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Diabetes und Depressionen
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Sandra
Rang: Gastam 01.10.2010 11:26:09
Er benutzt Protaphane und Actrapid,als Tabletten Metformin. von Sandra -
Nicol
Rang: Gastam 01.10.2010 14:28:30
Hallo Sandra,
ob es an die Medicamente liegt kann allein ein Artz beurteilen.
Sind seine Blutzuckerwerte gut?
Hat er sein Diabetes akzeptiert, oder macht er Sorgen über der Zukunft? Diabetes bedeutet ja den Rest seines Leben, abhängig zu sein von Medikamente und Lebensregeln, wie zb. Diät.
Gibt es vielleicht jemand anderes mit der er reden will/kann, zb ein guter Freund, oder Geschwister?
Ich kann verstehen dass du dich Sorgen machst, Diabetes hat mann schliesslich nicht alleine, sondern auch die Menschen mit dem mann lebt, müssen damit leben.
Wenn du dir Sorgen machst, kannst du immer
mit euer Artz reden, der weiss von euer Situation und hat viel besser Einsicht in wass mann tun kann.
Grüsse, Nicol. -
Zustimmung
Rang: Gastam 01.10.2010 15:02:42
Sandra, ich stimme Nicol zu. Wenn/falls dein Mann weiter nicht zugänglichist, dann besprich das doch mal mit Euerm Hausarzt, der hat sicher einen Rat oder eine Lösung oder einen Tipp "aus der Trickkiste".
Alles Gute. von Zustimmung -
Daniela
Rang: Gastam 02.10.2010 02:41:36
Hallo Sandra,
es gibt wohl einen Zusammenhang zwischen Neurotransmitterausschüttung von (zuwenig davon bedeutet Depressionen) und Insulinmenge im Gehirn.
ABER, eine Depression MUSS durch den Neurologen diagnostisch festgestellt werden und bedeutet nicht nur, dass man sich zurück zieht, Depressionen können mit körperlichen Symptomen einher gehen. Eine Depression ist eine Stoffwechselstörung im Gehirn.
Es kann sein, dass er "nur" überlastet ist, Diabetes zieht oft ein Erschöpfungssyndrom hinterher (schwankende Werte sind ermüdend, Immunsystem ist oft überfordert, das ständige Kontrollieren des Blutzuckers ist anstrengend...) und daher seine Ruhe haben will oder aber es ist was anderes...
LG, Daniela
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Lilo@Dani
Rang: Gastam 04.10.2010 13:38:28
Tja, soweit waren wir ja schon mal. Die Frage ist aber gewesen: WAS tun, wenn er nicht erreichbar ist?
Du kannst ja net ständig auf ihn eintättern. Er ist der Partner, NICHT das Kind.
WAs würdest DU tun, wenn es DEIN Partner wäre...Irgendwann ist doch die Grenze der Kommunikation und des Verständnisses auch erreicht, oder?
ICH würde mit meinem Hausarzt darüber sprechen, der ja meist die fam. Umstände kennt und vielleicht eher auch mal was sagt.
Das ist ein weites Thema und da fällt auch sichr hinein, dass der Mann an sich doch eher später oder nicht zum Arzt geht.
Was da alles im Backround noch abgeht, kann man auch nicht sagen...
von Lilo@Dani -
Jürgen
Rang: Gastam 04.10.2010 16:53:00
Moin Sandra,
was Du beschreibst, kann auch die Antriebslosigkeit sein, die sich mit beständig deutlich zu hohem Blutzucker einstellt. Vermutlich Langzeitzucker HBA1c eher 8-10 und vielleicht sogar mehr.
Mit einem HBA1c unter 7 sieht die Welt dann häufig schon sehr viel lebendiger aus. Würde allerdings bei jemandem, der die Flinte ins Korn geworfen hat voraussetzen, dass ein guter Diabetologe mit einer guten Anleitung hilft.
Daumendrück, Jürgen -
Meinung
Rang: Gastam 05.10.2010 13:00:55
Zitat:Ich suche Leute,die Erfahrung mit Depressionen in Folge von Erkrankung an Diabetes haben.Partner oder Menschen,die selbst betroffen waren/sind.
Ich befürchte,daß mein Mann daran leidet.Er zeigt alle Symptome,..Ende
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Jürgen, du setzt voraus, dass die Ursache zu hohe BZ-Werte sind.
Was ist denn, wwen einfach die Partnerschaft einfach im Eimer ist? Sorry.
Sie schreibt, er zeige alle Symptome, die auf Depressionen in Folge von Diabetes hinweisen..
Dooffrag: Welche eindeutigen Symptome sind denn das?
Bitte nicht böse sein, aber "scheinbar" Antriebslosigkeit und/oder Desinteresse an der Familie kann auch Jemand haben, der sich partnermäßig anderweitig orientiert hat..
Wie auch immer, er redet NICHT! Also hilft dein Rat für einen Diadoc absolut nichts., wenn er nicht zu Kommunikation bereit ist.
Familie leidet, also vermute ich, es gibt auch noch Kinder. Alles hat seine Grenzen. Auch Kämpfe um Erhaltung der Partnerschaft. Und, wenn es die ganze Familie belastet, sollte sich die Familie zusammensetzen und den Ernst der Situation besprechen.
Er hat auch Verantwortung gegenüber SEINER FAmilie.
Zieht er überhaupt nicht mit: Ultimatum und notfalls Tschüss. Sorry, aber ist so. von Meinung -
nixkapiert
Rang: Gastam 06.10.2010 00:13:58
Das ist leider so @Ultimatum, er muss was tun. Manchmal reicht es auch schon 1-2 Wochen mehr Insulin und bessere Werte zu haben, dass es besser wird. von nixkapiert -
Ralph
Rang: Gastam 06.10.2010 13:40:48
hallo sandra,
es ist schwer dir eine hilfe zu geben, da man nicht einschätzen kann, wo eventuelle ursachen für die depressionen liegen.
versuche deinen mann darauf anzusprechen, was dich, bzw. deine familie unglücklich macht und ob er bereit sei sich in psychologische begleitung zu geben.
die erkrankung und der umgang mit diabetes, vorallem mit sich selbst ist sicher nicht einfach, damit jeden tag umzugehen.
viel erfolg und viel kraft beim umgang mit der depression. -
Nellrock
Rang: Gastam 06.10.2010 20:34:02
Hallo Sandra,
hatte selbst vor 3,5 Jahren mit Depressionen zu tun. Mit ein Auslöser war auch der Diabetes. Ich habe ihn seit 27 Jahren, aber irgendwann war alles zu viel. Ich kann Deinen Mann verstehen, manchmal fehlt eben nur der besagte letzte Tropfen auf dem heissen Stein. Gucke einfach ins Telefonbuch und klapper die Therapeuten ab, da Termine meist Mangelware sind. Überzeuge Deinen Mann davon! Alles Gute für Euch!