
  • Lena8107

    Rang: Gast
    am 29.06.2022 23:21:47 | IP (Hash): 1621261130
    Das ist die richtige Einstellung.
    Ich bin auch bis heute froh und dankbar, dass ich einen wirklich tollen Diabetologen habe, dem ich sehr vertraue.
    Als ich mit der Insulintherapie noch ganz am Anfang war und natürlich neu in der Praxis, standen dummerweise die Osterfeiertage und Praxis Urlaub an.
    Er hat mich trotzdem auf dem Handy angerufen und die Werte abgefragt, außerdem hatte ich direkt einen Sensor am Arm und das noch vor Genehmigung durch die Krankenkasse.


    Bearbeitet von User am 29.06.2022 23:32:44. Grund: *
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    am 29.06.2022 23:25:53 | IP (Hash): 105091391
    ThomaS1968 schrieb:
    Wäre, Typ II vorausgesetzt, eine Therapie auch nur mit Metformin o. ä. für mich möglich, oder waren meine ehemaligen BZ-Werte (Durchschnitt 300) dafür schon zu hoch?


    So ganz einfach lässt sich Deine Frage nicht beantworten, denn in jedem Fall wird sich das Ergebnis daran ausrichten, was Du wie 24/7 machst.

    Hier hat mal ein flashbang05 mitgechrieben, aktiver Bundespolizist mit Leib und Seele und absolut nix Schreibtischtäter. Seine Herausforderung war LADA. Weil da schon Beamter auf Lebenszeit, wäre normal ne Schreibtisch Karriere gewesen. Hat den Mann aber nicht interessiert, und so hat er sich erarbeitet, dass er seinen BZ für 12 Stunden ohne Messen bei Null bis vollem Körpereinsatz allein mit passend(!) Basal plus Bolus bei Essen (nicht regelmäßig und auch nicht vorher messen) ohne Hypos im Bereich bis HbA1c 6,5 halten konnte. Hat er 6 Monate unter strenger Überwachung vorexerziert und passend für dem Gipfel in Greifswald alle Lizenzen und Patente uneingeschränkt wiederbekommen.

    Es geht., Aber dafür hat der Mann 2 Jahre hart gearbeitet. Denn für ihn kam nur das Weitermachen in seinem Traumberuf infrage.
    Klaŕ wäre das mit T2 einfacher, wenigstens im Prinzip. Denn "gesund" ist halt nicht das fachoffielle Ziel mit Diabetes und schon gar nicht mit Typ 2.

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    am 29.06.2022 23:46:59 | IP (Hash): 1621261130
    hjt_Jürgen schrieb:
    ThomaS1968 schrieb:
    Wäre, Typ II vorausgesetzt, eine Therapie auch nur mit Metformin o. ä. für mich möglich, oder waren meine ehemaligen BZ-Werte (Durchschnitt 300) dafür schon zu hoch?


    So ganz einfach lässt sich Deine Frage nicht beantworten, denn in jedem Fall wird sich das Ergebnis daran ausrichten, was Du wie 24/7 machst.

    Hier hat mal ein flashbang05 mitgechrieben, aktiver Bundespolizist mit Leib und Seele und absolut nix Schreibtischtäter. Seine Herausforderung war LADA. Weil da schon Beamter auf Lebenszeit, wäre normal ne Schreibtisch Karriere gewesen. Hat den Mann aber nicht interessiert, und so hat er sich erarbeitet, dass er seinen BZ für 12 Stunden ohne Messen bei Null bis vollem Körpereinsatz allein mit passend(!) Basal plus Bolus bei Essen (nicht regelmäßig und auch nicht vorher messen) ohne Hypos im Bereich bis HbA1c 6,5 halten konnte. Hat er 6 Monate unter strenger Überwachung vorexerziert und passend für dem Gipfel in Greifswald alle Lizenzen und Patente uneingeschränkt wiederbekommen.

    Es geht., Aber dafür hat der Mann 2 Jahre hart gearbeitet. Denn für ihn kam nur das Weitermachen in seinem Traumberuf infrage.
    Klaŕ wäre das mit T2 einfacher, wenigstens im Prinzip. Denn "gesund" ist halt nicht das fachoffielle Ziel mit Diabetes und schon gar nicht mit Typ 2.

    Beim LADA hat man oft eine lange Remission, wo die Bauchspeicheldrüse weiterhin super mitarbeitet.
    Ich arbeite auch weiterhin in meinem Job, körperlich anstrengend + Schichtdienst.
    Das wird, leider nun ohne Eigenproduktion, schwieriger, aber weiterhin nicht unmöglich.
    Dank Sensor habe ich immer alles im Blick und nun bekomme ich wahrscheinlich zusätzlich eine Insulinpumpe zur Unterstützung :-)
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    am 29.06.2022 23:48:18 | IP (Hash): 904909621
    Wie meinst Du das Jürgen, "...mit Typ 2 schon gar nicht."?
    Wenn ich Dich richtig verstanden habe, stellst Du die Typ II-Diagnose immer als das größere Übel dar. Warum?
    Bearbeitet von User am 29.06.2022 23:48:59. Grund: Ergänzung
  • Lena8107

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    am 29.06.2022 23:56:44 | IP (Hash): 1621261130
    Typ 2 Diabetiker werden oft nicht so gut behandelt wie Typ 1 Diabetiker.
    Da übernimmt dann meistens der Hausarzt die Behandlung, solange kein Insulin benötigt wird. Der Hausarzt ist nicht unbedingt sehr bewandert beim Thema Diabetes. Da werden dann oft auch sehr hohe Werte in Kauf genommen.
    Es kümmert sich schlichtweg niemand wirklich um den Patienten
    Solange kein Insulin indiziert ist, gibt es nichtmal Teststreifen und eigentlich hat niemand den Blutzuckerverlauf im Blick. Ein guter hba1c bedeutet nämlich nicht zwangsläufig, dass alles super läuft.
    Oft wird dann auch viel zu spät Insulin verordnet.
    Ich denke, dass Jürgen das damit sagen will.

    Beim Typ 1 Diabetes gibt es direkt Insulin und heutzutage Sensoren, die kontinuierlich messen.
    Die Behandlung übernimmt ein Diabetolge und alles wird engmaschig überwacht.
    Zusätzlich kann man dann auch schnell eine Pumpe bekommen, was mit Typ 2 Diabetes nahezu unmöglich ist.
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    am 30.06.2022 00:27:34 | IP (Hash): 904909621
    Ah okay..., aber gegen eine stiefmütterliche Behandlung seiner Typ II-Problematik kann ja jeder selbst was tun. Sich gut informieren, regelmäßig messen und seinen Lebensstil anpassen würde mir jetzt mal spontan einfallen?.
    Andererseits hatte ich aber auch nicht unbedingt den Eindruck, dass ich aus meiner neuen Diabetes-Praxis wieder hinauskomplimentiert werden würde, wenn bei mir doch ein Typ II diagnostiziert werden sollte...
    Also so richtig kann ich's nicht nachvollziehen?.
    Und überhaupt gibts wohl 5% Typ I und 95% Typ II oder unerkannte LADA's, sodaß man mutmaßen könnte, von den Typ I'lern würden die Diabetologen gar nicht alle satt?!
    Bearbeitet von User am 30.06.2022 00:30:50. Grund: Ergänzung
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    am 30.06.2022 07:32:46 | IP (Hash): 904909621
    Guten Morgen.
    Mein NBZ heute 07.00 Uhr (ohne einen Tropfen Roten und wieder mit 12 IE Toujeo)
    150.
    Ich scheine so langsam erfolgreich aus der Todeszone hinab zuklettern, zunächst ins Basislager 2... :)
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  • Lena8107

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    am 30.06.2022 07:40:17 | IP (Hash): 1555996606
    Ja super :-)
    Wie gesagt. Ich habe die Dosis alle 2 Wochen um eine Einheit langsam erhöht.
    Tatsächlich konnte ich Veränderungen erst nach Tagen sehen und nach 2 Wochen war dann auch sichergestellt, ob‘s passt oder nicht.
    Ich finde es gut, dass du bei den 12 Einheiten geblieben bist.
    Die nächste Stufe wären dann 13 Einheiten und nicht mehr.
    Aber da würde ich tatsächlich noch ein paar Tage abwarten, vielleicht tut sich da noch was.
    Du hattest ja zu Beginn sehr hohe Werte und das muss sich jetzt alles einpendeln.
    Und wer weiß, vielleicht reichen 13 Einheiten dann bereits.
    Dazu kommt ja dann auch noch das Bolusinsulin…….
    Bearbeitet von User am 30.06.2022 08:13:02. Grund: *
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    am 30.06.2022 08:22:17 | IP (Hash): 904909621
    Ja so werd' ich's machen Lena. Es besteht ja jetzt (wenn's halbwegs so bleibt... ) auch kein Grund mehr zur Eile, da die sehr zerstörerischen Werte mit 12 IE's bereits dann doch abgehalten werden?.
    Ich hab' jetzt (08.00) mal ein Frühstück zu mir genommen (1xVollkornbrot, 2 Spiegeleier und 1/4 Paprika) und da werd' ich kurz nach 10.00 Uhr mal schauen, was aus den 150 nüchtern geworden ist...

    Bearbeitet von User am 30.06.2022 08:22:57. Grund: Ergänzung
  • Lena8107

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    am 30.06.2022 08:29:46 | IP (Hash): 1555996606
    Dafür gibt‘s ja dann in Zukunft das Bolusinsulin :-)
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    am 30.06.2022 08:32:37 | IP (Hash): 904909621
    Ich hoffe ja immernoch einwenig auf das Eingreifen meiner Bauchspeicheldrüse und dass sie sich nicht gänzlich verabschiedet hat?.
  • Lena8107

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    am 30.06.2022 08:42:04 | IP (Hash): 1555996606
    So schnell verabschiedet die sich beim Lada nicht.
    Durch das externe Insulin wird sich einiges regenerieren in den nächsten Monaten.
    Dann sinkt der Insulinbedarf evtl. nochmal deutlich. Ich brauchte dann eine zeitlang fast nichts mehr.
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    am 30.06.2022 10:36:10 | IP (Hash): 904909621
    2h nach dem Frühstück nun also 180. Aber is für mich in Ordnung erstmal...
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    am 30.06.2022 11:35:25 | IP (Hash): 584063154
    ThomaS1968 schrieb:
    Ich hoffe ja immernoch einwenig auf das Eingreifen meiner Bauchspeicheldrüse und dass sie sich nicht gänzlich verabschiedet hat?.


    Je näher Du an die 100 kommst, desto deutlicher wird sich zeigen, was Deine Betas noch liefern. Die liefern jetzt auch volle Pulle, allerdings voll im Stress nur intaktes Proinsulin. Das ist die Produktions- und Speicherform. Bei der stressfreien Ausgabe wird so ein Molekül in C-Peptid und Insulin geteilt, und damit hat das Insulin dann seine volle Zuckerwirkung. Für die von einem ordentlich geteilten Insulinmolekül braucht es 10 Moleküle vom ungeteilten Proinsulin.

    Ok, im Werdegang eines Typ 1, wohl auch eines LADA, kommt irgendwann die Zeit, wo den wenigen noch funktionierenden Betas auch 100 mg/dl "unteilbaren" Stress machen, aber das muss ja jetzt noch nicht. Bin also weiter mit Dir gespannt.

    ----------------------------------------------
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  • Lena8107

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    am 30.06.2022 11:36:04 | IP (Hash): 1555996606
    Ja, da muss dann Bolusinsulin her…
    FALLS ES LADA IST!!!!!!!
    Das schreibe ich extra nochmal für Rainer, ob obwohl ich es vorher in vielen Beiträgen bereits gesagt habe.

    Bearbeitet von User am 01.07.2022 09:15:00. Grund: *falls es Lada ist, vorher mehrmals gesagt, aber wurde trotzdem fehlinterpretiert!!
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    am 30.06.2022 11:45:02 | IP (Hash): 904909621
    Ja, ich bin zu allem bereit...
    Bearbeitet von User am 30.06.2022 17:49:09. Grund: Ergänzung
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    am 01.07.2022 08:29:46 | IP (Hash): 904909621
    Mein heutiger NBZ: 170
    Es scheint sich abzuzeichnen, dass ich mit den 12 IE Toujeo meinen Nüchternwert zumindest mal halbieren konnte...
    Am Montag wird's dann sicherlich endlich weitergehen, mit einem Ergebnis des Antigentests und einer weiteren Medikation?.
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    am 01.07.2022 08:33:32 | IP (Hash): 1552368240
    Lena8107 schrieb:
    Ja, da muss dann Bolusinsulin her……..

    Falls Typ1 LADA. Falls Typ2, hat dein Doc ja bereits eine andere Therapie angedeutet.

    Aber Lena und Hugin haben deine Diagnose ja schon aus weiter Ferne gestellt.

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 01.07.2022 09:52:19. Grund: BBCodes
  • Lena8107

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    am 01.07.2022 08:34:58 | IP (Hash): 1555996606
    Ich wache in der Regel mit ca. 90 bis 110 auf.
    Heute Morgen dann 188 steigend, weil ich gestern Abend spät chinesisch Essen war.
    Bolus habe ich dazu natürlich gespritzt, aber manchmal ist‘s dann trotzdem unberechenbar.
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    am 01.07.2022 08:42:33 | IP (Hash): 904909621
    Ja Rainer, so isses... Wobei Typ II kann ich mir fast nicht mehr vorstellen, weil ich selbst einfach nichts bewirken kann bzw. konnte. Wenig essen, viel essen gar nichts essen und die 22kg, die ich runtergerissen habe... Es hat meinen BZ einfach nichts, auch nur kurzfristig, verbessert.
    Lena, da hättest Du Dir ein bissel trockenen Rotwein als Absacker oder Nachttrunk gönnen "müssen"?.;) Eine meiner spärlichen Erfahrungen der letzten Tage...
  • Lena8107

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    am 01.07.2022 08:56:39 | IP (Hash): 1555996606
    Rainer schrieb:
    Lena8107 schrieb:
    Ja, da muss dann Bolusinsulin her……..

    Falls Typ1 LADA. Falls Typ2 hat dein Doc ja bereits eine andere Therapie angedeutet.

    Aber Lena und Hugin haben deine Diagnose ja schon aus weiter Ferne gestellt.

    Habe ich nicht!!!!
    Lies bitte richtig…….
    ____
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    am 01.07.2022 09:04:16 | IP (Hash): 1562938279
    Rainer schrieb:
    Aber Lena und Hugin haben deine Diagnose ja schon aus weiter Ferne gestellt.


    Wenn du meinst

    ______________
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  • Lena8107

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    am 01.07.2022 09:12:01 | IP (Hash): 1555996606
    Lena8107 schrieb:
    Dazu sollte der Diabetolge bestimmen, was genau deine Bauchspeicheldrüse an Eigeninsulin produzieren kann.
    Eine Arbeitskollegin von mir, Typ 2 Diabetikerin,
    startete vor 10 Jahren auch mit einem Langzeitwert von 8, irgendwas.
    Mittlerweile ist der Langzeitwert mit Diät und Jardiance bei 5,5.
    Insulin spritzt sie nicht, da sie noch eine sehr gute Eigenproduktion hat.
    Allerdings war sie zum Diagnosezeitpunkt stark übergewichtig und hat sehr ungesund gelebt.

    Bei dir ist der Fall etwas anders, da du ja bereits ordentlich abgenommen hast und die Werte trotzdem nicht besser geworden sind.
    Deshalb tippe ich bei dir eher auf einen Typ 1 Diabetes.
    Möglich ist aber auch ein Typ 2 Diabetes.

    Sollte es LADA sein, so kann es auch sein, dass durch die Unterstützung mit Insulin noch viele Jahre eigenes Insulin vorhanden ist.
    Das macht die Einstellung deutlich einfacher und ist nicht unbedingt schlechter zu handhaben, als ein Typ 2 Diabetes.
    Komplizierter wird es erst, wenn die Eigenproduktion völlig versagt.
    Das kann sich aber über Jahre ziehen………

    Für Rainer

  • Lena8107

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    am 01.07.2022 09:18:16 | IP (Hash): 1555996606
    Das hätte auch der Rotwein wohl nicht retten können :-)
    Ich esse ansonsten eher wenig KH am Abend.
    Chinesisches Buffet ist generell nicht einfach zu berechnen und abends erst recht nicht.
    War auch erst um 2 im Bett und um 5 klingelte der Wecker……….
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    am 01.07.2022 09:35:52 | IP (Hash): 904909621
    Das mit dem Wein war auch eher ein Späßle... Ist ja auch nicht jedermanns Sache, trockener Rotwein...
    Beim chinesischen Buffet wird halt auch viel Verstecktes in den Soßen sein, denk' ich...
    Ich gehe schon auch von einem LADA für mich aus und es würde mich diese Diagnose jetzt auch nicht in eine tiefe Sinnkrise stürzen. Da ich schon ein paar Tage auf dieser Welt bin, scheine ich vom Leben gelernt zu haben, Unabänderliches anzunehmen.
    Ich bin eher froh, mit dieser Problematik in Deutschland leben zu dürfen, wo die Versorgung und Bezahlung der notwendigen Leistungen für mich doch eher sehr gut geregelt sind. Auch dass es mich jetzt erst getroffen hat und nicht schon vor 40 Jahren...
    Ich hatte dadurch viele unbeschwerte Jahre und jetzt jenseits der 50 sollte man ohnehin etwas achtsamer mit sich umgehen.
    Bearbeitet von User am 01.07.2022 09:37:57. Grund: Ergänzung
  • Lena8107

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    am 01.07.2022 09:45:18 | IP (Hash): 1555996606
    Ja genau.
    Natürlich habe ich auch Nudeln und Suhsi gefuttert und einfach auf nichts geachtet.
    Muss auch mal sein :-)

    Montag ist‘s ja dann soweit und du weißt dann hoffentlich endlich, ob Typ 1 oder 2.
    Ich bin gespannt :-)

    Bearbeitet von User am 01.07.2022 10:05:31. Grund: *
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    am 01.07.2022 10:01:21 | IP (Hash): 2074459850
    ThomaS1968 schrieb:
    Lena, da hättest Du Dir ein bissel trockenen Rotwein als Absacker oder Nachttrunk gönnen "müssen"?.;) Eine meiner spärlichen Erfahrungen der letzten Tage...


    Das war einstweilen eine Nicht-Erfahrung, denn Du hast ja weder mit Rotwein noch mit der erhöhten Toujeo-Dosis weiter gemacht, und kannst damit nicht wirklich schreiben, was den einmalig etwas niedrigeren Morgenwert bewirkt hat.

    Und Alkohol senkt den BZ ja nicht, sondern beschäftigt mit seinem Abbau nur die Leber, die in der Zeit dann nicht so viel Glukose ausgibt. Die Senkung, die INSULINER damit erfahren, ist also die vom Insulin, das sie für die nichtausgegebene Glukose gespritzt haben.

    Die meisten armen Schweine, für die Alkohol erreichbarer als Insulin ist, können damit also nur den BZ-Anstieg ein bisschen behindern, etwa so wie mit Metformin. Und wenn das Verhindern dann nicht mehr ausreichend funktioniert, leben sie halt ab.

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    am 01.07.2022 10:32:26 | IP (Hash): 904909621
    Jürgen, perfekt erläutert und dem habe ich auch nichts zu erwidern....
    Ich wollte nur ein bisschen aus der Not eine Tugend machen, wurde aber sogleich erspäht und ad absurdum geführt...;)
    Werde den Leberbelastungstest aber durchaus nochmal wiederholen, aus rein wissenschaftlichem Interesse.
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    am 01.07.2022 12:29:49 | IP (Hash): 1562938279
    ThomaS1968 schrieb:

    Werde den Leberbelastungstest aber durchaus nochmal wiederholen, aus rein wissenschaftlichem Interesse.


    Der war gut - lach
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    am 01.07.2022 17:17:52 | IP (Hash): 904909621
    Mal noch 1-2 Fragen in die Runde... (...will dafür keinen Extra- Thread beanspruchen)

    1. Ist BE-Anzahl = IE-Anzahl, die ich vielleicht mal vor dem Essen spritzen müsste, falls ich Typ I wäre?
    2. Gibt es für die Berechnung von Essen & Trinken im Verhältnis zur Einheitenmenge Bolusinsulin bereits irgend eine empfehlenswerte App?

    Ich wär' gern schon bissel für den "Ernstfall" gerüstet...

    Danke vorab.
    Bearbeitet von User am 01.07.2022 17:19:58. Grund: Ergänzung
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    am 01.07.2022 17:30:21 | IP (Hash): 1831871773
    ThomaS1968 schrieb:
    Mal noch 1-2 Fragen in die Runde... (...will dafür keinen Extra- Thread beanspruchen)

    1. Ist BE-Anzahl = IE-Anzahl, die ich vielleicht mal vor dem Essen spritzen müsste, falls ich Typ I wäre?
    2. Gibt es für die Berechnung von Essen & Trinken im Verhältnis zur Einheitenmenge Bolusinsulin bereits irgend eine empfehlenswerte App?

    Ich wär' gern schon bissel für den "Ernstfall" gerüstet...

    Danke vorab.



    Zu 1. Nein, das hängt zum einen von deiner eigenen Insulinempfindlichkeit zusammen, andererseits mit der Tageszeit. Deshalb gibt es sogenannte BE-Faktoren. Meist hat man am Morgen den höchsten Faktor, am Mittag den niedrigsten und am Abend einen dazwischen, wie bspw. 2-1-1,5. In der Nacht braucht man i.d.R. noch weniger Insulin. Die Faktoren bestimmt am Anfang der Arzt mit dir, mit der Zeit ändern einige die Faktoren auch eigenständig. Das berechnen ist dann recht einfach deinen jeweiligen Faktor für die Mahlzeit x die genommenen Kohlenhydrate. Bspw. 20gr Kohlenhydrate (2 KE) bei Faktor 2 wären 4 IE Mahlzeiteninsulin. Oder 2 KE bei Faktor 1,5 wären dann 3 IE Mahlzeiteninsulin. Zudem kommt ggf. noch Korrekturinsulin dazu, solltest du vor dem Essen zu hoch sein.

    Zu 2. es gibt Apps, wo du die Kohlenhydratmenge nachschlagen kannst wie Fddb.

    Dann gibt es noch Apps, die sogenannte Bolusrechner integriert haben. Dort gibst du dann deinen Blutzucker ein und die Kohlenhydrate, die du essen möchtest und dann berechnet dir die App, wie viel du spritzen musst anhand deiner hinterlegten Daten (BE-Faktor, Korrekturfaktor und Zielwert). Eine sehr gute App hierfür ist MySugr, die hat nur in der ProVersion einen Bolusrechner. Die ProVersion ist kostenpflichtig, nutzt man allerdings ein Accu Chek Blutzuckermessgerät wie das Accu Chek Guide kann man es mit MySugr koppeln und dann ist die ProVersion kostenlos.
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    am 01.07.2022 18:00:28 | IP (Hash): 904909621
    Ich kann nur erstmal recht vielen Dank sagen, July95. Hast Du ganz toll erklärt, meine Frage 1... Hab' ich sofort verstanden und werde dann natürlich erstmal auf die Faktorisierung warten müssen.

    Die App von der Du berichtest hast könnte ich vielleicht in der ProVersion auch nutzen, da ich ein AccuCheck-Gerät benutze... Muss ch mir mal in Ruhe anschauen.

    Nochmals vielen Dank!
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    am 02.07.2022 13:22:09 | IP (Hash): 844835085
    Hallo Thomas,

    wo bleibt die Wasserstandsmeldung? 😅
    Was macht der Nüchtern-BZ?

    Lg Hape
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    am 02.07.2022 13:32:26 | IP (Hash): 904909621
    Die hab' ich heute mal ausfallen lassen. Sorry...
    Waren gestern auf einem Fest im Nachbarort und da gab's um ca. 23.00 Uhr noch eine kleine Pizza Margarita. 3 Gläser trockener Rotwein waren auch dabei...
    (Waren aber mit dem Rad unterwegs...)

    Morgen gehts wieder weiter...
    Bearbeitet von User am 02.07.2022 13:34:37. Grund: Ergänzung
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    am 02.07.2022 21:24:19 | IP (Hash): 1831871773
    ThomaS1968 schrieb:
    Die hab' ich heute mal ausfallen lassen. Sorry...
    Waren gestern auf einem Fest im Nachbarort und da gab's um ca. 23.00 Uhr noch eine kleine Pizza Margarita. 3 Gläser trockener Rotwein waren auch dabei...
    (Waren aber mit dem Rad unterwegs...)

    Morgen gehts wieder weiter...



    Die Kombination hätte wieder böse ausgehen können! Alkohol und Bewegung können beide ein zeitverzögertes Absinken des Blutzuckers bewirken. Deshalb nie beides zusammen und dann noch am Abend!!!

    Die Pizza an sich war tatsächlich in diesem Fall sehr gut, weil sie auch zeitverzögert ins Blut ankommt und vermutlich schlimmeres verhindert hat.

    Pizza und Bewegung ODER Pizza und Alkohol wären möglich, wobei jetzt in der Anfangsphase ist das auch eher schwierig. Aber bitte nicht alle drei Dinge zusammen. Das kann wirklich total schief gehen.

    Alkohol ist sowieso schwierig mit Insulin, deshalb solltest du erstmal Alkohol wirklich vermeiden, bis du lernst, das richtig einzuschätzen.
    Ich weiß nicht, ob dir die Folgen wirklich bewusst sind? Der Worst Case der bei deinem Beispiel auftreten kann:
    Du bewegst dich abends, dadurch benötigst du ggf. bereits weniger Basalinsulin und in der Nacht kann je nach Art und Intensität der Bewegung noch zu einem sogenannten Muskelauffülleffekt kommen, der den Blutzucker stark abfallen lässt. Wenn du jetzt davon eine Unterzuckerung haben solltest aber noch wach bist, wirst du sie sehr wahrscheinlich merken, also wäre es kein großes Problem. In der Nacht ist es aber schwerer die Unterzuckerungen zu merken, besonders da du ja auch kein Glukosesensor hast, der dich alarmieren würde. Aber selbst wenn du deutlich zu niedrig in der Nacht kommen würdest und die Unterzuckerung verschläfst, hat dein Körper die Möglichkeit Glukagon auszuschüttet, das ist der Wechselspieler zu Insulin. Dieser sorgt dafür dass deine Leber Zucker ins Blut gibt und dein Blutzucker wieder steigt, auch wenn du nichts isst.
    Trinkst du jetzt aber zusätzlich Alkohol, dann senkt der Alkohol den Blutzucker nochmal. Was aber das ganz gefährliche ist, solltest du in der Nacht in eine Unterzuckerung (durch die Bewegung/Muskelauffülleffekt, den Alkohol oder beides) kommen, dann ist deine Leber mit dem Alkoholabbau beschäftigt und kann keinen Zucker ins Blut schicken um deinen Blutzucker zu erhöhen. Im schlimmsten Fall unterzuckerst du so stark, dass du bewusstlos wirst und wenn das dann keiner bemerkt in der Nacht, kann das böse ausgehen.

    In einer meiner Diabetesschulungen hieß es mal, Unterzuckerungen sind i.d.R. nicht tödlich. Wenn jemand an einer Unterzuckerung stirbt, dann entweder durch einen dadurch verursachten Unfall (man ertrinkt bspw. während einer Unterzuckerung oder baut einen Autounfall) oder aber man hat Alkohol getrunken.

    Deshalb passe bitte wirklich auf.
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    am 02.07.2022 21:40:10 | IP (Hash): 1817223270
    July95 schrieb:
    ThomaS1968 schrieb:
    Im schlimmsten Fall unterzuckerst du so stark, dass du bewusstlos wirst und wenn das dann keiner bemerkt in der Nacht, kann das böse ausgehen.


    Bitte verbreite nicht son absoluten Blödsinn. Die ersten tragbaren BZ-Messgeräte wurden von später Lifescan entwickelt, um an WEs bei geschlossenen Laboren zwischen einfach besoffenen Bewusstlosen und hypo-besoffenen Bewusstlosen unterscheiden zu können. Die einfach besoffenen Bewusstlosen kamen zur Ausnüchterung in die Zelle, die hypo-besoffenen ins Krankenhaus. Unter der Woche wurde mit ner Blutprobe im Labor zwischen beiden Gruppen unterschieden, an WEs wg der geschlossenen Labore nicht. Da kamen praktisch alle erstmal in die Zelle. Aber dass davon auffällig viele mit schweren Hypos auffällig viele bleibende Schäden behalten hätten, oder dass solche Schäden dann mit den neuen Geräten und der zeitnahen passenden Zuordnung vermieden worden wären, ist nirgendwo vermeĺdet.

    ----------------------------------------------
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    am 02.07.2022 21:47:34 | IP (Hash): 1831871773
    hjt_Jürgen schrieb:
    July95 schrieb:
    ThomaS1968 schrieb:
    Im schlimmsten Fall unterzuckerst du so stark, dass du bewusstlos wirst und wenn das dann keiner bemerkt in der Nacht, kann das böse ausgehen.


    Bitte verbreite nicht son absoluten Blödsinn. Die ersten tragbaren BZ-Messgeräte wurden von später Lifescan entwickelt, um an WEs bei geschlossenen Laboren zwischen einfach besoffenen Bewusstlosen und hypo-besoffenen Bewusstlosen unterscheiden zu können. Die einfach besoffenen Bewusstlosen kamen zur Ausnüchterung in die Zelle, die hypo-besoffenen ins Krankenhaus. Unter der Woche wurde mit ner Blutprobe im Labor zwischen beiden Gruppen unterschieden, an WEs wg der geschlossenen Labore nicht. Da kamen praktisch alle erstmal in die Zelle. Aber dass davon auffällig viele mit schweren Hypos auffällig viele bleibende Schäden behalten hätten, oder dass solche Schäden dann mit den neuen Geräten und der zeitnahen passenden Zuordnung vermieden worden wären, ist nirgendwo vermeĺdet.



    Ich verbreite keinen Blödsinn, sondern gebe das weiter, was ich in qualifizierten Schulungen gelernt habe. Früher wurde bspw. in der Diabetesklinik Bad Mergentheim auch bewusst in den Typ1 Schulungen (ich weiß nicht ob generell oder nur in der speziellen Jugendschulung) einmal der Umgang mit Alkohol ausprobiert. Es kam dort dann allerdings regelmäßig vor, dass nach solchen Aktionen mindestens ein Patient mit einer schweren Unterzuckerung mit Bewusstlosigkeit eine iv-Glukosegabe benötigt hat.

  • Lena8107

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    am 02.07.2022 21:58:34 | IP (Hash): 1932401668
    July, du hast Recht in allen Punkten und so habe ich es auch in meinen Schulungen gelernt.
    Ein Freund von meinem Papa ist leider vor 5 Jahren verstorben.
    Er war Typ 1 Diabetiker, hat generell sehr gerne gefeiert und dabei auch viel Alkohol getrunken.
    Er ist nachts an einer Unterzuckerung verstorben.
    Mein Diabetologe hat mir Alkohol aber nicht generell verboten.
    Einmal war ich wirklich betrunken (nicht nur 3 Gläser Wein) und der Blutzucker ist gegen morgen dann so abgesackt, dass mein Sensor mich geweckt hat. Das war gut, denn so konnte ich gegensteuern.
    Auch tagsüber waren die Werte noch sehr tief.
    Seitdem bleibe ich einfach bei meiner Weißweinschorle. Das klappt dann sehr gut :-)

    Bearbeitet von User am 02.07.2022 22:05:23. Grund: *
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    am 02.07.2022 22:27:23 | IP (Hash): 1817223270
    July95 schrieb:
    Es kam dort dann allerdings regelmäßig vor, dass nach solchen Aktionen mindestens ein Patient mit einer schweren Unterzuckerung mit Bewusstlosigkeit eine iv-Glukosegabe benötigt hat.


    Und? Jeden Tag spritzen Pflegedienste in der häuslichen Pflege Menschen mit insulinpflichtigem Diabetes zu den Mahlzeiten. Und wenn so ein Mensch das Essen vor seiner Nase dann vergisst, kommt jeden Tag einige Male in D vor, dass solche Menschen für mehr oder weniger Minuten das Bewusstsein verlieren. Wenn das bemerkt und ein Sanitäter oder Arzt hinzugezogen wird, ist die IV-Gabe von Glukose Pflicht. Alle die wahrscheinlich sehr viel mehren, die nicht bemerkt werden, wachen nach einiger Zeit mit einem mehr oder wenigeren Brummschädel auf, und das war's.

    Sanitäter und Ärzte, auch Diabetologen, raten im persönlichen Gespräch Angehörigen, die Betroffenen schlicht "ausschlafen" zu lassen, weil im Verhältnis zum KH-Aufenthalt der Brummschädel für die Betroffenen das kleinere Übel ist, aber z.B. meine Frau wollte das so nicht akzeptiern. Bei meinem ersten Lantus-Low hatte ich dafür auch volles Verständnis, denn dass ich nicht ansprechbar war, hatte sie vorher noch nie erlebt, und es hätte ja auch ne Menge andere sehr viel miesere Möglichkeiten dafür gegeben. Ok, bin ich also nach um ner Stunde oder so im kranken Haus am Glukose-Tropf aufgewacht. Ist für die auch nix besonderes, sondern reine Routine.

    Nur alles andere als Routine, wenn Du im eigenen Bett eingeschlafen bist und im Krankenhaus auf Intensiv aufwachst.

    Ok, meine Frau war zwar ein bisschen beruhigt, aber bei meinem zweiten und definitiv nachweisbaren weil wirklich komplett protokollierten Lantus Low mit vorübergehend Lichtaus und Notarzt für die Glukoseinfusion hat sie mir die Pistole auf die Brust gesetzt: Entweder das hört auf, oder ich zieh aus.
    Seitdem spritz ich halt mein Lantus 2mal pro Tag und wenigstens ne Stunde vor dem Schlafengehen. - Hey, Moment! Muss mein Lantus spritzen ;)

    ----------------------------------------------
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    am 02.07.2022 22:34:32 | IP (Hash): 1831871773
    hjt_Jürgen schrieb:

    Und? Jeden Tag spritzen Pflegedienste in der häuslichen Pflege Menschen mit insulinpflichtigem Diabetes zu den Mahlzeiten. Und wenn so ein Mensch das Essen vor seiner Nase dann vergisst, kommt jeden Tag einige Male in D vor, dass solche Menschen für mehr oder weniger Minuten das Bewusstsein verlieren. Wenn das bemerkt und ein Sanitäter oder Arzt hinzugezogen wird, ist die IV-Gabe von Glukose Pflicht. Alle die wahrscheinlich sehr viel mehren, die nicht bemerkt werden, wachen nach einiger Zeit mit einem mehr oder wenigeren Brummschädel auf, und das war's.

    Sanitäter und Ärzte, auch Diabetologen, raten im persönlichen Gespräch Angehörigen, die Betroffenen schlicht "ausschlafen" zu lassen, weil im Verhältnis zum KH-Aufenthalt der Brummschädel für die Betroffenen das kleinere Übel ist, aber z.B. meine Frau wollte das so nicht akzeptiern. Bei meinem ersten Lantus-Low hatte ich dafür auch volles Verständnis, denn dass ich nicht ansprechbar war, hatte sie vorher noch nie erlebt, und es hätte ja auch ne Menge andere sehr viel miesere Möglichkeiten dafür gegeben. Ok, bin ich also nach um ner Stunde oder so im kranken Haus am Glukose-Tropf aufgewacht. Ist für die auch nix besonderes, sondern reine Routine.

    Nur alles andere als Routine, wenn Du im eigenen Bett eingeschlafen bist und im Krankenhaus auf Intensiv aufwachst.

    Ok, meine Frau war zwar ein bisschen beruhigt, aber bei meinem zweiten und definitiv nachweisbaren weil wirklich komplett protokollierten Lantus Low mit vorübergehend Lichtaus und Notarzt für die Glukoseinfusion hat sie mir die Pistole auf die Brust gesetzt: Entweder das hört auf, oder ich zieh aus.
    Seitdem spritz ich halt mein Lantus 2mal pro Tag und wenigstens ne Stunde vor dem Schlafengehen. - Hey, Moment! Muss mein Lantus spritzen ;)



    Wenn du meinen Beitrag vorher genau gelesen hättest, dann wüsstest du genau, was zwischen deinen Beispielen und der geschilderten Situation von Thomas der Unterschied ist!
    Bei all deinen Beispielen kann der Körper sich selbst helfen, dank Glukagon und der Zuckerproduktion der Leber. Mit Alkohol geht das aber nicht und deshalb sind die alkoholbedingten Unterzuckerungen so gefährlich!!
    Bearbeitet von User am 02.07.2022 22:35:07. Grund: .
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    am 02.07.2022 22:51:48 | IP (Hash): 1817223270
    hjt_Jürgen schrieb:
    Die ersten tragbaren BZ-Messgeräte wurden von später Lifescan entwickelt, um an WEs bei geschlossenen Laboren zwischen einfach besoffenen Bewusstlosen und hypo-besoffenen Bewusstlosen unterscheiden zu können. Die einfach besoffenen Bewusstlosen kamen zur Ausnüchterung in die Zelle, die hypo-besoffenen ins Krankenhaus. Unter der Woche wurde mit ner Blutprobe im Labor zwischen beiden Gruppen unterschieden, an WEs wg der geschlossenen Labore nicht. Da kamen praktisch alle erstmal in die Zelle. Aber dass davon auffällig viele mit schweren Hypos auffällig viele bleibende Schäden behalten hätten, oder dass solche Schäden dann mit den neuen Geräten und der zeitnahen passenden Zuordnung vermieden worden wären, ist nirgendwo vermeĺdet.
    Noch einmal: Das waren besoffene Diabetiker! Und die haben nicht deswegen zur Entwicklung der BZ-Testgeräte geführt, weil besonders viele davon nicht mehr oder nur noch doof aufgewacht wären, sondern weil die Geräte die Zuordnung einfacher machten und die Verteilung der "Schnapsleichen" auf mehrere Zuständigkeiten.
    Ich hab übrigens seit 21.20 Uhr (hatte vorher zuletzt um 18.40 mein übliches Abendessen aus gut 200 g geraspelte Karotten und 60 g Camembert) mit blutig 102 1/2 Liter halbtrockenen Roten getrunken und messe gerade blutig 119. Wie das??? bei Deinen Gefahrenmeldungen???

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    am 03.07.2022 09:28:31 | IP (Hash): 904909621
    Guten Morgen. Nüchternzucker heute morgen 180.
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    am 03.07.2022 09:47:27 | IP (Hash): 1929085094
    Naja, morgen gehts ja schon weiter - ich drück dir die Daumen für den Termin.

    Du merkst hoffentlich, dass sich bei der Alkoholdiskussion wieder mal Typ 1er mit Typ 2ern streiten. Ab morgen brauchst du dir dann, wenn nicht noch was dazwischen kommt, nur noch die Beiträge anzusehen, die zu deinem Typ passen. Für mich spricht bei dir etliches für Typ 1, LADA aber auch wieder einiges für Typ2. Ich bin gespannt, was dein Diabetologe vermutet oder sogar heraus bekommt.

    Beste Grüße, Rainer

    ____
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    Bearbeitet von User am 03.07.2022 09:51:23. Grund: BBCodes
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    am 03.07.2022 09:54:33 | IP (Hash): 1027123050
    Hab grad noch mal an den Anfang zurück geschaut. Die 180 sind ja noch immer besser, als ohne Toujeo.
    Und was mir dabei noch aufgefallen ist: Du hast da geschrieben, dass Du schon länger sowas wie ne Ahnung gehabt hattest, einen Diabetes zu entwickeln. Was hat Dich ahnen lassen? Du weißt, ich bin neugierig ;)

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    am 03.07.2022 10:46:37 | IP (Hash): 904909621
    Ja, ihr Lieben, morgen werd' ich hoffentlich für einen nächsten Termin kontaktiert (natürlich nur, wenn es in der Praxis wieder weitergehen kann).
    Ansonsten sehe ich ganz tapfer dem Ergebnis entgegen! Rumheulen, wegen dem Diabetes gibts bei mir nicht. Es gibt erstens viel schlimmere Diagnosen oder auch Unfälle, die einen ereilen und das Leben viel viel einschneidender verändern können und andererseits möchte ich meiner großen Liebe (feiern jetzt im Juli 30. Hochzeitstag), weiterhin ein starker und rundum liebenswerter Partner sein und kein "heulsuserischer Trauerkloß".
    Ich bin dem Schicksal echt erstmal riesengroß dankbar, dass ich nun bei Profis hier und auch in der Diabetologie-Praxis aufgenommen und behandelt werde.
    DAS! ist jetzt erst einmal das Wichtigste...
    Zum Alkohol darf ich noch anmerken, dass ich angedacht habe, selbigen nur am Wochenende und in Maßen zu konsumieren.
    3 Gläser Rotwein verteilen sich bei mir dann in der Regel auf 4-5 Stunden! Also kein Sturztrunk... Ich denke, bei dementsprechendem Essen wird mein Körper damit schon zurecht kommen, aber dennoch werde ich mich damit auch nochmal intensiver theoretisch befassen, um gerüstet zu sein...
    @Jürgen... Geahnt habe ich den Diabetes natürlich in erster Linie anhand langfristig und stetig steigender Werte bei meinen Messungen.
    Um allerdings nicht demotiviert zu werden, hatte ich Messungen während meiner Abnehm-Diät erstmal weggelassen. Mein Hausarzt und mein eingeweihtes Umfeld redeten mir eine Diabeteserkrankung aber leider zu lange aus. Natürlich will man das dann auch hören und rollt sich in solche Abwiegelungen des Problems auch gern ein...
    Als ich dann 22kg abgespeckt hatte und der HbA1c aber sogar noch weiter gestiegen ist (10,5 auf 11,1), wußte ich schon, welches Stündlein mir geschlagen hat.
    Bearbeitet von User am 03.07.2022 11:25:16. Grund: Ergänzung
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    am 03.07.2022 12:24:47 | IP (Hash): 1605643898
    Misst Du denn derzeit (aus Interesse) auch mal den BZ 60 Minuten nach einer Mahlzeit?
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    am 03.07.2022 15:05:35 | IP (Hash): 904909621
    Nö... Wenn die Spitzen nach dem Essen sehr interessant für mich wären, dürfte ich wohl nur noch Zitronen oder unangemachten Blattsalat essen...
    Nee Spaß beiseite, diese Werte interessieren mich nicht so sonderlich.
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    am 03.07.2022 16:51:31 | IP (Hash): 1027123050
    ThomaS1968 schrieb:
    Nö... Wenn die Spitzen nach dem Essen sehr interessant für mich wären, dürfte ich wohl nur noch Zitronen oder unangemachten Blattsalat essen...
    Nee Spaß beiseite, diese Werte interessieren mich nicht so sonderlich.


    Diejenigen unter uns, die einigermaßen bis gesund mit ihrem Diabetes auskommen, richten sich nach dem Deckel, den sie mit ihren Spitzen nicht überschreiten wollen, auch die INSULINER. Da sind Leute wie ich, die ihren Deckel bei 140 sehen, Leute, die sich nach TIR richten und meistens 170 nicht überschreiten wollen und solche mit traditionell sogenannt scharfer Einstellung, die ihren Deckel bei 200 sehen.
    Und auf die Spitzen komplett pfeifen tun z.B. 3XL Usaner mit Typ 1 und über 200 IE Insulin gesamt pro Tag.

    Je höher die Spitzen, desto höher allermeistens auch der Nüchtern-BZ. Und mit zunehmendem Nüchtern-BZ pflegt auch die gesamte BZ-Kurve immer höher anzusteigen. Und je höher der BZ insgesamt verläuft, desto mehr Insulin wird für den Ausgleich der gleichen Scheibe Brot oder des gleichen Stücks Pizza oder ... gebraucht.

    In diesen Bereich gehört auch die Schwankungsweite der alltäglichen BZ-Kurve, die gesund um 40-50 spielt. Also nüchtern meistens um 60, dann in der Spitze nach nem halben Eimer Cola 110, entsprechend nüchtern um 90 und nach großer Belastung in der Spitze um 140.
    Schwankungen mit größerer Weite wenigstens ab so um 100 gelten als eigenständiges KHK-Risiko.

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    am 03.07.2022 17:06:21 | IP (Hash): 1929085094
    hjt_Jürgen schrieb:
    Also nüchtern meistens um 60, dann in der Spitze nach nem halben Eimer Cola 110, entsprechend nüchtern um 90 und nach großer Belastung in der Spitze um 140.

    Warum Jürgen nur immer so maßloß und unsinnig übertreiben muss. 😕

    Natürlich gibt es auch einige, die Nüchternwerte von 60mg/dl haben, aber das kann man nun wirklich nicht "nüchtern meistens um 60" nennen. Normal sind bei Stoffwechselgesunden meisten Nüchternwerte um die 80mg/dl, aber auch 90 oder 95 sind normal.

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    Bearbeitet von User am 03.07.2022 17:15:56. Grund: BBCodes
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    am 03.07.2022 17:15:51 | IP (Hash): 1027123050
    Sorry, Rainer, Du hast natürlich recht. Ich hab das Wörtchen "wenn" ausgelassen, aber wo bei 90 auch, hatte ich tatsächlich erwartet, dass das so auch ohne ausgeschriebenes "wenn, dann" so verstanden wird. Meine Erwartung war offensichtlich maßlos überzogen ;)

    Ergänzung:
    Wollte eigentlich nur im Sinne der Grafik zu Anfang dieser Seite https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar deutlich machen, dass der als gesund gehandelte BZ-Bereich von um 50-60 bis um 140-150 mg/dl vom gesunden Organismus nur zum Teil genutzt wird.

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    Bearbeitet von User am 03.07.2022 17:24:31. Grund: Ergänzung
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    am 03.07.2022 17:37:49 | IP (Hash): 904909621
    Ich werde ganz vermutlich meinen Diabetes nicht so arg betreuen, dass ich gesündere Werte als die Gesunden anstrebe...
    Das werd' ich wohl nicht einmal schaffen, wenn ich es mir ganz sehr zur Lebensaufgabe machen würde.
    Spitzen werden zu meinem Leben gehören, weil ich mir grundsätzlich auch keine Tabu's auferlegen will. Ach ja..., 100 will ich auch nicht werden.
    Das klingt jetzt vielleicht etwas flappsig und sehr nach Schlendrian, soll es aber nicht.
    Bearbeitet von User am 03.07.2022 18:29:18. Grund: Ergänzung
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    am 04.07.2022 06:32:04 | IP (Hash): 904909621
    Guten Morgen. NBZ 210. Mal sehen, was ich heute erfahren kann und wie es weiter geht?.

    Update: Meine Praxis ist bis morgen weiterhin geschlossen.
    Bearbeitet von User am 04.07.2022 09:05:48. Grund: Ergänzung
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    am 04.07.2022 09:06:42 | IP (Hash): 167114490
    ThomaS1968 schrieb:
    Guten Morgen. NBZ 210. Mal sehen, was ich heute erfahren kann und wie es weiter geht?.



    Ich bin auch sehr gespannt, was dein Arzt dir mitteilt. Solltest du Typ1 Lada haben und eine ICT (also neben Basalinsulin auch Mahlzeiteninsulin) benötigen, frage deine Diabetespraxis gleich mal nach einem Glukosesensor. Da gibt es momentan hauptsächlich den Libre 3 und den Dexcom G6. Die meisten fangen mit dem Libre an. Der Sensor zeichnet kontinuierlich deinen Blutzucker auf und warnt bei hohen und tiefen Werten. Damit kannst du dann sehr gut sehen, wie dein Blutzucker generell so verläuft, was bestimmte Nahrungsmittel bewirken, Sport/Bewegung, Alkohol...
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    am 04.07.2022 21:52:45 | IP (Hash): 1831871773
    Hast du schon Neuigkeiten oder ist die Arztpraxis immer noch geschlossen?