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Diabetes und Depressionen

  • Sandra

    Rang: Gast
    am 27.09.2010 13:50:29
    Hallo!
    Ich suche Leute,die Erfahrung mit Depressionen in Folge von Erkrankung an Diabetes haben.Partner oder Menschen,die selbst betroffen waren/sind.
    Ich befürchte,daß mein Mann daran leidet.Er zeigt alle Symptome,läßt aber nicht mit sich reden.Er zieht sich total zurück,interessiert sich für nichts mehr.Ist auch nicht mehr aktiv.es ist belastend für die ganze Familie.
    Ich brauche dringend Hilfe und Tips,wie ich damit umgehen kann/soll.
    von Sandra
  • Meinung

    Rang: Gast
    am 27.09.2010 15:07:41
    Hallo,

    also ich sehe keinen direkten Zusammenhang zwischen Diabetes und Depressionen.

    Wenn er sowieso nicht gesprächsbereit ist, was willst du dann tun? Er ist nicht dein Kind, sondern Partner, also erwachsen und trägt damit auch für die Familie Veranwortung.

    Und -so schlimm das klingt- wenn er nicht ein Stück entgegenkommt, würde ich ihm ein Ultimatum stellen und notfalls die Koffer packen.

    Als Erstes sollte doch ein Arzt organische Ursachen ausschließen. Aber da wird er vermutlich auch nicht hingehen...

    Ich finde es etwas sehr einfach, alles auf den Diabetes zu schieben. Vielleicht hat seine Veränderung völlig andere Ursachen. von Meinung
  • Robert B.

    Rang: Gast
    am 27.09.2010 17:44:23
    @Sandra: Möglicherweise liegt ja ein Serotoninmangel vor, der für die Depressionen verantwortlich ist und den Zuckerstoffwechsel negativ beeinflusst :

    http://www.mpg.de/bilderBerichteDokumente/dokumentation/pressemitteilungen/2009/pressemitteilung20091028/index.html

    Gruß, Robert von Robert B.
  • kai5

    Rang: Gast
    am 27.09.2010 22:07:28
    Kein Zusammenhang zwischen Diabetes und Depression ?

    Warum nicht ???

    starke BZ-Schwankungen, hoch/tief, bzw. ständig zu hohe bzw. zu tiefe BZ-Werte nimmt man so einfach auf die leichte Schulter ?

    Welche Insuline benutzt Dein Mann ?

    und @ Anke:
    lass Dein Falschwissen bei Dir; Du Möchtegernärztin

  • gegege3

    Rang: Gast
    am 28.09.2010 01:35:00
    IP 87.185.xx.xx = uns lieblingstroll anke (ohne jegliches medizinisches wissen und andauernder rechtschreib- u. übersetzungsschwäche)
    anke ist rotzfrech, fälscht und lügt wie immer! siehe: http://www.diabetes-forum.com/scripts/menu_forum.asp?ID=60891

    >>Kein Zusammenhang zwischen Diabetes und Depression ? Warum nicht ??? starke BZ-Schwankungen, hoch/tief, bzw. ständig zu hohe bzw. zu tiefe BZ-Werte nimmt man so einfach auf die leichte Schulter ?<<

    das sind leider nur auswirkungen des diabetes, wenn man konstant (gute) werte hat, müsste demnach keine depression auftreten, komisch, wo man doch dm hat. also liegt der zusammenhang eher zwischem schlecht geführtem lebenswandel und depression. diese würde also genau bei einem gebrochenen bein oder anderer erkrankung auftreten, denn mit dm kann man "fast gesund" sein!
  • nicol

    Rang: Gast
    am 28.09.2010 02:42:01
    Beste Leute,

    mit Diabetes kann mann "fast gesund" leben.
    Leider können die BZ-Werte auch entregelt sein, auch ohne eigenes Verschulden. Zb. bei Erkältung, Entzundungen, und manchmal ist der Grund nicht immer offensichtlich.

    Ausserdem fragt Diabetes sehr viel Disziplin,
    jeden Tag messen, aufpassen was mann isst wieviel Insulin mann spritzt, wieviel Sport mann treibt und soweiter, und soweiter.

    Kein Wunder wenn dass manchmal zuviel wird und mann dann nicht so fröhlich ist wie sonst.

    Nimm dann mal eine Auszeit und redet mit einander oder mit sein Artz. Manchmal braucht mann auch ein bisschen Hilfe.

    Viele Grüsse, Nicol.






    von nicol
  • Meinung

    Rang: Gast
    am 28.09.2010 10:49:58
    Naja, also ICH würde schon einen Riesenunterschied sehen und machen zwischen: phasenweise depremiert sein und einer echten Depression.

    Das Beispiel der Erkältung.
    Da ist man depremiert, weil es einem allgemeingesundheitlich nicht gut geht.

    Eine echte Depression kann wohl nur ein Arzt diagnostizieren. Aber was will man tun, wenn der Partner nicht gesprächsbereit ist. Bemühen, zu helfen, OK, aber alles hat auch seine Grenzen.

    Und man kann mit DM fast normal leben, also sollte man irgendwelche Zustände nicht einfach auf den DM zurückführen. von Meinung
  • zh5erz6h65

    Rang: Gast
    am 28.09.2010 16:26:59
    "Das Beispiel der Erkältung: da ist man depremiert, weil es einem allgemeingesundheitlich nicht gut geht."
    stimmt, wenn ich den rotz hab und der hals vom husten rauh ist, bin ich auch deprämiert, weil ich da mit den zugequollenen augen nicht so gut aussehe...
    es ist aber schon ein gewaltiger unterschied zwischen deprimiert und depressiv!
  • Zustimmung

    Rang: Gast
    am 28.09.2010 16:43:18
    ...sag ich doch..von einer Depression zu sprechen.. das ist ne andere Wiese..aber festzustellen, ob man nur Gemütsschwankungen hat oder in eine echten Depression ist, kann nur ein Arzt. von Zustimmung
  • nicol

    Rang: Gast
    am 28.09.2010 18:41:38
    Da habt ihr völlig Recht.
    Es ist ne Grundstellung, dass mann Hilfe sucht
    wenn mann selber keine Lösung findet für ein Problem.

    Gruss, Nicol. von nicol
  • Sandra

    Rang: Gast
    am 01.10.2010 11:26:09
    Er benutzt Protaphane und Actrapid,als Tabletten Metformin. von Sandra
  • Nicol

    Rang: Gast
    am 01.10.2010 14:28:30
    Hallo Sandra,

    ob es an die Medicamente liegt kann allein ein Artz beurteilen.
    Sind seine Blutzuckerwerte gut?

    Hat er sein Diabetes akzeptiert, oder macht er Sorgen über der Zukunft? Diabetes bedeutet ja den Rest seines Leben, abhängig zu sein von Medikamente und Lebensregeln, wie zb. Diät.
    Gibt es vielleicht jemand anderes mit der er reden will/kann, zb ein guter Freund, oder Geschwister?

    Ich kann verstehen dass du dich Sorgen machst, Diabetes hat mann schliesslich nicht alleine, sondern auch die Menschen mit dem mann lebt, müssen damit leben.
    Wenn du dir Sorgen machst, kannst du immer
    mit euer Artz reden, der weiss von euer Situation und hat viel besser Einsicht in wass mann tun kann.

    Grüsse, Nicol.
  • Zustimmung

    Rang: Gast
    am 01.10.2010 15:02:42
    Sandra, ich stimme Nicol zu. Wenn/falls dein Mann weiter nicht zugänglichist, dann besprich das doch mal mit Euerm Hausarzt, der hat sicher einen Rat oder eine Lösung oder einen Tipp "aus der Trickkiste".
    Alles Gute. von Zustimmung
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 02.10.2010 02:41:36
    Hallo Sandra,

    es gibt wohl einen Zusammenhang zwischen Neurotransmitterausschüttung von (zuwenig davon bedeutet Depressionen) und Insulinmenge im Gehirn.
    ABER, eine Depression MUSS durch den Neurologen diagnostisch festgestellt werden und bedeutet nicht nur, dass man sich zurück zieht, Depressionen können mit körperlichen Symptomen einher gehen. Eine Depression ist eine Stoffwechselstörung im Gehirn.
    Es kann sein, dass er "nur" überlastet ist, Diabetes zieht oft ein Erschöpfungssyndrom hinterher (schwankende Werte sind ermüdend, Immunsystem ist oft überfordert, das ständige Kontrollieren des Blutzuckers ist anstrengend...) und daher seine Ruhe haben will oder aber es ist was anderes...

    LG, Daniela
  • Lilo@Dani

    Rang: Gast
    am 04.10.2010 13:38:28
    Tja, soweit waren wir ja schon mal. Die Frage ist aber gewesen: WAS tun, wenn er nicht erreichbar ist?

    Du kannst ja net ständig auf ihn eintättern. Er ist der Partner, NICHT das Kind.

    WAs würdest DU tun, wenn es DEIN Partner wäre...Irgendwann ist doch die Grenze der Kommunikation und des Verständnisses auch erreicht, oder?

    ICH würde mit meinem Hausarzt darüber sprechen, der ja meist die fam. Umstände kennt und vielleicht eher auch mal was sagt.

    Das ist ein weites Thema und da fällt auch sichr hinein, dass der Mann an sich doch eher später oder nicht zum Arzt geht.
    Was da alles im Backround noch abgeht, kann man auch nicht sagen...
    von Lilo@Dani
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 04.10.2010 16:53:00
    Moin Sandra,

    was Du beschreibst, kann auch die Antriebslosigkeit sein, die sich mit beständig deutlich zu hohem Blutzucker einstellt. Vermutlich Langzeitzucker HBA1c eher 8-10 und vielleicht sogar mehr.

    Mit einem HBA1c unter 7 sieht die Welt dann häufig schon sehr viel lebendiger aus. Würde allerdings bei jemandem, der die Flinte ins Korn geworfen hat voraussetzen, dass ein guter Diabetologe mit einer guten Anleitung hilft.

    Daumendrück, Jürgen
  • Meinung

    Rang: Gast
    am 05.10.2010 13:00:55
    Zitat:Ich suche Leute,die Erfahrung mit Depressionen in Folge von Erkrankung an Diabetes haben.Partner oder Menschen,die selbst betroffen waren/sind.
    Ich befürchte,daß mein Mann daran leidet.Er zeigt alle Symptome,..Ende
    ------

    Jürgen, du setzt voraus, dass die Ursache zu hohe BZ-Werte sind.
    Was ist denn, wwen einfach die Partnerschaft einfach im Eimer ist? Sorry.

    Sie schreibt, er zeige alle Symptome, die auf Depressionen in Folge von Diabetes hinweisen..

    Dooffrag: Welche eindeutigen Symptome sind denn das?

    Bitte nicht böse sein, aber "scheinbar" Antriebslosigkeit und/oder Desinteresse an der Familie kann auch Jemand haben, der sich partnermäßig anderweitig orientiert hat..

    Wie auch immer, er redet NICHT! Also hilft dein Rat für einen Diadoc absolut nichts., wenn er nicht zu Kommunikation bereit ist.

    Familie leidet, also vermute ich, es gibt auch noch Kinder. Alles hat seine Grenzen. Auch Kämpfe um Erhaltung der Partnerschaft. Und, wenn es die ganze Familie belastet, sollte sich die Familie zusammensetzen und den Ernst der Situation besprechen.
    Er hat auch Verantwortung gegenüber SEINER FAmilie.
    Zieht er überhaupt nicht mit: Ultimatum und notfalls Tschüss. Sorry, aber ist so. von Meinung
  • nixkapiert

    Rang: Gast
    am 06.10.2010 00:13:58
    Das ist leider so @Ultimatum, er muss was tun. Manchmal reicht es auch schon 1-2 Wochen mehr Insulin und bessere Werte zu haben, dass es besser wird. von nixkapiert
  • Ralph

    Rang: Gast
    am 06.10.2010 13:40:48
    hallo sandra,

    es ist schwer dir eine hilfe zu geben, da man nicht einschätzen kann, wo eventuelle ursachen für die depressionen liegen.

    versuche deinen mann darauf anzusprechen, was dich, bzw. deine familie unglücklich macht und ob er bereit sei sich in psychologische begleitung zu geben.

    die erkrankung und der umgang mit diabetes, vorallem mit sich selbst ist sicher nicht einfach, damit jeden tag umzugehen.

    viel erfolg und viel kraft beim umgang mit der depression.
  • Nellrock

    Rang: Gast
    am 06.10.2010 20:34:02
    Hallo Sandra,
    hatte selbst vor 3,5 Jahren mit Depressionen zu tun. Mit ein Auslöser war auch der Diabetes. Ich habe ihn seit 27 Jahren, aber irgendwann war alles zu viel. Ich kann Deinen Mann verstehen, manchmal fehlt eben nur der besagte letzte Tropfen auf dem heissen Stein. Gucke einfach ins Telefonbuch und klapper die Therapeuten ab, da Termine meist Mangelware sind. Überzeuge Deinen Mann davon! Alles Gute für Euch!
  • gtherh5

    Rang: Gast
    am 06.10.2010 21:15:35
    wenn schon zitate, dann bitte passend!
    "Ich kann Deinen Mann verstehen, manchmal fehlt eben nur der besagte 'letzte Tropfen auf dem heissen Stein'."
    der verdunstet einfach, bewirkt also nichts. es ist nicht der tropfen auf den heissen stein, sondern der tropfen, der das fass zum überlaufen bringt (wobei es sich um den selben handeln könnte, nur der effekt ist halt ein anderer).
    @sandra: wenn dem so ist - "Er zeigt alle Symptome, läßt aber nicht mit sich reden. Er zieht sich total zurück, interessiert sich für nichts mehr. Ist auch nicht mehr aktiv." - dann wäre das doch erst mal zu "bekämpfen" /behandeln und das geht nur mit seinem eigenem antrieb und wollen. ich meine, wir können da nix machen.
  • Meinung

    Rang: Gast
    am 07.10.2010 17:14:09
    Mööönsch, ich bin mir sicher, dass sie schon auf ihn eingeredet hat wie auf einkrankes Lamm, ich hätte aber ne andere Idee für dich, liebe Sandra..
    ich weiß nicht, wie jung/alt Eure Kinder sind.

    Wenn dein mann zur Zeit eben NICHt mit DIR reden will, dann würde ICh versuchen, ihn über eins der Kinder zu erreichen...oder den besten Kumpel..

    von Meinung
  • Nellrock

    Rang: Gast
    am 07.10.2010 20:08:30
    Entschuldigung für das "falsche Zitat". Werde mich aus diesem Forum in Zukunft raushalten!!
  • Rudi

    Rang: Gast
    am 07.10.2010 21:39:26
    Hat dir irgendwer ans Bein gepieselt, du kleines Mimöschen? Ich habe das als kleinen Gag empfunden, du offensichtlich nicht - und tschüss! von Rudi
  • Ach komm

    Rang: Gast
    am 12.10.2010 11:46:02
    @93..: ach komm, sei nicht gleich beleidigt...

    Komm mal her, maa ei machen:-))

    Aber es nützt eben nix, wenn die Ehefrau die Therapeuten abklappert, wenn der Partner zu garnix bereit ist... das siehst du bestimmt ähnlich.. von Ach komm