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ausreichend gesunder BZ?
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am 15.08.2022 23:00:03 | IP (Hash): 511480145
Wir neigen dazu, die Auskünfte unserer Ärzte missverstehen zu wollen
- die selbst übrigens auch ;)
HbA1c 7 gilt diabetologisch als gute Einstellung, aber nicht(!), weil man damit vor miesen Diabetes-Folgen sicher ist, sondern weil das der niedrigste Bereich ist, in dem sich der BZ mit Vorgaben für morgens+mittags+abends einstellen lässt, ohne dass die jeweils betroffene Person eigenes Hirnschmalz investiert.
Nicht umsonst will deswegen eine Roche-Kampagne seit vielen Jahren mit "gesünder unter 7” zu solch eigener Hirnschmalz-Investition motivieren,
Praktisch doch schon für HbA1c unter 6,5. Denn uns mit Typ 2 wird schon mit unserer Diagnose empfohlen, also mit Überschreiten dieser Diagnoise-Schwelle, uns auf Folgekrankheiten untersuchen zu lassen.
Bedeutet eindeutig, dass der Bereich des Prädiabetes, in dem wir Jahre bis zur Diagnose zugebracht haben, schon gut für miese Folgen ist! Oder warum sonst?
Denn Typ 1 werden solche Untersuchungen erst mehrere Jahre nach ihrer Diagnose angeraten!
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 16.08.2022 03:24:10 | IP (Hash): 2069665279
Ich denke, zwischen 6,5 und 7 ist ein kein sooo großer Unterschied.
Ich selber halte mich aber auch an die 6,5 Diagnosegrenze.
P.S. Ärzte sind auch nur Menschen mit allen Schwächen ;-)
Bearbeitet von User am 16.08.2022 03:26:16. Grund: Korrektur Schreibfehler -
am 16.08.2022 10:35:46 | IP (Hash): 547873854
Ein Typ I wird i. d. R. im Jugendalter diagnostiziert und wenn dann nach ein paar Jahren mal intensiver nach den Augen geschaut wird, dann auch schon ca. 30 Jahre früher als bei Typ II mit 60-70.
Zudem ist zu vermuten, dass ein "medizinisch Uninteressierter" seinen II'er schon bedeutend länger mit sich ruMTRägt, ohne davon zu wissen...?.
Also ich weiß ja nicht, was besser oder schlechter ist in Bezug auf Langzeitschäden, aber es dürfte hierbei wie mit allem im Leben sein: Das Gift liegt in der Dosis!
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Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?! -
am 16.08.2022 11:45:24 | IP (Hash): 2134917599
ThomaS1968 schrieb:
Ein Typ I wird i. d. R. im Jugendalter diagnostiziert und wenn dann nach ein paar Jahren mal intensiver nach den Augen geschaut wird, dann auch schon ca. 30 Jahre früher als bei Typ II mit 60-70.
Auch mit Typ 2 starten wir längst im Schnitt mit um 40 Jahren oder darunter, und immer häufiger sogar unter 30 bis runter zu Jugendlichen. Ne hohe Dunkelziffer wird zwar immer noch vermutet, aber seit die Krankenkassen sich für Chroniker extra bedienen können, sorgen sie im Hintergrund schon für eine aufmerksame Ärzteschaft. Dazu kommt die längst vollautomatische BZ-Überprüfung bei jeder Blutuntersuchung im Labor.
Unsere größere Neigung zu mehr Folgekrankheiten mit weniger Diabetes-Dienstjahren geht aus meiner Sicht auf das Konto von der laaangen Zeit, die der Blutzucker zwar schon deutlich höher als gesund ist, aber noch unterhalb der Grenzwerte, über denen er mit dem Ziel der Begrenzung behandelt wird.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 16.08.2022 20:45:37 | IP (Hash): 547873854
Ja, das scheint wohl die Entwicklung zu sein, Jürgen...
Ich würd' als Gesundheitsminister auch langsam mal drüber nachdenken, ob extrem zuckerhaltige Genussmittel noch beworben werden dürfen?!
Der gestiegene Zuckerkonsum ist meines Erachtens die diesbezügliche Wurzel vielen Übels!
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Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?! -
am 17.08.2022 09:13:15 | IP (Hash): 1511357530
Leider weisen diverse Studien deutlich darauf hin, dass bereits „prädiabitische“ Werte
hohes Potential haben für Folgekrankheiten.
https://ddz.de/praediabetes-gefaehrlicher-als-angenommen/
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 17.08.2022 12:08:39 | IP (Hash): 340035746
danke für den Link, und das du den so geschrieben hast das der einfach so kopiert werden kann.
Manche setzen einen Link einfach in ihren Text ein.
Viele Menschen zögern einen Arztbesuch so lange hinaus bis es dann nötig ist.
Das kann daran liegen das man Angst hat in der Firma negativ aufzufallen, oder man nach dem Feierabend einfach zu kaputt ist.
So kann auch jemand als Radfahrer plötzliche Muskelkater in den Oberschenkel als normal ansehen, obwohl dort schon einige Zellen angegriffen werden.
Sehr lange hinaus gezögert hatte es damals eine Frau deren großer Zeh anfing sich zu verdunkeln.
Der Zeh musste dann später auch entfernt werden.
Deshalb ist jeden nur anzuraten bei der Feststellung von Beschwerden gleich welcher Art einen Arzt aufzusuchen.
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am 17.08.2022 15:17:42 | IP (Hash): 72970431
ThomaS1968 schrieb:
Ja, das scheint wohl die Entwicklung zu sein, Jürgen...
Ich würd' als Gesundheitsminister auch langsam mal drüber nachdenken, ob extrem zuckerhaltige Genussmittel noch beworben werden dürfen?!
Der gestiegene Zuckerkonsum ist meines Erachtens die diesbezügliche Wurzel vielen Übels!
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Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
Vom Zuckerkonsum alleine wirst Du (wahrscheinlich) keinen Diabetes entwickeln. In einem ungesunden Setting (Stichwort: Übergewicht, Bewegungsarmut, IR/NAFLD,....) können die KHs / der Zucker aber durchaus einen (negativen) Beitrag leisten. Mit abnehmender Sensitivität gegenüber Insulin, heißt insbesondere mehr Körperfett als notwendig und zu wenig Muskelaktivität, steigt auch das Risiko, dass das Insulin-Signal irgendwann (fast) gar nicht mehr gehört wird - Ergebnis: DM Typ 2.
Meiner Meinung nach sollte das Gesundheitsministerium wesentlich kritischer im Bezug auf Zigarettenkonsum sein. Denn wo es unter Einfluss von Zucker zu negativen Folgen für den Körper kommen, damit zu einer Belastung für die Krankenkassen kommen KANN, stellt sich diese Frage beim Rauchen häufig nicht. Da lautet die konkrete Frage wohl eher: WANN ist es soweit? -
am 17.08.2022 23:07:19 | IP (Hash): 2063346258
@Helmuth... Das sind dann die Beispiele aus der Diabetes-Bevölkerung die "uns die Überlebens-Statistik" versauen!
Der Frau muss es doch jahrzehntelang schlecht ergangen sein, ohne dass irgend jemand mal auf die Idee gekommen ist, einen BZ-Test bei ihr durchzuführen?!
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Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
Bearbeitet von User am 17.08.2022 23:07:45. Grund: Ergänzung