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    am 01.09.2022 08:55:17 | IP (Hash): 72970431
    kara, die bz-achternbahnfahrten kannst Du auch mit dem, was die Natur uns gegeben hat, erreichen. denn es sind ja nicht nur die "ultrahochverarbeiteten", "ungesunden", süßen lebensmittel wie schokolade oder Limo, die den Blutzucker ansteigen lassen. Denke mal an einfaches Brot. getreide wird zu teig und der wiederum zum Endprodukt. dieses sorgt dann für den BZ-AnsTieg. Lässt sich natürlich auch auf anderes Korn übetragen, z.B. Nudeln.

    ich sehe eher das Problem darin, dass wir zu viel essen und uns zu wenig bewegen. Das führt zu Übergewicht und dieses wiederum kann zu (Prä)diabetes führen. Abgesehen von ev. genetischen Prädispositionen. bedenke auch, das viele mit ner Fettleber und damit Insulinresistenz und damit mit zu hohen Insulinspiegel rumlaufen. Das kann auf dauer ins sprichwörtliche Auge gehen, muss aber nicht.

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    am 01.09.2022 09:50:53 | IP (Hash): 997249249
    Leia_Cake schrieb:
    ch sehe eher das Problem darin, dass wir zu viel essen und uns zu wenig bewegen. Das führt zu Übergewicht und dieses wiederum kann zu (Prä)diabetes führen. Abgesehen von ev. genetischen Prädispositionen. bedenke auch, das viele mit ner Fettleber und damit Insulinresistenz und damit mit zu hohen Insulinspiegel rumlaufen. Das kann auf dauer ins sprichwörtliche Auge gehen, muss aber nicht.


    Die meisten Übergewichtigen entwickeln keinen Diabetes und ebenso auch die meisten mit Fettleber nicht. Weil aber die weitaus meisten mit T 2 ne Fettleber haben und übergewichtig sind, gehe ich davon aus, dass der einen guten Beitrag zum Entstehen von Fettleber und Übergewicht leistet.

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    Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
    Bearbeitet von User am 01.09.2022 09:56:09. Grund: .
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    am 01.09.2022 09:51:36 | IP (Hash): 653132787
    Da gehe ich dir Recht, aber früher gab es eben kein Brot und andere Verarbeitete LM und schon gar keine Nahrung im Überschuss.

    Der Mensch musste jagen oder sammeln gehen Und hatte dann mit Glück was zu essen und dann vielleicht auch erstmal länger wieder nicht mehr. Was aber grundsätzlich schonmal viel Bewegung erforderte. 🙈

    Mir ist durchaus bewusst, dass zB Bananen und Andere „Naturprodukte“, den BZ in die Höhe schießen lassen können, aber für die Menschen früher dürfte das, auch angesichts ihres Bewegungspensums, nicht ungesund gewesen sein, wenn der BZ MAL höher war, da kann man ja auch noch lange nicht von einer Achterbahnfahrt des Blutzuckers sprechen.

    Liebe Grüße,
    Kara ☺️☺️
    Bearbeitet von User am 01.09.2022 09:55:15. Grund: Edit
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    am 01.09.2022 10:02:05 | IP (Hash): 997249249
    [quote=Kara ;118449]Da gehe ich dir Recht, aber früher gab es eben kein Brot und andere Verarbeitete LM und schon gar keine Nahrung im Überschuss. [/quote]
    Und früher gab es keine BZ-Messgeräte. ALLES, was mit höherem BZ nicht T1 hat und damit einen Diabetes, der direkt und meistens sehr kurzfristig zu gewaltigen Komplikationen führt, wird in nennenswertem Umfang erst seit Mitte der 80ger Jahre des vorigen Jahrhunderts diagnistiziert.

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    am 01.09.2022 13:30:11 | IP (Hash): 72970431
    die nafld, nicht-alkoholische fettleber-Erkrankung, geht einem Typ 2-Diabetes oft Jahre voraus. sie erhöht signifikant das risiko für die stoffwechselerkrankung, weil schon zum Zeitpunkt der Diagnosesstellung der fettleber das insulin nicht mehr richtig wirkt / zu viel davon im Blut kreist. durch die Insulinresistenz kommt es dann zur ggf. fatalen Umleitung: das Fett wird an die inneren organe wie bsd oder leber abgegeben, weil es ja nicht einfach so verschwinden kann. also wird üblicherweise wie ich das sehe, eher umgekehrt ein Schuh draus ;). zuerst die nafld, dann der typ 2 dm. weil aber die ir die BasiS für die Entstehung der nafld ist, kann auch erst der Typ2er da sein und sich dann erst die fettleber dazu gesellen.



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    am 01.09.2022 17:37:54 | IP (Hash): 997249249
    Leia_Cake schrieb:
    ...das Fett wird an die inneren organe wie bsd oder leber abgegeben, weil es ja nicht einfach so verschwinden kann. also wird üblicherweise wie ich das sehe, eher umgekehrt ein Schuh draus ;). zuerst die nafld, dann der typ 2 dm. weil aber die ir die BasiS für die Entstehung der nafld ist, kann auch erst der Typ2er da sein und sich dann erst die fettleber dazu gesellen.


    ALLES Fett geht durch die Leber in den Kreislauf. ALLE Glukose geht durch die Leber in den Kreislauf. ALLE Fruktose geht in die Leber und wird dort gleich in Triglyzeride umgewandelt und gern dort gleich für Fettleber gepeichert: Das Rezept für Gänsestopfleber

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    am 02.09.2022 08:36:15 | IP (Hash): 72970431
    Die Schreibe stimmt zwar, gibt uns aber keine Auskunft, wie Du zum NAFLD-Statement unserer Kuchen-Prinzessin aus der weit, weit entfernten Galaxis stehst. :-(
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    am 02.09.2022 09:12:08 | IP (Hash): 1499616628
    Da steht, dass Fruktose die Leber besonders intensiv verfettet. Und Fruktose und Glukose sind nun mal Hauptbestandteile von der Stopfe für Gänsestopfleber und genauso auch von Menschenstopfleber. Nix alimentäres Fett. Passt doch auch viel besser zur alkoholischen Parallele, denn auch der ist ja kein bisschen Fett, sondern mächtig glukosig ;)

    Dass der Diagnose von Typ 2 die Fettleber vorausgeht, halte ich für zutreffend. Denn die Diagnose markiert ja nicht den Beginn des Erkrankungsprozesses, sondern ein schon recht fortgeschrittenes Stadium.
    Die meisten Fettlebern machen auch in extrem fortgeschrittenen Stadien keinen Typ 2.

    Die Typ 2 Fehlsteuerung der Leber nimmt auch nicht mit dem Grad der Verfettung zu, sondern ist davon unabhängig: Bei den einen schon bei 20%, hat Taylor gemessen, und bei den anderen erst bei 80. Und auch bei denen bei 80 reicht wie bei denen mit 20% 1 Woche VLCD (unblutige bariatrische OP) zum Normalisieren des morgendlichen Nüchternzuckers:
    So kurzfristig und plötzlich von einem Tag auf den anderen geht nix zu verringern, das sich über Jahre ein- und ausgewachsen hat, wie uns die Kuchen-Prinzessin in der guten Tradition populistisch attraktiver diabetologischer Fachinterpretation einreden will ;)

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    am 27.09.2022 14:54:49 | IP (Hash): 653132787
    Hallo ihr Lieben,

    Ich hatte heute meinen OGTT und wollte mal berichten.

    Es lief alles schief. Ich hatte die ganze Nacht nicht geschlafen, hatte Durchfall und morgens auch noch kurz eine Auseinandersetzung.

    Als ich beim Test war, war ich dermaßen aufgeregt, dass mein Nüchternwert direkt bei 116 war, danach war ich noch aufgeregter. Nach einer Stunde war der Wert bei 160 und nach 2 Stunden bei 136.

    HbA1C liegt bei 4,8.

    Hätte heulen können, dass es so Ausfiel. So einen Nüchternwert hatte ich noch nie. Der Arzt sagt ich soll weitermachen wie bisher. In einem Jahr wird dann wieder getestet …

    🙄

    Liebe Grüße,
    Kara
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    am 27.09.2022 15:09:39 | IP (Hash): 218824077
    Danke für die Rückmeldung!

    Wo Du doch offenbar gesund mit Deinem BZ zurecht kommst, will sich mir nicht erschließen, warum Du Dich sooo verrückt machst?

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