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Habe wohl Diabetes Typ II..., bestenfalls?!

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    am 22.06.2022 21:02:04 | IP (Hash): 904909621
    Ich kann getrost sagen, das war mein einziger und letzter Haferkur-Versuch in diesem Leben!
    Wie kann man (...wird beschrieben und heiß beworben u. a. in dem Buch "Die ErnährungsDocs - Diabetes heilen") eigentlich eine solche "Kur" als blutzuckersenkend propagieren, wenn das im Grunde die reinste Kohlenhydrat-Atombombe ist???
    Unglaublich...
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    am 22.06.2022 21:46:33 | IP (Hash): 1372968611
    Es gibt mehrere renomierte Kliniken, die mit der Haferkur beste ERgebnisse erzielen. Was die anders machen als ihr, das weiß ich allerdings nicht.
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    am 23.06.2022 12:57:15 | IP (Hash): 797742175
    Zuckerle schrieb:
    Es gibt mehrere renomierte Kliniken, die mit der Haferkur beste ERgebnisse erzielen. Was die anders machen als ihr, das weiß ich allerdings nicht.



    Es gibt in der Tat wissenschaftliche Studien zu Haferkuren, die von einem positiven Effekt berichten:
    https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26690472/
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    am 23.06.2022 13:24:03 | IP (Hash): 1801698495
    Das ist ja ein Ding, wer hätte das gadacht. Das Netz ist voll von Hafertage-Empfehlungen für Diabetiker, um die Insulinwirkung zu verbessern. Das liegt wohl auch an den enthaltenen Ballaststoffen.
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    am 23.06.2022 14:19:29 | IP (Hash): 1619604071
    Das Netz ist voll von Studien an Leuten mit Diabetes in langjähriger Behandlung, die mit Hafer statt mit der gleichen Menge anderer KHs ETWAS WENIGER ZUVIEL an Nüchtern-BZs und HbA1cs produziert haben.
    Und ALLES, was weniger Zuviel an BZ und HbA1c macht, wird als Steigerung der Insulinempfindlichkeit gedeutet.

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 23.06.2022 14:41:10 | IP (Hash): 13715762
    Zuckerhut schrieb:
    Das Netz ist voll von Hafertage-Empfehlungen für Diabetiker, um die Insulinwirkung zu verbessern. Das liegt wohl auch an den enthaltenen Ballaststoffen.

    ... und am beta-glucan, welches positiv auf die Leber wirkt und eine nichtalkoholische Fettleber und Insulinresistenz verringern kann.

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 23.06.2022 14:42:35. Grund: BBCodes
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    am 23.06.2022 20:57:38 | IP (Hash): 904909621
    Hallo zusammen.

    Wenn ich kurz von meinem heutigen Diabetologen-Termin berichten darf...
    Ich hatte zunächst einen Ersttermin bei einer in der Praxis angestellten Diabetesberaterin, die sich zuerst meine gesammelten Daten ansah und hieraus entnahm, dass ich eigentlich bereits seit 2020 eine ziemlich gesicherte Diagnose hätte einer Behandlung zuführen müssen. Nunja, ist halt wohl in erster Linie von mir und sicherlich auch von meinen Hausarzt verschlafen worden...
    Nach sehr vielen Fragen die ich beantworten musste (Anamneseerstellung), wurden auch meine Beine und Füße getestet. Glücklicherweise konnten erstmal keine augenfällige Schädigungen von Durchblutung und Nerven festgestellt werden.
    Ganz wichtig erschien meiner Beraterin, dass sofort heute eine Blutentnahme gemacht wird, um einen Test auf LADA-Typ I durchführen zu können.
    Bis zum Ergebnis am Montag wurde mir ein Langzeit-Insulin Toujeo (12 Einheiten) verordnet, welche ich 1x täglich in den Oberschenkel spritzen soll.
    Sehr detailliert wurde mir heute hierzu auch die Handhabung des Pens erklärt und ich musste das Prozedere auch gleich selbst vorführen...
    Ich werde mir also in 1-2h das erste Mal im Leben selbst ein Mini-Spritzchen setzen! Was man nicht alles machen muss im Leben, aber ich freu' mich natürlich auf die neuen Helferlein...
    An meinem nächsten Termin am Montag besprechen wir dann mein Blutergebnis und sollte ich tatsächlich noch ein Typ II sein, dann würde mit XIGDUO (Metforminvariante + irgendwas...) weitergemacht.
    Es gibt zudem eine stille Hoffnung, dass ich tatsächlich Typ II sein könnte, da mein HbA1c-Wert zwischendrin einmal auch gefallen ist. Dies sei bei einem unbehandelten Typ I so eigentlich gar nicht möglich?. Erschien mir auch logisch, aber ich nehm' das Ergebnis dennoch, wie es halt kommt...
    Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich froh bin, nun bei Fachleuten untergekommen zu sein und hoffe, dass sich alles in gute, um nicht zu sagen gesunde Bahnen fügt...
    Bin natürlich aber weiterhin um jeden Tipp dankbar!
    Bearbeitet von User am 23.06.2022 22:48:29. Grund: Fehlerverbesserung
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    am 23.06.2022 21:20:40 | IP (Hash): 1619604071
    Sieht aus, als wärst Du endlich in ner kompetenten Praxis gelandet. Glückwunsch! Mit deren Hilfe wirst Du mit Deinem Diabetes so gesund leben können, wie Du das willst :)

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    am 23.06.2022 21:21:43 | IP (Hash): 316996375
    Hallo Thomas

    Hört sich bis dahin gut an.
    Bin auf Montag gespannt.

    Tipps gehen von A bis Z.
    Da wären spezielle Fragen die man dann beantworten kann besser.

    Gruß
    Peter

    ______________
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    Typ 2 - Medikation: Siofor 1x1000 - HbA1c: zZ 6,1 Stand 04/22 (ich arbeite weiter daran)
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    am 23.06.2022 22:10:39 | IP (Hash): 904909621
    Hab' mich gerade gespritzt...
    Also diese haarfeine 4mm Nadel habe ich tatsächlich beim Einstich sowas von nicht gespürt, dass ich gar nicht weiß, ob die richtig drin war?
    Nachdem ich sie mit etwas Schwung "reingerammt" und ich die 12 Einheiten gedrückt hatte, war die Nadel etwas krumm...
    Aber da es nicht naß um die vermeintliche Einstichstelle war, muss das Zeug wohl drin sein? Jetzt ist es etwas warm und ein minimales Druckgefühl ist im Einstichbereich zu verspüren... Kann es sein, dass das Anzeichen sind, dass das Insulin doch unter der Haut ist?
    Blöder Anfängerfehler, ich hätte viel behutsamer einstechen sollen.
    Naja, morgen mach' ichs besser.