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Habe wohl Diabetes Typ II..., bestenfalls?!
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Lena8107
Rang: Gastam 28.06.2022 08:20:06 | IP (Hash): 1165938708
190 mg/dl sind ja eine erste Verbesserung:-)
Solange man beim LADA noch eine leichte Restfunktion hat (das kann über viele Jahre sein)
ist der LADA leicht zu steuern, vergleichbar mit einem Typ 2 Diabetes der insulinpflichtig geworden ist.
Ist die Restfunktion aber komplett weg, dann ist es definitiv deutlich komplizierter, dafür gibt es dann aber Hilfsmittel wie Insulinpumpen.
Da muss man dann auch z.B. auf verspätete Anstiege durch Fett etc. achten, auch Stress und schlechter Schlaf bringen alles durcheinander.
Ich habe da den direkten Vergleich. Meine Oma, Typ 2 Diabetikerin, spritzt seit über 20 Jahren Insulin.
Jetzt hat die das mal eine Woche komplett weggelassen und siehe da, die Werte sind trotzdem gut, da sie zur Zeit einfach wenig ist.
Ein Typ 1 Diabetiker verfällt dann in eine Ketoazidose……… -
am 28.06.2022 08:28:57 | IP (Hash): 904909621
Ja, hab' ich auch festgestellt, von NBZ durchschnittlich 280 bin ich jetzt am 4. Tag mit den 12 IE Toujeo auf unter 200 gekommen...
Jetzt nochmal 100 runter, dann das Ganze verfestigen. Da werd' ich aber vermutlich noch paar Helferlein zusätzlich brauchen?.
Bearbeitet von User am 28.06.2022 08:30:07. Grund: Fehlerbeseitigung -
am 28.06.2022 08:45:21 | IP (Hash): 147657338
ThomaS1968 schrieb:
Ja Helmut, genau das fiel mir heute auch wie Schuppen von den Augen...
Auf das eigentlich sehr liebgewonne (Dinkel-)Vollkornbrot und ab und zu ein Weizenbrötchen werde ich verzichten müssen. Das würde mittlerweile auch nur den Bereich Frühstück betreffen, denn abends gibts eigentlich sehr lange schon bei uns nur eine Veggie-Fleischersatz-Brateinlage, plus entweder Salat oder irgend ein Gemüse.
Wie sieht dein Frühstück ohne Brot aus?
Ich bin ja kein Frühstücksmensch. Aber ich weiß von einigen, die Eiweißbrot/-brötchen statt normalen VK Brot essen. Andere machen sich ein Rührei, kann man ja auch auf Vegetarisch machen.
Früh ist halt die schwierigste Mahlzeit blutzuckertechnisch. Bei allem musst du ausprobieren, was dir schmeckt und dennoch blutzuckertechnisch bei dir geht. -
am 28.06.2022 08:58:10 | IP (Hash): 147657338
ThomaS1968 schrieb:
Update Diabetologen-Termin für heute geplant:
Ich wurde vorhin angerufen, dass leider der Antgen-Test noch nicht, wie eigentlich erwartet, da ist, somit haben wir einvernehmlich den Termin auf Donnerstag verlegt.
Es wird dann natürlich ein "Bericht" am Donnerstag erfolgen.
Das mit dem Abwiegen der KH find' ich sinnvoll und es sieht nach System aus, wie Du deinen Zucker im Griff hälst?!
Also ich bin ja Vegetarier, daher sind Gemüse und Obst schon Hauptbestandteil meines Essens. Ich denke, damit habe ich schon mal eine Basis, die sich manch' anderer Omni erstmal "mühsam" eressen muss...
Ich habe auch (so nebenbei) gelesen, dass Du 48 IE Langzeit-Insulin benötigst... Könnte man also sagen, dass ich mit meiner Start-Dosis von lediglich 12 IE Toujeo auch 1/4 von deiner Dosis bekomme, oder ist Toujeo "stärker" und es ist ein Verhältnis 1:3 oder 1:2, oder gar 1:1?
Die 12 IE Toujeo haben nämlich bislang bei mir noch nicht sooo viel bewirkt. Meine Diabetes-Beraterin beruhigte mich allerdings damit, als sie dazu sagte:"Naja, wir wollten und konnten sie ja nicht gleich runterschießen.", was ich mir natürlich auch schon irgendwie so gedacht habe.
Schade, dass die Ergebnisse noch nicht da sind. Das war bei mir damals genauso, dass die AK Tests länger gedauert haben. Dabei will man einfach Gewissheit haben..
Solltest du Lada sein, wirst du - am Anfang auf jeden Fall - deine Kohlenhydrate abwiegen, um genau zu wissen, was du isst und somit wie viel Bolusinsulin du spritzen solltest. Mit der Zeit geht man irgendwann mehr und mehr zum schätzen über. Ich wiege bspw. nur noch daheim ab, unterwegs weiß man sowieso nicht, was genau im Essen drin ist und Bewegung kommt dann meist eh noch dazu..
Gemüse ist sehr gut bei Diabetes, aber Obst hat Fruchtzucker. Deshalb solltest du dort unbedingt schauen. Gut sind Beerenobst, schlecht ist Banane und Weintrauben. Beim Rest hilft nur ausprobieren.
12 IE Toujeo sind 12 IE Basalinsulin. Die unterschiedlichen Basalpräparate haben nur minimale Unterschiede von der benötigten Menge dank der unterschiedlichen Wirkdauer.
Bei Typ1 sagt man, dass ca. 0,5-1 IE pro kg Körpergewicht an Insulin benötigt wird als grobe Orientierung. Davon sind ca. 50% Basalinsulin und 50% Mahlzeiten- und Korrekturinsulin. Bei einer Restfunktion wie bei Lada braucht man etwas weniger Insulin, bei einer Resistenz wie bei Typ2 benötigt man hingegen deutlich mehr Insulin.
Wenn mit einer Insulintherapie gestartet wird (oder auch bei Umstellung von Pen zu Pumpe) wird immer erstmal etwas zu wenig verordnet und die Dosis wird dann langsam gesteigert. Kurzfristig zu hohe Werte haben weniger Konsequenzen als aufgrund einer zu hohen Insulindosis starke Unterzuckerungen. -
am 28.06.2022 10:27:47 | IP (Hash): 109108961
July95 schrieb:
12 IE Toujeo sind 12 IE Basalinsulin.
Du hast recht! Sorry, ich stell mir FALSCH immer ne Ampulle Toujeo im normalen Pen vor.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 28.06.2022 10:35:51 | IP (Hash): 1948169870
ThomaS1968 schrieb:
Ja, hab' ich auch festgestellt, von NBZ durchschnittlich 280 bin ich jetzt am 4. Tag mit den 12 IE Toujeo auf unter 200 gekommen...
Jetzt nochmal 100 runter, dann das Ganze verfestigen. Da werd' ich aber vermutlich noch paar Helferlein zusätzlich brauchen?.
Und/oder etwas mehr Geduld. 😕
Bei deinem Hausarzt hattest du viel zu viel Geduld. Mach jetzt nicht den Fehler, beim Diabetologen zu wenig Geduld aufzubringen. Bis es bei dir einigermaßen rund läuft, dauert es bestimmt mehrere Monate und wenn du es dann noch perfekt haben willst, wirst du dafür Jahre brauchen. Das macht aber nichts, die Zeit hast du.
Zur Zeit versuchen alle, dich maximal zu verwirren. Die Typ 2er erzählen dir, was du als 2er machen musst und die Typ 1er geben dir ihre Erfahrungen weiter. Das passt nicht zusammen. Mein Rat wäre: Lass das erst mal alles so stehen, bis du deinen Typ weißt und lies dir dann die dazu passenden Ratschläge ganz in Ruhe und sehr gründlich durch. Die nicht passenden kannst du dann einfach beiseite schieben. Die Leute meinen es ja alle gut mit dir, aber gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht. Lass dich nicht weiter verwirren, auch nicht von Jürgen, bei dem sogar ich manchmal das Gefühl habe, dass er gar nicht mehr verstanden werden will.
Alles Gute, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 28.06.2022 10:45:04. Grund: BBCodes -
am 28.06.2022 11:04:27 | IP (Hash): 1446733299
Rainer schrieb:
Lass dich nicht weiter verwirren, auch nicht von Jürgen, bei dem sogar ich manchmal das Gefühl habe, dass er gar nicht mehr verstanden werden will.
gut ausgedrückt Rainer.
Immer wieder werden gerade neue Mitglieder mit seinen sogenannten Kenntnissen belästigt, die damit nichts anfangen können.
Und die User wollen das auch nicht wissen, ihnen geht es einzig und alleine darum die bestehenden Lebensumstände zu ändern und nicht mit Zeugs voll gequatscht werden das ihnen nicht weiter hilft.
So sehe ich das. -
am 28.06.2022 13:15:05 | IP (Hash): 904909621
Ja, ihr Guten, ich werde Geduld mitbringen und meiner Diabetologen-Praxis vertraue ich. Mit 50+ hat man schon ein Gefühl entwickelt, wer es gut mit einem meint und wer nicht...
Frühstück bin ich relativ stark auf Spiegelei ausgerichtet. Das geht problemlos natürlich auch ohne Brot. Ich mach' mir allerdings auch gern noch 2-3 Scheiben Käse mit auf's Ei, der zerschmilzt dann noch so schön.
Obst auch klar, vorrangig Beeren und keine Weintrauben und Bananen mehr, alles soweit kein Problem.
Ich muss tatsächlich erstmal auf Donnerstag warten, um zu wissen, wie es weitergehen muss.
Die beiden Gruppen I und II sind einfach zu unterschiedlich in der Herangehensweise, als dass man jetzt schon allgemeingültige Konzepte entwickeln könnte.
Einzig, das Langzeit-Insulin, sollte ich das weiterhin benötigen, muss ich von dem familientechnisch schlechten Zeitpunkt um 22.00 Uhr auf eine Injektion eher morgens zw. 8 und 9 verlegen. Aber das dürfte kein Problem werden, zumal ich Monate, wenn nicht Jahre "ganz ohne" rumgelaufen bin.
Danke an alle bis dahin und ich geb' morgen wieder kurz meinen Nüchternwert durch. Der große "Rest" dann am Donnerstag, irgendwann nach meinem Termin um 15.30 Uhr...
Bearbeitet von User am 28.06.2022 13:19:44. Grund: Fehlerbeseitigung -
am 28.06.2022 13:46:52 | IP (Hash): 316996375
Rainer schrieb:
Zur Zeit versuchen alle, dich maximal zu verwirren.
Blödsinn
______________
—————————————-
Typ 2 - Medikation: Siofor 1x1000 - HbA1c: zZ 6,1 Stand 04/22 (ich arbeite weiter daran) -
am 28.06.2022 14:19:18 | IP (Hash): 844835085
ThomaS1968 schrieb:
Ja, hab' ich auch festgestellt, von NBZ durchschnittlich 280 bin ich jetzt am 4. Tag mit den 12 IE Toujeo auf unter 200 gekommen...
Jetzt nochmal 100 runter, dann das Ganze verfestigen.
Ich würde erstmal das nur das Ziel NBZ 150 anpeilen. Damit wäre schon viel gewonnen. -
am 28.06.2022 17:34:16 | IP (Hash): 904909621
@Jürgen... Kein Problem, alles gut!
@Hape...Seh' ich auch so, werde erstmal nicht nach den Sternen greifen wollen. Bin Realist... Das mit dem "...jetzt nochmal 100 runter", war eher etwas flappsig formuliert und sicherlich nicht für übermorgen in Erwartung...
Bearbeitet von User am 28.06.2022 17:36:57. Grund: Fehlerbeseitigung -
am 28.06.2022 18:48:40 | IP (Hash): 1831871773
ThomaS1968 schrieb:
Ja, ihr Guten, ich werde Geduld mitbringen und meiner Diabetologen-Praxis vertraue ich. Mit 50+ hat man schon ein Gefühl entwickelt, wer es gut mit einem meint und wer nicht...
Frühstück bin ich relativ stark auf Spiegelei ausgerichtet. Das geht problemlos natürlich auch ohne Brot. Ich mach' mir allerdings auch gern noch 2-3 Scheiben Käse mit auf's Ei, der zerschmilzt dann noch so schön.
Obst auch klar, vorrangig Beeren und keine Weintrauben und Bananen mehr, alles soweit kein Problem.
Ich muss tatsächlich erstmal auf Donnerstag warten, um zu wissen, wie es weitergehen muss.
Die beiden Gruppen I und II sind einfach zu unterschiedlich in der Herangehensweise, als dass man jetzt schon allgemeingültige Konzepte entwickeln könnte.
Einzig, das Langzeit-Insulin, sollte ich das weiterhin benötigen, muss ich von dem familientechnisch schlechten Zeitpunkt um 22.00 Uhr auf eine Injektion eher morgens zw. 8 und 9 verlegen. Aber das dürfte kein Problem werden, zumal ich Monate, wenn nicht Jahre "ganz ohne" rumgelaufen bin.
Danke an alle bis dahin und ich geb' morgen wieder kurz meinen Nüchternwert durch. Der große "Rest" dann am Donnerstag, irgendwann nach meinem Termin um 15.30 Uhr...
Blutzuckertechnisch spricht erstmal überhaupt nichts gegen ein Spiegelei mit Käse (und ggf. Gemüse). Der hohe Fettanteil kann nur beim Abnehmen hinderlich sein.
Solltest du weiter Langzeit-Insulin benötigen, dann kann es funktionieren, dass du die Injektion auf Morgens vorverlegst, es kann aber auch sein, dass es bei dir nicht gut funktioniert (hohe Morgenwerte oder Unterzuckerungen irgendwann im Tagesverlauf). Das müsste man dann tatsächlich ausprobieren. Sollte es nicht funktionieren, bliebe weiterhin die Gabe zur Schlafenszeit oder die Umstellung auf eines der anderen Basalinsuline. Aber das hat ja noch Zeit, nur dass du im Hinterkopf hast, kann problemlos klappen, kann aber auch Probleme machen. -
am 28.06.2022 19:04:30 | IP (Hash): 1446733299
das mit den morgendlichen spritzen von Lantus um 06:00 Uhr sollte ich auch mal versuchen und ist bei mir völlig fehlgeschlagen. Fast täglich hatte ich mit Unterzuckerungen zu tun. Das habe ich ganz schnell eingestellt und den Arzt dafür auch noch beschimpft.
Jetzt gehe ich nur noch zu meinen Hausarzt. Der weiß auch vieles über Diabetes. -
am 28.06.2022 22:49:31 | IP (Hash): 904909621
Unterzuckerung..., was ein Traum! Ich hab' so viel davon, dass ich verkaufen könnte...
Ja, is nich witzig, ich weiß .. -
am 29.06.2022 00:23:43 | IP (Hash): 1372968611
Helmuth...welche Werte hattest du denn bei den Unterzuckerungen? -
am 29.06.2022 08:22:44 | IP (Hash): 904909621
Mein NBZ heute morgen 155...
Gestern Abend hatten wir Besuch und da ich mich gewissermaßen noch in einer "Testphase" befinde, wollte ich mal meinen geliebten Schwarzriesling trocken probieren.
Also hab' ich 3/4 Liter Schwarzriesling und 15 IE Toujeo ausprobiert :)
Bearbeitet von User am 29.06.2022 08:27:59. Grund: Ergänzung -
Lena8107
Rang: Gastam 29.06.2022 09:49:08 | IP (Hash): 55176126
Hallo,
auch wenn der Morgenwert gut ist, ist es falsch sowas in Eigenregie zu machen!!
Gerade Toujeo erhöht man langsam und lässt die neue Dosierung dann erstmal einige Zeit laufen um zu sehen, ob‘s passt.
Ich habe beim Tresiba mit 12 Einheiten angefangen und dann alle 2 Wochen um eine Einheit erhöht, bis ich bei 16 Einheiten war, die dann passten.
Die 155 hättest du wahrscheinlich auch bei 12 Einheiten erreicht, da Alkohol den Wert auch drückt.
Gerade am Anfang war Alkohol bei mir komplett untersagt, weil das zu Unterzuckerungen führen kann.
Mittlerweile ist Alkohol erlaubt, weil ich gelernt habe damit umzugehen.
Mein Sensor alarmiert mich rechtzeitig.
Was du da gemacht hast, finde ich nicht gut!!!
Bearbeitet von User am 29.06.2022 10:32:29. Grund: * -
am 29.06.2022 11:32:42 | IP (Hash): 105091391
Lena8107 schrieb:
auch wenn der Morgenwert gut ist, ist es falsch sowas in Eigenregie zu machen!!
Mein Diabetes ist mein Ding, nicht das (m)eines Arztes. Aufgabe meines Arztes ist, mir bei meinem Leben mit meinem Diabetes zu helfen, so gut er professionell kann. Und zwar in dem Rahmen, den ich(!) haben will.
Natürlich kann ich dem meinen Diabetes auch zur Fernsteuerung überlassen, aber ich habe gelernt, dass wir umso individuell passender mit unserem Diabetes auskommen je mehr wir damit lernen, unser ganz persönlicher Arzt zu sein.
Die meisten von uns haben bei neuen Herausforderungen ihre größte Aufmerksamkeit und Lernbereitschaft zu Anfang, und in dem lebt der Thomas jetzt. Dabei wird er auch und zwar allein durch Selbermachen und Beobachten und nicht durch Ansage lernen, wie viel der Alkoholgehalt von ner Flasche Wein seinen BZ "drückt"(vielleicht gar nicht?), und auch wie sich auswirkt, wenn er seine Toujeo-Dosis verändert.
@Thomas
Bin weiter gespannt auf Deine Beobachtungen mit Deinem Diabetes :)
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Bearbeitet von User am 29.06.2022 11:34:07. Grund: . -
Lena8107
Rang: Gastam 29.06.2022 11:46:31 | IP (Hash): 1555996606
Ich hoffe, dass das nicht dein Ernst ist, Jürgen.
Ich bin fassungslos!!!!!!!
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am 29.06.2022 16:20:34 | IP (Hash): 844835085
ThomaS1968 schrieb:
Mein NBZ heute morgen 155...
Also hab' ich 3/4 Liter Schwarzriesling und 15 IE Toujeo ausprobiert :)
Da Du gleich 2 Parameter geändert hast, bleibt leidere unklar, was zu dem Erfolg führte. -
Lena8107
Rang: Gastam 29.06.2022 16:33:41 | IP (Hash): 1555996606
Es geht auch nicht, dass man ohne Plan, einfach direkt 3 Einheiten hochgeht.
Man hätte zuerst, nach Rücksprache, 13 Einheiten ausprobieren können.
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am 29.06.2022 17:08:24 | IP (Hash): 105091391
Lena8107 schrieb:
Es geht auch nicht, dass man ohne Plan, einfach direkt 3 Einheiten hochgeht.
Man hätte zuerst, nach Rücksprache, 13 Einheiten ausprobieren können.
Sorry, aber auch der Dok hat keinen Plan, außer "schön laaangsam alle paar Tage 1-2 IE mehr, bis 100-140 nüchtern erreicht sind". Wer weniger will, kann das eh nur auf eigene Kappe machen.
Ok, 2 Parameter gleichzeitig verändern war ein bisschen unüberlegt, weil jetzt nicht so schön wie mit nur einem sichtbar ist, wieviel der denn bewirkt hat. Ist halt nachzuholen, aber wo ist da das gewaltige Problem, das Du uns hier schreiben willst?
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
Lena8107
Rang: Gastam 29.06.2022 17:31:46 | IP (Hash): 1555996606
Du überschätzt dich gewaltig lieber Jürgen!
Du bist kein Arzt und weißt anscheinend tatsächlich nichts über die Wirkweise von Toujeo.
Bis sich zeigt, was die 15 Einheiten tatsächlich bewirken dauert‘s ein paar Tage.
Es hat schon seinen Sinn, dass man nach und nach um eine Einheit erhöht.
Deine Tipps sind fahrlässig und blödsinnig.
Ich bin gespannt, was Thomas heute mal testet:
Vielleicht direkt 18 Einheiten und dazu ne Pommes?
Aber gut, wer behauptet, dass es keine Insulinresistenz gibt, dass einmal täglich Messen reicht um perfekte Werte zu erreichen, den sollte man nicht zu ernst nehmen.
Bearbeitet von User am 29.06.2022 17:45:32. Grund: * -
am 29.06.2022 17:32:09 | IP (Hash): 2076880728
Hmm,
deutlich mehr Insulin und Alkohol gleichzeitig sind gerade bei einem Anfänger wie Thomas wirklich nicht sonderlich schlau... hätte auch mächtig schief gehen können.
Besonders ohne Sensor, der einen notfalls nachts aus dem Bett holt!
Jürgen: Du und ich und viele andere machen alles immer in Eigenregie und das aber auch schon seit vielen Jahren. Zumindest bei mir hat aber auch schon so manches unüberlegtes Experiment den Tod vieler kleiner unschuldiger Gummitiere verursacht 😔😢
Auf der einen Seite denke ich, dass ein Anfänger sich durchaus erstmal an den Vorgaben seines Arztes orientieren sollte, in der Hoffnung, dass da was brauchbares kommt.
Auf der anderen Seite hat ein Neuling noch eine sehr gute bis übertriebene Hypowahrnehmung, so dass da normalerweise nichts passiert, außer ein leergefressener Kühlschrank/Süßigkeitenschrank.
Die Kombination mit Alkohol war allerdings suboptimal...
Bearbeitet von User am 29.06.2022 17:35:44. Grund: , -
am 29.06.2022 18:28:01 | IP (Hash): 1562938279
Thomas, Thomas - wie konntest du nur - :-) HaHa
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Typ 2 - Medikation: Siofor 1x1000 - HbA1c: zZ 6,1 Stand 04/22 (ich arbeite weiter daran) -
am 29.06.2022 18:41:11 | IP (Hash): 904909621
Jaaa, dachte ich mir schon, dass nach meiner Beichte ein Sturm der Entrüstung losbricht... Und ja, Lena hat recht, aber Jürgen auch, finde ich.
Leider kam eine weitere Pleite bei meiner neuen Diabetologie-Praxis hinzu, sie mussten nämlich mindestens mal diese Woche wg. Krankheit komplett schließen. Ich vermute mal, da sind wohl sehr viele Mitarbeiter positiv?.
Somit erfahre ich auch morgen wieder nicht, ob ich LADA oder Typ II bin.
Ich wollte aber eben auch nicht jeden weiteren Tag auf 250mg schauen, weil eigentlich schon seit Montag eine weitere Forcierung meiner medikamentösen Behandlung hätte vollzogen werden sollen.
Nun noch nicht mal mehr morgen...
Ich bin viel zu mutig, als dass ich dass nicht hätte ausprobieren wollen und können...
Natürlich laß' ich heute den Wein weg und werde wieder schön brav meine 12 IE spritzen.
Ich dachte eben auch wie Jürgen, dass der Arzt hätte bei mir auch von Anfang an 15 IE festlegen können, wenn andere hier von fast 50 IE's Langzeit-Insulin berichten?! Dann wär's kein Unterschied und immernoch ein vergleichsweise sanfter Start, oder?.
Bearbeitet von User am 29.06.2022 18:43:40. Grund: Fehlerbeseitigung -
Lena8107
Rang: Gastam 29.06.2022 18:43:22 | IP (Hash): 1555996606
@ Huggin:
Insulin ist eigentlich nur Wasser und wird völlig überschätzt, davon geht keine Gefahr aus.
Du hast völlig recht, man sollte das einfach nach Gefühl dosieren und Diabetologen braucht man dafür wirklich nicht.
Das kann auch ein Anfänger in die Hand nehmen und selbstverständlich gleichzeitig dazu Alkohol trinken.
Ich verabschiede mich aus dem Forum……..
Bearbeitet von User am 29.06.2022 18:44:59. Grund: * -
am 29.06.2022 18:44:38 | IP (Hash): 904909621
Jetzt nicht wegen mir streiten!
Schluß jetzt, saperlot... -
am 29.06.2022 19:30:49 | IP (Hash): 1562938279
Mein Gott
Ist ja jetzt nicht so, das Thomas die Insulinmenge absurd erhöht hat
und mit dem Riesling wird er auch keinen Vollrausch gehabt haben.
Ja, war zu früh mit solchen Experimenten - hat er wieder was gelernt.
Und Lena
Ade, wa schee
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am 29.06.2022 19:30:59 | IP (Hash): 1042835279
Hallo Thomas,
auch von mir Kritik in folgenden 2 Punkten:
1.) Zum Rumprobieren hast du noch zu wenig Wissen. Die Wirkung der BZ-erhöhende KH aus dem Wein und die BZ-senkende Wirkung des Alkohols und die des Basalinsulins wirken unterschiedlich lang - kurz, mittel und lange. Du kannst nicht einfach das eine mit dem anderen ausgleichen. Die Gefahr von Unterzuckerung sehe ich zwar bei dir nicht, dazu liegt dein allgemeines BZ-Niveau noch zu hoch. Wenn du aber den BZ einigermaßen im Griff hast, was bestimmt nicht mehr lange dauert, kann so etwas gefährlich werden.
2.) Wenn du etwas ausprobieren willst, dann darfst du niemals zwei Sachen auf einmal ändern. Aus dem Ergebnis kannst du dann nämlich absolut nichts lernen. Wenn du rumprobieren willst, dann teste die Wirkung von Wein und die einer Dosiserhöhung unbedingt getrennt und natürlich immer vorsichtig.
Mach dir wegen der weiteren Verzögerung keinen Stress. Mit den jetztigen Maßnahmen wird dein BZ bereits von Tag zu Tag etwas besser. Nach jahrelangen schlechtem BZ kommt es auf ein paar Wochen wirklich nicht an. Deine Neugier verstehe ich aber, wir sind ja auch schon sehr gespannt.
Beste Grüße, Rainer
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 29.06.2022 20:34:18. Grund: BBCodes -
am 29.06.2022 19:35:39 | IP (Hash): 105091391
HeikeOV schrieb:
Jürgen: Du und ich und viele andere machen alles immer in Eigenregie und das aber auch schon seit vielen Jahren. Zumindest bei mir hat aber auch schon so manches unüberlegtes Experiment den Tod vieler kleiner unschuldiger Gummitiere verursacht 😔😢
Klar will ne Hypo aufgefressen werden. Normal die von nem zu großen Bolus, also von zu viel Insulin für’s Essen. Hatte ich zuletzt mit meinem ersten Libre-Sensor, als der ne Stunde nach dem Essen 250 anzeigte, wo ich max 150 erwartet hatte. Die Anzeige hab ich als Hinweis auf nen vergessenen Bolus gedeutet und 15 IE Apidra nachgelegt. Den ersten Hypoanzeichen hab ich da natürlich nicht geglaubt und erst um ne dreiviertel Stunde nach dem Spritzen und nem deutlichen Hypogefühl um 50 mg/dl abgelesen und da dann aber munter angefangen, den zusätzlichen Bolus aufzufressen.
Interessant dann die Libre-Kurve: Die verlief mit dem Maximum um 150 unter dem einsam darüber angezeigten 250-Scanpunkt. Hab vergeblich bei der Hotline nach ner Erklärung für das Phänomen gefragt und mich von da an für mein gutes Jahr damit darauf ausgerichtet, alle Libre-Anzeigen erstmal auf ihre Plausibilität hin zu überprüfen.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 29.06.2022 19:36:45 | IP (Hash): 904909621
Ja klar Rainer, mach' ich nicht mehr...
Heute wieder normal...
Aber eine BZ senkende Wirkung von meinem trockenen Roten hör' ich gern...;) -
am 29.06.2022 19:37:09 | IP (Hash): 105091391
Lena8107 schrieb:
Du überschätzt dich gewaltig lieber Jürgen!
Du bist kein Arzt und weißt anscheinend tatsächlich nichts über die Wirkweise von Toujeo.
Bis sich zeigt, was die 15 Einheiten tatsächlich bewirken dauert‘s ein paar Tage.
Apropos Toujeo/Lantus/Glargin https://www.healthcentral.com/article/lantus-lows
Als ich mitten bei der Nacht im Krankenhaus aufgewacht bin, hab ich das erste mal bewusst erlebt, dass Glargin sehr interessant wirken kann, wenigstens in der Form von Lantus. Hatte ich bis dahin nicht geglaubt, aber dann noch öfter genossen, allerdings ohne Einsatz von Notarzt und Krankenhaus. Denn von da an hab ich meine damals 36 IE Tagesdosis auf morgens und abends und damit bei Fehlfunktion auffressbar aufgeteilt und spätestens 1 Stunde vor dem Autofahren oder Schlafengehen gespritzt.
Besonders gut hat diese Aufteilung nach 1 Woche in meiner Leberentfettung nach Taylor gepasst, als mein Basalbedarf damals von einem Tag auf den anderen von 36 IE Lantus plus 4 IE Apidra Gupf auf 10 IE Lantus zurückging. Ok, waren 1mal 8 IE Lantus zuviel, aber halt gut über den Tag verteilt.
Nachtrag:
Ist übrigens so um 20 Jahre her, seit ich mal nen jungen T 1 bei meinem Diabetologen getroffen hab, der immer eine super Hypo kriegte, wenn er seinen Abendessen-Bolus und sein 24-Stunden-Lantus mit weniger als 1 Stunde Abstand spritzte.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Bearbeitet von User am 29.06.2022 21:12:11. Grund: Nachtrag -
Lena8107
Rang: Gastam 29.06.2022 20:02:45 | IP (Hash): 1555996606
Hugin66 schrieb:
Mein Gott
Ist ja jetzt nicht so, das Thomas die Insulinmenge absurd erhöht hat
und mit dem Riesling wird er auch keinen Vollrausch gehabt haben.
Ja, war zu früh mit solchen Experimenten - hat er wieder was gelernt.
Und Lena
Ade, wa schee
……….du scheinst ja wirklich viel Erfahrung mit Insulin zu haben und kannst natürlich einordnen, dass 3 Einheiten mehr oder weniger nun wirklich keinen Unterschied machen.
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Typ 2 - Medikation: Siofor 1x1000 - HbA1c: zZ 6,1 Stand 04/22 (ich arbeite weiter daran)
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am 29.06.2022 21:19:41 | IP (Hash): 904909621
Ich muss doch nochmal auf mein leidiges Experiment zurückkommen.
Mein BZ vor dem Abendessen um 19.30 Uhr, nach ein klein bissel Fahrradfahren und danach noch 1h Pool-Rumliegerei in der Sonne... 140!!! (7,7mmol...)
Also diesen niedrigen Wert hatte ich seit vielen vielen Monaten nicht mehr gesehen...
Ansonsten keinerlei negative Reaktionen auf die 15 IE Toujeo, rein gar nix...
Ich mach' aber dennoch heute wieder mit 12 IE Toujeo weiter, oder? -
am 29.06.2022 21:33:52 | IP (Hash): 105091391
Was Du machst, ist Dein Ding. Persönlich würde ich mit meiner bisherigen Erfahrung (keine Ahnung, ob ich das vor 30 Jahren auch so gesehen hätte) mit den 15 weitermachen.
Der fachoffizielle Unterzucker beginnt bei 70 mg/dl und bei Menschen ohne Diabetes und damit ohne Notwendigkeit einer Pufferzone bei 50 mg/dl. Vorübergehend(!) Lichtaus ist in der Gegend von 20.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 29.06.2022 21:44:04 | IP (Hash): 1831871773
Die anderen haben ja schon einiges dazu geschrieben.
Meine Meinung dazu, selbstständig kann man etwas ändern, wenn man die Konsequenzen überblicken kann. Ich denke nicht, dass du das in diesem Moment konntest. Wusstest du überhaupt, dass man bei Alkohol besonders aufpassen muss wegen der Hypogefahr?
Du hattest Glück, dass alles gut ausgegangen ist.
Eine Erhöhung von 12 IE auf 15 IE Basal ist viel zu groß. Das ist eine Erhöhung um 25% der Dosis. I.d.R. erhöht man vorsichtig, max. 10%. Also erstmal von 12 IE auf 13 IE und dann beobachtet man es einige Tage. Wenn jetzt dein Arztbesuch sich weiter verschiebt, könntest du also - wenn du so ungeduldig bist - wenn dann nur 13 IE und keinen Alkohol versuchen. Aber höher würde ich persönlich erstmal nicht gehen. Auch wenn andere 50IE spritzen, ich benötige bspw. nur 6 IE (zeitweise sogar 3 IE) Basal. Du benötigst so viel, wie du brauchst!
Ich muss dazu sagen, wo ich mein Bolusinsulin bekommen hatte, habe ich mich auch nur einen Tag an die genaue Anweisung des Arztes gehalten (2 IE zum Mittagessen, am Abendessen nichts), am nächsten Tag gab es wieder 2 IE beim Mittagessen mit einem Wert deutlich über 200, so dass ich am Abend mit gleichem Mahlzeit 3 IE zusätzlich gespritzt hatte. Da dies immer noch zu wenig war, gab es am nächsten Tag mittag 3 IE und Abends 4 IE. Ich hatte aber einen Sensor, wusste über Unterzuckerung, etc. Bescheid. Der Arzt fand mein Vorgehen okay. Beim Basalinsulin war ich aber auch sehr vorsichtig, insb. bei Toujeo kann man eine Änderung der Dosis erst über Tage richtig feststellen.
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am 29.06.2022 22:02:05 | IP (Hash): 105091391
July95 schrieb:
Du benötigst so viel, wie du brauchst!
Halte ich einstweilen für den Schlüssel. Wie weit das mit 15 IE reicht, ist aus meiner Sicht schlicht abzuwarten. Und wenn dann 3 Tage nacheinander immer noch mehr auf dem Tacho steht, als gewünscht, steht die nächste Erhöhung an. Bitte ab jetzt vorsichtig, wirklich nur alle paar Tage 1(!) IE.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
Lena8107
Rang: Gastam 29.06.2022 22:06:29 | IP (Hash): 1621261130
July95 schrieb:
Die anderen haben ja schon einiges dazu geschrieben.
Meine Meinung dazu, selbstständig kann man etwas ändern, wenn man die Konsequenzen überblicken kann. Ich denke nicht, dass du das in diesem Moment konntest. Wusstest du überhaupt, dass man bei Alkohol besonders aufpassen muss wegen der Hypogefahr?
Du hattest Glück, dass alles gut ausgegangen ist.
Eine Erhöhung von 12 IE auf 15 IE Basal ist viel zu groß. Das ist eine Erhöhung um 25% der Dosis. I.d.R. erhöht man vorsichtig, max. 10%. Also erstmal von 12 IE auf 13 IE und dann beobachtet man es einige Tage. Wenn jetzt dein Arztbesuch sich weiter verschiebt, könntest du also - wenn du so ungeduldig bist - wenn dann nur 13 IE und keinen Alkohol versuchen. Aber höher würde ich persönlich erstmal nicht gehen. Auch wenn andere 50IE spritzen, ich benötige bspw. nur 6 IE (zeitweise sogar 3 IE) Basal. Du benötigst so viel, wie du brauchst!
Ich muss dazu sagen, wo ich mein Bolusinsulin bekommen hatte, habe ich mich auch nur einen Tag an die genaue Anweisung des Arztes gehalten (2 IE zum Mittagessen, am Abendessen nichts), am nächsten Tag gab es wieder 2 IE beim Mittagessen mit einem Wert deutlich über 200, so dass ich am Abend mit gleichem Mahlzeit 3 IE zusätzlich gespritzt hatte. Da dies immer noch zu wenig war, gab es am nächsten Tag mittag 3 IE und Abends 4 IE. Ich hatte aber einen Sensor, wusste über Unterzuckerung, etc. Bescheid. Der Arzt fand mein Vorgehen okay. Beim Basalinsulin war ich aber auch sehr vorsichtig, insb. bei Toujeo kann man eine Änderung der Dosis erst über Tage richtig feststellen.
Danke July, perfekt auf den Punkt gebracht.
Mein Diabetologe war beim Tresiba noch vorsichtiger.
Da waren‘s wirklich alle 2 Wochen nur eine Erhöhung um 1 Einheit, dabei hatte ich auch den libre Sensor, wo man genau sehen konnte, wie sich der Blutzuckerverlauf änderte.
Tatsächlich sah man oft erst einen Einfluss der Erhöhung nach ca. 3 bis 5 Tagen.
Und ja, bei mir macht schon eine Einheit mehr oder weniger einen großen Unterschied, da ich LADA typisch empfindlich auf das Insulin reagiere.
Bei 16 Einheiten passte alles relativ gut und bei 17 Einheiten kam es nach 4 Tagen ab ca. 15 Uhr zu Unterzuckerungen und das dann fast täglich.
Also ging‘s dann zurück auf 16 Einheiten.
Wenn dann Huggin (wahrscheinlich 0 Ahnung von Insulin) kommentiert, dass 3 Einheiten nicht weiter schlimm sind, dann macht mich das wütend.
Bei July sind 3 Einheiten der Gesamt Basalbedarf, ohne die sie auch die 200 oder sogar 300 mg/dl sprengen würde.
Wir wissen noch nicht, ob Thomas einen Typ 1 oder Typ 2 Diabetes hat und auch nicht, wie gut die Bauchspeicheldrüse noch mitarbeitet, ob er Insulinresistent ist oder nicht.
Aber egal, ich habe mich jetzt abgemeldet, drücke aber die Daumen für gutes Gelingen.
LG,
Lena
Bearbeitet von User am 29.06.2022 22:23:50. Grund: * -
am 29.06.2022 22:11:43 | IP (Hash): 904909621
Also ich werde erstmal so weitermachen, wie mir von den Fachkräften verordnet wurde. Ich denke, das ist erstmal der einfachste und sicherste Weg für mich.
Außerdem sollte ich mir ja für die nächsten Jahre auch noch "Luft nach oben" lassen.
Es wäre ja viel besser, ich komm' mit 12 IE Langzeitinsulin hin und könnte "nur noch einwenig Metformin" hinher nehmen...
Auf 20 oder 40 IE Insulin bin ich eigentlich nicht scharf... -
am 29.06.2022 22:29:40 | IP (Hash): 105091391
Relativ einfache Sache: https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar hat die Tendenz zu bleiben = Remission. Dauerhaft (8,9,10…Wochen) darüber hat die Tendenz zu steigen. Die Entwicklung zeigt, wohin. Wobei jeder von uns für sich selbst entscheiden mag, bis wie hoch?
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 29.06.2022 22:35:40 | IP (Hash): 904909621
Wäre, Typ II vorausgesetzt, eine Therapie auch nur mit Metformin o. ä. für mich möglich, oder waren meine ehemaligen BZ-Werte (Durchschnitt 300) dafür schon zu hoch? -
Lena8107
Rang: Gastam 29.06.2022 22:44:57 | IP (Hash): 1621261130
Dazu sollte der Diabetolge bestimmen, was genau deine Bauchspeicheldrüse an Eigeninsulin produzieren kann.
Eine Arbeitskollegin von mir, Typ 2 Diabetikerin,
startete vor 10 Jahren auch mit einem Langzeitwert von 8, irgendwas.
Mittlerweile ist der Langzeitwert mit Diät und Jardiance bei 5,5.
Insulin spritzt sie nicht, da sie noch eine sehr gute Eigenproduktion hat.
Allerdings war sie zum Diagnosezeitpunkt stark übergewichtig und hat sehr ungesund gelebt.
Bei dir ist der Fall etwas anders, da du ja bereits ordentlich abgenommen hast und die Werte trotzdem nicht besser geworden sind.
Deshalb tippe ich bei dir eher auf einen Typ 1 Diabetes.
Möglich ist aber auch ein Typ 2 Diabetes.
Sollte es LADA sein, so kann es auch sein, dass durch die Unterstützung mit Insulin noch viele Jahre eigenes Insulin vorhanden ist.
Das macht die Einstellung deutlich einfacher und ist nicht unbedingt schlechter zu handhaben, als ein Typ 2 Diabetes.
Komplizierter wird es erst, wenn die Eigenproduktion völlig versagt.
Das kann sich aber über Jahre ziehen………
Bearbeitet von User am 29.06.2022 23:34:56. Grund: * -
am 29.06.2022 22:58:38 | IP (Hash): 904909621
Ja Lena, befürchte ich auch bald... Das hat mich ja auch so verwundert, dass 22 kg Gewichtsabnahme rein gar nix gebracht haben...
Da hab' ich mittlerweile nun auch Typ I vor Augen, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. -
Lena8107
Rang: Gastam 29.06.2022 22:59:34 | IP (Hash): 1621261130
Da musst du tatsächlich einfach abwarten……….
Jetzt hast du natürlich wirklich Pech und deine Geduld wird erneut auf die Probe gestellt.
Aber bis nächste Woche ist‘s ja nicht mehr lang
Bearbeitet von User am 29.06.2022 23:01:52. Grund: * -
am 29.06.2022 23:07:37 | IP (Hash): 904909621
Ich kann's manchmal selbst kaum glauben, wie gelassen ich all dem entgegenblicke...
Das Wichtigste für mich ist tatsächlich, dass sich jetzt erstmal jemand vom Fach meinem Zuckerproblem überhaupt und mit System annimmt. Da bin ich erstmal sehr froh und dankbar, denn soweit ich gehört habe, ist diese Praxis ziemlich am oberen Patientenlimit. Naja, vielleicht hat ja auch mein Privatstatus bissel nachgeholfen, wobei ich da nicht stolz drauf bin. Das ist eher traurig...
Bearbeitet von User am 29.06.2022 23:11:13. Grund: Ergänzung -
Lena8107
Rang: Gastam 29.06.2022 23:21:47 | IP (Hash): 1621261130
Das ist die richtige Einstellung.
Ich bin auch bis heute froh und dankbar, dass ich einen wirklich tollen Diabetologen habe, dem ich sehr vertraue.
Als ich mit der Insulintherapie noch ganz am Anfang war und natürlich neu in der Praxis, standen dummerweise die Osterfeiertage und Praxis Urlaub an.
Er hat mich trotzdem auf dem Handy angerufen und die Werte abgefragt, außerdem hatte ich direkt einen Sensor am Arm und das noch vor Genehmigung durch die Krankenkasse.
Bearbeitet von User am 29.06.2022 23:32:44. Grund: * -
am 29.06.2022 23:25:53 | IP (Hash): 105091391
ThomaS1968 schrieb:
Wäre, Typ II vorausgesetzt, eine Therapie auch nur mit Metformin o. ä. für mich möglich, oder waren meine ehemaligen BZ-Werte (Durchschnitt 300) dafür schon zu hoch?
So ganz einfach lässt sich Deine Frage nicht beantworten, denn in jedem Fall wird sich das Ergebnis daran ausrichten, was Du wie 24/7 machst.
Hier hat mal ein flashbang05 mitgechrieben, aktiver Bundespolizist mit Leib und Seele und absolut nix Schreibtischtäter. Seine Herausforderung war LADA. Weil da schon Beamter auf Lebenszeit, wäre normal ne Schreibtisch Karriere gewesen. Hat den Mann aber nicht interessiert, und so hat er sich erarbeitet, dass er seinen BZ für 12 Stunden ohne Messen bei Null bis vollem Körpereinsatz allein mit passend(!) Basal plus Bolus bei Essen (nicht regelmäßig und auch nicht vorher messen) ohne Hypos im Bereich bis HbA1c 6,5 halten konnte. Hat er 6 Monate unter strenger Überwachung vorexerziert und passend für dem Gipfel in Greifswald alle Lizenzen und Patente uneingeschränkt wiederbekommen.
Es geht., Aber dafür hat der Mann 2 Jahre hart gearbeitet. Denn für ihn kam nur das Weitermachen in seinem Traumberuf infrage.
Klaŕ wäre das mit T2 einfacher, wenigstens im Prinzip. Denn "gesund" ist halt nicht das fachoffielle Ziel mit Diabetes und schon gar nicht mit Typ 2.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
Lena8107
Rang: Gastam 29.06.2022 23:46:59 | IP (Hash): 1621261130
hjt_Jürgen schrieb:
ThomaS1968 schrieb:
Wäre, Typ II vorausgesetzt, eine Therapie auch nur mit Metformin o. ä. für mich möglich, oder waren meine ehemaligen BZ-Werte (Durchschnitt 300) dafür schon zu hoch?
So ganz einfach lässt sich Deine Frage nicht beantworten, denn in jedem Fall wird sich das Ergebnis daran ausrichten, was Du wie 24/7 machst.
Hier hat mal ein flashbang05 mitgechrieben, aktiver Bundespolizist mit Leib und Seele und absolut nix Schreibtischtäter. Seine Herausforderung war LADA. Weil da schon Beamter auf Lebenszeit, wäre normal ne Schreibtisch Karriere gewesen. Hat den Mann aber nicht interessiert, und so hat er sich erarbeitet, dass er seinen BZ für 12 Stunden ohne Messen bei Null bis vollem Körpereinsatz allein mit passend(!) Basal plus Bolus bei Essen (nicht regelmäßig und auch nicht vorher messen) ohne Hypos im Bereich bis HbA1c 6,5 halten konnte. Hat er 6 Monate unter strenger Überwachung vorexerziert und passend für dem Gipfel in Greifswald alle Lizenzen und Patente uneingeschränkt wiederbekommen.
Es geht., Aber dafür hat der Mann 2 Jahre hart gearbeitet. Denn für ihn kam nur das Weitermachen in seinem Traumberuf infrage.
Klaŕ wäre das mit T2 einfacher, wenigstens im Prinzip. Denn "gesund" ist halt nicht das fachoffielle Ziel mit Diabetes und schon gar nicht mit Typ 2.
Beim LADA hat man oft eine lange Remission, wo die Bauchspeicheldrüse weiterhin super mitarbeitet.
Ich arbeite auch weiterhin in meinem Job, körperlich anstrengend + Schichtdienst.
Das wird, leider nun ohne Eigenproduktion, schwieriger, aber weiterhin nicht unmöglich.
Dank Sensor habe ich immer alles im Blick und nun bekomme ich wahrscheinlich zusätzlich eine Insulinpumpe zur Unterstützung :-)
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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am 29.06.2022 23:48:18 | IP (Hash): 904909621
Wie meinst Du das Jürgen, "...mit Typ 2 schon gar nicht."?
Wenn ich Dich richtig verstanden habe, stellst Du die Typ II-Diagnose immer als das größere Übel dar. Warum?
Bearbeitet von User am 29.06.2022 23:48:59. Grund: Ergänzung